Pfarrei St. Elisabeth Blaibach
     +++   26.01.2020 Pfarrgottesdienst zum Sonntag  +++     
     +++   01.02.2020 Vorabendgottesdienst zum Sonntag  +++     
     +++   02.02.2020 Pfarrgottesdienst zum Sonntag  +++     
     +++   08.02.2020 Vorabendgottesdienst zum Sonntag  +++     
     +++   09.02.2020 Pfarrgottesdienst zum Sonntag  +++     
Link verschicken   Drucken
 

Pfarrgemeinde St.Elisabeth Blaibach

Benefiziatengasse 9
93476 Blaibach

Telefon (09941) 8325 Pfarrbüro

E-Mail E-Mail:
www.pfarrei-blaibach.de


Veranstaltungen


26.01.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
01.02.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
02.02.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
08.02.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
09.02.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
15.02.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
16.02.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
22.02.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
23.02.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
29.02.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
01.03.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
07.03.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
08.03.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
14.03.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
15.03.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
21.03.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
22.03.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
28.03.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
29.03.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
04.04.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
05.04.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
11.04.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
12.04.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
18.04.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
19.04.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
25.04.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
26.04.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
02.05.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
03.05.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
09.05.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
10.05.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
16.05.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
17.05.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
23.05.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
24.05.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
30.05.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
31.05.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
06.06.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
07.06.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
10.06.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Fronleichnamsfest
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
11.06.​2020
08:00 Uhr
Festgottesdienst zu Fronleichnam und Fronleichnamsprozession
Zum Festgottesdienst um 8.00 Uhr und zur anschl. Fronleichnamsprozession laden wir alle Gläubigen ... [mehr]
 
13.06.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
14.06.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
20.06.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
21.06.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
27.06.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
28.06.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
04.07.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
05.07.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
11.07.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
12.07.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
18.07.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
19.07.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
25.07.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
26.07.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
01.08.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
02.08.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
08.08.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
09.08.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
15.08.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
16.08.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
22.08.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
23.08.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
29.08.​2020
18:00 Uhr
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 18.00 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
30.08.​2020
08:30 Uhr
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 

Fotoalben



Aktuelle Meldungen

Pfarrgemeinde und Gemeinde schauen auf 2019 zurück

(11.01.2020)

Das Konzerthaus ist jetzt auch auf einer Briefmarke

Auch wenn es noch immer Gegner gibt, das Konzerthaus heimst immer noch Preise ein und ziert seit dem Jahr 2019 sogar eine Briefmarke. Aber auch in den Vereinen und im Ort an sich hat sich in der Regentalgemeinde wieder viel getan.

Im vergangenen Jahre erblickten 16 kleine Erdenbürger das Licht der Welt, 16 Gemeindebürger wurden zur letzte Ruhe geleitet. Zum Ende des abgelaufenen Jahres zählt die Gemeinde Blaibach damit 1968 Einwohner. 19 Kinder aus der Gemeinde empfingen das Sakrament der Taufe, davon drei nicht in der Blaibacher Pfarrkirche. 12 Kinder traten bei der feierlichen Erstkommunion erstmals an den Tisch des Herrn. 13 Paare gaben sich vor dem Standesbeamten das Ja-Wort, zwei Paare schlossen vor Gott den Bund der Ehe in auswärtigen Pfarrkirchen, in der Blaibacher Pfarrkirche aufgrund der Renovierungsarbeiten kein Paar. Der Blaibacher Gemeinderat bearbeitete 181 Tagesordnungspunkte in insgesamt 12 Gemeinderatssitzungen und entschied viel zum Wohle der Bürger. Auch zum Wohle der Bürger war die Entscheidung des Gemeinderates im Mai, die Beschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges für die Feuerwehr in Auftrag zu geben. Die Investitionssumme beträgt über 400.000 Euro, jedoch dient diese Modernisierung der Sicherheit aller Gemeindebürger. Auch die Pfarrgemeinde investiert kräftig. Rund 2 Millionen Euro soll die Renovierung der Pfarrkirche St. Elisabeth kosten, die seit Mai voll im Gange ist. Das Konzerthaus lockte ebenfalls wieder tausende Besucher an, bis Jahresmitte sind die Konzerte bereits jetzt zum Teil schon wieder ausverkauft.

Januar: Die Viechtacher Stadtkapelle eröffnete das neue Jahr wieder musikalisch. Die Sternsinger der Pfarrei sammeln 3.203,58 Euro. Der Trachtenverein lädt zur traditionellen Christbaumversteigerung. Die DLRG hilft im Landkreis Traunstein bei der Schneekatastrophe. Die FF Blaibach hält Jahresrückblick, Heinrich Krieger führt weiterhin den Verein, Thomas Raab bleibt Kommandant. Der TSV eröffnet mit der Bierprobe das Jubiläumsjahr. Die KuSK eröffnen die Faschingszeit mit ihrem Kappenabend.

Februar: Pfarrer Sperl feiert am Lichtmesstag ein kleines Jubiläum – er ist seit 35 Jahren Priester in Blaibach. Ein trauriges Ereignis erschüttert den Ort: Zwei gebürtige Blaibacher sterben bei einem Lawinenunglück, woraufhin Feuerwehrball und Faschingszug abgesagt werden. Blaibachs Konzerthaus ist auf 3,2 Millionen Briefmarken abgedruckt.

Jahresrückblick Blaibach 2019 5    Jahresrückblick Blaibach 2019 6

März: Ab sofort kann man im Bürgerhaus bargeldlos bezahlen. Die FF Bärndorf hält Jahresrückschau und bestätigt Kommandant Josef Speckner junior, sein neuer Stellvertreter wird Sebastian Wensauer. Beim eigens eingerichteten Sonderpostamt kann die Konzerthaus-Briefmarke erworben werden, der Andrang ist groß.

April: Die Raiffeisenbank ehrt im Konzerthaus die Schulsieger des Malwettbewerbs. Die Ortsvereine säubern bei der Aktion „Saubere Landschaft“ den Ort. Das Blaibacher Kinderhaus führt erstmals ein Musical im Konzerthaus auf. „Rolfs Hasengeschichte“ ist ein voller Erfolg, der Saal ist bis auf den letzten Platz besetzt. Die Blaibacher Schützen erhalten neue Schießstände und sind damit gerüstet für die Zukunft. Die Pfarrei informiert über die bevorstehende Kirchenrenovierung.

Mai: Bürgermeister Wolfgang Eckl gibt sein Ja-Wort beim Schirmherrnbitten des TSV. Die Schützengesellschaft Blaibach proklamiert ihre neuen Schützenkönige: In der Schülerklasse ist dies Maximilian Loth, Jugendschützenkönig ist Sophia Titz und Patrick Penzenstadler verteidigte seinen Titel und ist ein weiteres Jahr Schützenkönig. Zwölf Blaibacher Kinder feiern in Miltach ihre feierliche Kommunion.

Juni: Die Blaibacher Schützen übernehmen das Patenamt beim Gründungsfest in Haus. Der TSV Blaibach feiert seinen 90. Geburtstag. Fleißige OGVler lassen den Ort wieder erblühen. Die Trachtler laden zum traditionellen Sonnwendfeuer.

Jahresrückblick Blaibach 2019 2    Jahresrückblick Blaibach 2019 1

Juli: Besonnene Bürger verhindern durch ihre Meldung einen Waldbrand an der CHA 10. Kegler und Tennisclub laden zum Gartenfest. Pfarrer Sperl feiert sein 40-jähriges Priesterjubiläum. Die Gemeinde kauft neue E-Bikes zum Verleih an Bürger und Gäste. Das Konzerthaus startet mit seinem Sommerfest wieder in die Sommerpause.

August: Die beiden Ortsfeuerwehren Blaibach und Bärndorf sowie der OGV und der Schützenverein laden zu ihrem alljährlichen Hallen- und Gartenfest. Im Rahmen Ferienfreizeit bieten die Ortsvereine wieder ein vielfältiges Programm für die Kinder. Im Schlosshof treffen sich Honda S800-Besitzer, 35 Schmuckstücke glänzen in der Sonne.

September: Der ehemalige Bürgermeister Ludwig Baumgartner feiert seinen 70. Geburtstag. Die Feuerwehr Blaibach informiert zur geplanten Kinderfeuerwehr. Das Konzerthaus wird 5 Jahre alt, was mit einem großen Festakt gefeiert wird. Die „BlackHawks“, die Blaibacher Bogenschützen, verzeichnen eine Rekordbeteiligung beim 12. Jagdbogenturnier.

Oktober: Der diesjährige Gauschützenball findet in Blaibach statt. Der BSB-Kreisverband hält seine Herbstversammlung in Blaibach ab. Das Kinderhaus wählt einen neuen Elternbeirat. Vizebürgermeister Josef Speckner informiert bei der Bürgerversammlung über aktuelle Ereignisse im Ort. Der Volksmusikabend der Wald-Verein Sektion Blaibach füllt erneut das Konzerthaus.

Jahresrückblick Blaibach 2019 3    Jahresrückblick Blaibach 2019 4

November: Die Schützen eröffnen die neue Saison. Der erste Feuerwehr-Adventskalender kommt sehr gut an, es wird eine Spendensumme von über 500 Euro für das neue Löschfahrzeug erzielt. Der „Bader-Bazi“ der Laienspieler sorgt bei fast immer ausverkauftem Saal für viel Applaus. Die Pfarrei feiert ihre Kirchenpatronin, zahlreiche Gläubige informieren sich über den Fortschritt der Kirchenrenovierung.

Dezember: Die Blaibacher Musikschule Mukado lädt zum 11. Benefizkonzert. Treue Blutspender werden auszeichnet, zwei Personen spendeten bereits zum 100. Mal. Der 19. Weihnachtsmarkt lockt hunderte Besucher in die Ortsmitte. Ein Brand in der Ortsmitte fordert die Rettungskräfte, dank schnellem Einsatz kann schlimmeres verhindert werden. Die Blaibacher Feuerwehr erhält eine Spende über 2000 Euro. Die Freien Wähler nominieren ihre Gemeinderatskandidaten.

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach
weitere Bilder: Waltraud Oberberger, Blaibach

Foto zur Meldung: Pfarrgemeinde und Gemeinde schauen auf 2019 zurück
Foto: BildQuelle: Waldtraud Oberberger

Jahresrückblick und ein neues Jahr 2020 beginnt

(02.01.2020)

Pfarrei blickt auf das Jahr 2019 zurück - Veränderungen im neuen Jahr

Sehr gut besucht war der letzte Gottesdienst im Jahr 2019, bei dem BGR Pfarrer Augustin Sperl in seiner Predigt unter anderem auf das zu Ende gehende Jahr zurückblickte.

Eingangs zitierte der Geistliche Friedrich Schiller mit dem Spruch „Das Jahr 2019 hat seine Schuldigkeit getan, es kann nun gehen“. Für viele mag es ein gutes, für andere womöglich ein schlechtes, ein erfolgloses oder gar trauriges Jahr gewesen sein, so Sperl. Für die Christen sei es jedoch ein Annus Domini, ein Jahr des Herrn, gewesen, in dem Freud und Leid, Lachen und Weinen, Gesundheit und Krankheit aber auch Leben und Tod einander die Hände gereicht haben.

Was ist los mit der Kirche?

Man stehe noch in der weihnachtlichen Festzeit, seit Weihnachten weiche Gott nicht mehr von unserer Seite und man dürfe sich sicher sein, dass er bis zum Ende der Welt an unserer Seite bleibe, so der Priester. Doch die Gläubigen beschäftige eine Frage: Was ist los mit den Christen, was ist los mit der Kirche?  Täglich erlebe man menschliche Schwächen, sehe oft eine leidende und ratlose Menschheit. Auch die Kirche stehe nicht gut da, vor allem in Deutschland, so Sperl. Die Gläubigen seien ratlos und verunsichert, hätten die Orientierung verloren. Der Glaube und religiöse Bräuche verdunsten mehr und mehr. Oftmals fehlen die Zeit und der Mut, zu Gott zu sprechen und den Glauben mit Freude zu leben. Eine Erneuerung sei aber nicht durch eine Veränderung der Strukturen zu erwarten, man müsse sich wieder bewusst Christus zuwenden und Christus lieben, so der Prediger.

Sperl nahm die Predigt zum Jahresschluss aber auch zum Anlass, Dankesworte zu sprechen. Sein Dank galt allen, die mitgewirkt haben, das Leben als Pfarrgemeinde zu bereichern und zu gestalten.

Jahresschluss Blaibach 2019 2    Jahresschluss Blaibach 2019 1

Renovierung geht zu Ende

Im Blick auf das neue Jahr sprach Pfarrer Sperl den Abschluss der Renovierung der Pfarrkirche an. So werden ab 7. Januar die Fenster wieder eingebaut, am Sonntag den 26. April erwarte man Bischof Dr. Rudolf Voderholzer zur Segnung des neuen Altars, Taufsteins und des Ambos. Eine Altarweihe sei ein großartiges Ereignis für eine Pfarrgemeinde, daher lud Sperl bereits jetzt alle Gläubigen, die kirchlichen und weltlichen Vereine sowie den Gemeinderat herzlich zu diesem Termin ein. Weiterhin bat der Priester nochmals um Spenden für die Renovierung. Jeder noch so kleine Betrag helfe mit, „eure Kirche - ein kostbares „Juwel“ in der Ortsmitte“ zu erhalten, so Sperl.

Veränderung im neuen Jahr

Für die Pfarrei Blaibach und die gesamte Pfarreiengemeinschaft werde das Jahr 2020 eine wesentliche Veränderung mit sich bringen, so Pfarrer Sperl weiter. Da Pater John, der Seelsorger für Harrling, Zandt und Altrandsberg, in den Ruhestand und zurück nach Indien gehen werde, sehe die pastorale Planung der Diözese für die Zukunft eine Pfarreiengemeinschaft aus Blaibach, Miltach, Harrling, Zandt und Altrandsberg vor. Dies bedeute, dass Sperl ab 1. September auch der verantwortliche Pfarrer für diese ganze Pfarreiengemeinschaft sein wird. Ihm zur Seite werde ein Pfarrvikar stehen. Die ganze rechtliche Verantwortung und Leitung dieser Gemeinschaft werde aber ihm übertragen, so Sperl. Dies bedeute, dass beide Priester in allen Kirchen Gottesdienste halten werden, auch der künftige Pfarrvikar werde in Blaibach und Miltach Gottesdienste zelebrieren. Was die Zeiten für die Gottesdienste anbelangt, müssen die Gläubigen – nicht nur in Blaibach - vielleicht Änderungen hinnehmen.


Pfarrer Sperl wünschte sich für die Zukunft, dass es auch weiterhin ohne Streit oder Neid möglich sei, was bereits seit 18 Jahren in der Pfarreiengemeinschaft Blaibach-Miltach funktioniere: Ein gutes Miteinander. Der ehemalige Bischof von Limburg, Franz Kamphaus, habe einmal gefragt: „Wo bleibt die Zeit?“. Er selbst versuchte im gleichen Atemzug eine Antwort darauf zu geben: „Die Sanduhr kann uns in dieser Frage zum Zeichen werden. Der Sand, der aus der oberen Schale nach unten rinnt, läuft nicht ins Leere. Die Zeit läuft nicht weg. Sie wird aufgefangen, gesammelt. Ich kann in dem unteren Glas der Sanduhr Gottes Hände erkennen. Sie fangen meine Zeit auf, dass sie nicht im Sande verläuft. Meine Zeit in Gottes Händen!“. So solle man auch jetzt die Zeit, die vergangene, aber auch die, welche in dieser Silvesternacht neu geschenkt werde, voller Vertrauen und Zuversicht in Gottes liebende Hände legen, so Sperl am Ende seiner Predigt.


Am Ende des Gottesdienstes sprach Pfarrer Sperl das Segensgebet über alle Gläubige und dankte dem Chor Vinamus für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes.

 

Text:    Alexander Ziereis, Blaibach

Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

             Augustin Sperl, Blaibach

Foto zur Meldung: Jahresrückblick und ein neues Jahr 2020 beginnt
Foto: Jahresschluss Blaibach 2019

Weihnachten in unserer Pfarrgemeinde festlich gefeiert

(28.12.2019)

Gott geht unter die Haut

Mit mehreren Gottesdiensten haben die Gläubigen der Pfarrei Blaibach das Weihnachtsfest gefeiert und so der Geburt Jesu Christi gedacht.

Mitglieder aus den Reihen des Pfarrgemeinderates hatten im Vorfeld den Christbaum, der dieses Jahr aus dem Pfarrwald stammt, im großen Saal im Pfarrheim aufgestellt und den ganzen Raum festlich geschmückt. Auch vor dem Pfarrheim und in der Fatimakapelle war ein Christbaum aufgestellt, der kleine Baum in der Kapelle ist mit selbstgebastelten Sternen der Blaibacher Kindergartenkinder verziert.

Weihnachten Blaibach 2019 1    Weihnachten Blaibach 2019 2

An Heilig Abend trafen sich bereits am frühen Nachmittag zahlreiche Kleinkinder mit ihren Eltern, Geschwistern und Großeltern im Pfarrheim, um das kleine Kind in der Krippe anzubeten. Gemeindereferent Franz Strigl erzählte kindgerecht die Geschichte von der Geburt des Sohnes Gottes, beginnend von der Verkündigung durch den Engel Gabriel, vom schweren Weg Mariens und Josefs nach Bethlehem und der Suche nach einer Herberge. Höhepunkt der Geschichte war natürlich die Geburt des Jesuskindes und der Besuch der Hirten. Dabei zeigte Strigl passende Bilder auf einer Leinwand. Bei einer kleinen Prozession durch den Pfarrsaal waren die Kinder in den Gottesdienst aktiv eingebunden und durften Sterne rund um die bereits aufgestellte Krippe legen. Die vielen Lieder wurden von Andreas Müller an der Orgel begleitet.

Krippenspiel bildete den Mittelpunkt

Zur Kinderchristmette am Nachmittag wichen die Gläubigen der Pfarrei Blaibach in diesem Jahr auf Grund der Renovierungsarbeiten der eigenen Pfarrkirche und Platzmangel im Pfarrheim in das Miltacher Gotteshaus aus. Den Mittelpunkt des Gottesdienstes, den BGR Pfarrer Augustin Sperl in der übervollen Kirche zelebrierte, bildete das Krippenspiel. Dabei kündigte ein Engel (Anna Brandl) die Geburt des Heilands der Welt an und lies einen Stern aufgehen. Dieser Stern blieb auf dem Feld bei den Hirten (Leonhard Fischer, Andreas Aschenbrenner, Jonathan Graßl) nicht unbemerkt. Gemeinsam überlegten sie, was diese Erscheinung am Himmel wohl bedeuten könne. Die Erzählerin (Anna Ziereis) beschrieb weiter, wie sich Maria und Josef (Hanna Nemmer und Jakob Christl) auf den Weg nach Bethlehem machten und dort bei den Wirten (Tobias Reimer und Anna-Lena Hurm) um Herberge baten. Als sie schließlich in einem Stall eine Unterkunft fanden, verkündete der Engel den Hirten die Geburt des Messias. Daraufhin machten sich diese auf den Weg, um dem neugeborenen König mit Geschenken zu ehren. Doch am Ende waren es die Hirten selbst, die sich vom Kind in der Krippe beschenkt fühlten. Bei den Fürbitten zündeten die Kinder Lichter an und stellten sie zur Krippe vor den Altar. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Thomas Raab an der Orgel begleitet.

Weihnachten Blaibach 2019 3    Weihnachten Blaibach 2019 4

Zur Christmette in der Nacht versammelten sich die Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft Blaibach/Miltach in diesem Jahr im Pfarrheim von Blaibach.

„Gott geht unter die Haut“

Seine Weihnachtsansprache begann Pfarrer Augustin Sperl mit einem Zitat aus der Zeitschrift „Kirche heute“. „Gott geht unter die Haut“, so der Geistliche und regte zum Nachdenken an, was den Menschen wohl im letzten Jahr sprichwörtlich unter die Haut gegangen sei. Dabei erinnerte er an Weltereignisse wie die Waldbrände im Amazonasgebiet, das Flüchtlingsleid in Griechenland und im Mittelmeer, aber auch an den Brand von Notre Dame im April dieses Jahres. Vor allem aber persönliche Momente würden Menschen unter die Haut gehen, so der Priester weiter und brachte hier Beispiele wie eine Liebeserklärung, überraschende Ereignisse oder schmerzliche Momente, wie den Tod eines lieben Menschen. Gott gehe auch unter die Haut, so Sperl, und zwar in zweierlei Hinsicht. Gott selbst nehme Haut und Haare an, denn „in Jesus sucht Gott den Hautkontakt mit allen Menschen“. Dies tue Gott nur aus einem Grunde, erklärte Sperl weiter, denn richtig lieben könne man eben nicht von außen, sondern nur mit direkten Hautkontakt zum Menschen. Diese Geburt des göttlichen Kindes sollen sich aber auch wir Menschen zu Herzen nehmen. Schon damals habe diese Botschaft die Menschen berührt. Dabei erwähnt der Geistliche die Hirten auf dem Feld, die sich aufmachten das Kind zu begrüßen, aber auch den König Herodes, der sicherlich eine Schreckenssekunde bei der Nachricht von der Geburt eines neuen Königs erlebte. Die Erfahrung zeige hier, schloss der Prediger schließlich ab, dass die Frohe Botschaft den Kleinen, Bedürftigen, Sehnsüchtigen eher unter die Haut gehe, als den reichen, selbstzufriedenen und satten Menschen.

Auch am Weihnachtstag versammelten sich wieder zahlreiche Gläubige im Pfarrheim zum Gottesdienst. Dieser wurde vom neuformierten Chor Vinamus unter der Leitung von Elisabeth Ziereis und Thomas Raab an der Orgel mit traditionellen und modernen Weihnachtslieder mitgestaltet.

Weihnachten Blaibach 2019 5    Weihnachten Blaibach 2019 6

Der zweite Weihnachtsfeiertag ist in der christlichen Kirche traditionell dem Heiligen Stephanus geweiht. Pfarrer Sperl erinnerte dabei an die konsequente Nachfolge Jesu, in die der Diakon Stephanus getreten ist und sogar sein Leben für den Gottes Sohn hingab. Zeitgleich zur Messe fand in den unteren Räumen des Pfarrheims ein Kleinkindergottesdienst statt. Auch hier nahmen die Kinder mit ihren Betreuerinnen Regina Franz, Agnes Müller und Christine Kirschbauer auf kindgerechte Weise das Weihnachtsgeschehen in den Blick. Zum Vater Unser versammelten sich die Kinder dann um den Altar. Am Ende des Gottesdienstes sprach der Geistliche den Segen, besonders über die Kinder und spendete ihnen den Einzelsegen.

 

Text:   Alexander Ziereis, Blaibach

Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

             Augustin Sperl, Blaibach

             Andreas Müller, Blaibach

             Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Weihnachten in unserer Pfarrgemeinde festlich gefeiert
Foto: Krippenspiel bei der Kindermette

Senioren der Pfarrei treffen sich zur Adventsfeier

(16.12.2019)

 

Besinnliche Zeit für Senioren

Stimmungsvolle Feier mit zahlreichen Beiträgen

 

Bereits zum 4. Mal hatte die Gemeinde und die Pfarrgemeinde die Blaibacher Senioren zu einer Adventfeier eingeladen. Wegen der Renovierung der Pfarrkirche war man ins Gasthaus Kiefl ausgewichen, das im weihnachtlich geschmückten Saal einen gemütlichen Rahmen für die Feier bot. Etwa 80 Senioren waren der Einladung gefolgt und ließen sich auf Weihnachten einstimmen. Bürgermeister Wolfgang Eckl begrüßte die Gäste, den 2. Bürgermeister Josef Speckner und den Seniorenbeauftragten Ludwig Meier. Auch die beiden Altbürgermeister Ludwig Baumgartner und Karl Trenner wohnten der Feier bei.  Auch Pfarrer Augustin Sperl begrüßte die Gäste und freute sich, dass Bürgermeister Wolfgang Eckl wieder genesen war und trug selber einige besinnliche  Texte vor. 

 

Der Sprecher des Pfarrgemeinderats Markus Kerner und Bürgermeister Wolfgang Eckl  hatten ein umfangreiches Programm zusammengestellt, das von lustig bis besinnlich alles abdeckte.  Die musikalische Gestaltung übernahm in diesem Jahr Kathi Göllner, die mit ihrem Keyboard für dezente Weihnachtstimmung sorgte, und für die Gäste verschiedene Weihnachtslieder zum Besten gab. 

Seniorenadvent Blaibach 2019 1    Nicht zuletzt hatten die Senioren Freude daran, selbst Weihnachtslieder zu singen. Ein Zuckerl im Programm war der Auftritt der neugegründeten Kindertanzgruppe unter Leitung von Ramona Lang, die mit den Jüngsten bereits Tänze einstudiert hatte.

 

Auch die Mitglieder des Blaibacher Seniorentreff unter Leitung von Franz Strigl und die reiselustigen Senioren mit Marianne  Bindl waren der Einladung gefolgt. Marianne Bindl nutzte die Gelegenheit, Werbung für ihre Fahrten zu machen. Im Winter sei noch eine Krippenfahrt geplant. Alle Senioren seien dazu herzlich eingeladen.

 

Nach dem besinnlichen Teil sorgten die Helfer vom Pfarrgemeinderat noch für das leibliche Wohl der Gäste, die den Nachmittag in geselliger Runde ausklingen ließen. Als kleines Weihnachtsgeschenk erhielten die Senioren von der Pfarrgemeinde  eine Krippenkerze und von der Gemeinde ein Glas Honig.

 

Text u. Bilder: Waltraud Oberberger, Blaibach

Foto zur Meldung: Senioren der Pfarrei treffen sich zur Adventsfeier
Foto: Seniorenadvent Blaibach 2019

Wir gratulieren unserem Gemeindereferenten zum Geburtstag

(15.12.2019)

Gemeindereferent Franz Strigl feiert seinen 60. Geburtstag

Pfarreiengemeinschaft Miltach – Blaibach bedank sich mit lobenden Worten und wünscht viel Gesundheit und Gottes Segen

 

Seinen 60. Geburtstag konnte am vergangenen Sonntag Gemeindereferent Franz Strigl in Blaibach und dann anschließend beim Familiengottesdienst in Miltach, zusammen mit den Mitgliedern der jeweiligen Kirchenverwaltungen und der Pfarrgemeinderäte, sowie vieler Gläubigen feiern. Große und kleine Gottesdienstbesucher waren zu den Messfeiern gekommen. In Blaibach war es Pfarrer Augustin Sperl, der am Ende der Eucharistiefeier seine Dankesworte an Franz Strigl richtete. Seit nunmehr über 16 Jahre unterstützt Strigl ihn in seinen seelsorgerischen Aufgaben in beiden Pfarrgemeinden. „Dafür möchte ich dir meinen ganz besonderen Dank aussprechen. Vieles ist durch dich in den letzten Jahren entstanden. Was unser Pfarrleben sichtlich bereicherte.“ so der Pfarrer Sperl.

 

60. Geburtstag Franz Strigl Blaibach 1    60. Geburtstag Franz Strigl Blaibach 2

 

In Miltach waren zum Familiengottesdienst ganz viele Kinder mit ihren Eltern gekommen. Die Firmkinder und auch die Kommunionkinder brachten Wortbeiträge zur adventlichen Vorbereitung. Die Fürbitten trugen sie ebenfalls vor. Am Schluss der Heiligen Messe war es dann Christian Röhrl, der als Kirchenpfleger von Miltach das Wort ergriff. Im Namen des Pfarrgemeinderates, mit seiner Sprecherin Claudia Pinzinger und für den Frauenbund Miltach, mit seiner Vorsitzenden Stefanie Rackl, brachte er seine besten Glückwünsche zum runden Geburtstag von Franz Strigl zum Ausdruck.

 

„Ihr seid das Licht der Welt. (…) Man zündet … nicht eine Kerze an und stellt sie unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; dann leuchtet sie allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ zitierte Röhrl aus dem Matthäus Evangelium einen Teil der Seligpreisungen. „Ich denke, dass dieser Bibelauszug ganz vortrefflich auf Franz Strigl umzumünzen ist. Seit nunmehr 16 Jahren ist er ein Teil unserer Pfarrgemeinde. Eines von vielen Lichtern, wenn ich bei diesem Bild bleibe. Mit seinen Talenten und Fähigkeiten, aber auch mit seiner Aufgeschlossenheit, seinem Tatendrang und seiner Gesprächsbereitschaft, hat er recht schnell die Herzen ganz vieler Gläubigen gewonnen. Viele Lichtzeichen sind auf die Initiative von Strigl hin entstanden, diese darf man nicht einfach unter den Scheffel stellen, sondern muss man auf einen Leuchter stellen. Also aufzeigen und erwähnen, weil sie auf seine Initiative hin das Pfarrleben in Miltach und Blaibach bereichern und die vielen Großen und Kleinen Gläubigen angesprochen und berührt haben.

