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Pfarrei St. Elisabeth Blaibach
     +++   13. 08. 2022 Vorabendgottesdienst zum Sonntag  +++     
     +++   14. 08. 2022 Pfarrgottesdienst zum Sonntag  +++     
     +++   20. 08. 2022 Vorabendgottesdienst zum Sonntag  +++     
     +++   21. 08. 2022 Pfarrgottesdienst zum Sonntag  +++     
     +++   27. 08. 2022 Vorabendgottesdienst zum Sonntag  +++     
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Pfarrgemeinde St.Elisabeth Blaibach

Benefiziatengasse 9
93476 Blaibach

Telefon (09941) 8325 Pfarrbüro

E-Mail E-Mail:
www.pfarrei-blaibach.de


Veranstaltungen


13.08.​2022
17:30 Uhr
Pfarrkirche Blaibach
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
Zum Vorabendgottesdienst um 17.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
14.08.​2022
08:30 Uhr
Pfarrkirche Blaibach
Pfarrgottesdienst zum Sonntag
Zum Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr laden wir alle Gläubigen und Gäste unserer Pfarrgemeinde ... [mehr]
 
20.08.​2022
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Pfarrkirche Blaibach
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
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21.08.​2022
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Pfarrgottesdienst zum Sonntag
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27.08.​2022
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Pfarrkirche Blaibach
Vorabendgottesdienst zum Sonntag
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28.08.​2022
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Pfarrgottesdienst zum Sonntag
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03.09.​2022
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Pfarrkirche Blaibach
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10.09.​2022
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17.09.​2022
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24.09.​2022
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01.10.​2022
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08.10.​2022
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15.10.​2022
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22.10.​2022
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29.10.​2022
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05.11.​2022
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12.11.​2022
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19.11.​2022
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26.11.​2022
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03.12.​2022
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10.12.​2022
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17.12.​2022
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24.12.​2022
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31.12.​2022
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Aktuelle Meldungen

Ministranten unserer Pfarrei starten gemeinsam in die Ferien

(04. 08. 2022)

Altardiener unterwegs in der Natur

Das ganze Jahr über verrichten die Ministranten der Pfarrei St. Elisabeth Blaibach bei den unterschiedlichsten Gottesdiensten zuverlässig ihre Aufgaben, als kleines Dankeschön für ihre Dienste durften sie zu Beginn der Ferien ein Gemeinschaftswochenende verbringen.

 

Gleich am letzten Schultag machten sich zwölf der Messdiener zusammen mit Gemeindereferent Franz Strigl und Elisabeth Ziereis auf den Weg nach Zwieslerwaldhaus in die Marzellinklause, einem alten Försterhaus, das vom Verein „Freunde der Maristen und Gerhardinger Cham e.V.“ vor einigen Jahren renoviert wurde. Auch wenn das Wetter an diesem Wochenende etwas unberechenbar und durchwachsen war, konnte das Programm, das sich Gemeindereferent Franz Strigl und Oberministrant Matthias Kerner im Vorfeld überlegt hatten, durchgeführt werden. Gleich am Samstag nach dem Frühstück ging die Gruppe auf Wanderschaft in Richtung der nahegelegenen tschechischen Grenze. Nach einer kleinen Stärkung standen am Nachmittag unterschiedlichste Geschicklichkeitsspiele auf dem Plan, bei dem jeder Einzelne sein Können und Wissen unter Beweis stellen konnte. Die Abende in der Klause wurden mit gemeinsamen Spielen und Singen verbracht. Am Sonntag gab es bei einer besonders naturnahen Wanderung durch den „Urwaldweg Hans-Watzlik-Hain“ einige beeindruckende Baumriesen zu bestaunen, von denen der eine oder andere sicherlich an die 500 Jahre alt ist. Vorbei am Schwellhäusel ging es entlang eines Waldbaches wieder zurück zur Unterkunft. Für die Ministranten war das Wasser des Baches so verführerisch, dass die meisten kurzerhand ihre Wanderschuhe auszogen und barfuß durch das Bachbett kneippten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen und die Heimreise zurück nach Blaibach anzutreten.

 

Text: Alexander Ziereis, Blaibach

Bilder: Franz Strigl, Miltach

Foto zur Meldung: Ministranten unserer Pfarrei starten gemeinsam in die Ferien
Foto: Ministranten Blaibach 2022

Feierliche Taufe in unserer Pfarrkirche

(03. 08. 2022)

Mexikanische Klänge bei der Tauffeier

Am vergangenen Sonntag durfte Pfarrvikar Matthias Tang zwei Kinder in die Gemeinschaft Christi aufnehmen, anstelle der Predigt erklang ein Lied aus Mexiko.