 

Als kleines Geschenk und als Erinnerung an diesen besonderen Tag überreichten Claudia Pinzinger für den Pfarrgemeinderat und Stefanie Rackl für den Frauenbund jeweils einen Einkaufsgutschein. Anschließend hatten die vielen anwesenden Kinder aus der Gruppe der Kleinkinderwortgottesdienste sich um den Jubilar versammelt und sangen mit der Unterstützung der Martini Rhythmix ein Geburtstagslied. Danach überreichte jeder einzelne einen kleinen Engel an das Geburtstagskind. Nach dem Gottesdienst hatte Franz Strigl schließlich zahlreiche Hände zu schütteln die ihm gratulierten.

 

Text: Christian Röhrl, Miltach

Bilder: Augustin Sperl, Blaibach

Foto zur Meldung: Wir gratulieren unserem Gemeindereferenten zum Geburtstag
Foto: 60. Geburtstag Franz Strigl Blaibach

Gläubige bekommen ersten Einblick in die Kirchenrenovierung

(19.11.2019)

Fortschritt der Renovierung besichtigt

Es hat sich mittlerweile viel in und an unserer Pfarrkirche getan

 

Am Sonntag nach dem Patroziniumsgottesdienst folgten zahlreiche Gläubige der Einladung des Blaibacher Pfarrers, die Pfarrkirche zu besichtigen.

 

Seit einigen Monaten sind die Renovierungsarbeiten an und um die Pfarrkirche St. Elisabeth Blaibach in vollem Gange, sowohl die Außenanlagen als auch die Pfarrkirche innen haben sich schon sehr verändert. Neben Pfarrer Augustin Sperl waren auch Architekten und Vertreter der an der Sanierung beteiligten Firmen anwesend, um über den Sachstand der Arbeiten zu berichten.

 

Viel Handarbeit und beschädigte Rohre

Seitens der beauftragten Baufirma konnten die Anwesenden beispielsweise erfahren, dass der Lehmboden im Umfeld der Kirche ausgetauscht werden muss, da dieser nicht verdichtet werden kann. Dies gestalte sich jedoch schwierig, weil viele Kabel und Wasserleitungen um das Gebäude herum verlegt sind, sodass die Arbeiten überwiegend nur per Hand, nicht per Minibagger ausführbar seien. Auch kam erst nach Beginn der Arbeiten ans Licht, dass die Drainage und einige Kanäle beschädigt oder teilweise gar nicht angeschlossen waren, so Pfarrer Sperl. Da diese Mängel zuvor nicht sichtbar und bekannt waren, habe dies leider bisher schon zu einigen ungeplanten Mehrarbeiten geführt, doch die Arbeiten laufen soweit im Zeitplan, konnte man erfahren.

 

Heizungsanlage wurde komplett erneuert

Heizungsbauer Armin Nazet konnte mitteilen, dass die im kompletten Kirchenraum verlegte Fußbodenheizung glücklicherweise bereits in Kunststoff ausgeführt ist, sodass lediglich die Rohre gespült und nicht erneuert werden mussten. Die Zuleitungen jedoch waren durchgerostet und mussten erneuert werden, die Verteiler konnten aber alle von außen her ersetzt werden, sodass insgesamt der Boden in der Kirche nicht eröffnet werden musste. Es wurden bereits alle nicht korrosionsbeständigen Verteilungen und Rohrleitungen erneuert, im Keller des Leichenhauses wurde eine komplett neue Ölbrennwertheizung installiert. Der Tankraum wurde entkernt und neu gefliest, die neue Anlage wird künftig gemeinsam mit der Lichttechnik zentral gesteuert, so der Heizungsbauer. Da die Luftfeuchte im Kirchenraum bisher zu hoch war, wurde im Dachboden eine Entfeuchtungsanlage eingebaut, mit Hilfe von Stellmotoren an manchen Fenstern werden diese je nach Feuchte und Wärme innerhalb und außerhalb der Kirche geöffnet oder geschlossen, sodass künftig keine Schimmelbildung mehr möglich sei.

 

Sanierung Pfarrkirche Blaibach 2019 2

Pfarrer Sperl erläuterte die neuen Elemente im Altarraum

  

Sanierung Pfarrkirche Blaibach 2019 3

Viele Musterteile konnten besichtigt werden

 

Auf die Frage, warum wieder eine Ölheizung eingebaut worden sei, entgegnete Pfarrer Sperl, dass weder eine Hackschnitzelheizung noch ein Pellet-Ofen als wirtschaftlich erachtet worden sei. Falls irgendwann jedoch nötig, könne der Brenner ausgetauscht und dann mit Gas geheizt werden.

 

Schadstoffe und alte Leitungen

Sperl erinnerte weiter kurz an die bereits anfänglich entfernten gesundheitsschädlichen Dämmmaterialien im Dachboden und teilte den Anwesenden mit, dass die ausgebauten Fenster noch vor Weihnachten zurückkommen sollen, weiterhin wurde auch im Kirchenraum massiv alter Putz abgetragen und erneuert. Stefan Schmid vom Blaibacher Planungsteam Schmid GmbH gab einen kurzen Überblick über die Erneuerung der elektrischen Einrichtungen. So waren viele der 40 Jahre alten elektrischen Leitungen teilweise porös, auch gebe es künftig ein komplett neues Beleuchtungskonzept mit individuell steuerbaren Strahlern, im Kirchenschiff gebe es somit keine Pendelleuchten mehr. So seien künftig verschiedene Beleuchtungs-Szenen einstellbar, die Steuerung erfolge von der Sakristei aus, von wo auch die Heizungsanlage überwacht und gesteuert werden wird. Weiterhin wurde die Einbruchmeldeanlage komplett erneuert, so Schmid. Pfarrer Sperl fügte hierbei hinzu, dass auch beim Neuverlegen der vielen Kabel vermieden werden konnte, den Boden in der Kirche zu öffnen. Der Priester zeigte den Anwesenden im Anschluss eine Bank, von der bereits die alte Farbe abgebeizt worden war. Auch konnte ein Muster der künftigen Bank-Podeste, welche hölzerne Lüftungsgitter eingebaut haben, besichtigt werden. Diese müssen komplett erneuert werden, da in den alten Podesten gesundheitsschädliche Anstriche nachgewiesen worden waren. Ebenfalls zur Ansicht lagen Muster von Bank-Sitzauflagen vor.

 

Komplett neuer Altarraum
Sanierung Pfarrkirche Blaibach 2019 1    Interessiert wurde auch eine Voransicht des künftigen Altarraumes begutachtet. Hier werden ein komplett neuer Altar und ein neuer Ambo platziert, zwei Bankreihen entfallen, so Pfarrer Sperl. Dafür entstehe deutlich mehr Platz für das Taufbecken. Auch werde die Orgel komplett saniert und aufgerüstet, so der Geistliche. Obwohl die Kosten bei insgesamt 2 Millionen Euro liegen, seien diese vollständig vom Bistum Regensburg genehmigt. Diese hohe Summe entstehe auch dadurch, weil es verschiedene Auflagen seitens des Landesdenkmalamts gebe, so Sperl.

Neben den Arbeiten an den Bänken gehöre auch die Restaurierung aller Fenster mit dazu, alleine diese Maßnahme sei mit 120.000 Euro veranschlagt. Pfarrer Sperl hoffe daher noch immer auf eine Zuwendung vom Landesdenkmalamt. Trotzdem habe man aufgrund der zugesicherten Förderung des Bistums und der erhaltenen Genehmigung aller Maßnahmen „noch einen guten Zeitpunkt erwischt“. Die Notwendigkeit der Kirchensanierung sei allerdings nicht durch die Optik begründet, sondern sei hauptsächlich aufgrund der vielen verschiedenen Schadstoffe die in der Kirche verwendet und noch nachgewiesen wurden gegeben, so Pfarrer Sperl abschließend.

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Gläubige bekommen ersten Einblick in die Kirchenrenovierung
Foto: Sanierung Pfarrkirche Blaibach 2019

Kirchweihfest mit einen festlichen Gottesdienst begangen

(19.11.2019)

Pfarrei Blaibach feiert ihre Kirchenpatronin

 

Sehr lang war der Zug aus kirchlichen und weltlichen Vereinen sowie Gläubigen, die am Sonntag mit einem festlichen Gottesdienst „Kirta“ feiern konnten.

 

Zahlreiche Mitglieder Blaibacher Vereine sowie Pfarrgemeinderat und Gemeinderat folgten dem Spielmannszug vom Feuerwehrhaus hinauf zum Pfarrheim, wo BGR Pfarrer Augustin Sperl den Festgottesdienst zum Kirchenpatrozinium zelebrierte. Er sprach eingangs von den Werten der heutigen Gesellschaft, Ansehen, Erfolg, Macht und Wohlstand. All dies hatte Elisabeth von Thüringen, doch ließ alles hinter sich, als sie nach dem Tod das Leben als Fürstin aufgab und sich den Armen und Kranken zugewendet hatte, so Sperl. Erfreut konnte er auch feststellen, dass die Pfarreiengemeinschaft Blaibach-Miltach sehr gut funktioniere, da an diesem Tag der Chor Milbach, der aus Sängern beider Pfarrgemeinden besteht, den Gottesdienst musikalisch mitgestaltete. Bezugnehmend auf die beiden Namenspatronen sagte Sperl etwas humorvoll „Elisabeth und Martin können sehr gut miteinander“.

 

Kirchweihfest Blaibach 2019 1    In seiner Predigt sprach der Priester vom „Kirta“, ein Wort das in Bayern jeder Katholik kennt. Der Kirchweihtag, wie er eigentlich heißt, sei ein Fest, welches an den Weihetag der Kirche erinnere, so der Prediger. Bis 1866 wurde der Kirta am Sonntag vor oder nach dem eigentlichen Patrozinium gefeiert ließ Sperl wissen. Doch später wurde aufgrund der vielen „Vergnügungsveranstaltungen“ ein allgemeiner Kirchweihsonntag am dritten Sonntag im Oktober festgelegt. Somit gab es neben dem jeweiligen Patroziniumsfest nur noch einmal im Jahr einen Kirta, welcher als „Allerweltskirta“ bekannt ist, so Sperl.

Die Weihe der Kirche jedoch hatte sowohl für unsere Vorfahren als auch bis heute für die Menschen große Bedeutung, da für viele Christen ihre Kirche noch immer mit einer emotionalen Nähe und tiefen Gefühlen verbunden sei, so der Prediger. So sei das Gebäude mit Erinnerungen an die Taufe der Kinder, an die Kommunion, an Hochzeiten oder Vereinsjubiläen verbunden. Auch wenn seit Monaten in der Blaibacher Pfarrkirche aufgrund der Renovierung kein Gottesdienst abgehalten werden kann, so ist trotzdem seit genau 240 Jahren das ein Haus, in das Jesus einkehre, so Sperl. Doch seit gestern habe er eine gute Nachricht aus Regensburg: Am 26. April 2020 kommt Bischof Rudolf nach Blaibach um den neuen Altar zu weihen.

 

Kirchweihfest Blaibach 2019 3    Kirchweihfest Blaibach 2019 2

 

Weiter blickte er in seiner Predigt auf das Leben und Sterben der Pfarrpatronin Elisabeth zurück. Abschließend mahnte er, dass man nicht wegschauen solle, in einer Zeit zwischenmenschlicher Kälte, in der sogar Rettungskräfte angegriffen und angepöbelt werden. Die Botschaft der Heiligen Elisabeth sei immer noch aktuell – man solle nicht wegschauen von den brennenden Problemen der Zeit, sondern mit den Augen der Liebe die Nöte unserer Tage wahrnehmen und nach Kräften lindern, so Pfarrer Sperl. Auch wenn es schwer falle in der Gefangenheit des Alltages, in den Mühen und Aufgaben – man solle den Menschen dienen wie Elisabeth, so Sperl am Ende seiner Predigt.

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Kirchweihfest mit einen festlichen Gottesdienst begangen
Foto: Kirchweihfest Blaibach 2019

Taufe in unserer Pfarrgemeinde gefeiert

(12.11.2019)

Georg Lankes wurde getauft

 

Am Wochenende wurde in der Pfarrei St. Elisabeth Blaibach wieder ein Kind durch das Sakrament der Taufe in die Gemeinschaft Christi aufgenommen.

 

BGR Pfarrer Augustin Sperl hieß die Eltern des Täuflings, Magdalena Lankes, geb. Kühlmeyer, und Andreas Lankes aus Blaibach sowie die gesamte Taufgesellschaft im Pfarrheim sehr herzlich willkommen. Regina Geißler, die Schwester des Vaters, hatte das Amt der Taufpatin übernommen, Korbinian Kühlmeyer, der Bruder der Mutter, war als Taufzeuge erschienen. In seiner Ansprache ging der Priester auf die Taufe Jesu ein. Auch für den Täufling gelte, dass er ein geliebtes Kind Gottes werde. Die Taufe erfülle den Willen Gottes, dass der Mensch von Schuld und Sünde gereinigt und die Erbsünde aufgehoben werde. Weiter ging Pfarrer Sperl auf die Symbole des Taufritus ein und bat die Eltern, nie ihren Kindern die Liebe aufzukündigen, auch wenn sie ihnen einmal Kummer bereiten. Zugleich sollen Eltern und Paten dem Kind helfen, Gott und den Nächsten zu lieben. Organist Andreas Müller gestaltete die Tauffeier musikalisch mit.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Taufe in unserer Pfarrgemeinde gefeiert
Foto: Taufe Lankes Blaibach

Allerheiligen und Allerseelen in der Pfarrgemeinde gefeiert

(03.11.2019)

Pfarrei Blaibach feiert das Hochfest Allerheiligen

 

Mit einem Rosenkranzgebet und bei der Allerseelenandacht gedachte die Pfarrei Blaibach ihrer Verstorbenen, am Friedhof wurden die Gräber gesegnet.

 

Zahlreiche Gläubige kamen ins Blaibacher Pfarrheim zum Allerheiligen-Gottesdienst am Vormittag als auch zur Allerseelenandacht am Nachmittag. BGR Pfarrer Augustin Sperl vergleich beim Gottesdienst eingangs eine Raupe und einen Schmetterling mit dem Hochfest Allerheiligen. „Es ist das Ende der Welt“, sagte die Raupe, der Schmetterling hingegen sagte „Es ist erst der Anfang“. Die Menschen würden in der Welt leben und warten auf das was kommen möge, so der Geistliche. Wie es aussehen mag, darüber gebe es nur Spekulationen und visionäre Bilder in der Bibel. Doch wie die Raupe hoffe man, zu einem wunderschönen Schmetterling zu werden – als Kinder Gottes hoffe man, dass das Ende zugleich Anfang eines neuen Lebens werde. So haben es auch die Heiligen bereits vorgelebt.

 

In seiner Predigt sprach der Priester darüber, dass ohne Heilige vieles fehlen würde. Nicht nur die fehlenden Heiligenfiguren in Kirchen, an Straßen und Brücken. Auch der Besuch des Nikolaus oder den Martinsumzug gebe es nicht, so Sperl. Heilige werden seit je her verehrt, seien für viele Vorbilder.


Bei der Allerseelenandacht nach dem Rosenkranzgebet am Nachmittag sagte Gemeindereferent Franz Strigl „Mitten im Leben sind wir zum Sterben bestimmt“, dies sei die bittere Erfahrung die einem bewusst werde, wenn man an die Verstorbenen erinnerte werde. Beim zweiten Ausspruch „Mitten im Sterben sind wir zum Leben bestimmt“ sprach Strigl von der Hoffnung, die einen im Angesicht des Todes nicht verzweifeln ließe. In Christus bleibe man über den Tod hinaus mit denen verbunden, die auf Friedhöfen und anderswo begraben seien, so der Gemeindereferent. Er erzählte weiter von einer klugen und weisen Frau, die im Sterben lag. Viele Fragen nach dem richtigen Leben und was nach dem Leben käme wurden ihr gestellt. Ein kleiner Junge fragte die Frau, ob sie denn keine Angst vor dem Tod habe, weil dann „nicht mehr viel los“ sei. Doch die alte Frau antwortete dem Jungen, dass sie keine Angst habe, denn für sie müsse nicht viel los sein. Dafür werden dann Väter und Mütter da sein, es werde Hoffnung da sein und der Krieg stillstehen – Heimat werde ewige Heimat sein. Ludwig Baumgartner sprach über die Zeichen zu Allerheiligen, dem frischen Blumenschmuck und dem Kerzenlicht auf den Gräbern. Auch solle man sich – wie der heilige Karl Borromäus – den Tod nicht als Sensenmann sondern als Engel mit einem goldenen Schlüssel vorstellen, so habe man keine Angst vor dem Tod.

 

Allerheiligen Blaibach 2019 1   

Bevor es hinaus zum Friedhof ging, verlas Franz Strigl noch namentlich die Namen der 15 seit Allerheiligen im vergangenen Jahr verstorbenen Pfarrangehörigen, für die jeweils eine Kerze vor dem Altar brannte. Anschließend folgte der Zug zum Friedhof, bei dem unzählige Angehörige aus nah und fern am Friedhof ihrer Verstorbenen gedachten. Vorbeter und Kantor Ludwig Baumgartner sang Psalmen, Gemeindereferent Franz Strigl segnete die Gräber mit Weihrauch und Weihwasser.

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Allerheiligen und Allerseelen in der Pfarrgemeinde gefeiert
Foto: Allerheiligen Blaibach 2019

Ehejubiläum in der Pfarrkirche von Miltach gefeiert

(15.10.2019)

Pfarrer Sperl: „Was Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.“

Gottesdienst mit Jubelpaaren, die heuer 25, 30, 40, 45, 50 und sogar 55 Jahre verheiratet sind

Es waren am vergangenen Sonntag 27 Jubelpaare, so viele Paare wie noch nie, die der Einladung beider Pfarrgemeinden Miltach und Blaibach gefolgt sind und sich am Ehejubiläum in der Pfarrkirche von Miltach beteiligten. Es ist in den beiden Regentalgemeinden schon eine feste Einrichtung, dass sich im Frühjahr und im Herbst Jubelpaare zu einem gemeinsamen Gottesdienst treffen. Es war ein recht sonniger und warmer Oktobersonntag als festliches Geläute die Gläubigen zur Pfarrkirche rief und es stellte sich recht schnell auch eine festliche Stimmung ein, als die Jubelpaare aus Miltach und Blaibach, die in der zweiten Jahreshälfte ein Ehejubiläum feiern, sich in den vordersten Bankreihen einfanden. Sie dankten Gott für die zurückliegenden gemeinsamen Jahre und Jahrzehnte und erneuerten das Eheversprechen, das sie sich einst am Traualtar gaben. Nach dem Dankgottesdienst waren alle Jubelpaare in das benachbarte Pfarrheim eingeladen, wo der Pfarrgemeinderat einen Empfang bei Sekt und schmackhaften Häppchen vorbereitet hatte.

Ehejubiläum Miltach 2. HJ 2019 1    Ehejubiläum Miltach 2. HJ 2019 3
     
Ehejubiläum Miltach 2. HJ 2019 4   Ehejubiläum Miltach 2. HJ 2019 9

 

Mit Liedern aus dem Gotteslob umrahmten alle Gläubigen die Eucharistiefeier für Ehejubilare, die auf 25, 30, 40, 45, 50 und sogar 55 gemeinsame Ehejahre zurückschauen können. Einen herzlichen Gruß entbot BGR Pfarrer Augustin Sperl den 27 Jubelpaaren der Pfarreiengemeinschaft Blaibach-Miltach, die der Einladung ihrer jeweiligen Heimatpfarrei nachgekommen waren. „Heute sind Sie hier, um Danke zu sagen für die vielen, gemeinsamen Jahre, die Sie in Freude, aber sicher auch mit manchem Kummer und manchen Sorgen verbringen durften“. Pfarrer Augustin Sperl meinte aber auch: „Sie feiern ein Ehejubiläum um den liebenden von heute zu sagen: Es ist möglich, es gelingt auch heute, viele lange Jahre miteinander zu leben in Gesundheit und Krankheit.“

Der Priester gratulierte im Namen der beiden Pfarrgemeinden. Die Predigt leitete Pfarrer Augustin Sperl mit einem Rückblick auf das Erntedankfest, Anfang Oktober ein. „Ich glaube auch sie können in Dankbarkeit zurückschauen auf die Ernte ihrer Ehe.“ Mit den verschiedenen Symbolen vom Erntealtar und weiterer nützlicher Gegenstände, verdeutlichte der Geistliche den tiefen Sinn einer gelungenen Ehe.

Das Brot, es soll daran erinnern, wie oft Brot auf den Tisch gebracht und es miteinander geteilt wurde. Es mag aber auch daran erinnern, wie schwer es ist durch Arbeit das tägliche Brot zu verdienen. „Es erinnert uns an das Brot, das hier in der Kirche immer wieder den Menschen geschenkt wird, damit der gläubige Christ genügend Kraft hat das Leben und seine Anforderungen zu bestehen und damit auch die Seele die Nahrung bekommt, die ihr guttut.“

Die Weintraube erinnert an die Gemeinschaft. „Am Anfang waren die Brautleute. Dann Kinder, Schwiegertöchter / Schwiegersöhne, Enkelkinder und vielleicht auch schon Urenkel scharen sich heute wie bei einer Weinrebe um die Mitte. Gott hat ihre Liebe gesegnet. Und in den Kindern und Enkelkindern lebt ein Stück von ihnen weiter.“ so Pfarrer Sperl.

   Ehejubiläum Miltach 2. HJ 2019 17

Der Stein symbolisiert, dass einige unter großem Einsatz für sich und die Familie ein Eigenheim gebaut, den Kindern eine gute Schuldbildung ermöglicht und durch manchen Verzicht auf eigenes Wohlergehen und Lebensgenuss gelebt haben.

Sicherheitsnadeln: Sie stehen für ihre Bemühungen, Getrenntes wieder zusammen zu führen und Nüsse, sollen die Eheleute an alle Schwierigkeiten erinnern. Da gab es eine Menge Nüsse zu knacken, die man an diesem Sonntag sicherlich nicht alle aufzählen kann und um die nur der Mensch selber weiß.

Dann zeigte der Priester zwei Zwiebeln, sie stehen für alles, was Tränen in die Augen trieb. Eine Krankheit des Ehepartners, eine Enttäuschung, eine Kränkung. Aber Tränen haben auch ihr Gutes: Sie waschen den Staub von der Seele. Und Augen, die auch einmal geweint haben, sehen wieder besser.

„Zuletzt sind es Sonnenblumenkerne. Die große und schöne Sonnenblume richtet sich auf die Sonne aus, versucht das Licht der Sonne zum Gedeihen zu nutzen. Wir brauchen im Leben auch etwas, nach dem wir uns ausrichten können. Das ist für uns die Sonne Gottes. Und wer das versucht, der darf auch erfahren, dass dann die Schatten hinter ihm fallen. Und wenn wir wie eine Sonnenblume im Alter den schweren Kopf neigen, dann dürfen wir uns freuen über die Samenkerne, die aus unserem Leben in diese Welt gefallen sind. Die Kinder, die Enkel und all das Gute, das einem entstanden ist, das Gute, das weiterwirkt.“ Abschließend zitierte der Geistliche Reinhard Mey, der wunderbar über Liebe und Freundschaft sagte: „Wie vor Jahr und Tag lieb ich dich noch mehr.“

Danach reichten sich die Jubelpaare die Hände und erneuerten vor der versammelten Kirchengemeinde ihr Eheversprechen, dankten Gott für die gemeinsamen Jahre und baten um den Segen für die Zukunft. Die Fürbitten las Blaibachs PGR-Sprecher Markus Kerner. Zum Schluss des Gottesdienstes nach dem feierlichen Te deum gratulierte Pfarrer Augustin Sperl zusammen mit dem PGR-Sprecher Markus Kerner (Blaibach) und der sellvertretenden Sprecherin Stefanie Holzfurtner (Miltach) jedem Jubelpaar und überreichten eine weiße Rose. Pfarrer Sperl dankte auch den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates für das Vorbereiten des anschließenden Empfanges im Pfarrheim und der Mesnerin Elisabeth Röhrl für das Herrichten der Pfarrkirche.

Ehejubiläum Miltach 2. HJ 2019 13    Ehejubiläum Miltach 2. HJ 2019 11
     
Ehejubiläum Miltach 2. HJ 2019 12   Ehejubiläum Miltach 2. HJ 2019 14

 

Nach dem Erinnerungsfoto auf den Stufen vor der Pfarrkirche fanden sich die Jubelpaare im Pfarrheim „St. Martin“ ein. Hier begrüßte Stefanie Holzfurtner, besonders auch die anwesenden Pfarrgemeinderäte, den 1. Bürgermeister von Miltach, Johann Aumeier und den 2. Bürgermeister aus Blaibach Josef Speckner und dankte letzteren für die vorzügliche Vorbereitung der Bewirtung. Jedem Jubelpaar überreichte Pfarrer Sperl zum Andenken schließlich noch eine verzierte Hochzeitskerze, sowie Sonnenblumenkerne und eine Walnuss als Erinnerung an die Gedanken aus der Predigt.

Ehejubiläum Miltach 2. HJ 2019 5    Ehejubiläum Miltach 2. HJ 2019 6
     
Ehejubiläum Miltach 2. HJ 2019 7   Ehejubiläum Miltach 2. HJ 2019 8
     
Ehejubiläum Miltach 2. HJ 2019 16   Ehejubiläum Miltach 2. HJ 2019 15
     

25 Jahre

Aus Miltach

Karina und Peter Wanninger

  Aus Blaibach

Petra und Franz Brandl

Bianca und Thomas Steuernagel

30 Jahre Aus Miltach

Cornelia und Franz Martin

Gabi und Stefan Vogl

Brigitte und Heinrich Kerscher

Andrea und Norbert Neumeier

  Aus Blaibach Daniela und Johann Vogl
40 Jahre Aus Miltach

Elisabeth und Wolfgang Eckl

Renate und Albert Schedlbauer

Angela und Franz Eckl

Gudrun und Josef Früchtl

  Aus Blaibach

Christa und Alexander Engl

Beate und Johann Olszewski

Kornelia und Albert Raab

Christa und Eberhard Strotzer

Sylvia und Josef Wiesmeier

45 Jahre Aus Blaibach

Stilla und Karl Dengscherz

Marianne und Ludwig Sauerer

Maria und Heinrich Schmuderer

Brigitte und Michael Weinfurtner

  Aus Miltach

Petronilla und Alfons Miedaner

Marianne und Alfons Haas

Frieda und Paul Vogl

50 Jahre

Aus Blaibach

Gisela und Xaver Bergbauer

Anna und Rudolf Wittmann

55 Jahre Aus Miltach Elfriede und Friedrich Schedlbauer

 

Text u. Bilder: Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Ehejubiläum in der Pfarrkirche von Miltach gefeiert
Foto: Ehejubiläum Miltach 2. HJ 2019

Erntedank in unserer Pfarrgemeinde gefeiert

(10.10.2019)

Erntedank – „Wenn nicht jetzt, wann dann?“

Am Wochenende feierte die Pfarrei St. Elisabeth Blaibach das Erntedankfest, dabei wurde auch sehr zum Nachdenken angeregt.

Vollbesetzt war am Samstagabend das Pfarrheim zum Familiengottesdienst, der vom Kinderchor und den Kommunionkindern der 3. Klasse mitgestaltet worden war. BGR Pfarrer Augustin Sperl dankte eingangs den Mitgliedern des OGV Blaibach, die im Pfarrheim einen wunderbaren Erntedankaltar aufgebaut hatten. Mit verschiedenen Symbolen wurde bei den Kyrie-Rufen auf Rohstoffverschwendung, Luft- und Wasserverschmutzung aufmerksam gemacht. Auch anstelle der Predigt regten Pfarrer Sperl, Ludwig Baumgartner und Regina Franz im Wechsel mit meditativen Texten zum Nachdenken an. Vom jüdischen Schriftgelehrten Rabbi Hillel sei das prägnante Wort „Wenn nicht jetzt – wann dann?“ übermittelt worden. Damit sei eine Wahrheit ausgesprochen, die gerade in der heutigen Zeit sehr zutreffend sei, so Pfarrer Sperl. So folgten passende Texte zum Umgang mit der Schöpfung, den Ressourcen und den Lebewesen auf der Welt, welche jeweils mit dem Spruch „Wenn nicht jetzt – wann dann?“ abgeschlossen wurden. Gott könne heute wohl zur Schöpfung nicht mehr sagen, dass alles gut sei, wenn die Menschheit nicht Konsequenzen aus ihrem Verhalten ziehe. Gott habe den Menschen nur eine Erde geschenkt, es gebe keine zweite Chance, so Sperl. Nach den Fürbitten, vorgetragen von den zehn diesjährigen Kommunionkindern, brachten wiederum Erwachsene Gaben wie Blumen, Brot und Wein zum Altar. Am Ende des Gottesdienstes versammelten sich alle Kinder um den Erntedankaltar und sagen gemeinsam das Lied „Du hast uns deine Welt geschenkt“. Pfarrer Sperl dankte abschließend den Lektoren und dem Kinderchor unter der Leitung von Elisabeth Ziereis für die Mitgestaltung des Gottesdienstes.

Erntedank Blaibach 2019 1

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Erntedank in unserer Pfarrgemeinde gefeiert
Foto: Erntedank Blaibach 2019

Taufsakrament zwei jungen Erdenbürgern gespendet

(16.09.2019)

Ronja und Ludwig wurden getauft

Am vergangenen Wochenende durfte BGR Pfarrer Augustin Sperl zwei Kinder durch die Taufe in die Gemeinschaft der Christen aufnehmen.

Zu Beginn des Gottesdienstes am Sonntagnachmittag hieß er Eltern, Paten und Angehörige herzlich willkommen. Die Eheleute Ramona Lang, geb. Kloos, und Matthias Lang, hatten für ihr erstes Kind, Ludwig Lang, die Heilige Taufe erbeten. Als Pate steht dem kleinen Ludwig Julia Lang, eine Schwester des Vaters, zur Seite. Auch die Eheleute Manuela Hilgarth (geb. Staudner) und Robert Hilgarth brachten ihr erstes Kind, ihre Tochter Ronja, zum Altar, damit sie das Sakrament der Taufe empfange. Carina Knauer, eine Schwester der Mutter, ist die Patin der kleinen Ronja.


In seiner Ansprache ging der Geistliche auf den uralten Taufritus ein, der bis auf Jesus zurückgehe. Zugleich führte er aus, welche Zeichenhandlungen zum Kern der Taufe gehören. Dies seien unter anderem das Begießen des Täuflings mit Wasser, das Licht der Taufkerze, das weiße Taufkleid, der Effata-Ritus, bei dem der Priester Mund und Ohr berührt, damit der Täufling offen werde für die Botschaft Gottes und die Salbung mit Chrisamöl. Die Liebe Jesu ende nie, so Pfarrer Sperl, doch sei es Aufgabe der Eltern und Paten, diesen Kindern zu helfen, Jesus kennen und lieben zu lernen. Zugleich sei die Taufe der Kinder eine Einladung und Aufforderung an die Eltern und Paten, sich ihres eigenen Glaubens zu freuen und Jesus neu und tief zu lieben.


Am Ende des Gottesdienstes, den Andreas Müller an der Orgel musikalisch begleitet hatte, wurden die Neugetauften mit einem Marienlied noch der Mutter Gottes empfohlen.

 

Text: Alexander Ziereis, Blaibach

Bild: Martin Kloos, Blaibach

Foto zur Meldung: Taufsakrament zwei jungen Erdenbürgern gespendet
Foto: Taufe in Blaibach

Pater Rockose wurde wieder verabschiedet

(09.09.2019)

Pater Dr. Rockose Kolenchery wurde dankend verabschiedet

Beim Vorabendgottesdienst am Samstag verabschiedete die Pfarrei St. Elisabeth die Urlaubsvertretung von Pfarrer Sperl, es gab Worte des Dankes und Geschenke.

Pfarrgemeinderatssprecher Markus Kerner blickte am Ende des Gottesdienstes auf die knapp 5-wöchige Zeit des indischen Priesters in der Pfarrei Blaibach zurück. Man freue sich auf die Sommermonate, so Kerner, denn dann komme auch Pater Rockose nach Blaibach. Der Geistliche lächle stets und sei immer freundlich gewesen. Viel tun zu gab es während der Abwesenheit von Pfarrer Augustin Sperl, so der PGR-Sprecher weiter. Vier Kindern durfte der indische Priester das Sakrament der Taufe spenden, doch auch mehrere Beerdigungen galt es zu zelebrieren. Ein besonders erfreuliches Ereignis in diesem Jahr, so Kerner, war der 60. Geburtstag von Pater Rockose, den der Jubilar in Miltach feiern durfte und bei dem auch mitunter der Pfarrgemeinderat aus Blaibach vertreten war.


Neben Worten des Dankes gab es für den Geistlichen von der stellvertretenden Pfarrgemeinderatssprecherin Regina Franz Blumen und ein Buch, ebenso Dankesworte  von der Kirchenverwaltung, vertreten durch Kirchenpfleger Albert Seiderer . Der PGR Sprecher  Markus Kerner hoffte abschließend auf ein Wiedersehen in Blaibach im nächsten Jahr.


Pater Rockose bedankte sich für die guten Worte .   Auch wenn seine Zeit in Blaibach zu Ende gehe, hatte er wieder eine sehr schöne Zeit in den Regentalgemeinden. Die Feier seines Geburtstages bleibe unvergesslich, so der Priester, auch dankte er allen für die zahlreichen Spenden und die Überraschung anlässlich seines Jubiläums. Etwas habe Pater Rockose in diesem Jahr besonders gerührt: Ein dreijähriges Mädchen kam mit seiner Spardose zu ihm und übergab sie ihm für ein Geschenk für ein armes indisches Kind. Ein ebenfalls besonderes Erlebnis für den Priester war der Besuch im Blaibacher Kindergarten. Hier hatte er von jedem Kind zum Geburtstag eine Rose erhalten und die Kinder gratulierten mit einem gemeinsamen Lied. Er habe wieder viele nette Leute kennengelernt, viele schöne Stunden erlebt und leckeres Essen genossen. Abschließend dankte der Geistliche allen für die Unterstützung und die Hilfe in Form von Spenden. Es war wieder sehr schön und er würde sich über ein Wiedersehen im nächsten Jahr freuen, so Pater Rockose abschließend.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

 

Foto zur Meldung: Pater Rockose wurde wieder verabschiedet
Foto: Verabschiedung Rockose Blaibach 2019

Pater Rockose Kolenchery feiert seinen 60. Geburtstag

(03.09.2019)

Pater Rockose Kolenchery feierte heute seinen 60. Geburtstag

 

Indischer Geistlicher vertritt wieder Pfarrer Augustin Sperl während seines Urlaubs in der Seelsorgeeinheit Miltach / Blaibach – die Missionsarbeit ist dem indischen Geistlichen stets ein ganz großes Anliegen

 

Der heutige Dienstag ist für den indischen Geistlichen, der nun schon seit 8 Jahren die Urlaubsvertretung für Pfarrer Sperl macht, ein ganz besonderer Tag. Der stets freundliche und gut gelaunte Geistliche kann seinen 60. Geburtstag in den beiden Regentalgemeinden Miltach und Blaibach feiern. Pater Rockose legt zwar viel mehr Wert darauf, seinen Namenstag am 16. August (Hl. Rochus) zu begehen, jedoch lohnt es sich in diesem Jahr gewiss, auch auf die 6 Lebensjahrzehnte zurück zu blicken. Nun schon wieder gut vier  Wochen ist der indische Pater in der Pfareiengemeinschaft Blaibach / Miltach und vertritt Pfarrer Augustin Sperl während seines Sommerurlaubs. Pater Rockose ist noch bis Anfang nächster Woche im Pfarrhof in Blaibach anzutreffen. Dann wird er für einige Wochen noch in Deutschland bleiben, ehe er Ende September wieder den rund 11stündigen Rückflug in seine indische Heimat antreten wird.

 

Pater Dr. Rockose Kolenchery wurde am 03. September 1959 in Manickamangalam, im Bundesstaat Kerala geboren und wuchs dort zusammen mit 4 Geschwister auf. Seine Eltern legten schon in seiner frühen Kindheit ganz viel Wert auf eine christliche Erziehung und auch auf Bildung (eine Schwester ist im Franziskaner Orden als Lehrerin). Jeden Abend wurde in der Familie der Rosenkranz gebetet, Pater Rockose hat seine Schulzeit mit 15 Jahren beendet und ging dann in das Priesterseminar der Karmelitenbrüder. Schon mit 13 Jahren verspürte er durch eine Inspiration, den Wunsch, Priester zu werden. Während des Studiums, das eine indische Familie mitfinanzierte, trat er mit 25 Jahren in den Karmelitenorden ein und legte das Gelübde der Armut, der Gehorsamkeit und der Ehelosigkeit ab. Nach 3 Jahren Philosophie- und 4 Jahren Theologiestudium wurde Pater Rockose 1989 in seiner Heimatpfarrei „St. Rockose“ Manickamangalam durch Cardinal Antony Padiyara zum Priester geweiht. Danach erweiterte er durch die Hochschulbildung an der Kerala Universitiat mit bester Auszeichnung die Vorbereitung zum Doktorat. Viel Freude hatte der junge Priester in einer Pfarrei, wo er 10 Jahre vielen Menschen den Glauben näherbrachte. Nebenbei lehrte er auch im Priesterseminar und war Direktor der Karmelitischen Buchhandlung in Trivandrum. Wegen der guten und erfolgreichen Arbeit, schickte ihn der Provinzial schließlich nach Belgien zur Doktorarbeit, die Pater Rockose, zur Hälfte selber, durch Urlaubsvertretungen in Deutschland, und mit Hilfe einer evangelischen, deutschen Familie, finanzieren musste. 2005 konnte er die Promotion mit sehr gutem Ergebnis abschließen.

 

Der indische Priester konnte danach sein Wissen als Professor sehr vielen Priesterstudenten in seiner Heimat Indien weitergeben und als Rektor sowie Prior seine Seminaristen auf einem guten Weg vorbereiten. Besonders glücklich ist er über sein 30jähriges Leben und Wirken als Priester, so konnte er schon mehr als 700 Diakone aus verschiedenen Priesterseminaren zur Priesterweihe begleiten. Sein Primizspruch „Der Herr hat zu mir gesagt, du brauchst nicht mehr als meine Gnade“, ist für den Ordensmann noch immer ein gültiger Leitsatz für sein priesterliches Wirken. Sein Unterricht ist bei den Seminaristen sehr beliebt. Durch die Aufenthalte in Deutschland, kann er jedes Jahr viele gute Ideen nach Indien mitbringen. Seine Hobbys sind Bücher lesen, Briefmarken aller Länder sammeln und das Meditieren.

 

„Die „Tankstellen“ für den Priester, das sind vor allem die Eucharistie, das Gebet und das Sakrament der Versöhnung“ sagt Pater Rockose. Da er die Eucharistie sehr verehrt, hat er vor ein paar Jahren an die Klosterkirche in Trivandrum eine Sakramentenkapelle gebaut, wo die Leute den ganzen Tag die Hl. Eucharistie verehren können. Er verehrt auch die Muttergottes vom Berge Karmel sehr und hat dabei schon viel Gnade erfahren. Pater Rockose sagte: „Ich bin sehr glücklich, dass ich den Weg als Bote Gottes und Menschenfischer gewählt habe. Ich freue mich jedes Jahr sehr auf die Urlaubsvertretungen und geniest auch die gute Bayrische Luft und das gute Essen hier.“

 

Nach wie vor hat sich der Pater weiterhin der Aufgabe verschrieben, die Situation der Menschen in seinem Heimatland zu verbessern. Als sehr gelungen, in zweifacher Hinsicht, bezeichnet er einen Spruch, den er vor einigen Jahren an einem Bauzaun auf dem Frankfurter Flughafen sah. Die Werbung einer Fluglinie die da lautet „damit der Himmel offen bleibt, haben wir auf Erden viel zu tun“, könnte die Aufgabe seines priesterlichen Wirkens nicht besser beschreiben. Im Süden des indischen Bundesstaates konnte Pater Rockose zusammen mit seinen Ordensbrüdern vom Karmelitenorden bereits vieles umsetzen. Dazu gehört neben der Schulbildung für die Kinder die Linderung der Notsituation, ohne frischem Trinkwasser auskommen zu müssen. Die bittere Armut der Bevölkerung, die fehlende Infrastruktur (Strom ist Mangelware) und ein Postwesen ist hier gänzlich unbekannt, sowie ein sehr dürftiges Bildungsangebot gerade für die Kinder, bedeuten für ihn und seine Mitbrüder eine richtig harte Aufgabe. Im Umkreis von 80 – 100 km gibt es keine schulische Grundversorgung. In verschiedenen Projekten möchte der Orden der Karmeliten helfen, wo die Not am größten ist. Mit den Spenden, die der Geistliche die letzten Jahre aus Miltach und Blaibach mitbekam, konnte er schon viel bewirken. Für zahlreiche Kinder konnte das Jahresschulgeld bezahlt werden, weitere neue Brunnen konnten gebohrt werden.

Viele weitere Projekte stehen noch an. Weitere Brunnen sollen noch gebohrt werden. Damit auch die Mädchen etwas lernen können, möchten die Klosterbrüder weiteren jungen Frauen einen Nähkurs anbieten. Auch das Projekt „Schulgeld“ soll erfolgreich weitergeführt werden. Die Kinder können nur dann zur Schule gehen, wenn sie Geld für die Schulkleidung und die Bücher haben. „Ja nur mit Bildung bekommt man zu Arbeit.“ so beschreibt es der Geistliche. Ein Kind benötigt je nach Schuljahr 80 bis 150 Euro. „Sehr gerne kann eine Patenschaft für ein spezielles Kind vermittelt werden“. Glücklich ist der Geistliche über die Gründung des Freundeskreises „Charity“, der bereits auf ein Jahr seines Wirkens zurückblicken kann. Mit diesem Verein ist es möglich, die Verbindung nach Indien das ganze Jahr über noch besser aufrecht erhalten zu können und das ermöglicht es, dass auch die finanziellen Spenden geordnet und auf sicherem Wege dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden. Der gemeinnützige Verein leitet die Zuwendungen 1:1 weiter nach Indien. Eine Mitgliedschaft ist jederzeit möglich und auch Zuwendungen werden über die Kontonummer der Vereinigung (IBAN DE59 7426 0110 0001 9020 40 bei der Raiffeisenbank Straubing) mit ganz großer Freude vom Verein und Pater Rockose angenommen.

Pater Rockose feiert heute Dienstag um 19 Uhr in der Pfarrkirche von Miltach einen Dankgottesdienst aus Anlass seines Geburtstages. Er würde sich sehr freuen, wenn viele Gläubige aus Blaibach und Miltach zur Eucharistiefeier kommen können. Danach wird es zusammen mit den beiden Pfarrgemeinderäten aus Miltach und Blaibach, sowie mit den beiden Kirchenverwaltungen und den zwei Frauenbundvereinen im benachbarten Pfarrheim feiern.

 

Text u. Bild: Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Pater Rockose Kolenchery feiert seinen 60. Geburtstag
Foto: Pater Rockose Kolenchery in Miltach

Durch die Taufe hineingenommen in die Pfarrgemeinde

(02.09.2019)

Hannes Trenner empfing das Sakrament der Taufe

Am vergangenen Sonntagnachmittag durfte Pater Rockose Kolenchery, der Pfarrer Sperl während seines Urlaubs vertritt, einen weiteren kleinen Erdenbürger in die Gemeinschaft Christi aufnehmen.

Groß war die Taufgesellschaft, die sich im Blaibacher Pfarrheim eingefunden hatte. Andrea Trenner und Matthias Plötz brachten ihren Sohn Hannes Ludwig Trenner zum Altar, um für ihn von der Kirche das Sakrament der Taufe zu erbitten. Als Patin steht dem kleinen Hannes die Schwester der Mutter, Karin Trenner, zur Seite.


Es sei eine glückliche Stunde, so der indische Priester, denn mit der Taufe mache man dem Kind das größte Geschenk, dass man einem Menschen mit auf den Weg geben könne. In dieser Stunde öffne sich der Himmel und Gott sagt „Dies ist mein geliebtes Kind“, so Pater Rockose weiter. Wenn die Eltern mit dem Kind beten, es mit zum Gottesdienst nehmen und ihm biblische Geschichten erzählen, dann erschließe sich dem Neugetauften die Welt Gottes. In der Taufe werde der kleine Hannes ein Kind Gottes und ein Erbe des Himmels. Die Patin solle für das Kind, welches am 24. Juni Namenstag feiern kann, jeden Tag beten. Es müssen keine großen Geschenke sein, aber ein Glückwunsch stärke die Beziehung von Patenkind und Paten, so der Geistliche.


Nachdem er dem kleinen Hannes das Sakrament der Taufe gespendet hatte, wurde der Neugetaufte zum Abschluss des Gottesdienstes noch mit einem Lied der Mutter Gottes empfohlen. Die musikalische Umrahmung der Tauffeier oblag Organist Thomas Raab.

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Durch die Taufe hineingenommen in die Pfarrgemeinde
Foto: Taufe in Blaibach

Zwei junge Erdenbürger in unserer Pfarrgemeinde aufgenommen

(26.08.2019)

Rosalie Pittoni und Leopold Wiesmeier wurden getauft

Am vergangenen Sonntag spendete Pater Rockose Kolenchery zwei kleinen Erdenbürgern das Sakrament der Taufe. Neben den Eltern und Paten konnte der indische Priester zahlreiche weitere Angehörige der Täuflinge im Blaibacher Pfarrheim begrüßen.


Kathrin und Mario Pittoni brachten ihre Tochter Rosalie zum Altar, um für sie die Taufe zu erbitten. Andreas Pielmeier, ein Bruder der Mutter, steht der kleinen Neuchristin als Pate zur Seite. Auch Kathrin Wiesmeier und Tobias Fischer erbaten von der Kirche für ihren Sohn Leopold die Heilige Taufe. Ihrem Sohn steht Lukas Fischer, der Bruder des Vaters, als Taufpate zur Seite.

Es sei für alle eine große Freude, Rosalie und Leopold in die Gemeinschaft der Glaubenden aufzunehmen. Jedes neugeborene Kind sei ein Wunder Gottes, bringe Glück ins Haus und werde zum Segen für die ganze Familie, so der indische Priester. „Jedes Kind das geboren wird, bringt von Gott die Botschaft mit, dass er noch nicht an der Menschheit verzweifelt“, so zitierte Pater Rockose den großen indischen Philosophen Rabindranath Tagore. Bevor der Geistliche den beiden Kindern das Sakrament der Taufe spendete, regte er die Anwesenden noch zum Nachdenken an. In der heutigen Zeit gebe es alles für Kinder: Essen, Kleidung, Schulbildung und verschiedenste Freizeitmöglichkeiten. Was die Eltern leider oft vergessen, sei den Glauben an Gott vorzuleben und weiter zu schenken. Darum bat Pater Rockose die Eltern, Paten, Großeltern und Urgroßeltern, mit Rosalie und Leopold zu beten und sie mit dem Glauben wachsen zu lassen.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Zwei junge Erdenbürger in unserer Pfarrgemeinde aufgenommen
Foto: Taufe in Blaibach

40jähriges Priesterjubiläum festlich gefeiert

(20.07.2019)

Blaibach feiert mit Augustin Sperl sein 40- jähriges Priesterjubiläum

Ein Glücksfall für die Dorfgemeinschaft

Feierlichkeiten kurzerhand ins Haus des Gastes verlegt, Jubelprediger Pfarrer Jürgen Eckl, Blumenteppiche bringen Wertschätzung zum Ausdruck

 

Schon lange waren die Feierlichkeiten zum 40 Jährigen Priesterjubiläum von BGR Pfarrer Augustin Sperl mit Gottesdienst im Pfarrheim (wegen der momentanen Renovierung der Pfarrkirche) und Pfarrfest am Nachmittag im Pfarrgarten geplant. Doch dann mußte man wegen der schlechten Wetterprognosen am Wochenende kurzfristig umdisponieren. Die Mitglieder des Blaibacher Pfarrgemeinderats unter der Leitung ihres Sprechers Markus Kerner transportierten in einem logistischen Kraftakt  das Kircheninventar und alle nötigen Utensilien für das Pfarrfest ins Haus des Gastes. Auch die Mitglieder der Kirchenverwaltung mit Kirchenpfleger Albert Seiderer, Gemeindereferent Franz Strigl und Mesnerin Ingrid Hamberger waren an den Vorbereitungen beteiligt. Unter Anleitung von Regina Franz legten die Blaibacher Vereine am Samstag kunstvolle Blumenteppiche mit religiösen Motiven, die noch bis Freitag im Haus des Gastes bestaunt werden können.

 

In einem Kirchenzug, angeführt vom Blaibacher Spielmannszug, begleiteten die Blaibacher Vereine ihren Seelsorger, der seit 35 Jahren Pfarrer in Blaibach ist, zum Haus des Gastes. Dort bildeten sie ein Spalier, durch das Pfarrer Sperl und Pfarrer Jürgen Eckl aus Pilsting, der vor 8 Jahren Primiz in Miltach feierte, feierlich ins Haus einzogen. Im ersten Raum, den die Helfer für das Pfarrfest(Bericht folgt morgen) vorbereitet hatten, wurden sie überrascht von kunstvoll gestalteten Blumentepppichen, die sie ausgiebig bestaunten. Den hinteren Teil des Haus des Gastes hatten die Helfer in eine Kirche umfunktioniert und ebenfalls festlich geschmückt.

 

Priesterjubiläum Blaibach 2019    Priesterjubiläum Blaibach 2019

 

BGR Pfarrer Sperl begrüßte die Gemeinde und seine Gäste. Auch seine Familie aus dem Rottal war zu diesem besonderen Fest  gekommen. Vor 40 Jahren war er zusammen mit 16 jungen Männern im Dom zu Regensburg von Bischof Rudolf Graber zum Priester geweiht worden. In der vergangenen Woche  konnte er zusammen mit jetzt noch 15 Jubilaren und Bischof Rudolf Voderholzer einen Dankgottesdienst in Regensburg feiern. Besonders freute er sich, dass Pfarrer Jürgen Eckl, den er auf dem Weg zum Priester begleiten durfte, gekommen war, um für ihn die Festpredigt zu halten. Einige Gedanken daraus: „ Ich habe dich beim Namen gerufen. Du gehörst mir. Fürchte dich nicht, denn ich bin bei Dir.“ Dieses Wort aus dem Buch des Propheten Jesaja war zugleich sein Primizspruch. Er drückt aus, wovon ein Priester lebt, woher er täglich neu seine Kraft bezieht. Aber nicht nur der geweihte Priester durfte die Nähe Gottes so manches Mal spüren, durch ihn und durch sein Priestersein haben auch die Menschen, die ihm anvertraut sind, gespürt, dass Gott ihnen nahe ist. Pfarrer Jürgen Eckl ging auch auf die bevorstehenden Veränderungen in der Kirche ein, ab 2023 soll es größere pastorale Räume geben, trotzdem sollen Strukturen geschaffen werden, die es dem Priester ermöglichen als Seelsorger zu wirken. Zwei Bitten richtete der Prediger an die Gläubigen: Auch wenn es nach Prognosen in 50 Jahren nur mehr halb soviele Katholiken in Deutschland gibt wie heute, sollen sie sich nicht entmutigen lassen und nur auf die Zahlen zu schielen, sondern auf den Heiligen Geist und sein Wirken vertrauen. Die zweite Bitte war auf die Kraft des Gebetes zu vertrauen und für Berufungen zu beten.

 

Priesterjubiläum Blaibach 2019    Nach dem Gottesdienst hatte  Thomas Bauer, der künstlerische Leiter des Blaibacher Konzerthauses ein besonderes Geschenk für den Ortsgeistlichen vorbereitet: Solisten der Bachakademie Bayr. Wald gaben im Altarraum ein beeindruckendes A-Capella Ständchen zum Besten. Hinter Ihnen müssen sich die Mitglieder der Gruppe Vinamus, die dem Gottesdienst einen festlichen musikalischen Rahmen verliehen, nicht verstecken.

 

Anschließend folgten die Glückwünsche der offiziellen Vertreter der kirchlichen und weltlichen Gemeinde Blaibach. Auf Geschenke wollte Pfarrer Sperl verzichten und bat stattdessen um Spenden für die Renovierung der Pfarrkirche. Den Anfang machte der Sprecher des Pfarrgemeinderates Markus Kerner rund überreichte ein Kissen mit dem Primizspruch. Er verpackte in seine Rede viele Zahlen, 40 Jahre Priester, das ist nicht immer einfach, man ist Bauherr, man ist Chef, man ist Lehrer, Seelsorger und Chef der Kirchenstiftung. Kirchenpfleger Albert Seiderer überreichte einen Wellnessgutschein und zählte alle Bauvorhaben auf, die Pfarrer Sperl im Laufe seiner Amtszeit zu betreuen hatte und lobte seine seelsorgerischen Qualitäten. Bürgermeister Wolfgang Eckl bezeichnete Pfarrer Sperl als Glücksfall für die Dorfgemeinschaft, verbunden mit der Hoffnung, dass er noch viele Jahre seinen Dienst am Menschen versehen kann und will. Als Vertreter der Dorfvereine lobte der 2. Bürgermeister Josef Speckner die Predigten des Jubilars. Gerade bei schwierigen Anlässen gelingt es ihm immer, die passenden Worte zu finden. Den Abschluß des Gratulationscours machte Schützenmeisterin Evi Graßl und überreichte ihm die Sebastianinadel des Schützenpräsidenten. In einer sehr persönlichen Rede bedankte sie sich für alles, was er als Schirmherr, Freund und auch Pfarrer für die Schützengesellschaft getan hat.

 

Auch Pfarrer Sperl bedankte sich bei allen, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben und beschloß den Festgottesdienst nach all dem Lob mit der Bitte um Vergebung an diejenigen, denen er im Laufe seines Lebens  nicht gerecht geworden ist.

 

Text u. Bilder: Waltraud Oberberger, Blaibach

sowie Pfarrei Blaibach

Foto zur Meldung: 40jähriges Priesterjubiläum festlich gefeiert
Foto: Priesterjubiläum Blaibach 2019

Pfarrfest zum 40jährigen Priesterjubiläum

(20.07.2019)

Gelungene Neuauflage des Pfarrfestes

Jung und Alt nutzte die Gelegenheit Pfarrer Augustin Sperl zu seinem 40 Jährigen Priesterjubiläum zu gratulieren

 

Zur Feier seines 40 Jährigen Priesterjubiläums hatte sich BGR Pfarrer Augustin am Nachmittag ein Pfarrfest gewünscht, wo alle Mitglieder der Pfarrgemeinde die Gelegenheit haben, ihm zu gratulieren und bei Kaffee und Kuchen gemütlich zusammenzusitzen.

 

Angesichts der Wetterprognosen hatten die Verantwortlichen um Pfarrgemeinderatssprecher Markus Kerner schon im Vorfeld die Entscheidung getroffen, die ganzen Feierlichkeiten ins Haus des Gastes zu verlegen. Bis zum offiziellen Beginn um 14 Uhr füllte sich auch dann das große Kuchenbüfett mit lauter leckeren und gespendeten Kuchen, Torten oder Schmalzgebäck, wo Mitglieder des Frauenbundes die Festbesucher bewirteten. Schnell füllte sich der Saal und Pfarrer Sperl stand lange am Eingang, um persönlich die Glückwünsche entgegenzunehmen. Die Kindergartenkinder des Blaibacher Kindergartens Sonnenschein waren gekommen und hatten eine kleine Überraschung für ihren Pfarrer vorbereitet. Auch Gäste, die am Vormittag keine Zeit hatten, wie zum Beispiel Diakon Martin Peintinger aus Zandt, waren der Einladung gefolgt. Viele Blaibacher Senioren und Familien mit kleinen Kindern ließen es sich nicht nehmen in zwangloser Runde zu feiern. Für die Kinder hatte Markus Aschenbrenner einen Popkornautomaten aufgestellt, wo Andreas Aschenbrenner fachmännisch Popkorn erzeugte und verteilte. Die Familie von Pfarrer Augustin Sperl, die aus dem Rottal angereist war, war überrascht, welche Wertschätzung die Blaibacher ihrem Pfarrer angedeihen lassen. Auch sein erstes Taufkind aus der Familie, inzwischen selber mit Familie, feierte mit ihrem Taufpriester sein Jubiläum. Trotz der heftigen Regengüße am Nachmittag und dank der umsichtigen Planung der Verantwortlichen wurde das Jubiläumspfarrfest zu einem vollen Erfolg. Pfarrer Sperl bedankte sich bei allen Helfern für den unvergeßlichen Tag, den sie mit ihm gefeiert hatten, er bedankte sich bei allen Gästen, die gekommen waren für die Spenden, die ausnahmslos für die Renovierung der Pfarrkirche verwendet werden und hofft, dass bereits im nächsten Jahr die Einweihung des neues Altars feierlich begangen werden kann. Bis dahin allerdings bleibt noch ein Stück Arbeit zu erledigen.

 

Text u. Bilder: Waltraud Oberberger, Blaibach

Foto zur Meldung: Pfarrfest zum 40jährigen Priesterjubiläum
Foto: Pfarrfest Jubiläum Blaibach 2019

TSV Blaibach feiert sein 90jähriges Bestehen mit einem Gottesdienst

(01.07.2019)

Zwei Tage Stimmung zum 90. Geburtstag

Festgottesdienst am Samstag Abend im Pfarrheim

Am vergangenen Wochenende feierte der TSV Blaibach zwei Tage lang sein Jubiläum, zahlreiche Gäste gaben dem Verein die Ehre.

Am Freitagnachmittag wurden die Feierlichkeiten mit dem Einholen des Schirmherrn, Bürgermeister Wolfgang Eckl, eingeläutet. Angeführt vom Spielmannszug ging es für unzählige Mitglieder aus allen Sparten des TSV vom Vereinsheim vom Sportplatz aus hinauf zum Dorfplatz, wo der Schirmherr bereits mit kühlen Getränken den Jubelverein erwartete. Nicht nur die Mitglieder des TSV, auch alle anderen Vereine die nach und nach eintrafen, gönnten sich ein Getränk in der Sommerhitze, ehe dann der Einzug ins Haus des Gastes folgte, musikalisch begleitet vom Spielmannszug und den Festkapellen „Original Bayerwald Quintett“ und „ReWaDe“.


Am Ziel angekommen füllte sich der Saal bis auf den letzten Platz und als alle Festgäste Platz genommen hatten, oblag es Schirmherrn Wolfgang Eckl, das erste Fass Rhaner-Festbier anzuzapfen, was ihm auch bestens gelang. Im Anschluss begrüßte der Vorsitzende des TSV, Tobias Bergbauer, die vielen erschienenen Gäste. Neben zahlreichen Ortsvereinen kamen auch mehrere benachbarte Sportvereine nach Blaibach. Bergbauers besonderer Gruß galt der großen Abordnung des Gemeinderats, Stefanie und Dr. Alois Plößl von der Rhaner-Brauerei, Bierprinzessin Lena Kieslinger, Thomas Graml, dem Bezirksvorsitzenden des BFV, sowie Konzerthaus-Intendant Thomas E. Bauer und BRK-Präsident Theo Zellner, der ebenfalls unter den Festbesuchern war.


Es folgten Tanzeinlagen sowohl der „Sternschnuppen“, als auch der „Dancing Stars“ der 2018 neu gegründeten Jazz-Dance-Sparte des TSV, die viel Applaus für ihre Darbietungen ernteten. Die Band „ReWaDe“ heizte die Laune im Saal etwas an, bevor Schirmherr Wolfgang Eckl die Festbesucher mit einer hervorragenden Rede begrüßte. Der Verein „sei mit seinen 90 Jahren alt geworden – und doch jung geblieben“, so Eckl. Der Verein könne nicht nur auf eine erfolgreiche und bewegte Geschichte zurückblicken, sondern habe auch ein reges Vereinsleben mit neuen und zeitgemäßen Abteilungen. Beeindruckend sei auch die große Anzahl an Jugendlichen Mitgliedern und Kindern, so der Schirmherr weiter. Dank richtete Eckl auch an die vielen Frauen und Männer, die sich in den vergangenen Jahrzehnten für den Verein stark gemacht haben und dort bis heute engagiert sind. Bezirkspräsident Thomas Graml wünschte bei seinem Grußwort dem Jubelverein alles Gute für die Zukunft und überreichte an den Vorsitzenden Tobias Bergbauer eine Ehrenurkunde des Bayerischen Fußball-Verbands sowie einen Original Spielball der WM 2018. Im Anschluss übernahm die Band wieder das Zepter und ließ den Saal kochen bei bester Stimmungsmusik.


Am Samstagnachmittag startete nach tollen sportlichen Veranstaltungen über die wir detailliert separat berichten, der offizielle Teil mit dem Kirchenzug, der abgehend vom Sportplatz aus zum Pfarrheim verlief. Neben dem Spielmannszug führte Schirmherr Wolfgang Eckl mit Altbürgermeister Karl Trenner in einem Cabrio den Zug an. Pfarrer Sperl blickte bei seiner Predigt in der Geschichte des Vereins zurück. 1929 als Turnverein gegründet, kam das Vereinsleben während dem Krieg gänzlich zum Erliegen. Nach der Wiedergründung entwickelte sich der Verein zum Turn- und Sportverein, Namen wie Oberlehrer Karl Trenner, Karl Trenner – der jetzige Altbürgermeister – oder auch Gerald Berger seien mit dem Verein untrennbar verbunden, so der Prediger. Auch wenn das Alte Testament gegenüber sportlichen Wettkämpfen Misstrauen zeige, die Teilnahme am Gottesdienst zeuge von der Bekenntnis zu Gott, so Sperl weiter. Es gebe keinen katholischen Fußball oder andere Sportarten, doch zeigen viele Spieler ihren Glauben an Gott, in dem sie sich vor wichtigen Szenen, beispielsweise einem Elfmeter, oder bei einem Tor, mit dem Kreuz bezeichnen.

 

Festgottesdienst 90 Jahre TSV Blaibach


Nach dem Gottesdienst zogen die vielen Orts- und Gastvereine in einem unglaublich langen Umzug erneut ins Haus des Gastes ein, wo das „Original Bayerwald Quintett“ aufspielte. TSV-Vorsitzender Tobias Bergbauer begrüßte besonders Karl Trenner, weiterhin galt Bergbauers Gruß Landrat Franz Löffler sowie dem stellvertretenen Kreisvorsitzenden des BLSV, Josef Iglhaut. Bergbauer blickte ebenfalls nochmals zurück in der Geschichte des Vereins, der sich nach der Wiedergründung, bei der Karl Trenner maßgeblich mit beteiligt war, schnell weiterentwickelt habe. Neben Ski und Tischtennis kamen bis heute weitere Angebote und Abteilungen hinzu und so zähle der TSV heute mit über 400 Mitgliedern zum größten Verein in Blaibach. Auch ohne Bezahlung der Spieler - und diese Philosophie soll keinesfalls aufgegeben werden - habe man schon zweimal an der Tür der Bezirksliga klopfen können, beim Tischtennis seien die Mädchen- und Damenmannschaften derzeit in der Oberpfalzliga vertreten. Neben der 2004 gegründeten Klettersportabteilung, die dank der grenzüberschreitenden Boulder-Cups auch in der Fachpresse Erwähnung gefunden habe, gebe es seit letztem Jahr nun eine weitere Abteilung. Auch hier war die Familie Trenner wieder der Auslöser, denn die Ideengeberin und Leiterin der Gruppe ist eine Enkelin von Karl Trenner. Derzeit biete der TSV somit für alle Altersklassen zahlreiche sportliche Möglichkeiten. Dank richtete der Vorsitzende abschließend an alle Helfer und lobte besonders das Engagement aller, die in den vergangenen Wochen das Umfeld um das Vereinsheim und den Fußballplatz wieder auf Vordermann gebracht haben. Dabei stellte er auch 6 besonders engagierte Personen namentlich heraus. Auch dankte Bergbauer der Gemeinde und dem Schirmherr für die Unterstützung und zeigte sich erfreut, dass die beiden Tage ohne Verletzungen und Unfälle verlaufen seien.


Landrat Franz Löffler konnte feststellen, dass der Sport in der Gemeinde einen hohen Stellenwert habe, was die immens große Mitgliederzahl beweise. Der TSV sei Heimat für alle und auch die Jugend solle im Sport stets eine Heimat finden. Auch er merkte positiv an, dass sich der Name Trenner in der Vereinsgeschichte oft wiederfinde. Abschließend sicherte Löffler dem Verein eine Spende zu.


Josef Iglhaut honorierte bei seinem Grußwort die sportlichen Leistungen des TSV und überbrachte ebenfalls ein Geschenk, ehe der zweite Festtag wieder fest zurück in die Hand der Musikkapelle übergeben wurde.

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: TSV Blaibach feiert sein 90jähriges Bestehen mit einem Gottesdienst
Foto: Festgottesdienst 90 Jahre TSV Blaibach

Fronleichnam mit festlicher Prozession gefeiert

(22.06.2019)

Gläubige zogen gemeinsam durch Blaibach

 

Schon seit über 750 Jahren feiert die Kirche das Fest Fronleichnam zur Ehre des allerheiligsten Leibes des Herrn.

 

So auch die Pfarrgemeinde Blaibach am vergangenen Donnerstag, wo BGR Pfarrer Augustin in seinen einleitenden Worten auf das Urwort „Brot“ einging und die Parallelen zu Fronleichnam aufzeigte. „Brot ist das Grundnahrungsmittel schlechthin und Garant für das Leben. Das Fest hat seine Wurzeln im Geschehen des Gründonnerstags. Heute soll die ganze Größe dieses Geheimnisses sichtbar gemacht werden.“
Denn auch an diesem Tag bekennen die Christen öffentlich ihren Glauben und gehen feierlich mit dem Herrn hinaus aus den Kirchen, durch die Straßen der Orte. Zudem ermahnte der Geistliche, dass Fronleichnam trotz der feierlichen Gestaltung, dem Schmuck der Straßen und Altäre, mehr als Brauchtumsschau sei. Fronleichnam müsse Gebet und Verehrung des Allerheiligsten mit Füßen, Mund und Herzen sein.

 

Fronleichnam Blaibach 2019 1    Fronleichnam Blaibach 2019 2
     
Fronleichnam Blaibach 2019 3   Fronleichnam Blaibach 2019 4


Nach dem Gottesdienst stellten sich Kommunionkinder, viele Mitglieder der kirchlichen und weltlichen Vereine und viele Gläubige zur Prozession auf, um den Leib Christi durch die Straßen des Ortes zu geleiten. Dabei wechselten sich Pfarrer Sperl und verschiedene Sprecher und Lektoren ab. Der erste Altar war bei der Kapelle der Familie Rösch aufgebaut, von wo aus über das Haus des Gastes zu den Altären der Familien Seiderer und Ellmann zog. Die Prozession endete auf den Stufen vor dem Pfarrheim, wo Mitglieder des Pfarrgemeinderates den vierten Altar aufgebaut und geschmückt hatten. Im voll besetzten Pfarrheim fand in diesem Jahr wegen der Kirchenrenovierung auch der Gottesdienst statt. Pfarrer Sperl las an den vier Stationen das Evangelium und spendete den Gläubigen den eucharistischen Segen. Abschließend sprach er den Trägern des Himmels aus den Reihen der beiden Ortsfeuerwehren, Kantoren und Lektoren sowie allen weiteren Helfern und Teilnehmern der Prozession seinen Dank aus, auch dankte er für den wunderbaren Blumenschmuck an den Altären.

 

Text u. Bilder: Waltraud Oberberger, Blaibach

                          Pfr. Augustin Sperl, Blaibach

Foto zur Meldung: Fronleichnam mit festlicher Prozession gefeiert
Foto: Fronleichnam Blaibach 2019

Unser Pfarrer blickt auf die 40 Jahre als Priester zurück

(21.06.2019)

Seit 40 Jahren im Weinberg des Herrn tätig

Pfarrer Augustin Sperl feiert morgen sein 40jähriges Priesterjubiläum – Die Feier der Eucharistie liegt ihm sehr am Herzen

 

Morgen Sonntag, auf den Tag genau vor 40 Jahren, wurde Pfarrer BGR Augustin Sperl im Hohen Dom zu Regensburg von Bischof Rudolf Graber, zusammen mit weiteren 16 Kurskollegen, zum Priester geweiht. Eine Woche später konnte er in seiner Heimat Niedernkirchen im Rott-Tal die feierliche Primiz begehen.

 

Danach führte den jungen Geistlichen sein Weg in die Pfarreien „Maria Himmelfahrt“ in Deggendorf (1979 – 1981) und Furth im Wald (1981 - Januar 1984). Mit gerade mal 31 Jahren wurde Pfarrer Sperl schließlich im Februar 1984 die Verantwortung für die Pfarrgemeinde Blaibach übertragen, nachdem der langjährige Pfarrer Ferdinand Köstler verstorben war. Neben dem Amt des Dekans für das Dekanat Kötzting, welches er von September 1996 bis Januar 2016 fast 20 Jahre bekleidete, wurde Pfarrer Sperl schließlich im September 2001 auch die Sorge für die Pfarrgemeinde Miltach übertragen. Jetzt, nach 40 Jahren im Weinberg des Herrn, gilt es, Dank zu sagen, was mit einem feierlichen Gottesdienst und einem Empfang in den beiden Regentalgemeinden Miltach und Blaibach gefeiert wird. In Miltach, morgen Sonntag im Rahmen des Fronleichnamsfestes und in Blaibach dann am Sonntag, 14. Juli.

 

Ein paart Tage vor seinem Jubiläum hat Pfarrer Sperl uns ein paar Fragen beantwortet, in denen er durchaus auch ganz persönliche Aspekte anspricht.

 

Redaktion: Was hat Sie in jungen Jahren dazu bewegt, zu studieren und sich für das Priesteramt zu entscheiden?

Pfarrer Sperl: Auf diese Frage antworte ich aus tiefer Überzeugung: Priester wird ein Mensch nicht, weil er es will, sondern weil es Ereignisse und Personen gibt, die den Weg dafür bereiten und begleiten. In diesen Ereignissen und Personen sehe ich auch Gottes gute Fügung am Werk. Es ist ein wenig zum Schmunzeln und durchaus humorvoll: Mein Leben und damit später schließlich dann auch mein Priesteramt verdanke ich eigentlich einer „Entlassung aus dem Kloster“.

 

Meine Mutter, die Tochter eines Bauern aus dem Rott-Tal, war als junge Frau in ein Missionskloster bei Passau eingetreten. Sie wurde aber bald wieder aus gesundheitlichen Gründen heimgeschickt, mit der Begründung „für die Mission ungeeignet“.

 

Nahe Verwandte meiner Mutter waren zu der Zeit im Dienst der Kirche als Weltpriester (Pfarrer), Ordensgeistlicher und zwei Klosterschwestern. Schließlich sorgte dann der „geistliche Onkel“ dafür, dass der „Bub“ seiner Nichte (also ich) ins bischöfliche Seminar nach Straubing kam.

 

Auch später gab es Ereignisse, die den Weg zum Abitur und dann zum Studium ermöglicht haben.  Ein kirchliches Internat war in den 60er Jahren mit spürbaren Kosten verbunden, da war die Einführung des BAFöG (1969) eine große Erleichterung für meine Mutter, die zu diesem Zeitpunkt schon Witwe war. Entgegen dem Rat und dem Verlangen der Verwandtschaft blieb ich darum im Internat. 

 

Beim Eintritt in das Priesterseminar 1973 waren wir 34 Kandidaten. 17 davon wurden 1979 zu Priestern geweiht. Das hat mir später die Erkenntnis geschenkt: Es zählt die Bereitschaft eines jungen Menschen, aber mehr noch zählt der Wille des Herrn. Ein Mensch kommt dorthin, wo Gott ihn haben will.

 

Redaktion: Was sind die wichtigsten und bedeutendsten Ereignisse für Sie in den beiden Pfarrgemeinden Miltach und Blaibach bisher gewesen?

Jubiläum Sperl 1   

Pfarrer Sperl: Zunächst einmal die Tatsache meiner Bestellung als Pfarrer für Blaibach im Februar 1984. Der Generalvikar war gegen meine „Bewerbung“ (die Begründung: zu jung, zu unerfahren), die Ordinariatskonferenz jedoch war dafür. So bin ich damals mit 31 Jahren der „jüngste Pfarrer im Bistum Regensburg“ geworden.

 

Bei den bedeutenden Ereignissen möchte ich unterscheiden zwischen Blaibach und Miltach. Von Februar 1984 bis Ende August 2001 war ich „nur“ für die Pfarrei Blaibach zuständig. Zu den eher „weltlichen Aufgaben“ eines Pfarrers zählen Baumaßnahmen, die aber auch ihre Auswirkungen auf eine Pfarrei und Gemeinde haben.

So wurde 1984/85 nach 95 Jahren Bestehen der Pfarrhof Blaibach gründlich renoviert und modernisiert. Das sog. „Jugendheim“, ein für die Pfarrei viel zu großes und mit Baumängeln belastetes Gebäude, wurde auf Drängen des Bistums durch einen zweckmäßigen und zeitgemäßen Neubau ersetzt. Die geplante und dann von Regensburg abgelehnte Renovierung des Jugendheimes hätten 1,8 Millionen DM gekostet. Der Neubau dagegen 980.000 DM. 1992/93 folgt eine Innenrenovierung der Kirche, da sich hier deutliche Risse im Mauerwerk und in den Deckengewölben auftun.

 

Ein Pfarrer aber ist mehr als nur ein Bauherr. Er ist vor allem der Seelsorger für die ihm anvertraute Gemeinde. In den 80er und 90er Jahren betrug die Zahl der Katholiken in Blaibach ca. 1900 Gläubige. Einer Zahl von ca. 20 Beerdigungen standen ebenso viele Taufen gegenüber. Gegenwärtig hat Blaibach noch 1700 Katholiken.

 

Im Juni 1996 wurde ich dann von den Mitbrüdern aus den damaligen Dekanat Kötzting zum Dekan gewählt und von Bischof Manfred Müller in diesem Amt bestätigt und von Domkapitular Grabmeier im September 1996 ins Amt eingeführt. Mit der Reform der Dekanate (ab 2001) kam es auch zu einer Neugliederung der Pfarreien im Dekanat. Ab 1. September 2001 hat mir Bischof Manfred Müller das Amt des Pfarradministrators für Miltach übertragen und damit im Dekanat die erste „Seelsorgeeinheit, heute Pfarreiengemeinschaft“ verwirklicht.

 

Auch in Miltach wurden wiederum Baumaßnahmen verwirklicht. Der Neubau eines Pfarrheimes (2002 – 2004). Die Innen- und Außenrenovierung der Kirche (2011/ 2014-2016).

 

Wichtig in all den Jahren war mir aber vor allem die Seelsorge. Darum habe ich seit der Zusammenlegung beide Gemeinden gleichbehandelt, im Hinblick auf die Zahl der Sonntaggottesdienste und Hochfeste. Persönlich für mich ein besonders freudiges Ereignis war die Primiz von Jürgen Josef Eckl 2011 in Miltach, den ich auf seinem Weg zum Priesteramt begleiten und beistehen durfte.

 

Der Bau des Konzerthauses in Blaibach hat ab dem Jahr 2012 Monate lang die Gemüter und Seelen der Bürger bewegt.  Es war mein Bemühen und Wunsch, zu einem „versöhnten Miteinander“ beizutragen.  

 

Redaktion: Was schätzen Sie besonders in den beiden Pfarrgemeinden, in denen sie wirken durften und dürfen? 

Pfarrer Sperl: Es gibt nach wie vor in beiden Gemeinden zahlreiche Personen, die durch ihre Mitarbeit in den kirchlichen und weltlichen Vereinen, im Pfarrgemeinderat und der Kirchenverwaltung, mich als Priester unterstützen und die Seelsorge mittragen. Das Pfarrleben ist von gegenseitigem Respekt und partnerschaftlicher Zusammenarbeit geprägt.

   Jubiläum Sperl 3

Viele Veranstaltungen wären ohne das intensive und große Engagement einzelner Personen nicht möglich.

In Miltach nimmt das Patrozinium mit dem Martiniritt und der eucharistischen Prozession eine besondere Bedeutung ein und führt am Festtag die ganze Gemeinde zusammen.

Seit 2003 werde ich durch einen pastoralen Mitarbeiter, Gemeindereferent Franz Strigl, unterstützt. Seine Arbeit ist eine große Bereicherung für beide Gemeinden, auf die ich nicht verzichten möchte.  Obwohl die „Ehe“ zwischen den beiden Pfarrgemeinden „St. Elisabeth“ und „St. Martin“ von oben verordnet wurde, kam es nie zu Spannungen oder Rivalitäten.

 

Redaktion: Wie sehen Sie die Situation der Kirche in der heutigen Zeit und im Vergleich zu früher? Insgesamt und konkret auch vor Ort in Miltach und Blaibach.

Pfarrer Sperl: Die ganze Gesellschaft und damit auch die Kirche befinden sich in einem spürbaren Umbruch und Wandel. Dazu zählt auch die Akzeptanz von Parteien, Gruppierungen und Lebensformen durch die Menschen. Für viele stellt die Kirche nur noch eine „Gruppe“ unter vielen anderen dar. Religion ist vielfach zur Privatsache geworden.  Das spiegelt sich im deutlichen Rückgang der Gottesdienstbesucher und in der Wertschätzung anderer Sakramente wider. Das lässt sich nicht schönreden und das beschäftigt natürlich auch einen Priester, wie mich.

 

Menschen, die jetzt zum Gottesdienst kommen, tun dies aus Überzeugung und Liebe, nicht aus Pflicht oder Tradition. Für sie ist die Feier und der Empfang der Eucharistie eine echte „Lebenshilfe“. Manche Gläubige bringen das im Gespräch auch zum Ausdruck. Das ist eine Ermutigung für mich, aber genauso die Tatsache, dass öfters Gottesdienstmitfeiernde sich eine Predigt in schriftlicher Form erbitten, weil sie ihnen „gutgetan hat“   

 

Redaktion: Was hätten Sie, im Rückblick, vielleicht anders gemacht, als es bisher gelaufen ist?

Pfarrer Sperl: Mit meinem Leben und mit meinem Beruf bin ich sehr zufrieden. Insofern habe ich mir diese Frage bisher nie intensiv gestellt. Ich bin der Überzeugung, dass es in den Pfarrgemeinden Blaibach und Miltach manche „Einrichtung“ nicht gäbe, wenn ich z. B.  in eine andere Pfarrei weggegangen wäre. Insofern ist es gut, wie es gekommen ist.

 

 

Redaktion: Was denken Sie, wenn Sie in die Zukunft blicken. Welche Aufgaben möchten sie noch anpacken?

Pfarrer Sperl: Ein Pfarrer darf mit 70 Jahren in „Pension“ gehen. Ich werde im August 66 Jahre alt. Das heißt es bleiben noch ein paar Jahre im Dienst für beide Gemeinden. Gemäß der pastoralen Planung des Bistums, die bereits 2001 erstellt wurde, ist eine große „Seelsorgeeinheit“ aus den bisherigen Pfarreien Blaibach, Miltach, Harrling-Zandt-Altrandsberg geplant. Es wird Veränderungen geben, mit denen wir uns erst vertraut machen müssen. Engagierten Laien wird die Aufgabe zufallen, liturgische Feiern zu leiten und zu halten, wo eine Eucharistiefeier im gewohnten Umfang nicht mehr möglich ist.

 

Jubiläum Sperl 2   

Redaktion: Welche Aufgaben möchten sie noch anpacken?

Pfarrer Sperl: In Blaibach hat im Mai die vom Bistum genehmigte Renovierung bzw. die Sanierung der Pfarrkirche begonnen. Bei dieser denkmalgeschützten Kirche geht es vor allem darum, eine erhebliche Belastung durch diverse Schadstoffe (unter anderem Schimmelpilz) zu beseitigen und das „Denkmal“ mit einer zeitgemäßen Infrastruktur zu versehen. Das Gotteshaus in Blaibach liegt mir sehr am Herzen.

 

Redaktion: Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Pfarrer Sperl: Ein Wunsch, den ich mit vielen andern Menschen teile: Dass mir der Herrgott Gesundheit schenken möge, damit ich diesen Aufgaben gerecht werden kann. Frieden in den Familien der beiden Pfarrgemeinden. Und vor allem Menschen, die auch in schwierigen Zeiten in Treue zu Jesus Christus, seiner Kirche und den von ihm Berufenen stehen.

 

Text u. Bilder: Christian Röhrl, Miltach

                           Augustin Sperl, Blaibach

Foto zur Meldung: Unser Pfarrer blickt auf die 40 Jahre als Priester zurück
Foto: Jubiläum Sperl 2019

Kommunionausflug 2019 nach Weltenburg und Regensburg

(10.06.2019)

Kommunionkinder am Donaudurchbruch und in Regensburg


Nachdem in den beiden Pfarrgemeinden Miltach und Blaibach am 26. Mai die gemeinsame, feierliche Kommunion begangen wurde, trafen sich am frühen Montag Morgen die Kinder der 3. Klasse mit ihren Eltern.

 

Froh gelaunt, führte der Weg zunächst nach Kelheim. Dort bestiegen die Buben und Mädchen das Ausflugsschiff, welches sie durch den imposant anmutenden Donaudurchbruch, mit seinen schroffen Felsformationen und dem wild fließenden Wasser, auf einer rund 45minütigen Schifffahrt flussaufwärts nach Weltenburg brachte, zur dortigen gleichnamigen Klosteranlage. Nach einem Besuch der herrlichen, barocken Asamkirche, wo eine kleine Andacht gefeiert wurde und einer ausreichenden Freizeit am Donauufer sowie einer schmackhaften Mittagspause in der nahegelegenen Klosterschänke, brachte der Bus die Ausflügler wohlbehalten in die Domstadt Regensburg.

 

Dort angekommen stand zunächst die Besichtigung des Domes „St. Peter“ auf dem Programm. Die jungen Christen erfuhren, gemeinsam mit ihren erwachsenen Begleitern, viel Interessantes über die große Kathedrale. Danach war dann wiederum genügend Zeit zur freien Verfügung. Der nahegelegene Neupfarrplatz und die vielen Straßencafes luden zum Verschnaufen und Verweilen ein. Am frühen Abend ging es schließlich wieder sicher zurück in die Heimatgemeinden im Regental, reich bepackt mit vielen neuen und erlebnisreichen Eindrücken vom gemeinsamen Kommunionausflug.

 

Text u. Bild: Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Kommunionausflug 2019 nach Weltenburg und Regensburg
Foto: Kommunionausflug Miltach - Blaibach 2019

Feierliche Kommunion für 20 Kinder aus Blaibach und Miltach

(26.05.2019)

„Jesus Christus, der gute Hirte“ - Kinder feiern in Miltach Kommunion

 

In der Pfarreiengemeinschaft Blaibach - Miltach traten 20 Kinder zum ersten Mal an den Tisch des Herrn – Gruppe Vinamus aus Blaibach gestaltet musikalisch den Gottesdienst

 

Der vergangene Sonntag war für die Pfarrei Miltach und für die gesamte Pfarreiengemeinschaft mit Blaibach ein besonders großer Tag und ein recht bedeutsamer und wichtige Schritt im Leben von 20 Kindern (9 Mädchen und 11 Buben), die zusammen mit Ihren Eltern, Geschwistern und Verwandten sowie der ganzen Schar von Gläubigen den Tag der feierlichen Kommunion begehen durften. Die Gruppe Vinamus aus Blaibach gestalteten den würdevollen Gottesdienst mit ihren musikalischen Beiträgen und Gesängen. Pfarrer BGR Augustin Sperl zelebrierte die Eucharistiefeier, die unter dem Leitwort „Jesus Christus, der gute Hirte“ stand.

 

Kommunion Miltach Blaibach 2019 17    Kommunion Miltach Blaibach 2019 5

 

Kommunion Miltach Blaibach 2019 4    Nach vielen Wochen der Vorbereitung in Gottesdiensten oder dem schulischen bzw. außerschulischen Religionsunterricht, zusammen mit den Tischmüttern, war es für die Kinder der beiden 3. Klassen diesen Sonntag endlich soweit, an den Tisch des Herrn treten zu können und die Kommunion empfangen zu dürfen. Zusammen mit ihren Eltern und den Geschwistern versammelten sich die Erstkommunikanten vor dem Pfarrheim, von wo aus sie von Pfarrer Augustin Sperl, dem Gemeindereferenten Franz Strigl und den Ministranten unter Glockengeläut in ihren weißen Einheitsgewändern in das voll besetzte und festlich geschmückte Gotteshaus zogen.

Mesnerin Elisabeth Röhrl hatte mit viel Liebe zum Detail die Pfarrkirche mit weißen Blumen und frischem Grünzeug geschmückt.

 

An die Kommunionkinder gewandt sagte der Priester: „Heute ist ein ganz besonderer Tag, an den ihr euch sicherlich in vielen Jahren noch gerne erinnern werdet. Ihr dürft von nun an teil haben am Tisch des Herrn.“ Danach segnete er die Kommunionkerzen und einige Kommunionkinder erläuterten den Leitgedanken des Festgottesdienstes „Der Herr ist mein Hirte“. Ganz nahe am Ort des Geschehens durften die Buben und Mädchen bei dieser Messfeier im Altarraum ihre Plätze einnehmen.

 

Kommunion Miltach Blaibach 2019 10    Kommunion Miltach Blaibach 2019 12
     
Kommunion Miltach Blaibach 2019 14   Kommunion Miltach Blaibach 2019 8

 

In seiner Ansprache bezog sich Pfarrer Sperl auf ein Plakat, auf dem sich um einen jungen Hirten Schafe drängen und andere sich vor ihm auf einer grünen Wiese tummeln. An der satten, grünen Wiese vorbei fließt ein Bach und jenseits stehen Bäume, die Schatten spenden. Ein herrlich blauer Himmel strahlt über dem Grün der Wiese und der Hirte schaut beinahe zärtlich auf seine Herde. Dieses Bild drückt Frieden und Harmonie aus. Vielleicht gefällt einem darum das Bild so gut. Es vermittelt Geborgenheit. Der Herr ist mein Hirte, er führt mich an das Wasser des Lebens und er deckt mir reichlich den Tisch. „Um Leben geht es auch heute bei diesem Gottesdienst. Jesus Christus will uns Leben schenken, vor allem Nahrung für unsere Seele.“ An die Eltern gewandt sagte der Priester, dass auch sie für ihre Kinder wie der gute Hirte sein können. „Seien Sie Hirte für ihr Kind. Denn wenn die Kinder, die heute um den Altar unserer Pfarrkirche stehen, auch morgen noch als Jugendliche oder Erwachsene Jesus als Quelle des Lebens aufsuchen, dann haben wir in ihrer christlichen Erziehung viel Gutes geleistet. Sie tun damit dem seelischen Wohlbefinden ihres Kindes unendlich viel Gutes.“ Wenn ihr Kind morgens aus dem Haus geht – segnen sie es. Legen sie ihm ihre Hand auf den Kopf mit den Worten: „Gott beschütze dich“. „Liebe Eltern, greifen sie wie der Hirte zum Stock und wehren sie sich gegen Einflüsse, die ihre Kinder und auch ihre Familie bedrohen. Tragen Sie Sorge dafür, dass Sie selber und ihre Kinder die Verbindung mit Jesus nicht aufgeben.“ so der Priester in seinen Predigtgedanken zu diesem Festsonntag.

 

Nach der gemeinsamen Erneuerung des Glaubensbekenntnisses und den Fürbitten, die von den Kommunionkindern vorgetragen wurden, sowie nach dem Gabengang, bei dem Brot und Wein an den Altar gebracht wurden, kam für die 20 jungen Christen der bedeutende Augenblick, als sie den Leib des Herrn in den Gestalten von Brot und Wein empfangen durften. Dazu durften die Kinder zuvor bei der Wandlung und dem Empfang der Kommunion ganz nahe um den Altar stehen.

   Kommunion Miltach Blaibach 2019 3

Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Augustin Sperl bei den Kommunionkindern sowie dem Chor „Vinamus“, dem Gemeindereferenten Franz Strigl, den Tischmüttern, dem kirchlichen Dienst, der Mesnerfamilie Röhrl, sowie allen, die bei der festlichen Feier mitgewirkt, mitgebetet und mitgesungen haben.

 

Kommunion Miltach Blaibach 2019 7    Kommunion Miltach Blaibach 2019 6
     
Kommunion Miltach Blaibach 2019 11   Kommunion Miltach Blaibach 2019 13

 

Am Abend versammelten sich die Kommunionkinder dann gemeinsam mit ihren Eltern und Verwandten in der Miltacher Pfarrkirche, um in einer festlichen Andacht für diesen großen Tag und die schöne Gemeinschaft, dem Herrgott, zu danken. Hier wurden schließlich auch die Andachtsgegenstände und Bibeln der Kinder gesegnet und jedes Kommunionkind erhielt ein kleines Erinnerungsgeschenk in Form einer Ikone von Seiten der beiden Pfarrgemeinden. Für die Kommunionkinder war es aber auch ein Bedürfnis, durch ihr Kommunionopfer anderen Kindern, denen es nicht so gut geht, ihre Unterstützung zukommen zu lassen.

 

Kommunion Miltach Blaibach 2019 15    Kommunion Miltach Blaibach 2019 16
     
Kommunion Miltach Blaibach 2019 2   Kommunion Miltach Blaibach 2019 9

 

Die feierliche Kommunion empfangen haben:

Aus Blaibach: Felix Bindl, Jakob Christl, Ben Dengscherz, Svenja Fellner, Sabina Geiger, Benjamin Glonner, Jonas Kissinger, Jana Knobloch, Samuel Maisel, Max Möstl, Hanna Nemmer und Alexander Völkl.
Aus Miltach: Fynn Anzenberger, Sandra Bauer, Tamara Freund, Helena Haimerl, Mia Heigl, Sandro Pinzinger, Elias Raab, und Theresa Sperl.

 

Text u. Bilder: Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Feierliche Kommunion für 20 Kinder aus Blaibach und Miltach
Foto: Kommunion Blaibach Miltach 2019

Jubelpaare aus Blaibach und Miltach gaben sich wieder ihr Eheversprechen

(19.05.2019)

Pfarrer Sperl: „Alleine die Liebe zählt in einer guten Ehe.“

Gottesdienst mit Jubelpaaren, die heuer 25, 30, 40, 45, 50, 55 und sogar 65 Jahre verheiratet sind

Eine wirklich besonders festliche Stimmung herrschte an diesem Sonntag in der Pfarrkirche „St. Martin“ beim Gottesdienst, zu dem sich die Jubelpaare aus Miltach und Blaibach, die in der ersten Jahreshälfte 2019 ein Ehejubiläum feiern, einfanden. Sie dankten Gott für die zurückliegenden gemeinsamen Jahre und Jahrzehnte und erneuerten gegenseitig ihr Eheversprechen, das sie sich einst am Traualtar gaben. Nach dem Dankgottesdienst waren alle Jubelpaare in das benachbarte Pfarrheim eingeladen, wo der Pfarrgemeinderat einen Empfang bei Sekt und schmackhaften Häppchen vorbereitet hatte.

Ehejubiläum Miltach 2019 1    Ehejubiläum Miltach 2019 2

Einen herzlichen Gruß entbot Pfarrer BGR Augustin Sperl den 19 Jubelpaaren der Pfarreiengemeinschaft Blaibach-Miltach, die der Einladung ihrer Heimatpfarrei nachgekommen waren. „Heute sind Sie hier, um Danke zu sagen für die langen, gemeinsamen Ehejahre, die Sie verbringen durften in Freude, aber sicher auch mit manchem Kummer und manchen Sorgen“. Claudia Pinzinger (Sprecherin des Pfarrgemeinderates in Miltach) las die Lesung aus dem Kolosserbrief. Pfarrer Sperl meinte in seiner Predigt: „Erst im Lauf der Zeit, mit den Jahren, erkennt man, was das Wichtigste in einer Ehe ist, worauf es wirklich ankommt, nämlich auf die Liebe. Alles andere wird dabei nebensächlich." Erbarmen meint, mit dem Partner zu fühlen, mit ihm gemeinsam das Leiden anzunehmen und (was die größere Kunst ist) sich mit ihm zu freuen. „Sie, die Jubelpaare, feiern ein Ehejubiläum um den Liebenden von heute zu sagen: Es ist möglich, es gelingt auch heute, viele, lange Jahre miteinander zu leben, in Gesundheit und Krankheit. Der Geistliche wünsche den Jubelpaaren, wie Jesus schon sagte: „Bleibt in meiner Liebe“, dass sie aus der Liebe Gottes leben und damit auch jene tiefe Freude erfahren, die nur aus der Liebe kommen kann.“ Es sei keineswegs selbstverständlich, gemeinsam die Jahre verbringen zu dürfen. „Die Jubelpaare haben damals ihre Ehe unter Gottes Segen gestellt und sich die Treue versprochen. Die meisten dürfen auch Danke sagen, dass Gott die Ehe mit Kindern gesegnet hat, sie sind ein Stück Zukunft. Die Liebe will das Wohl, das Glück des Partners. Denn echte Liebe schenkt Geborgenheit. Mein Partner hält und steht zu mir.

Unsere Jubelpaare in 1. Halbjahr 2019:
25 Jahre Rosi und Markus Kerner (Blaibach), Johanna und Andreas Hirtreiter (Blaibach), Eva und Josef Amberger (Blaibach), Maria und Franz Prechtl (Miltach)
30 Jahre Erika und Thomas Kirschbauer (Blaibach)
40 Jahre Anna und Erwin Zankl (Miltach), Anita und Willi Gröber (Miltach), Hanna und Anton Kloos (Blaibach), Gabriele und Wolfgang Wanninger (Blaibach), Gerda und Karl-Heinz Rank (Blaibach), Sylvia und Rigobert Haupt (Blaibach)
45 Jahre Ingeborg und Xaver Fischer (Miltach), Sylvia und Albert Schroll (Blaibach); Marianne und Willibald Meixner (Blaibach)
50 Jahre Amalie und Hans Strotzer (Blaibach), Elvira und Wilfried Leckschas (Blaibach)
55 Jahre Maria und Johann Holzfurtner (Miltach), Christa und Ewald Seiderer (Blaibach)
65 Jahre Maria und Josef Kufner (Miltach)

 

Nach der Ansprache reichten sich die Jubelpaare die Hände und erneuerten vor der Kirchengemeinde ihr Eheversprechen, dankten Gott für die gemeinsamen Jahre und baten um seinen Segen für die Zukunft. Die Fürbitten las die 2. Sprecherin des Miltacher Pfarrgemeinderates, Stephanie Holzfurtner. Zum Schluss des Gottesdienstes gratulierte Pfarrer Augustin Sperl zusammen mit den PGR-Sprechern jedem Jubelpaar und überreichten eine weiße Rose. Pfarrer Sperl dankte auch den fleißigen Mitgliedern des Pfarrgemeinderates Miltach, für das Vorbereiten des anschließenden Empfanges im Pfarrheim und der Mesnerin Elisabeth Röhrl, für das Herrichten der Pfarrkirche.

Ehejubiläum Miltach 2019 7    Ehejubiläum Miltach 2019 8

 

Nach dem Erinnerungsfoto auf den Kirchenportalstufen fanden sich die Jubelpaare im Pfarrheim „St. Martin“ ein. Hier begrüßte Claudia Pinzinger die Gäste, besonders den 1. Bürgermeister aus Miltach, Johann Aumeier und den 2. Bürgermeister aus Blaibach, Josef Speckner, sowie die anwesenden Pfarrgemeinderäte aus Miltach und dankte letzteren für die eifrigen Vorbereitungen der Bewirtung.  Jedem Jubelpaar überreichte Pfarrer Sperl zum Andenken schließlich noch eine verzierte Hochzeitskerze.

 

Ehejubiläum Miltach 2019 3    Ehejubiläum Miltach 2019 4

 

Text u. Bilder: Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Jubelpaare aus Blaibach und Miltach gaben sich wieder ihr Eheversprechen
Foto: Ehejubiläum Miltach 2019

Visitation von Regionaldekan Kruschina in Blaibach

(18.05.2019)

Regionaldekan Holger Kruschina besucht Miltach und Blaibach

Bei der Visitation wurden die beiden Pfarreien unter die Lupe genommen

Am vergangenen Mittwoch besuchte der Regionaldekan Pfarrer Holger Kruschina die beiden Pfarrgemeinden Miltach und Blaibach. Alle zehn Jahre nimmt der für die jeweilige Region zuständige Regionaldekan die Pfarreien in den Blick. Dabei stellt er unter anderem Fragen an die verantwortlichen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter. „Was läuft gut und was weniger?“ Von diesen gewonnenen Eindrücken verfasst er dann einen Bericht und reicht diesen an den Bischof in Regensburg weiter. Nachdem Pfarrer Kruschina das Dekanat Roding visitiert hatte, hat er sich nun auf den Weg in das Dekanat Kötzting begeben. Ist ein Dekanat dann abgehakt, wird diese große Visitation mit einem Besuch des Bischofs abgeschlossen.

 

Visitation Miltach 2019 1    Visitation Miltach 2019 2

 

Was ist jedoch das Ziel der Visitationen und sind diese in der heutigen Zeit überhaupt noch zeitgemäß?

 

Beim Konzil von Trient, das Papst Paul III. im 16. Jahrhundert einberufen hat, wurden regelmäßige Visitationen in allen Diözesen vorgeschrieben. Die Kirche sieht die Visitationen als Standortbestimmung. „Ich schaue mir den Ist-Zustand an und leite meine Eindrücke an den Bischof weiter“, berichtet Regionaldekan Holger Kruschina. Im ersten Schritt arbeitet sich der Regionaldekan durch einen Erhebungsbogen für die Seelsorgeeinheit, der die wesentlichen Fragen zur Erfassung der gegenwärtigen Situation sowie hinsichtlich künftiger Entwicklungen aufgreift. Vor allem um das seelsorgerische Wirken und das Glaubensleben geht es dabei in den Fragen. Im Erhebungsbogen mit dabei sind auch Stellungnahmen des Pfarrers, des Gemeindereferenten, sowie der beiden Sprecher des Pfarrgemeinderates und den zwei Kirchenpflegern. Darüber hinaus machte sich Kruschina auch ein eigenes Bild beim Besuch der kirchlichen Einrichtungen (Pfarrkirchen und Pfarrheime) und im Gespräch mit den Mitbrüdern. Mit dem Ziel, die Engagierten in den Kirchengemeinden zu unterstützen, werden die Pfarreien in den Blick genommen, wie sehr sich Haupt- und Ehrenamtliche einsetzen, wie sie Liturgie feiern und wie sie sich sozial einsetzen. „Ich notiere, was gut funktioniert, weise aber auch auf Lücken und Defizite hin“, sagt Kruschina. Generell geht es bei den Visitationen darum, sich die kirchlichen Strukturen vor Augen zu führen und Konflikte aus der Welt zu schaffen. Rodings Pfarrer findet die Besuche durchaus interessant, da er Impulse und Anregungen auch für seine eigene Pfarrgemeinde mitnehmen kann. „Das ist eine gute Reflexion für den eigenen Dienst“, bekräftigt er.

 

Bereits am Mittwoch Nachmittag führte er Gespräche mit Pfarrer BGR Augustin Sperl und Gemeindereferent Franz Strigl. Danach kamen dann noch die Sprecher der beiden Pfarrgemeinderäte, aus Miltach Claudia Pinzinger und aus Blaibach Markus Kerner, sowie die Kirchenpfleger Christian Röhrl (Miltach) und Albert Seiderer (Blaibach) dazu. Mit Hilfe des Erhebungsbogens sprach der Priester viele positive Aspekte im pfarrlichen Wirken der beiden Kirchengemeinden an. Er hob positiv die beiden informativen Homepages hervor, erkannte ein gutes und harmonisches Zusammenwirken. Bekräftigte aber auch neben der Eucharistiefeier, die Psalmfeiern und das Auslegen des Wortes Gottes in Gebets- und Gesprächstreffen weiter zu vertiefen.

 

Visitation Miltach 2019 3    Visitation Miltach 2019 4

 

Um 19 Uhr trafen sich dann die Mitglieder der Kirchenverwaltungen und der beiden Pfarrgemeinderäte, mit Gläubigen aus beiden Orten, zu einer Messfeier in der Miltacher Pfarrkirche. Regionaldekan Holger Kruschina bekräftigte in seiner Predigt die Anwesenden, sich auch weiterhin in ihrer Kirche am Ort einzubringen. „Heute ist Halbzeit. Dreieinhalb Wochen sind es seit Ostern, dreieinhalb Wochen sind es noch bis Pfingsten. Zur Halbzeitpause hat uns Gott heute zu diesem Gottesdienst zusammengeführt. Gott ist unser Trainer, er ruft uns sozusagen zurück in die Kabine. Er sagt, schaut euch euer Spiel an, wie läuft es.“ Eine Visitation ist darum genau eine solche Momentaufnahme, dabei wird auch nachgesehen, ob die Regeln noch richtig und stimmig sind. „Heute dürfen wir sehen, wo verwirklicht sich dieser lebendige Christus in Miltach und in Blaibach?“ so der Priester.

 

Nach der Heiligen Messe war dann noch eine Zusammenkunft der Engagierten beider Kirchengemeinden im Pfarrheim in Miltach vorgesehen. Die zwei Geistlichen Kruschina und Sperl blickten auf die vergangenen 10 Jahre, seit dem letzten Besuch eines Regionaldekan, zurück. Für die Anwesenden war am Ende des Treffens wichtig, auch in der Zukunft ganz konkret Kirche am Ort zu gestalten. Das Beste aus der aktuellen Situation zu machen und dabei die praktizierenden Christen in ihrem Glauben zu bestärken. In Zeiten, in denen Priester weniger werden, ist es gut, wenn sich Menschen einbringen, die das Glaubensleben in den Orten aufrechterhalten. Neue Formen des Glaubenslebens werden gewiss in Zukunft Einzug halten müssen. „Wir werden in der nächsten Zeit auch und gerade die großen Festtage in den Blick nehmen und die kirchlichen Feiern in beiden Gemeinden neu ausrichten müssen.“ so Pfarrer Augustin Sperl.

 

Text u. Bilder: Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Visitation von Regionaldekan Kruschina in Blaibach
Foto: Visitation Blaibach 2019

Zwei Kinder wurden durch die Taufe in unsere Kirchengemeinde aufgenommen

(06.05.2019)

Zwei Kinder wurden getauft

Am Sonntagnachmittag nahm BGR Pfarrer Augustin Sperl wieder zwei Kinder in die Gemeinschaft Christi auf.

Die Eheleute Christina und Dominik Schmidberger brachten ihr erstes Kind, Rosalie Schmidberger, in die Pfarrkirche St. Elisabeth, um für ihre Tochter die Taufe zu erbitten. Der kleinen Rosalie steht Daniela Hofmann, die Schwester der Mutter, als Patin zur Seite. Auch Nadine und Patrick Sauerer ließen ihre zweite Tochter Lina taufen. Ihr steht Benedikt Sauerer, der Bruder des Vaters, als Pate zur Seite. In seiner Ansprache ging der Geistliche unter anderem auf die Osternacht und die Osterkerze ein, welche das Symbol für den Auferstandenen sei. So werde auch die Taufkerze an der Osterkerze entzündet, was davon zeugen solle, dass Christus die Dunkelheit des Todes besiegt hat. Den Taufgottesdienst gestaltete Organist Thomas Raab musikalisch mit.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Zwei Kinder wurden durch die Taufe in unsere Kirchengemeinde aufgenommen
Foto: Taufe Blaibach Saurer Schmidberger

Gläubige unserer Pfarrgemeinde über die bevorstehende Kirchenrenovierung informiert

(01.05.2019)

Kirchenrenovierung soll Mitte Mai beginnen

Umfangreiche Maßnahmen zur Instandsetzung unseres Gotteshauses sind notwendig

 

Am Montagabend fanden sich zahlreiche Gläubige der Pfarrei Blaibach im Pfarrheim ein, der Ortsgeistliche und mehrere Architekten stellten die Pläne zur Renovierung der Pfarrkirche vor.

 

BGR Pfarrer Augustin Sperl begrüßte eingangs neben Vizebürgermeister Josef Speckner auch einige Gemeinderäte sowie Vertreter von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung, knapp 30 Gläubige waren der Einladung zum Infoabend gefolgt.
Eingangs zeigte Christof Bayer, Geschäftsführer der Schnabel Architekten GmbH aus Bad Kötzting, den Beteiligten auf, die an den Arbeiten an der Pfarrkirche St. Elisabeth Blaibach mit beteiligt sind und welche Baumaßnahmen durchgeführt werden sollen. Nach dem Erstbesuch der Diözese Regensburg im Jahr 2015 wurden die durchzuführenden Maßnahmen durch die Diözese festgelegt. So gehe es in erster Linie darum, aufgrund der vorhandenen Schadstoffbelastung eine Außen- und Innenrenovierung durchzuführen, sowie Feuchteschäden und Schimmel im und am Bauwerk zu entfernen. Glaswolle aus dem Dachstuhl der Pfarrkirche wurde bereits entfernt, so der Referent, bei den anstehenden Arbeiten gehöre der Hauptaugenmerk der Beseitigung der weiteren Schadstoffe im Kirchenraum. So seien beispielweise Lindan und PCB als Schutzanstrich für mehrere Holzgewerke verwendet worden, die bei der letzten Kirchenrenovierung noch nicht als so bedenklich eingestuft worden seien als heute bekannt. In den Möbeln in der Sakristei sei Formaldehyd nachgewiesen worden und neben den vorhandenen Schimmelpilzen im Chorraum, der Turmstube und in der Orgel sei auch ein Insektenbefall sowie Braunfäule an Balken im Dachstuhl zu beseitigen, so Bayer weiter. Ein weiterer Sanierungspunkt betreffe die Glasfenster sowie das Umfeld um die Pfarrkirche, hier sei vor allem die Drainage zu erneuern. Zusätzlich zu den dringend erforderlichen Sanierungsmaßnahmen sei weiterhin eine Neugestaltung des Altarraumes geplant. Hierzu zeigte der Redner anhand einer Präsentation bereits den Entwurf vor, der den dazu durchgeführten Wettbewerb gewonnen hat. Zu diesem Entwurf gehört neben dem Entfernen der beiden ersten Bankreihen ein neuer Volksaltar sowie ein neues Taufbecken, auch werde das vorhandene Chorgestühl im Altarraum entfernt und umgestaltet. Die Orgel müsse vom vorhandenen Schimmelpilz befreit und die Gestühlpodeste erneuert werden, so Christof Bayer weiter.

 

Dipl. Restaurator Bruno Fromm aus Parsberg, der bereits seit drei Jahren bei den Planungsarbeiten involviert ist, erläuterte im Anschluss den Anwesenden die durchgeführten Untersuchungen an der Raumschale der Pfarrkirche, den Wandmalereien, den Altären und den Gestühlen. Im Laufe der Zeit wurden immer mehr Probleme erkannt und so folgte der Entschluss, den kompletten Kircheninnenraum zu renovieren. Oberste Priorität liege jedoch auf dem Sockel, so der Restaurator. Rund 100 bis 120 Quadratmeter Putz müssen abgetragen und erneuert werden, anschließend solle eine intensive Trocknung und eine mehrfache Grundierung mit Kalkfarbe erfolgen, so Fromm weiter. Die Deckengemälde werden im Zuge dieser Arbeiten ebenfalls saniert, hier sei jedoch glücklicherweise nicht allzu viel Aufwand nötig. Ein besonders wichtiger und großer Bauabschnitt sei jedoch das Turmzimmer, welches besonders stark vom Schimmelpilz befallen sei, auch sei hier aufgrund fehlender Lüftung viel Feuchtigkeit im Mauerwerk vorhanden, ließ der Restaurator wissen. Seitens der holzsichtigen Ausstattung müsse aufgrund der Schadstoffbelastung das Chorgestühl aufgebaut werden, die Bankpodeste müssen komplett erneuert werden. Die Kirchenbänke selber erhalten nach gründlicher Reinigung lediglich einen neuen Schutzanstrich, mit restauriert werden unter anderem der Beichtstuhl und die Türen. Abschließend merkte Bruno Fromm an, dass sowohl die Figuren, die Orgel als auch die Kreuzwegstationen grundsätzlich in sehr gutem Zustand seien.

 

Dipl. Ing. Tobias Scherner aus Weiding erläuterte die geplante Erneuerung der Heizung sowie den Einbau einer automatisch geregelten Lüftungsanlage. Vor allem in den Räumen ohne Fenster könne damit künftig einer erneuten Schimmelbildung vorgebeugt werden. Die Lüftungsanlage selber werde im Dachstuhl verbaut, neben einer neuen Ölheizung werde auch die Wärmeleitung von der Heizungsanlage zur Pfarrkirche sowie die komplette Heizungsverteilung erneuert.

 

Stefan Schmid vom Blaibacher Planungsteam Schmid GmbH gab einen Überblick über die Sanierung der Elektroinstallation, welche teilweise über 40 Jahre alt ist. So sollen im Kirchenraum LED-Strahler eingesetzt werden, ebenfalls erneuert werden solle die Beschallungs- und Mikrofonanlage, neu sei eine Hörgeschädigten-Schleife in einem Bereich der Kirche. Ebenfalls erneuert werden soll die Außenbeleuchtung. Mittels LED-Technik könne der Stromverbrauch der Kirchenanstrahlung künftig auf 10 Prozent verringert werden.

 

Diözese unterstützt die Sanierungsmaßnahmen

Pfarrer Sperl teilte mit, dass die gesamte Maßnahme, deren Kosten sich auf knapp 2 Millionen Euro belaufen werden, mittlerweile seitens der Diözese Regensburg genehmigt sei. Der Beginn der Arbeiten sei für Mitte Mai geplant, der Abschluss der wesentlichen Arbeiten solle im Frühjahr 2020 erfolgen, so der derzeitige Planungsstand. Sperl erläuterte kurz noch die Anfänge der Planungen. Als vor rund vier Jahren ein Vertreter des Baureferats aus Regensburg zu Besuch in Miltach war, wurde auch die Blaibacher Pfarrkirche in Augenschein genommen. Wenig später wurden erste Gutachten in Auftrag gegeben und aufgrund der folgenden Ergebnisse kam letztendlich die Genehmigung aus Regensburg. Zusätzlich zur Sanierung und Renovierung des Bauwerks wurde auch die Umgestaltung des Altarraumes als notwendig empfunden, so der Priester weiter, da die Einrichtung und Gestaltung mittlerweile nicht mehr zeitgemäß seien. Zudem werde von der Diözese auch die Sanierung und Aufwertung der Orgel befürwortet, zusätzlich zur dringend notwendigen Schimmelbeseitigung. Von der geschätzten Gesamtsumme sei eine Förderung von knapp einer Million Euro von der Diözese zu erwarten, so Pfarrer Sperl weiter, womit knapp eine Million auf die Pfarrei Blaibach entfalle. Es seien weitere Zuschussanträge bei verschiedenen Einrichtungen, darunter auch dem Landesdenkmalamt gestellt, jedoch gebe es bis zum heutigen Tage keinerlei positive Rückmeldungen. Sperl versichert jedoch bereits jetzt allen Gläubigen der Pfarrei, dass keinerlei Kosten auf den Einzelnen umgelegt werden sollen. Die Pfarrei sei, wie schon bei der letzten Kirchenrenovierung, dankbar für jegliche Spenden aus der Pfarrgemeinde. Der Priester erklärte abschließend, dass die Kirchenverwaltung gemeinsam mit Regensburg die Notwendigkeit dieser Maßnahmen klar festgestellt habe, zudem sei ein Beginn der Arbeiten sobald wie möglich anzustreben, da nachweislich die Baukosten Jahr für Jahr steigen. Auch sei zu bedenken, dass die Blaibacher Pfarrkirche St. Elisabeth rund 250 Jahre alt sei und zusammen mit dem Schloss und mittlerweile auch dem Konzerthaus ein Kernstück der Gemeinde bilde. Zu seinem Bedauern merkte BGR Pfarrer Augustin Sperl abschließend an, dass derzeit leider keinerlei Möglichkeit bestünde, die ebenfalls sehr renovierungsbedürftige Fatimakapelle zeitgleich zu sanieren. Auch seien bisher noch nicht alle Angebote eingetroffen, sodass noch nicht alle Aufträge vergeben werden konnten. Die Referenten sowie Pfarrer Sperl standen im Anschluss noch den Anwesenden für Fragen zur Verfügung.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Gläubige unserer Pfarrgemeinde über die bevorstehende Kirchenrenovierung informiert
Foto: Renovierung Kirche Infoabend Blaibach

Tauffeier für eine neue Erdenbürgerin

(30.04.2019)

Elena Penzenstadler empfing die Taufe

 

Am vergangenen Sonntag nahm BGR Pfarrer Augustin Sperl wieder eine kleine Erdenbürgerin in die Gemeinschaft Christi auf.

 

Die Kirchenglocken der Pfarrkirche St. Elisabeth läuteten zum freudigen Ereignis, zu dem der Blaibacher Priester neben den Eltern Nicole Penzenstadler und Patrick Kolbeck, dem Taufpaten Patrick Penzenstadler, einem Bruder der Mutter, auch die übrige Taufgesellschaft im Gotteshaus willkommen hieß. In seiner Ansprache nahm der Geistliche Bezug auf den „Weißen Sonntag“, den die katholische Kirche an diesem Tag feiert. So war früher besonders die Osternacht als Tauftag beliebt, die Neugetauften trugen ihr weißes Kleid von der Osternacht an bis zum Weißen Sonntag und waren somit für alle sichtbar als Neugetaufte zu erkennen, so der Priester. Nachdem die kleine Elena das Sakrament der Taufe empfangen hatte, stimmte Organist Andreas Müller zum Ende des Gottesdienstes ein Marienlied an.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Tauffeier für eine neue Erdenbürgerin
Foto: Taufe Penzenstadler

Die Karwoche und das Osterfest wurde sehr würdig gefeiert

(23.04.2019)

Ostern als die Mitte des Glaubens gefeiert

 

Mit dem Gottesdienst am Gründonnerstag trat die Pfarrei St. Elisabeth in die Heiligen drei Tage ein.

 

BGR Pfarrer Augustin Sperl sprach zu Beginn der Gründonnerstagsmesse davon, dass die kommenden drei Tage an das letzte Abendmahl, das Sterben und die Auferstehung Jesu erinnern. Die Christen feiern dies aus dem tiefsten Grund, der Liebe Gottes zu den Menschen. Diese Liebe reiche so weit, dass Gott seinen Sohn am Kreuz habe sterben lassen, damit er dann wieder auferstehen könne. In der Predigt erinnerte der Geistliche an die Herkunft des Gründonnerstags und daran, dass Glocken und Orgel als Zeichen der Trauer um Jesus verstummen. Das letzte Abendmahl, so Sperl weiter, geschehe noch heute - die Geburtsstunde der der Kirche, der Kommunion und des Priesteramts.

 

Beim Gründonnerstagsgottesdienst durften dann auch die diesjährigen Kommunionkinder der Pfarrei Blaibach bei der stillen Kommunion erstmals Christus in Form von Brot und Wein empfangen. Das Allerheiligste wurde am Ende des Gottesdienstes in die Fatima-Kapelle übertragen, wo es auch am Karfreitag und Karsamstag zur Anbetung ausgesetzt war.

 

Der Karfreitag begann mit einem Kreuzweggebet am Vormittag, am Nachmittag folgte die Karfreitagsliturgie, die an das Leiden und Sterben Jesu erinnern soll. Nach der Leidensgeschichte und den großen Fürbitten war die Kreuzverehrung der Mittelpunkt der liturgischen Feier. Auch in diesem Jahr legten viele Gläubige Blumen neben dem Gekreuzigten nieder. Aus diesen Blumen wurde am Karsamstag von einigen fleißigen Frauenhänden neben dem großen Kreuz der Auferstehung im Altarraum auch der übrige Osterschmuck der Pfarrkirche gefertigt.

 

Am Karsamstag, dem Höhepunkt des Osterfests, segnete BGR Pfarrer Augustin Sperl vor dem Gotteshaus das Osterfeuer, an der dann die neue Osterkerze entzündet wurde. Mit dem dreimaligen Ruf „Lumen Christi“ zog der Geistliche in die dunkle Pfarrkirche ein, während die Ministranten das Osterlicht an die Gläubigen verteilten. Sperl sang anschließend das Exsultet, das Osterlob, bei dem Christus als Licht der Welt angebetet wird. Nach den drei Lesungen zu den früheren Taten Gottes, die auch heute noch Verheißungen für das Volk Gottes in sich bergen, stimmte der Geistliche unter Glockenklang das Gloria an. Die Lichter im Gotteshaus gingen an und es erklang erstmals seit Gründonnerstag wieder die Orgel mit einer feierlichen Melodie. In seiner Osteransprache erinnerte Pfarrer Sperl die Gläubigen daran, dass die Auferstehung die Kernfrage des christlichen Glaubens sei und dass daher nicht Weihnachten, sondern das Osterfest und das leere Grab der Ausgangspunkt unserer Religion seien. Der Apostel Paulus mache dies in seinem Brief an die Korinther deutlich, wenn er schreibt, dass ohne Auferweckung unser Glaube leer sei, so der Geistliche weiter. „Wenn Christus im Tod geblieben ist, dann ist sein Kreuz ein sinnloser grausamer Tod gewesen, der uns von nichts erlöst hat“, bekräftige Sperl diese Aussage des Apostels und gab zu bedenken, dass ja Jesus uns das Versprechen gegeben habe, alle Tage bis zum Ende der Welt bei uns zu sein. Immer wieder würden Christen von Zweifel an der Auferstehung betroffen sein, vor allem, wenn sie einen Todesfall in der Familie oder im Freundeskreis erleben müssen. Doch bereits bei den Aposteln damals gab es Zweifler, die der Auferstandene selbst geführt habe, bis sie von der Wahrheit der Auferstehung Christi überzeugt waren, ermutigte Sperl die Gläubigen. Er erinnerte dabei an den Brand der Kathedrale Notre Dame in Paris in der vergangenen Woche und erzählte dabei vom beherzten Eingreifen des Hauptkaplans Jean Marc Fournier, der die kostbare Reliquie, die Dornenkrone, aus der Kirche rettete. Aber nicht nur diese, sondern auch das Allerheiligste aus dem Tabernakel, mit dem er anschließend der brennenden Kirche den Segen gab. Viele Christen würden hier ein Zeichen sehen, denn der Altarraum der Kathedrale sei weitgehend unzerstört geblieben. So zog der Pfarrer Sperl am Ende seiner Predigt den Vergleich, dass die Botschaft von Notre Dame und von Ostern die gleiche sei: „Nicht die Zerstörung, der Tod hat das letzte Wort, sondern Gott, der Leben schafft“. Neben der Weihe des Taufwassers durch das Eintauchen der Osterkerze segnete Pfarrer Sperl am Ende des Gottesdienstes die mitgebrachten Osterspeisen der Gläubigen sowie die Osterkerzen der Kommunionkinder, die diese selber gebastelt haben.

 

Die Ministranten boten nach der Osternacht und auch am Ostersonntag Osterbrote zum Kauf an, die Kinder wurden jeweils mit einem Osterei beschenkt. Zum Abschluss der Osterfeierlichkeiten versammelten sich auch am Ostermontag nochmals zahlreiche Gläubige zum Gottesdienst, der vom Chor Vinamus musikalisch mitgestaltet wurde.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Die Karwoche und das Osterfest wurde sehr würdig gefeiert
Foto: Osternachtfeier Blaibach 2019

Palmsonntag in der Pfarrgemeinde festlich gefeiert

(23.04.2019)

Pfarrei Blaibach beginnt die Karwoche

 

Mit der Segnung der Palmzweige vor dem Gottesdienst begann für die Pfarrei Blaibach am Sonntagvormittag die Karwoche.

 

BGR Pfarrer Augustin Sperl erinnerte vor der Kapelle der Familie Rösch an den triumphalen Einzug Jesu in Jerusalem, bei dem die Menschen ihn damals mit Palmzweigen und Hosianna-Rufen zujubelten. Nach der Weihe der Palmzweige zogen die diesjährigen Kommunionkinder und viele Gläubige in die Pfarrkirche ein. Dort blickten Kinder anstelle der Predigt aus verschiedenen Perspektiven auf das Leiden und Sterben Jesu zurück. Auch trugen sie die Fürbitten vor. Parallel zum Gottesdienst trafen sich die kleineren Pfarrangehörigen im Pfarrheim, wo sie auf kindgerechte Art und Weise den Kreuzweg Jesu in den Blick nahmen. Zum Vater Unser zogen sie dann in die Pfarrkirche ein und versammelten sich um den Altar. Am Ende des Gottesdienstes durften sie bunte Bänder, die an das damalige Ereignis in Jerusalem erinnern sollen, an einen Strauch vor dem Seitenaltar hängen. Pfarrer Sperl dankte allen für ihre Dienste beim Palmsonntagsgottesdienst.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Palmsonntag in der Pfarrgemeinde festlich gefeiert
Foto: Palmsonntag Blaibach 2019

Kommunionkinder stellen sich unserer Pfarrgemeinde vor

(03.04.2019)

Kommunionkinder stellten sich vor

In acht Wochen feiern zwölf Kinder aus der Pfarrei Blaibach ihre feierliche Erstkommunion, am vergangenen Sonntag stellten sie sich der Gemeinde vor.

Beim Sonntagsgottesdienst, der vom Kinderchor unter der Leitung von Elisabeth Ziereis musikalisch mitgestaltet wurde, brachten die Kommunionkinder anstelle der Predigt Gedanken zur Erstkommunion vor, auch die Fürbitten wurden von ihnen gelesen. Karin Glonner, Monika Geiger und Julia Nemmer stehen den zwölf Kindern als Tischmütter zur Seite. Bereits am Gründonnerstag dürfen die Kinder erstmals an den Tisch des Herrn treten, die feierliche Kommunion findet am 26. Mai in der Pfarrkirche St. Martin Miltach statt. BGR Pfarrer Sperl dankte den Tischmüttern für die Bereitschaft, die Kinder auf diesem Weg zur Heiligen Kommunion zu begleiten und stellte die Kinder namentlich vor. Das Bild zeigt die diesjährigen zwölf Kommunionkinder der Pfarrei St. Elisabeth: Alexander Völkl, Hanna Nemmer, Felix Biendl, Jakob Christl, Jana Knobloch, Ben Dengscherz, Sabrina Geiger, Samuel Maisel, Max Möstl, Jonas Kinsinger, Svenja Fellner und Benjamin Glonner. Mit im Bild sind die drei Tischmütter sowie BGR Pfarrer Augustin Sperl und Gemeindereferent Franz Strigl.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Kommunionkinder stellen sich unserer Pfarrgemeinde vor
Foto: Kommunionkinder Blaibach 2019

Taufe in unserer Pfarrgemeinde am letzten Sonntag

(18.03.2019)

In die Gemeinschaft Christi aufgenommen

 

Gleich drei Kinder wurden am Wochenende durch die Taufe in die katholische Kirche aufgenommen.

 

BGR Pfarrer Augustin Sperl begrüßte die große Taufgesellschaft in der Pfarrkirche St. Elisabeth Blaibach, in der am Sonntagnachmittag drei Kinder das Sakrament der Taufe empfangen durften. Sabrina Grantner und Johann Greil hatten für ihre Tochter Luisa Greil (Pate Tobias Kürzl) die Taufe erbeten, ebenso Katja und Andreas Fischer für deren Sohn Tobias (Pate Thomas Bergbauer) und Bianca und Roland Heigl für deren Tochter Ricarda Heigl (Pate Sabine Beer). Der Geistliche ging in seiner Ansprache auf die Zeichenhandlung bei der Taufe ein, und die dabei verwendeten Symbole. So kamen neben der Bedeutung der Taufkerze, des Taufkleids und des Effata-Ritus auch die Salbung mit Öl zur Sprache. Zum Ende erinnerte Pfarrer Sperl daran, dass die Liebe Jesu nie ende und dass es Aufgabe der Eltern und Paten sei, den Kindern zu helfen, Jesus kennen und lieben zu lernen. Musikalisch begleitete Organist Thomas Raab die Tauffeier mit, bei der am Ende mit einem Marienlied die Neugetauften auch der Gottesmutter empfohlen wurden.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Taufe in unserer Pfarrgemeinde am letzten Sonntag
Foto: Taufe Blaibach 2019

Kinderbibeltag war wieder eine tolle Sache

(17.03.2019)

Streit um den Regenbogen

 

30 Kinder folgten der Einladung zum diesjährigen Kinderbibeltag in der Pfarrei Blaibach.

 

Gemeindereferent Franz Strigl begrüßte eingangs die Kinder im großen Saal im Pfarrheim und zeigte sich erfreut, dass so viele der Einladung gefolgt waren. BGR Pfarrer Augustin Sperl begrüßte ebenfalls die Anwesenden, darunter die weiteren Betreuer Roswitha Aigner, Rosi Kerner, Jutta Eckl, Marion Jaretzke und Karin Vogl. Nachdem der Geistliche den Kindern den Segen erteilt hatte, wurde gemeinsam ein Lied gesungen und eine Bildergeschichte vorgetragen. In der Geschichte lebten zwei Völker in Frieden nebeneinander. Das Bärenvolk und das Wolfsvolk feierten gemeinsam Feste und hielten zusammen, bis eines Tages ein Regenbogen erschien. Als dieser wieder verschwunden war, beschuldigte ein Volk das andere, den Regebogen genommen zu haben. Als beide Völker schon beschlossen hatten, Krieg gegeneinander zu führen, rief sie der Älteste des Bärenvolks zur Besinnung auf. Der Krieg konnte dadurch letztendlich abgewendet werden und beide Völker lebten wieder in Frieden zusammen.

 

Kinderbibeltag Blaibach 2019 1    Kinderbibeltag Blaibach 2019 2


In Gruppen aufgeteilt ging es für die Kinder dann zu Fuß in den Kindergarten. Dort wurde mit Tüchern ein Bodenbild in Form eines Regenbogens gelegt und die soeben gehörte Geschichte besprochen. In Ausmalfiguren durften die Kinder ihre Gedanken zu Krieg und Frieden niederschreiben. Auch das Thema Freundschaft wurde besprochen. Die Kinder bemalten außerdem eine Glaslaterne und mit einem Teelicht darin ging es wieder zurück ins Pfarrheim, wo Pfarrgemeinderatssprecher Markus Kerner alle Anwesenden mit einer Brotzeit empfing. Die Gläser erhielten noch Freundschaftsbänder und nach einem Lichtertanz rundeten weitere Lieder und Gebete den Nachmittag ab.

 

Text: Alexander Ziereis, Blaibach

Bilder: Franz Strigl, Miltach

Foto zur Meldung: Kinderbibeltag war wieder eine tolle Sache
Foto: Kinderbibeltag 2019

Fastenzeit hat begonnen

(07.03.2019)

Pfarrei Blaibach beginnt die Fastenzeit
Gläubige mit dem Aschekreuz bezeichnet

 

Zahlreiche Gläubige, darunter auch die diesjährigen Kommunionkinder, fanden sich am Aschermittwoch zur Abendmesse ein und begannen damit die österliche Bußzeit.

 

In seiner Begrüßung erinnerte BGR Pfarrer Augustin Sperl daran, dass mit dem Aschermittwoch die 40-tägige Fastenzeit beginnt. Die Zahl 40 habe in der biblischen Tradition eine besondere Bedeutung, so der Zelebrant weiter. So zog das Volk Israel 40 Jahre durch die Wüste, Mose und Elija verbrachten 40 Tage auf dem Gottes Berg Horeb und Jesus verbrachte 40 Tage in der Wüste. Diese Zeiten seien schon damals immer mit Versuchungen, aber auch Gottesbegegnungen verbunden gewesen, erklärte der Geistliche. Nach dem Evangelium segnete der Geistliche die Asche, die aus den Palmzweigen des Vorjahres in der Osternacht gewonnen wurde. Mit dieser Asche zeichneten Pfarrer Sperl und Gemeindereferent Franz Strigl den Gläubigen ein Kreuz auf die Stirn und sprachen die Worte „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst“.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Fastenzeit hat begonnen
Foto: Aschermittwoch Blaibach 2019

Weltgebetstag 2019 - "Kommt, alles ist Bereit"

(03.03.2019)

Kommt, alles ist bereit – Slowenien war Themenland beim Weltgebetstag

Frauenbundgemeinschaften aus Miltach und Blaibach beten gemeinsam

 

Slowenien war am vergangenen Freitag das Schwerpunktland des Weltgebetstags, den die Verantwortlichen des Frauenbundes Miltach im hiesigen Pfarrheim vorbereitet hatten und zu dem auch viele Frauen aus Blaibach gekommen waren.

 

Slowenien ist eines der jüngsten und kleinsten Länder der Europäischen Union. Von seinen gerade mal zwei Millionen Einwohner sind knapp 60 % katholisch. Obwohl das Land tiefe christliche Wurzeln hat, praktiziert nur gut ein Fünftel der Bevölkerung seinen Glauben. Bis zum Jahr 1991 war Slowenien nie ein unabhängiger Staat. Dennoch war es über Jahrhunderte Knotenpunkt für Handel und Menschen aus aller Welt. Sie brachten vielfältige kulturelle und religiöse Einflüsse mit. Bereits zu Zeiten Jugoslawiens galt der damalige Teilstaat Slowenien als das Aushängeschild für wirtschaftlichen Fortschritt. „Kommt, alles ist bereit“ unter diesem Motto geht es im Jahr 2019 besonders um Unterstützung dafür, dass Frauen weltweit „mit am Tisch sitzen können“. Deshalb unterstützt die Weltgebetstagsbewegung aus Deutschland Menschenrechtsarbeit in Kolumbien, Bildung für Flüchtlingskinder im Libanon, einen Verein von Roma-Frauen in Slowenien und viele weitere Partnerinnen in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika.

 

Weltgebetstag Miltach 2019 1    Weltgebetstag Miltach 2019 2
     
Weltgebetstag Miltach 2019 4   Weltgebetstag Miltach 2019 3
     
Weltgebetstag Miltach 2019 5   Weltgebetstag Miltach 2019 6

 

Beim Weltgebetstag entführten die Texte alle Anwesenden in das Naturparadies zwischen Alpen und Adria, Slowenien. Es ist noch Platz – besonders für all jene Menschen, die sonst ausgegrenzt werden wie Arme, Geflüchtete, Kranke und Obdachlose. Mit genau diesen Anliegen setzten sich auch die Frauen im Pfarrheim in Miltach auseinander. Maria Prechtl konnte die Anwesenden zu Beginn des besinnlichen Abends recht herzlich begrüßen. An die 32 Frauen aus beiden Regentalgemeinden waren gekommen, um gemeinsam zu beten und zu singen. Ihr Gruß galt auch Gemeindereferent Franz Strigl. Maria Prechtl führte dann durch den Wortgottesdienst, wo die nachdenklichen Texte, sowie die freudigen und temperamentvollen Lieder der Slowenischen Frauen zum Ausdruck kamen. Das Vorstandsteam des Frauenbundes Miltach las die Gebetseinheiten abwechselnd. Immer wieder wurden Symbole und Worte dem Tuchbild in der Mitte des Raumes hinzugefügt und näher beschrieben. Nach dem besinnlichen Teil genossen die Anwesenden noch die leckeren und reichhaltig garnierten Köstlichkeiten aus dem Themenland. Während des Abends gab es außerdem eine Kollekte. Mit dieser unterstützen die Frauen die internationale Weltgebetstagsbewegung sowie Projekte weltweit, die die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Rechte von Frauen und Mädchen stärken.

 

Text u. Bilder: Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Weltgebetstag 2019 - "Kommt, alles ist Bereit"
Foto: Weltgebetstag 2019 Miltach

Fröhlich ging es zu beim Familiengottesdienst

(26.02.2019)

Gott loben mit Spiel, Tanz und Seifenblasen

 

Einen fröhlichen Familiengottesdienst feierte die Pfarrgemeinde St. Elisabeth am vergangenen Sonntag in ihrer Pfarrkirche.

 

Viele Kinder kamen kostümiert zum Gottesdienst und der Kinderchor unter der Leitung von Elisabeth Ziereis übernahm die musikalische Gestaltung. „Die lustigen Tage des Faschings verbinden die beiden Hoch-Zeiten des Kirchenjahres“, so Pfarrer Sperl zu Beginn des Gottesdienstes.

 

Faschingsgottesdienst 2019 4    Faschingsgottesdienst 2019 3
     
Faschingsgottesdienst 2019 2   Faschingsgottesdienst 2019 1

 

Besonders die Freude stehe im Mittelpunkt der Botschaft Jesu, denn seine „Gute Nachricht“ von der Liebe Gottes solle die Menschen froh und glücklich machen, so der Geistliche weiter. Nach dem Evangelium versammelten sich die bunt verkleideten Kinder des Kinderchores vor den Stufen des Altares und Gemeindereferent Franz Strigl überlegte gemeinsam mit Emma Titz, als Löwe verkleidet, ob man denn beim Beten nur dasitzen dürfe und ein erstes Gesicht machen müsse. Dazu erzählte Strigl die französische Legende vom „betenden Gaukler“. Dieser Gaukler überzeugte den Abt eines Klosters, dass man Gott auch mit Tanz loben und preisen könne. Im Anschluss zeigten einige Kinder verschiedene Möglichkeiten, wie ein persönliches Gebet ausgedrückt werden kann. So wurde Seil gesprungen, Ball gespielt und sogar Seifenblasen in den Kirchenraum gepustet. Schließlich erfreute der Kinderchor mit dem Lied „Viele kleine Leute“, was von den Gottesdienstbesuchern mit Applaus belohnt wurde. Kinder der 3. Klasse trugen die Fürbitten vor. Pfarrer Sperl dankte am Ende allen Mitwirkenden für die besondere Gestaltung des Gottesdienstes.

 

Text: Alexander Ziereis, Blaibach

Fotos: Franz Strigl, Miltach

Foto zur Meldung: Fröhlich ging es zu beim Familiengottesdienst
Foto: Faschingsgottesdienst Blaibach 2019

Taufe ist Aufnahme in die kirchliche Gemeinschaft

(13.02.2019)

Ein Kind Gottes durch die Taufe

 

Am vergangenen Sonntag riefen die Kirchenglocken ins Gotteshaus, um ein Kind in die Gemeinschaft Christi aufzunehmen.

 

BGR Pfarrer Augustin Sperl hieß Bianca Irrgang und Tobias Bucher, die für ihre Tochter Emma Irrgang das Sakrament der Taufe erbeten hatten, zu Beginn der Tauffeier in der Pfarrkirche St. Elisabeth Blaibach willkommen. Bei seiner Ansprache ging der Geistliche auf den Taufritus ein und die dabei verwendeten Symbole. Er sprach über das Taufwasser, die Taufkerze aber auch den Effata-Ritus. Hier sollen dem Täufling durch die Berührung von Ohr und Mund die Sinne geöffnet werden für die Botschaft Gottes. Die Eltern und den Paten Martin Bucher, den Bruder des Vaters, bat Pfarrer Sperl, dem Kind zu helfen, Jesus kennen und lieben zu lernen. Am Ende des Gottesdienstes, den Thomas Raab an der Orgel musikalisch umrahmt hatte, wurde die neu getaufte Emma noch mit einem Lied der Gottesmutter Maria anvertraut.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Taufe ist Aufnahme in die kirchliche Gemeinschaft
Foto: Taufe Bucher Blaibach

Pfarrer Augustin Sperl 35 Jahre in unserer Pfarrgemeinde

(08.02.2019)

Augustin Sperl ist seit 35 Jahren Pfarrer in Blaibach

 

Am Ende des Vorabendgottesdienstes am Samstagabend gab es für den Blaibacher Ortsgeistlichen Dankesworte und kleine Geschenke.

 

Vierzig Tage seien seit Weihnachten vergangen, so BGR Pfarrer Augustin Sperl zu Beginn des Gottesdienstes zum Fest Darstellung des Herrn, besser bekannt als „Mariä Lichtmess“. Nach altem Brauch segnete der Geistliche dann Kerzen, welche auch bei der anschließenden Lichterprozession, bei der vor allem auch die diesjährigen Kommunionkinder mit teilnahmen, durch die Pfarrkirche mitgetragen wurden. Die Kommunionkinder waren es auch, welche die Fürbitten vortrugen.

 

Lichtmeß Blaibach 2019 1    Lichtmeß Blaibach 2019 2

 

Nach der Kommunion sangen die Kinder, welche zum Vater Unser in das Gotteshaus kamen und zuvor beim Kindergottesdienst im Pfarrheim betreut worden waren, gemeinsam ein Lied. Anschließend ergriff Pfarrgemeinderatssprecher Markus Kerner das Wort. So sei es an diesem Samstag auf den Tag genau 35 Jahre her, dass Pfarrer Sperl als Priester nach Blaibach gekommen sei, um nach dem Tod des langjährigen Seelsorgers BGR Ferdinand Köstler dessen Nachfolge anzutreten. Kerner sprach von einem „Glücksfall“, denn normalerweise werden Priester nach zehn bis fünfzehn Jahren wieder in eine andere Pfarrei versetzt. Wohl geschuldet der immer wieder neuen Aufgaben darf Pfarrer Sperl jedoch bis heute seinen Dienst in Blaibach verrichten. PGR-Sprecher Markus Kerner sprach dem Geistlichen den Dank des Pfarrgemeinderates, der Kirchenverwaltung sowie der ganzen Pfarrei aus. Zudem wünschte er Sperl neben Gesundheit und Gottes Segen auch, dass er der Pfarrei Blaibach noch viele Jahre erhalten bleiben möge. Abschließend überreichte der Sprecher dem Jubilar noch 35 Rosen sowie ein Bild von derzeitigen Pfarrgemeinderat und der Kirchenverwaltung, welches auf der Rückseite von jedem Mitglied dieser Gremien auch unterschrieben ist.


Bürgermeister Wolfgang Eckl sprach von einem denkwürdigen Tag. Am 2. Februar 1984 habe Pfarrer Sperl das Amt hier angetreten. Es war damals ein Mittwoch, so Eckl, als der Seelsorger erstmals in Blaibach den Gottesdienst gefeiert und auch den Blasiussegen gespendet habe. Eckl sei froh, dass die Gemeinde solch einen Pfarrer habe, der sein Amt, den Dienst am Nächsten, verstehe. Auch der Bürgermeister wünschte dem Jubilar viel Gesundheit, Gottes Segen und hoffte, dass Pfarrer Sperl noch lange in Blaibach tätig sein werde. Als Dank seitens der Gemeinde gab es für den Priester einen kleinen Gutschein.

 

Lichtmeß Blaibach 2019 3    Lichtmeß Blaibach 2019 5
     
Lichtmeß Blaibach 2019 4   Lichtmeß Blaibach 2019 6


Pfarrer Sperl hoffe auf Gesundheit und merkte an, dass ein Priester erst im Alter von 70 Jahren in den Ruhestand gehen könne, doch er lege auch weiterhin alles in Gottes Hände. Zum Abschluss des Gottesdienstes spendeten Pfarrer Sperl und Gemeindereferent Franz Strigl noch den Blasiussegen.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

weitere Bilder: Augustin Sperl, Blaibach

Foto zur Meldung: Pfarrer Augustin Sperl 35 Jahre in unserer Pfarrgemeinde
Foto: Dank für 35 Jahre Pfarrei Blaibach

Sternsingeraktion und Dreikönigstag festlich gefeiert

(06.01.2019)

„Als Erleuchtete die Welt zum Leuchten bringen“

Sternsingeraktion in unserer Pfarrgemeinde durchgeführt

 

Am Vorabend des Dreikönigsfestes versammelten sich die Gläubigen zum Gottesdienst in unserer Pfarrkirche. In dessen Verlauf haben die Sternsinger ihre Rückkehr von ihrer Sternsingeraktion gefeiert.

 

Dreikönigsfest 2019 Blaibach 1    Dreikönigsfest 2019 Blaibach 3
     
Dreikönigsfest 2019 Blaibach 2   Dreikönigsfest 2019 Blaibach 4

 

Traditionell gehört zu dieser Eucharistiefeier auch die Dreikönigsweihe und so erteilte der Pfarrer BGR Augustin Sperl dem Weihrauch, der Kreide und dem Dreikönigswasser den kirchlichen Segen. Am Ende verkauften die Ministranten an die Gottesdienstbesucher wieder Dreikönispäckchen, damit diese auch bei sich zuhause die Dreikönigsweihe mit Weihrauch und Weihwasser vollziehen konnten.

 

Text: Christian Röhrl, Miltach

Bilder: Franz Strigl, Miltach

 

Foto zur Meldung: Sternsingeraktion und Dreikönigstag festlich gefeiert
Foto: Dreikönigsfest 2019 Blaibach

Weihnachten 2018 in unserer Pfarrgemeinde Blaibach

(26.12.2018)

Gottes Sohn will im Alltag des Lebens zur Welt kommen


Zahlreiche Gläubige feierten in mehreren Gottesdiensten das Weihnachtsfest, beim Krippenspiel wirkten mehrere Kinder mit. Ein paar Tage zuvor schmückten fleißigen Helfer aus den Reihen des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung den Christbaum und stellten die große Krippe in der Pfarrkirche auf.

 

Bereits am Nachmittag des Heiligen Abends waren es die Kleinsten, denen beim Kleinkinderwortgottesdienst die Geschichte der Geburt Christi vermittelt wurde. Gemeindereferent Franz Strigl begrüßte zahlreiche Kinder mit ihren Eltern und Großeltern aus beiden Pfarrgemeinden in der Pfarrkirche St. Elisabeth und erinnerte daran, warum Weihnachten gefeiert werde. So habe sich Gott klein gemacht und habe sich nicht gescheut, das Leben eines Menschen zu führen. Anhand mehrerer Bilder und Geschichten erzählte der Gemeindereferent zusammen mit Stefanie Graf aus Miltach den Kindern die Geschichte der Geburt Jesu sehr anschaulich. Nach einer kurzen Prozession durch die Kirche versammelten sich alle Kinder vor dem Altar und sangen gemeinsam für das Kind in der Krippe.

 

Weihnachten Blaibach 2018 4   Weihnachten Blaibach 2018 1

 

 Bei der Kinderchristmette war der Höhepunkt das Krippenspiel, bei dem mehrere Kinder als „lebende Krippenfiguren“ die Herbergssuche und die Geburt Christi nachspielten. Zwei Engel (Emma Titz und Jana Knobloch) sollten die Geburt des Heilands mit einem Stern ankündigen, den alle sehen sollten. So zogen Maria und Josef (Anna Brandl und Leonhard Fischer) durch den Mittelgang in die Kirche ein und suchten Herberge beim Wirt (Jonas Kinsinger). Auf dem Weg zum Stall leuchteten vier Sterne. Sie symbolisierten den Trost (Hanna Nemmer), die Hoffnung (Samuel Maisel), die Freude (Sabrina Geiger) sowie den Frieden und die Liebe (Jakob Christl). Auch die Hirten (Max Dorschner, Leopold Müller und Jonathan Graßl) eilten zur Krippe, um den Retter der Welt willkommen zu heißen. Bei den Fürbitten brachten die Kinder Kerzen zum Kind in der Krippe, verbunden mit Gedanken zum Glauben, der Hoffnung oder auch dem Frieden. Beide Gottesdienste am Heiligen Abend wurden von Andreas Müller an der Orgel musikalisch begleitet.

 

Weihnachten Blaibach 2018 2    Weihnachten Blaibach 2018 3

 

Auch am ersten Weihnachtstag, den der Chor Vinamus musikalisch gestaltet hatte, fanden sich die Gläubigen im Gotteshaus ein, zur „Feier des Geburtstages des Lebens“, wie BGR Pfarrer Sperl zu Beginn des Gottesdienstes sagte. Das Kind sei Garant der Freude und der Hoffnung, so der Geistliche. In seiner Predigt ging Sperl auf die seltene Darstellung auf einem der Seitenaltäre in der Pfarrkirche ein. Dieser zeige das Jesuskind auf dem Boden liegend, nur auf Stroh gebettet. Wohl niemand wolle sein Kind so zur Welt bringen, in einem Stall voller Mist und Mief, so der Priester weiter. Wenn Eltern ein Kind erwarten, so wollen sie es geschützt, heimelig und mit etwas Luxus betten, in einem würdigen Raum. Der Alltag sehe jedoch auch heute anders aus, so Sperl weiter. Das Leben vieler der sieben Milliarden Menschen auf der Welt gleiche mehr einem Stall, gefüllt mit Sorgen, Tränen und Schweiß. So sei auch heute kein Platz in der Herberge, so der Prediger weiter. Die Krippe sei dennoch ein unscheinbares Zeichen für den Retter der Welt, der auf Stroh statt Rosen gebettet worden ist. Seine ersten Mitbewohner, Ochse und Esel und die ersten Gäste, die Hirten welche damals kein religiöses Leben führen konnten, erkannten ihn aber als das war er sei, der Herr und Retter der Welt. Die zweiten Gäste seien zwar Könige gewesen, aber Fremde aus fernen Ländern. Für die Geburt des Gottes Sohnes brauche man keine besondere Welt zu schaffen, denn Gott wolle in den Mief und Mist des Lebens kommen, so der Prediger weiter. Auch wenn ihm von uns Sorgen, Tränen und Dunkelheit geschenkt werden, sei Jesus genau in diesen Situationen unseres Lebens da. Dort wo das Dunkle der Menschen erhellt werde, da werde es immer wieder Weihnachten, erklärte Pfarrer Sperl am Ende seiner Ausführungen.

 

Weihnachten Blaibach 2018 8    Weihnachten Blaibach 2018 7
     
Weihnachten Blaibach 2018 5   Weihnachten Blaibach 2018 6

 

Am zweiten Weihnachtsfeiertag, dem Stephanustag, fand parallel zum Gottesdienst in der Pfarrkirche ein Kindergottesdienst im Pfarrheim statt. Agnes Müller, Regina Franz und Christine Kirschbauer betrachteten mit den Kindern die Weihnachtsgeschichte und sangen gemeinsam Lieder. Zum Vater Unser zogen die Kinder in die Pfarrkirche ein und versammelten sich um den Altar. Am Ende des Gottesdienstes schloss sich die traditionelle Kindersegnung an, bei der Gemeindereferent Franz Strigl und Pfarrer Augustin Sperl jedes Kind einzeln mit dem Kreuz bezeichneten.

 

Text und Titelbild: Alexander Ziereis, Blaibach

Bilder: Franz Strigl, Miltach

Foto zur Meldung: Weihnachten 2018 in unserer Pfarrgemeinde Blaibach
Foto: Weihnachten Blaibach 2018

KDFB Blaibach bereichert das Pfarrleben

(23.11.2018)

Blaibacher Frauenbund wichtige Stütze des Lebens in der Pfarrgemeinde

1000 Euro für einen guten Zweck gespendet, noch freie Plätze zum romantischen Weihnachtsmarkt

 

Über einen guten Besuch der Hauptversammlung des Frauenbundes freute sich die 1. Vorsitzende Jutta Eckl. Neben der Rückschau auf das zu Ende gebrachte Vereinsjahr wurde  auch bereits für das Jahr 2019 geplant.

 

Aktionen, die den Einsatz vieler Mitglieder fordern, sind der bevorstehende Weihnachtsmarkt und der Weiberfasching am 22.Februar. 5 Frauen hatten sich im Jahr 2018 dem Zweigverein angeschlossen.

 

Nach dem Gottesdienst anlässlich konnte Jutta Eckl an die 50 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung willkommen heißen. In einer sehr ansprechenden Präsentation ließ die Chronistin Christine Seiderer das vergangene Vereinsjahr Revuepassieren. Höhepunkte waren der Weiberfasching, der Bezirksausflug nach München zur Synagoge und zum Bayrischen Fernsehen und der Kochabend „Wir bereiten ein 5 –Gänge Menü“. Es konnten 2 Yogakurse mit Ramona Raab angeboten werden.  Seiderer wies auch auf die neu gestaltete Homepage der Pfarrei hin: www.pfarrei-blaibach.de, wo alle aktuellen Informationen zum Frauenbund zu finden sind.

 

KDFB Blaibach 2018 1

 

Einen detaillierten Kassenbericht erstattete die Schatzmeisterin Eva –Maria Baumgartner. Demnach habe der Frauenbund 1000 Euro für humanitäre Zwecke in Indien und Kenia und für die Solibrot Aktion in der Fastenzeit gespendet. In der Versammlung konnte auch eine Spende von an Bürgermeister Wolfgang Eckl für die Anschaffung von Spielgeräten am Spielplatz beim Haus des Gastes übergeben werden. Der Zweigverein Blaibach zählt  zur Zeit 163 Mitglieder. 2018 haben sich dem Frauenbund fünf neue Mitglieder angeschlossen: Beate Cramer, Christina Höpfl, Fabienne Kugler, Ilona Raab und Andrea Trenner. Anschließend berichtete Waltraud Oberberger stellvertretend für die Leiterin der beiden Mutter-Kind-Gruppen Daniela Rabenbauer, die an dem Abend verhindert war, von den Aktivitäten, die den Basar, Ausflüge und Vorträge mit den jungen Eltern umfassen. Beim Basar der Mutter-Kind- Gruppe am 23. Februar  wird auch wieder die Solibrot Aktion im Haus des Gastes durchgeführt. Die Mitglieder der Mutter-Kind-Gruppe haben sich in diesem Jahr bereit erklärt, zusammen mit einer Floristin den Adventskranz für die Pfarrkirche zu binden.

 

KDFB Blaibach 2018 2

 

Mit einem Dankeschön bedacht wurden die dreizehn Austrägerinnen der Zeitschrift „Engagiert“ und die Fahnenträgerin Agnes Müller. Am Samstag, den 8. Dezember bietet der Frauenbund in diesem Jahr eine Fahrt zum romantischen Weihnachtsmarkt nach Halsbach bei Burghausen an. Anmeldung bei Jutta Eckl (Tel 4562 )Der Jahresausflug führt im nächsten Jahr am Samstag, den 1. Juni zuerst nach Mindelstetten zum Geburtsort der Heiligen Anna Schäffer, dann auf einen Spargelhof nach Sandharlanden. Schließlich soll noch der Hundertwasserturm in Abensberg bestiegen werden. Im Advent pflegen die Frauen wieder den Brauch des Frauentragens.  Wer auch gerne die Madonna für einen Tag möchte, kann sich im Vorraum der Kirche in die Liste eintragen. Die 2.Vorsitzende Roswitha Aigner rührte noch die Werbetrommel für den 18. Blaibacher Weihnachtsmarkt, der am 9. Dezember am Dorfplatz stattfindet. Der Frauenbund wird heuer  wieder Plätzchen, selbstgemachte Marmelade und Liköre und Selbstgebasteltes anbieten. Plätzchenspenden werden gerne entgegengenommen. Am Donnerstag, den 6. Dezember zwischen 18 und  19 Uhr treffen sich die Frauen im Pfarrheim, um die Waren zu verpacken. Schließlich lud sie noch alle Mitglieder zur Weihnachtsfeier am 10. Dezember ein. In diesem Jahr ist  um 19 Uhr wieder eine Adventandacht in der Pfarrkirche geplant, gestaltet von Elisabeth Ziereis, anschließend gemütliches Beisammensein im Pfarrheim.

 

Text: Waltraud Oberberger, Blaibach

Bilder: Ingrid Hamberger, Blaibach

Foto zur Meldung: KDFB Blaibach bereichert das Pfarrleben
Foto: KDFB Blaibach 2018

KDFB Blaibach - Fitness für Körper und Geist

(16.11.2018)

Fitness mit Ramona Raab

 

Bereits zum dritten Mal konnte der Frauenbund einen Fitness Kurs mit der Physiotherapeutin Ramona Raab anbieten. 10 Teilnehmerinnen waren der Einladung gerne gefolgt und trafen sich insgesamt 8 Mal. Der Kurs "Fitness für Körper und Geist" setzte sich zusammen aus Elementen des Hatha-Yoga und gängigen Übungen aus der Rückenschule. Um den genauen Stand der Füße, der Knie, Hüften und Schultern zu erspüren, startete Ramona Raab mit einfachen Übungen. „ Wer diese gut beherrscht, schafft dann aber bald schwierigere Asanas“, ist ihre Erfahrung. Die korrekte Aufrichtung kommt ihr zufolge nicht nur der Yogapraxis zugute. „ Das lässt sich gut in den Alltag übertragen.“ Obwohl Hatha einen eher körperlichen Fokus hat, bringt sie in ihren Stunden auch stets ein medidatives Element unter. Es geht nicht nur um Dehnung und die Kräftigung der Körpermitte. „Yoga ist eigentlich ein ganzheitliches Konzept, das Körper und Geist mit einbezieht.“

 

Text und Bild: Waltraud Oberberger, Blaibach

Foto zur Meldung: KDFB Blaibach - Fitness für Körper und Geist
Foto: Yogakurs der KDFB Blaibach

Pfarrpatrozinium zur Hl. Elisabeth gefeiert

(15.11.2018)

Die Heilige Elisabeth als Vorbild in Sachen Liebe
Pfarrei gedachte der Kirchenpatronin und lud zum Pfarrfest

 

Am vergangenen Sonntag gedachte die Pfarrei St. Elisabeth Blaibach ihrer Kirchenpatronin, nach dem Festgottesdienst ging es nahtlos mit dem Pfarrfest weiter.

 

Lange war der Kirchenzug, bei dem zahlreiche Mitglieder Blaibacher Ortsvereine, aber auch die Mitglieder des Gemeinderates und der kirchlichen Gremien dem Spielmannszug ins Gotteshaus folgten. Zu Beginn des Gottesdienstes sprach BGR Pfarrer Augustin Sperl von einem denkwürdigen Tag, denn am 11. November vor 100 Jahren endete der 1. Weltkrieg. Doch heute dürfe man auch die Namenspatronin dieser Pfarrkirche ehren. Bis in die Gegenwart entfalte sich ihr ganzes, kurzes, Leben. Sie war stets auf der Suche nach Gott, ihr Handeln sei bis heute ein Maßstab.

 

In seiner Predigt ging der Priester auf die Patronin der Blaibacher Pfarrkirche, die Heilige Elisabeth von Thüringen ein. Die ehemalige Landgräfin und Herrin, die einst hoch auf der Wartburg lebte, nahm einen Teil ihrer Reichtümer mit und gab sie den Armen und Bedürftigen. Heute werde der politischen Oberklasse vorgeworfen, dass diese keinen Kontakt mehr zum Volk haben, sie nicht mehr wissen wie es den Menschen wirklich geht, so der Prediger. Bei der weiteren Beschreibung von Elisabeths Werdegang bezeichnete Sperl die Heilige als „heruntergekommene Frau“, denn sie war einst auf höchster Stellung, doch war sie nicht blind für die Bedürfnisse der Menschen. Der Priester mahnte dazu, dass es mehr Menschen brauche, die wie Elisabeth handeln sollten. So solle es nicht nur bei der Bewunderung von Elisabeths Leben bleiben, man könne auch viel von ihr lernen. So beispielsweise die Liebe zu ihrem Mann und zu Gott zugleich, auch die Liebe zu Bedürftigen komme heutzutage zu kurz. So sei es wichtig, dass beispielweise Eltern ihren Kindern für eine gesunde seelische Entwicklung auch Werte wie Glaube und Vertrauen näherbringen, das gemeinsame Beten stärke zudem das Urvertrauen der Kinder, mache immun gegen seelische Störungen, so Sperl. So solle Gott den Menschen geben, dass sie Kraft und den Willen haben, so „herunterzukommen“ wie die Heilige Elisabeth und einander anzunehmen wie die Heilige es getan hat, so der Prediger abschließend.


Nach dem Gottesdienst zogen die Vereine, wiederum musikalisch angeführt vom Spielmannszug, hinauf ins Pfarrheim, wo die Mitglieder von Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat und Frauenbund die Bewirtung beim anschließenden Pfarrfest übernommen hatten. Auch sehr viele Pfarrangehörige folgten der Einladung und kamen zum Mittagstisch, aber auch später noch zu Kaffee und Kuchen ins Pfarrheim.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Pfarrpatrozinium zur Hl. Elisabeth gefeiert
Foto: Patrozinium Blaibach 2018

Mitglieder unseres Frauenbundes fertigen Ledergürtel

(15.11.2018)

Frauenbund wagt sich an außergewöhnliches Handwerk.

 

Seit etwa einem Jahr hat die Feintäschnerin Martina Kumpf in Blaibach (unteres Dorf) eine Werkstatt. In aufwändiger Handarbeit entstehen dort einzigartige, unkaputtbare Lederwaren, angefertigt aus ökologischen Ledern aus der Region. Martina Kumpf, die aus Landshut kommt und Modedesign studiert hat, fertigt außergewöhnliche Taschen, Gürtel, Hundehalsbänder und andere Lederaccessoires auf individuellen Wunsch an. Nach einem Besuch bei ihr entschlossen sich einige Frauenbunddamen, selbst einen Gürtel anzufertigen und Martina erklärte sich gern bereit, die Frauen in zwei Gruppen dazu anzuleiten. Zunächst mußte die Auswahl des Leders und der Schließe getroffen werden. Auf schwierig erscheinende Vorarbeiten wie Färben des Leders und ein Muster einzuprägen verzichteten die Mitglieder. In verschiedenen Arbeitsschritten mußte der Gürtelriemen vorbehandelt werden, ehe man eine Schließe annähen und Löcher stechen konnte. Die Arbeit erforderte handwerkliches Geschick und Kraft in den Händen. Die Werkstattbesitzerin unterstützte die mutigen Frauen und gab ihnen neben der Arbeit interessante Informationen zum Thema Leder, und wie herkömmlicherweise in der Lederindustrie gearbeitet wird. Schließlich hielt jede der Frauen ihren eigenen Gürtel in der Hand und konnte sich über ein nachhaltig erzeugtes und langlebiges Produkt freuen. Die Frauenbundvorsitzende Jutta Eckl bedankte sich bei Martina Kumpf und wünschte ihr viele und zufriedene Kunden.

 

Text: Waltraud Oberberger, Blaibach

Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Mitglieder unseres Frauenbundes fertigen Ledergürtel
Foto: KDFB Blaibach

Pfarrpatrozinium zu Ehren der Hl. Elisabeth

(10.11.2018)

Pfarrei St. Elisabeth Blaibach feiert ihr Patrozinium mit Pfarrfest

Festgottesdienst und dann das Pfarrfest

 

Am kommenden Sonntag feiert die Pfarrei St. Elisabeth in Blaibach ihr Patrozinium, nach dem Festgottesdienst folgt das Pfarrfest im Pfarrheim.

 

Urkundlich geht die Geschichte der Pfarrei Blaibach zurück bis in die Anfänge des 14. Jahrhunderts. Die Pfarrkirche wurde wohl um die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut, an der äußeren Westseite des Gotteshauses ist die Jahreszahl 1779 angebracht. 1980 wurde die Kirche unter BGR Pfarrer Ferdinand Köstler erweitert und im Jahr 1993 wurde eine umfangreiche Innenrenovierung der beiden Seitenaltäre sowie der Kreuzwegstationen durchgeführt.


Auch in diesem Jahr feiert die Pfarrei wieder ihr Patrozinium verbunden mit dem Pfarrfest. Die Feierlichkeiten beginnen um 9.30 Uhr mit dem Kirchenzug aller weltlichen und kirchlichen Vereine sowie weiterer Gruppierungen zur Pfarrkirche, um 9.45 Uhr beginnt der Festgottesdienst. Gemäß dem altbekannten Spruch „Nach der Mess´ die Maß“ ist die gesamte Bevölkerung, besonders auch die örtlichen Vereine, nach dem Patroziniumsgottesdienst ins Pfarrheim zum gemütlichen Beisammensein beim Pfarrfest eingeladen. Die Mitglieder von Pfarrgemeinderat, Frauenbund und Kirchenverwaltung bewirten mit Speis und Trank sowie Kaffee und Kuchen und freuen sich auf viele Gäste.

 

Luftaufnahme Kirche Blaibach

 

Text u. Foto (Kirche): Alexander Ziereis, Blaibach

Foto (Flugaufnahme): Fa. Fluglinse, Blaibach

Foto zur Meldung: Pfarrpatrozinium zu Ehren der Hl. Elisabeth
Foto: Kirche Blaibach

Das Allerheiligenfest würdig gefeiert

(02.11.2018)

Gott will unsere Heiligung - Pfarrei Blaibach gedenkt ihrer Verstorbenen zu Allerheiligen

Zahlreiche Gläubige gedachten an Allerheiligen ihrer Verstorbenen, beim Gottesdienst und am Friedhof.

 

BGR Pfarrer Augustin Sperl begann seine Predigt am Vormittag mit einem Gedicht von Rainer Maria Rilke, in welchem der Dichter den Monat Herbst beschreibt. Wenn in der Natur so manches stirbt, und es viele auf den Friedhof zieht, so werde man an Sterben und Tod erinnert, so der Prediger. Doch das Fest Allerheiligen sei kein Totenfest, sondern ein Fest voll Licht und Leben – ein kleines Osterfest. Die Geheimnisse des Glaubens um Leben, Tod und Auferstehung Jesu, damit verbinde sich die Hoffnung auf die eigene Auferstehung. So seien Heilige nicht nur jene, deren Namen im Heiligenkalender stehe, sondern alle, die bei Gott im Himmel sind, die auf ewig selig geworden sind, so Sperl. Heilig werden sei ein Weg, den jeder Mensch beschreiten könne und Allerheiligen zeige, dass dies möglich sei, so Sperl abschließend.


Nach dem Rosenkranzgebet am Nachmittag brachte Pfarrer Sperl zum Beginn der Allerseelenandacht den Ausspruch des heiligen Augustinus „Auferstehung ist unser Glaube, Wiedersehen unsere Hoffnung, Gedenken unsere Liebe“. Am heutigen Tag denke man an die Verstorbenen und hoffe darauf, ihnen nach dem eigenen Tod wieder zu begegnen. Im Dialoggespräch erzählten der Priester und Wolfgang Eckl dann vom Gespräch zweier ungeborener Zwillinge im Schoß ihrer Mutter, welche über ihre Erfahrungen im Mutterleib und das Leben nach der Geburt nachdachten. So mache man später auch Erfahrungen und müsse letztlich Abschied vom Leben nehmen, bevor man zu Gott gelange. Danach verlas der Priester namentlich die 23 seit dem letzten Allerheiligenfest verstorbenen Pfarrangehörigen, für die jeweils eine Kerze vor dem Volksaltar brannte. Anschließend zogen dann unzählige Angehörigen aus Nah und Fern betend hinaus zum Friedhof. Vorbeter und Kantor Ludwig Baumgartner sang Psalmen, Pfarrer Sperl segnete die Gräber.

 

Text und Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Das Allerheiligenfest würdig gefeiert
Foto: Allerheiligen 2018 Blaibach

Fünf Kinder starten als Ministranten in unserer Pfarrgemeinde

(26.10.2018)

Neue Ministranten für Miltach und Blaibach

Drei Jungen in Miltach, sowie zwei Mädchen und drei Jungen in Blaibach fingen neu an

 

Nach ihrer feierlichen Erstkommunion im Mai diesen Jahres haben sich junge Christen wieder bereit erklärt, am Altar ihrer Pfarrgemeinde den schönen und verantwortungsvollen Ministrantendienst zu übernehmen. In den beiden Pfarreien „St. Martin“, Miltach und „St. Elisabeth“, Blaibach sind es zusammen 7 Buben und Mädchen die sich in den vergangenen Wochen als Ministranten haben ausbilden lassen.

 

In der heutigen Zeit beschränkt sich das „Ministrant-Sein“ nicht mehr nur auf den liturgischen Dienst. Wenngleich das nach wie vor die eigentliche, ureigene Aufgabe der Ministranten bleiben wird. Im Auftrag der Pfarrgemeinde dem Priester am Altar zu helfen und bei den liturgischen Feiern zur Seite zu stehen. Ministranten sind in der Zwischenzeit zu einer großen Gemeinschaft innerhalb der kirchlichen Jugendarbeit gewachsen. Sie treffen sich in Gruppen, fahren auf Zeltlager und Ausflüge, beteiligen sich bei kirchlichen Festen und Veranstaltungen der Pfarreien und prägen so das Bild einer jungen Kirche. In Miltach sind dieser Tage drei Jungen (Max Beier, Raphael Früchtl, Simon Holzapfel) und in Blaibach zwei Mädchen und drei Jungen (Emma Titz, Leonhard Fischer, Anna Brandl, Jonathan Graßl, Markus Klekot) in den Ministrantendienst eingestiegen. Nachdem ihnen von Gemeindereferent Franz Strigl (in Blaibach) und Kirchenpfleger Christian Röhrl (in Miltach) die wichtigsten Aufgaben während der Messfeier beigebracht wurden, können die jungen Christen jetzt Pfarrer BGR Augustin Sperl und den Gastpriestern bei den Gottesdiensten am Altar behilflich sein. Dabei konnten die Buben und Mädchen auch viel Interessantes über ihre jeweiligen Pfarrkirchen und das, was in der Sakristei dort so alles vorzufinden ist, kennen lernen. Erlebnisreich war es auch, als zum ersten Mal die Ministrantengewänder angelegt und darin der Messablauf geprobt wurde. Mit großer Freude haben sie die Jugendlichen an den vergangenen Ministrantenstunden beteiligt.

 

Seit ein paar Jahren wird es immer schwieriger, Kinder für diese verantwortungsvolle Aufgabe wirklich zu gewinnen. „Es ist nicht mehr so leicht, die Kinder über einen längeren Zeittraum für diesen großen Dienst als Ministrant zu begeistern. sagt Christian Röhrl. Der schulische Alltagsstress und die zahlreichen anderen Freizeitverpflichtungen in den Gemeinden nehmen den Terminplan der Jugendlichen schon sehr in Anspruch. „Nur durch die gute Unterstützung der Eltern und dem Zusammenwirken vieler fleißiger ehrenamtlicher Helfer ist es heute noch möglich, eine aktive Ministrantenschar am Leben zu halten.“ so die Pfarrverantwortlichen. Dabei ist es aber auch wichtig, dass in der Ministrantengruppe die Freizeitangebote und sportlichen Aktivitäten nicht zu kurz kommen. Viele Aktionen nebenher, wie etwa der Dekanatsministrantentag und die Sternsingeraktion gehören dazu. Bleibt zu hoffen, dass sich auch in Zukunft immer wieder Kinder bereit erklären, eine gewisse Zeit, mit viel Freude und ehrenamtlichem Engagement, die Aufgabe als Ministrant in den Pfarrgemeinden Miltach und Blaibach zu übernehmen.

 

Text u. Bild: Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Fünf Kinder starten als Ministranten in unserer Pfarrgemeinde
Foto: Neue Ministranten Miltach / Blaibach 2018

Vier-fach Taufe 21-10-18

(21.10.2018)

Blaibach. Am vergangenen Sonntag wurden gleich vier Kinder in die Gemeinschaft Christi aufgenommen.

 

Bei seiner Begrüßung hieß BGR Pfarrer Augustin Sperl neben den vier Täuflings-Familien auch die Angehörigen in der Pfarrkirche St. Elisabeth Blaibach willkommen. An diesem allgemeinen Kirchweih-Sonntag, so der Priester, feiert die Kirche mehr aus das Gebäude. Weltweit glauben über 2 Milliarden Menschen an Gott und heute wird diese Gemeinschaft um vier neue Christen reicher.

 

In seiner Predigt ging Sperl auf die Bedeutung der Taufe ein, welche zurück auf Jesus reicht. Auch wenn er damals ohne Schuld war, ließ er sich dennoch taufen. Gott wolle für alle Menschen die Vergebung der Sünde und so geschehe bei der Taufe Großes, so der Geistliche weiter. Die Erbschuld werde erlassen und das Tor zum Himmel eröffnet. Gott habe den Menschen nie seine Liebe entzogen, daher sollen die Eltern auch stets hinter ihren Kindern stehen, egal was passiere, so Pfarrer Sperl abschließend. Nach der Anrufung der Heiligen spendete der Priester den vier Kindern das Taufsakrament. Die vier Täuflinge waren: Laura Gruber, Eltern Sabrina und Christoph Gruber aus Waffenbrunn, Patin Anja Gruber. Ernst Josef Martin, Eltern Kathrin und Ernst Martin aus Miltach, Pate Jonas Altmann. Enja Magdalena Kugler, Eltern Ines und Patrick Kugler aus Erlangen, Patin Fabienne Kugler. Johannes Breu, Eltern Anja Lekschas und Benedikt Breu aus Reckendorf, Pate Marco Lekschas.

 

Musikalisch umrahmte der Blaibacher Chor Vinamus den Gottesdienst.

 

Autor Text/Bild: Ziereis, Alexander

Foto zur Meldung: Vier-fach Taufe 21-10-18
Foto: Gleich vier Neuchristen wurden am Sonntag in Blaibach in die Gemeinschaft Christi aufgenommen

Ehejubiläum in unserer Pfarrgemeinde

(16.10.2018)

Jubelpaare feierten Gottesdienst und erneuerten ihr Eheversprechen

 

Am vergangenen Sonntag bildeten 18 Paare den Mittelpunkt des Gottesdienstes. Ihr Eheversprochen vor Gott liegt schon bis zu 60 Jahre zurück.

 

BGR Pfarrer Augustin Sperl begrüßte zu Beginn des Gottesdienstes am vergangenen Sonntag besonders die Ehrengäste - die anwesenden Jubelpaare aus der Pfarreiengemeinschaft Blaibach/Miltach. Seine Predigt begann Pfarrer Sperl mit dem Begriff „beschert“, der aus dem jüdischen und deutschen gemischt ist und so viel wie „von Gott bestimmt“ bedeutet. Bei Eheleuten bedeute dies, dass sich seelenverwandte Menschen, die Gott füreinander ausgesucht hat, gefunden haben, so Sperl. Weiter ging der Priester auf verschiedene vor dem Volksaltar auf einem Tisch liegende Gegenstände ein und brachte Gedanken dazu vor. So solle beispielsweise Brot daran erinnern, wie oft die Eheleute das Brot miteinander geteilt haben, und dass es früher überwiegen der Mann war, heutzutage sind es beide Ehepartner, die das tägliche Brot verdienen und für den Unterhalt der Familie sorgen. Die Weintraube solle symbolisieren, dass die Trauben der Ehe bei den anwesenden Paaren mit der Zeit größer geworden ist. Kinder, Enkelkinder und auch Urenkel „scharen sich wie bei einer Weinrebe um die Mitte“. Auch eine Sonnenblume war unter den Gegenständen. Diese richte sich nach der Sonne aus und so solle man sich auch nach Gott ausrichten, so der Prediger. Wenn die Blume im Alter den Kopf neigt, so könne man sich über die Samenkerne freuen. Bei uns Menschen seien dies die Kinder und Enkelkinder, so Sperl am Ende der Predigt. Er überreichte den Jubelpaaren jeweils ein paar Sonnenblumenkerne, welche sie in einem Jahr an dieses Fest erinnern sollten. Nachdem die Jubelpaare ihr Eheversprechen erneuert hatten, überreichten die beiden Pfarrgemeinderatssprecher, Claudia Pinzinger aus Miltach und Markus Kerner aus Blaibach, den Paaren nach dem Gottesdienst noch eine weiße Rose. Musikalisch hatte die Feier Simon Meier an der Orgel umrahmt, während die PGR-Sprecher die Lesung und die Fürbitten vorgetragen hatten.

 

Ehejubiläum 2018 Blaibach 1     Ehejubiläum 2018 Blaibach 2
     
Ehejubiläum 2018 Blaibach 3   Ehejubiläum 2018 Blaibach 4
     
Ehejubiläum 2018 Blaibach 5   Ehejubiläum 2018 Blaibach 6


Anschließend ging es für alle ins Pfarrheim, wo die Mitglieder des Pfarrgemeinderates einen kleinen Empfang mit Sekt und Häppchen vorbereitet hatten. Markus Kerner trug ein Gedicht zur Liebe vor und begrüßte im Saal neben dem Hausherrn, Pfarrer Sperl, auch Blaibachs Bürgermeister Wolfgang Eckl sowie seine Amtskollegin aus Miltach, PGR-Sprecherin Claudia Pinzinger. Dank richtete er an die Helfer aus den Reihen des Pfarrgemeinderates, für die Vorbereitung und Mithilfe bei dieser kleinen Feierstunde. Jedes Jubelpaar erhielt abschließend noch von Pfarrer Sperl und den beiden Pfarrgemeinderatssprechern als kleines Andenken eine Kerze.

 

Insgesamt achtzehn Jubelpaare aus den beiden Pfarreien kamen zum Dankgottesdienst. 25 Jahre im Bund der Ehe stehen Brigitte und Konrad Piendl, Marianne und Manfred Faschingbauer (jeweils aus Blaibach). Christa und Josef Röhrl sowie Edeltraud und Georg Nemmer (beide Paare aus Miltach) sind bereits seit 30 Jahren verheiratet. Vor mittlerweile 40 Jahren schlossen Marianne und Alfred Miedaner (Miltach), Maria und Reinhold Höpfl, Lydia und Werner Nazet, Sieglinde und Erich Raab, Monika und Johann Seiderer sowie Monika und Herbert Sobotta (jeweils aus Blaibach) den Bund der Ehe. 45 Jahre verheiratet sind Paula und Werner Gilch (Blaibach). Bereits auf ein halbes Jahrhundert gemeinsam im Bund der Ehe dankbar zurückblicken können Margit und Karl Haseneder (Miltach) sowie Christine und Walter Bils und Brigitte und Ludwig Feil (jeweils Blaibach). Helga und Ernst Martin, Elfriede und Adolf Hastreiter (jeweils Miltach) sowie Renate und Otto Raab (Blaibach) gaben sich vor 55 Jahren das Ja-Wort, während Ilsa und Josef Hartl aus Miltach bereits vor 60 Jahren vor den Traualtar getreten sind.

 

Ehejubiläum 2018 Blaibach 7     Ehejubiläum 2018 Blaibach 8
     
Ehejubiläum 2018 Blaibach 9   Ehejubiläum 2018 Blaibach 10

 

Das Gruppenbild zeigt die Jubelpaare mit BGR Pfarrer Augustin Sperl sowie den beiden Pfarrgemeinderatssprechern Markus Kerner und Claudia Pinzinger sowie Blaibachs Bürgermeister Wolfgang Eckl.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Ehejubiläum in unserer Pfarrgemeinde
Foto: Ehejubiläum 2018 Blaibach

Unsere Ministranten waren wieder in der Therme Erding

(14.10.2018)

Ministranten verbringen wieder tolle Stunden in der Therme Erding

 

Nachdem es mittlerweile eine feste Tradition ist, dass die Ministranten gemeinsam was unternehmen, haben sie am vergangenen Freitag einen interessanten und erlebnisreichen Ausflug unternommen. Zusammen mit Franz Strigl und Christian Röhrl, sowie weiteren erwachsenen Begleitern aus beiden Pfarrgemeinden Miltach und Blaibach ging es mit dem Bus und einer beachtlichen Zahl von Ministranten aus beiden Pfarrgemeinden in die Therme nach Erding.

 

Dort angekommen stürzten sich die Buben und Mädchen sofort in das kühle Nass. Die weitreichenden Rutschenanlagen im Galaxy Themenbereich, die großen Schwimmbecken und die riesige Wellenanlage hatten es den Kindern schon sehr angetan. So genoss man in vollen Zügen das überaus große Freizeitangebot. Ein herrlicher Freitag Abend lud zum Genießen der mit Palmen bestückten Freizeitanlage sichtlich ein. Die angenehmen Sprudelbecken verführten die größeren Teilnehmer zum Entspannen und der Erlebnisbereich die Kinder zum gemeinsamen toben und schwimmen. Die 4 Stunden Aufenthalt in der Thermenwelt vergingen wie im Flug, ehe man gegen 22 Uhr schließlich wieder die Rückfahrt nach Miltach und Blaibach antrat. Für die Jugendlichen und ihre erwachsenen Begleiter war es eine schöne Ministrantenfreizeit, welche die Gemeinschaft bestärkte. Am Ende stand fest, dass auch im kommenden Jahr wieder eine solche Fahrt nach Erding organisiert werden sollte.

 

Text u. Bild: Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Unsere Ministranten waren wieder in der Therme Erding
Foto: Ministranten Miltach / Blaibach in Erding

Erntedank 2018 in der Pfarrei

(07.10.2018)
Die Erde ist voll von den Geschöpfen Gottes

Erntedank gefeiert

 

Blaibach. Am vergangenen Sonntag feierte die Pfarrei St. Elisabeth in Blaibach das Hochfest Erntedank, umrahmt vom Kinderchor und mitgestaltet von Kindern der 3. und 4. Klasse.

 

Zu Beginn des Gottesdienstes erinnerte BGR Pfarrer Augustin Sperl daran, dass das Erntedankfest an den Schöpfer erinnern soll, dem die Menschen alles verdanken. Die Menschen können vieles zustande bringen, sind Geschöpfe Gottes, aber nicht der Schöpfer.


Anstelle der Predigt griffen PGR-Sprecher Markus Kerner sowie Jutta Eckl, Elisabeth Höpfl und Christoph Kerner Gedanken zur Lesung auf. So stehe beispielsweise ein Stein für einen festen Boden, die Basis dafür, dass etwas entstehen kann. Die Sonne spende Licht und Wärme, Sonnenlicht und Wärme seien aber auch Symbol für Freude und Einvernehmen unter den Menschen. Auch ein Korb mit Obst und Gemüse zählte zu den verwendeten Symbolen. So sind Obst und Gemüse Geschenke an die Menschen, schön anzuschauen aber auch wichtig für gesunde Ernährung.


Kinder der dritten und vierten Klasse trugen im Anschluss die Fürbitten vor. Pfarrer Sperl bedankte sich am Ende des Gottesdienstes bei allen, die zur Gestaltung beigetragen haben. Dem Kinderchor unter Leitung von Elisabeth Ziereis und vor allem auch dem OGV Blaibach für den Aufbau des Erntedankaltares.

 

Autor Text/Bild: Ziereis, Alexander

Foto zur Meldung: Erntedank 2018 in der Pfarrei
Foto: Der Kinderchor und Kinder der dritten und vierten Klasse gestalteten den Erntedankgottesdienst mit

Miriam und Matthias gaben sich das Ja Wort

(06.10.2018)

Blaibach. Ein freudiges Ereignis verkündeten die Glocken der Blaibacher Pfarrkirche am vergangenen Samstagnachmittag, zwei junge Menschen hatten sich vor Gott das Eheversprechen gegeben.

 

Für die 26-jährige Auszubildende zur Fachinformatikerin für Systemintegration Miriam Bergbauer, geborene Scheufler, aus Regensburg und den 27-jährige Sozialpädagogen Matthias Bergbauer aus Blaibach begann an der Uni in Regensburg der gemeinsame Lebensweg. Nach dem ersten Kennenlernen dort kam das Paar dann einige Zeit später zusammen. Am 26. April dieses Jahres schlossen Miriam und Matthias vor dem Standesbeamten den weltlichen Ehebund und gaben sich nun auch vor Gott das Ja-Wort. Die beiden Kinder Lotta und Oskar, die natürlich bei der Feier mit anwesend waren, machen das Glück der jungen Familie perfekt. Den Gottesdienst umrahmte Monika Mühlbauer am Keyboard und Gesang, Polina Danilova spielte die Orgel. Monika Modes, eine Tante der Braut, trug die Lesung vor, während Katrin Bergbauer, die Schwester des Bräutigams, die Fürbitten las. In seiner Ansprache ging BGR Pfarrer Augustin Sperl auf die Ringe der Brautleute ein. So beispielsweise darauf, dass ein Ring keinen Anfang und kein Ende habe und sich Miriam und Matthias vor Gott Treue ohne Ende versprechen. Aber auch einen Rettungsring brachte der Priester als Vergleich – denn Gott helfe einem Ehepaar zum Gelingen der Ehe, sollte es einmal nötig sein. Der Glanz der aus Edelmetall hergestellten Ringe solle zudem an die Herrlichkeit des siebten Himmels erinnern, der Liebenden versprochen ist, so Sperl abschließend. Nach der Trauung, bei der Nina Wilholm der Braut als Trauzeugin zur Seite stand und Tobias Heller dem Bräutigam, erwartete das frischvermählte Paar ein Ehrenspalier am Kirchenaufgang. Der Kegelverein Gut Holz Blaibach, bei dem der Bräutigam bereits seit Juni 2002 Mitglied ist, empfing das Paar. Andreas Hirtreiter überbrachte dem Brautpaar die besten Glückwünsche sowie einen Blumenstraß für die Braut, ehe es nur wenige Meter weiter in den Schlossgasthof Rösch ging, wo DJ Simon Krüger für die nötige Stimmung bei der weltlichen Feier sorgte.

 

Autor Text/Bild: Ziereis, Alexander

Foto zur Meldung: Miriam und Matthias gaben sich das Ja Wort
Foto: Das frischvermählte Paar wurde nach der Trauungsmesse vom Kegelclub Gut Holz mit einem langen Spalier empfangen

Drei Kinder wurden getauft

(23.09.2018)

Verena, Ida und Anna sind nun Kinder Gottes

 

Blaibach. BGR Pfarrer Augustin Sperl durfte an diesem Wochenende gleich drei Kindern das Sakrament der Taufe spenden.

 

Die Eheleute Sebastian und Daniela Rabenbauer erbaten für ihr zweites Kind Verena Marie die Taufe. Florian und Rita Ostermeier ließen ihr ebenfalls zweites Kind Ida Rita taufen und für die Ehegatten Nina und Benjamin Heigl war es das vierte Kind, Anna Katharina, welches die Taufe empfangen durfte. Der kleinen Verena steht Daniela Rabenbauer, die Schwester des Vaters, als Taufpatin zur Seite. Stefanie Laumer, die Schwester des Vaters, ist die Taufpatin der kleinen Ida und Carola Dorner, eine Schwester des Vaters, steht der kleinen Anna als Patin zur Seite.


Besonders erfreut war Pfarrer Sperl, dass er an diesem Tag gleich drei Mädchen taufen durfte, zudem waren es auch drei Frauen, die das Patenamt übernommen hatten. In seiner Ansprache ging der Geistliche neben der symbolischen Bedeutung von Taufwasser, Chrisamöl und dem weißen Taufkleid auch auf das Evangelium ein, welches von Jesus und den Kindern handelte. „Heute nimmt Jesus diese drei Kinder buchstäblich in seine Arme“, so Sperl weiter. Die Kinder stehen für uns alle, Gott wolle alle Menschen umarmen, sie alle seien Kinder Gottes. An die Eltern und Patinnen richtete der Priester den Auftrag, dass sie den Kindern dabei helfen sollen, dass sie Jesus kennen und lieben lernen. Thomas Raab begleitete die Tauffeier an der Orgel musikalisch.

 

Autor Text/Bild: Ziereis, Alexander

Foto zur Meldung: Drei Kinder wurden getauft
Foto: Die drei Neugetauften Anna, Verena und Ida mit ihren Eltern und Patinnen sowie Taufspender BGR Pfarrer Augustin Sperl (von links)

Paula Sophie ist nun ein Kind Gottes

(15.09.2018)

Blaibach. (za) Am vergangenen Samstag durfte BGR Pfarrer Augustin Sperl wieder ein Kind in die Gemeinschaft Christi aufnehmen.


Der Priester begrüßte eingangs die Taufgesellschaft in der Pfarrkirche St. Elisabeth Blaibach. Erfreut zeigte er sich, dass das in Drachselsried wohnhafte Ehepaar Florian und Theresa Aschenbrenner, geborene Eckl, ihr erstes Kind Paula Sophie in der Blaibacher Pfarrkirche zum Taufbecken brachten. Kein Wunder, so wurde schon sowohl die Mutter als auch der Taufpate Simon Eckl, ein Bruder der Mutter, in dieser Pfarrkirche getauft. In seiner Ansprache ging der Geistliche auf die Wurzeln der Taufe ein, welche auf Jesus selbst und dessen Taufe im Jordan zurückgeht. Neben Gedanken zum Ablauf des Taufritus erinnerte der Priester auch daran, dass der Täufling durch die Taufe in die Gemeinschaft Christi aufgenommen wird. Die Eltern und den Paten bat Pfarrer Sperl, die kleine Paula im christlichen Glauben zu erziehen. Zugleich sei diese Taufe eine Einladung und Aufforderung an alle, sich des eigenen Glaubens zu freuen und Jesus neu und tief zu lieben, so der Priester abschließend.

 

Musikalisch umrahmte den Gottesdienst das Duo „Zweisam“ Tanja und Teresa aus Viechtach.

 

Autor Text/Bild: Ziereis, Alexander

Foto zur Meldung: Paula Sophie ist nun ein Kind Gottes
Foto: Paula Sophie im Kreise der Familie, mit im Bild Taufspender BGR Pfarrer Augustin Sperl (2. von links)

Verabschiedung Dr. Rockose Urlaubsvertretung in Blaibach

(10.09.2018)

Pater Dr. Rockose Kolenchery dankend verabschiedet
Urlaubsvertretung in der Pfarrei St. Elisabeth Blaibach ging zu Ende

Auch in diesem Jahr durfte der indische Priester Pater Dr. Rockose Kolenchery den Blaibacher Pfarrer Augustin Sperl in der Seelsorgeeinheit Blaibach/Miltach während seines rund vierwöchigen Urlaubs vertreten. Bei den Gottesdiensten am vergangenen Wochenende wurde der indische Priester verabschiedet. Sowohl am Samstagabend als auch am Sonntag nach dem Gottesdienst dankte Pfarrgemeinderatssprecher Markus Kerner dem Geistlichen im Namen des Pfarrgemeinderates, der Kirchenverwaltung sowie stellvertretend für alle Gläubigen der Pfarrei für sein Wirken in den letzten Wochen. Neben einer Spende für seine Arbeit in Indien gab es für Pater Rockose selber vom Pfarrgemeinderat noch einen Korb mit verschiedenen erlesenen Teesorten. Mit den Worten, dass Gott ihn beschütze möge und dem Wunsch, dass der Geistliche auch im kommenden Jahr wieder mit den Gläubigen gemeinsam Gottesdienst feiern könne, verabschiedete sich Markus Kerner von dem Geistlichen. Pater Dr. Rockose Kolenchery wandte sich anschließend auch an die Gottesdienstbesucher. Er bedankte sich bei seinem Mitbruder, BGR Pfarrer Augustin Sperl, für die erneute Einladung in die Pfarrei. Lobend erwähnte er auch die wiederum herzliche Aufnahme im Ort, die netten Begegnungen und die vielen Spenden, welche er für verschiedene Projekte in Indien erhalten hat. Gerade in diesem Jahr sei die Lage durch die Überschwemmungen besonders schwer für die Bevölkerung in Indien, so der Priester. Einen Dank richtete er auch an den PGR-Sprecher Markus Kerner für dessen Worte, an die kirchlichen Gremien, den Frauenbund, die Seniorengruppe und nicht zuletzt an die Mesnerin. Es war ihm eine besondere Freude, so Pater Rockose, dass er während seiner Zeit in Blaibach sechs Kindern das Sakrament der Taufe hat spenden dürfen. Er würde sich sehr freuen, wenn er auch 2019 wieder nach Blaibach kommen darf. Seine kurze Ansprache beendete der Geistliche mit den Worten „Pfürt euch“, ehe er den Gläubigen letztmals den Segen erteilte.

 

Text und Foto: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Verabschiedung Dr. Rockose Urlaubsvertretung in Blaibach
Foto: Verabschiedung Rockose

Pater Dr. Rockose Kolencherry übernimmt die Urlaubsvertretung für Pfr. Augustin Sperl

(12.08.2018)

Für die Zeit vom 9. August bis zum 12. September der indische Priester Prof.Dr. Rockose Kolencherry in der Pfarreiengemeinschaft Blaibach Miltach die Urlaubsvertretung für Pfr.Augustin Sperl. Der Priester ist bereits zum 7.Mal mit dieser Aufgabe betreut.

Hochzeit eines Mitgliedes aus dem Pfarrgemeinderat

(04.08.2018)

Robert und Christina Höpfl werden von BGR Pfr.Sperl in der Kirche von Chammünster getraut. Der Bräutigam Robert Höpfl war lange Jahre Ministrant und ist jetzt Mitglied des PGR Blaibach.

Pfarrer feiert mit zahlreichen Gästen seinen 65.Geburtstag

(03.08.2018)

Viele Gratulanten stellten sich zum Geburtstag von Pfarrer Augustin Sperl ein

 

Viele gute Wünsche konnte Pfarrer Sperl zu seinem 65. Geburtstag entgegennehmen – Dankesworte in beiden Pfarrgemeinden

 

Am vergangenen Freitag konnte Pfarrer BGR Augustin Sperl seinen 65. Geburtstag feiern. Aus diesem Anlass hatte er am Abend die Mitarbeiter aus beiden Pfarrgemeinden Blaibach und Miltach, die Vertreter der kirchlichen Gruppierungen und die Mitglieder und Repräsentanten der Chöre aus beiden Gemeinden in das Pfarrheim nach Blaibach eingeladen. Auch Abordnungen von der Feuerwehr Blaibach, vom Obst- und Gartenbauverein, vom Waldverein Sektion Blaibach und vom Schützenverein Blaibach waren gekommen, um zu gratulieren. Der Schützenverein war es dann auch, der die Bewirtung der Geburtstagsgäste übernahm. Der 2. Bürgermeister aus Blaibach Josef Speckner und der 1. Bürgermeister von Miltach, Johann Aumeier, waren ebenfalls der Einladung gefolgt.  Es sollte eine rein private Feier sein, in der Pfarrer Sperl mit vielen geladenen Personen feiern konnte. Sein ganz besonderer Wunsch war es, auf Geschenke zu verzichten, sondern einfach zu kommen und gemeinsam zu feiern.

 

Pfarrgemeinde Blaibach dank seinem langjährigen Seelsorger

Am Ende des Sonntagsgottesdienstes in Blaibach ließen es sich dennoch die beiden kirchlichen Gremien, der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung, nicht nehmen, zum Geburtstag zu gratulieren. Zunächst war es Markus Kerner, der in seinen Worten, die Arbeit und das Wirken von Augustin Sperl würdigte: „Betrachtet man die Zeit, in der Sie uns in Blaibach begleitet und seelsorgerisch betreut haben, stellt man fest, dass Ihr Wirken als unser Pfarrer schon über 3 Jahrzehnte reicht. In dieser Zeit haben Sie viel Freude und auch schwere Stunden mit uns, Ihrer Pfarrgemeinde, geteilt. Gerade in schweren Stunden waren und sind Sie bekannt und geschätzt für Ihre einfühlsamen Worte. Auch bei festlichen Anlässen treffen Sie mit Ihren Predigten auf die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer. Kurzum man hört Ihnen einfach gerne zu.“ In beiden Pfarrgemeinden wirkt Pfarrer Sperl sehr engagiert, was den Redner zu den Worten führte: „Eine Herzensangelegenheit sind Ihnen kirchliche Hochfeste. Hier leisten Sie, in beiden Pfarreien, welche Sie betreuen, oft ein Pensum, dass besonderen Dank verdient. Sei es an Weihnachten, zu Pfingsten und gerade in der Karwoche und dem anschließenden Osterfest eilen Sie von einem Gottesdienst zum anderen.  Vielen Dank für diesen besonderen Einsatz, zum Wohle der beiden Pfarreien.“

 

65. Geburtstag Pfarrer Sperl 17

Pfarrer Sperl dank den Rednern für ihre Glückwünsche

  

65. Geburtstag Pfarrer Sperl 18

Die Gratulanten von PGR und KV sowie von der Gemeinde Blaibach

 

In den 34 Jahren, nachdem Sperl seitens des damaligen Bischofs Manfred Müller den Dienst in der Pfarrei in Blaibach übertragen bekommen hat, gab es viele Veränderungen in seinem kirchlichen Dienst. Im Jahr 2001 bekamen Sie zur seelsorgerischen Betreuung die Pfarrei „St. Martin“ in Miltach dazu. Auch war Pfarrer Sperl 20 Jahre lang, bis 2016, Dekan des Dekanates Kötzting. Etliche Neubauten und Renovierungsarbeiten hat er als Bauherr begleitet. Dass hat kurz nach dem Antritt der Pfarrstelle in Blaibach 1984 mit der Renovierung des Pfarrhofes begonnen. Gleich danach dann der Neubau des Pfarrheimes, dann eine Kirchenrenovierung. Und nun steht die nächste größere Renovierungsmaßnahme in der Blaibacher Pfarrkirche bevor. „Im Namen des Pfarrgemeinderates, stellvertretend für die Kirchenverwaltung und der ganzen Pfarrgemeinde darf ich recht herzlich zum 65. Geburtstag gratulieren, verbunden mit viel Gesundheit und Kraft, sodass wir auch in 5 Jahren hier an dieser Stelle wieder gratulieren können.“ so Markus Kerner in seinen Worten. Diesen Glückwünschen schloss sich auch der 2. Bürgermeister von Blaibach, Josef Speckner an, der die besonders harmonische Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Kirche hervorhob. Mit einem Blumenstrauß und einem Gutschein für erholsame Stunden im Urlaub dankten die zwei Sprecher dem Geistlichen.

 

Miltacher Pfarrgemeinde sagt alles Gute zum Geburtstag
65. Geburtstag Pfarrer Sperl 15    Zum Schluss der Gottesdienstes am späten Sonntag Vormittag war es auch den beiden Vertretern von Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat in Miltach vorbehalten, Pfarrer BGR Augustin Sperl zu seinem besonderen Geburtstag, am vergangenen Freitag, zu gratulieren. Die Sprecherin des Pfarrgemeinderates, Claudia Pinzinger, ergriff dabei das Wort. „Sie können auf erfolgreiche Jahre zurückblicken. Vor 39 Jahren sind Sie zum Priester geweiht worden. Zuerst waren Sie als Kaplan, 3 Jahre in Deggendorf und anschließend 2 Jahre in Furth in Wald.

Bischof Manfred Müller hat Sie 1984, also vor 34 Jahren, zum Pfarrer für die Pfarrei Blaibach ernannt und im Jahre 2001, vor 17 Jahren, sind sie als Pfarradministrator zu uns nach Miltach gekommen. Seit sie bei uns in der Pfarrei Miltach tätig sind, haben sie, zusammen mit der Kirchenverwaltung und dem Pfarrgemeinderat viel geschaffen und erreicht. Man könnte sogar Ihre Arbeit mit einem Architekten vergleichen. Sie haben geplant und neu aufgebaut. Das Pfarrheim wurde errichtet und die Pfarrkirche saniert. Es wurden Pilgerfahrten und Reisen wie z. B. die Reisen ins Heilige Land, nach Malta, Irland, Rom und die Ministranten-Wallfahrten nach Rom, durchgeführt. Bei den Gottesdiensten gibt es mittlerweile 3 Gesangsgruppen, die Martini Rhytmix, die Martinssänger und den Milbach Chor, die Sie bei den Gottesdiensten musikalisch unterstützen. Die Mesnerfamilie Röhrl, unser Gemeindereferent Franz Strigl, Brigitte Kerscher im Pfarrbüro, der Frauenbund, die Kirchenverwaltung, der Pfarrgemeinderat, die vielen Lektoren, Kantor, Kommunionhelfer und Ministranten, sie sind, wenn man so sagen will, stützende Säulen für sie als Priester.“

 

Nach den Worten von Pinzinger darf man nun jedoch mit 65. Jahren etwas kürzertreten. Auch wenn der Ruhestand bei Priestern häufig erst mit 70 Jahren beginnt. Etwas langsamer treten darf Pfarrer Augustin Sperl allerdings schon, da er nach nunmehr 59 Jahren nicht mehr zur Schule gehen muss. „Darum werden Sie sicher die anwesenden Schüler beneiden.“ So Pinzinger. Als Zeichen ihrer Wertschätzung überreichten Claudia Pinzinger, im Namen des Pfarrgemeinderates und Christian Röhrl, für die Kirchenverwaltung, einen Blumenstrauß mit weißgelben Rosen und einen weiteren Gutschein für ein paar erholsamen und beruhigende Stunden im Urlaub oder einfach einmal zum Abschalten.

 

Jeder Pfarrer braucht seine Gemeinden

Pfarrer Augustin Sperl danke in beiden Pfarrgemeinde allen Rednern für ihre guten Worte und die vielen Glückwünsche. „Es mag Gottes Fügung sein, wenn Pfarrer und Gemeinde sich gut verstehen, ich glaube sagen zu können, dass die Chemie zwischen euch und mir stimmt“, so Pfarrer Sperl. Er bat die Gläubigen, auch weiterhin den Sonntag zu heiligen mit dem Besuch des Gottesdienstes, denn jede Gemeinde braucht einen Pfarrer, aber genauso braucht der Pfarrer die Gemeinde zur Erfüllung seiner Aufgaben. Bei zwei Pfarrgemeinden bleibe die persönliche Zuwendung manchmal buchstäblich auf der Strecke, daher bat er um Vergebung, wenn er jemand unbedacht oder unbewusst gekränkt haben sollte. „Ich bin seit 39 Jahren ein Priester und noch immer freut mich das Vertrauen, dass Menschen, ob Jung oder Alt, Reiche und Arme, Männer und Frauen, mir entgegenbringen. Es freue ihn auch, wenn Mesner, Kirchenverwaltung, PGR oder Frauenbund ihr Gotteshaus schätzen, schmücken und bei besonderen Anlässen ganz wunderbar gestalten.

 

Bilder von der Geburtstagsfeier im Pfarrheim von Blaibach

65. Geburtstag Pfarrer Sperl 1

Der Milbach Chor brachte einige Ständchen zum Besten

  

65. Geburtstag Pfarrer Sperl 2

Im vollen Saal des Pfarrheimes in Blaibach ließ sich gut feiern

     

65. Geburtstag Pfarrer Sperl 3

Es gab ein kleines Präsent von Seiten des Chores an Pfarrer Sperl

 

65. Geburtstag Pfarrer Sperl 4

Bürgermeister Johann Aumeier aus Miltach gratulierte von Seiten der politischen Gemeinde herzlich

     

65. Geburtstag Pfarrer Sperl 5

Evi Grassl entbot für den Schützenverein Blaibach die besten Glückwünsche

 

65. Geburtstag Pfarrer Sperl 6

Der Gastgeber Pfarrer Augustin Sperl bei seiner Ansprache

     

65. Geburtstag Pfarrer Sperl 7

Der Schützenverein Blaibach gratulierte mit einer sehr starken Abordnung

 

65. Geburtstag Pfarrer Sperl 8

Die Gruppierungen aus Miltach (KV, PGR, KDFB) gratulierten ebenfalls herzlich

     

65. Geburtstag Pfarrer Sperl 9

1. BGM Johann Aumeier (Miltach) und 2. BGM Josef Speckner (Blaibach) sprachen Dankesworte

 

65. Geburtstag Pfarrer Sperl 10

Die Mitglieder des Blaibacher Pfarrgemeinderates mit GR Franz Strigl

     

65. Geburtstag Pfarrer Sperl 11

Alle Vertreter von Gruppen und Vereinen aus beiden Pfarrgemeinden stellten sich einem Foto

 

65. Geburtstag Pfarrer Sperl 19

Viele Hände galt es zu Beginn der Geburtstagsfeier zu schütteln

 

 

Text u. Bilder: Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Pfarrer feiert mit zahlreichen Gästen seinen 65.Geburtstag
Foto: Pfarrgemeinde Blaibach gratuliert zum 65. Geburtstag

Pfarrer beendet Dienst in der Schule

(27.07.2018)

BGR Pfr. Augustin Sperl beendet nach 34 Jahren seinen Dienst als Religionslehrer in der Schule Miltach. Die Dienstordnung für Priester sieht vor, dass ein Priester nach Erreichen des 65. Lebensjahres aus Altersgründen keinen Religionsunterricht mehr erteilen muss.

Foto zur Meldung: Pfarrer beendet Dienst in der Schule
Foto: Pfarrer beendet Dienst in der Schule

Kalender
Veranstaltungen
Schnappschüsse
So erreichen Sie uns

Katholisches Pfarramt

„St. Elisabeth“
Benefiziatengasse 9
93476 Blaibach - Bayern


 (09941) 8325
(09941) 90 50 62

 

E-Mail

 

Öffnungszeiten Pfarrbüro:
Montags 14.00 - 16.00 Uhr
Donnerstags 09.00 - 11.00 Uhr

Besuchen Sie uns auf
Facebook!

Besucher: 4985