 

Zu Beginn der Tauffeier hieß der Priester Täuflinge, Eltern und Paten in der Pfarrkirche St. Elisabeth Blaibach willkommen. Auch den Taufzeugen sowie den vielen Angehörigen galt sein Gruß. Besonders erfreut zeigte sich der Priester, dass so viele Angehörige von Aurora Charlotte bis aus Mexiko angereist waren, um dieser Feier beizuwohnen.

 

Die Eheleute Manuela und Reinhard Vogl aus Blaibach hatten für ihr viertes Kind, Christian Florian Vogl, das Sakrament der Taufe erbeten. Dem kleinen Christian steht sein ältester Bruder Markus als Taufpate zur Seite. Auch die Eheleute Diana Arana Méndez und Manfred Hermann aus Zandt hatten für ihr zweites Kind, Aurora Charlotte Hermann Arana, die Taufe erbeten. Das Patenamt für Aurora Charlotte hat Aida Susana López Méndez übernommen, Nela Hermann ist Taufzeugin. Anstelle der Predigt sangen die Anwesenden ein Lied aus Mexiko. Nach der Anrufung der Heiligen trugen Angehörige beider Täuflinge die Fürbitten vor, anschließend bat der Geistliche um den Segen für die Kinder und segnete auch das Taufwasser. Er übergoss die Täuflinge damit, salbte sie mit Chrisam und legte ihnen das weiße Taufkleid an. "Christus habe diese Kinder erleuchtet, sie sollen dem Herrn und allen Heiligen entgegengehen", so Pfarrvikar Matthias Tang, während die Paten die Taufkerzen an der brennenden Osterkerze entzündeten und danach an die Väter weiterreichten. Der Priester segnete einzeln die Mütter und Väter sowie die Paten und alle Anwesenden, ehe die beiden Neugetauften noch mit einem Lied der Gottesmutter Maria empfohlen wurden. Am Ende des Gottesdienstes überreichte Tang beiden Familien ein Taufzertifikat als Erinnerung an diese Tauffeier, die von Organist Andreas Müller in der Orgel begleitet wurde.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Feierliche Taufe in unserer Pfarrkirche
Foto: Taufe Blaibach 2022

Feierlicher Firmgottesdienst in der Kirche von Miltach mit unseren Firmlingen

(18. 07. 2022)

Im Pfingstsaal, der Kirche von Miltach, den Hl. Geist empfangen

Abt Wolfgang Hagl aus Metten spendet die Firmung

 

"Sich für die Freundschaft mit Jesus entscheiden" so überschrieb bei der Firmung in „St. Martin“ in Miltach am Samstagvormittag Abt Wolfgang Hagl vom Benediktinerkloster Metten seine Gedanken an die Firmlinge. Zusammen mit Monsignore Augustin Sperl, zog der Firmspender in die voll besetzte Pfarrkirche ein, um den 21 Firmlingen aus der Pfarrei „St. Martin“, Miltach und den 22 Firmlingen aus „St. Elisabeth“, Blaibach das dritte kirchliche Sakrament nach Taufe und Beichte zu spenden.

 

Am Anfang der Messfeier konnte Pfarrer Sperl den Gast aus Metten recht herzlich begrüßen. Drei der Firmkinder stimmten in den Kyrie-Rufen die Gläubigen auf den folgenden Wortgottesdienstteil ein. In seiner Ansprache ging der Firmspender auf den tiefen Sinn der Firmung ein.

 

Firmung Miltach 2022 1

 

„Christ werden, kann man nicht im Selbstlauf.“

Der Abt stellte zu Beginn seiner Predigt die Freiheit des Glaubens in den Vordergrund. „Gott mutet uns dabei nichts zu, jeder Mensch kann seinen Glauben frei entfaltet.“ „Mein Ich wächst am Du.“ so der erste Predigtgedanke. Das eigene Vertrauen wachsen lassen, wenn man weiß, dass da jemand ist, der einem viel zutraut. Sich auf den anderen zu verlassen. Die Bitte des Abtes: „Geh nicht nur auf die Menschen zu, sondern gehe auch auf Gott zu, zum Beispiel im Gebet.“ Und der zweite Gedanke „Nicht Man sagen, sondern Ich“. Es kostet viel Mut hinter dem nachzulaufen was man sagt und tut, sondern zu sagen, ich mache das so. Gott hat jedem Christen das mitgegeben, dass sich jeder Achtung und Respekt verschaffen kann. Zum Gut-Sein gehört aber auch die Entschiedenheit, was vielfach sehr schwerfällt.“ Es gehört ein festes Glaubensprofil dazu, aber auch ein menschliches Profil. „Christ werden, kann man nicht im Selbstlauf. Man muss sich zur Freundschaft mit Jesus Christus entscheiden, aber dann auch daran festhalten, wie etwa durch den Empfang des Bußsakramente und im Lesen der Heiligen Schrift. „Mut, Kraft, Entschiedenheit, Unerschrockenheit, Vertrauen und Selbstwertgefühl, all das sind Geschenke, die den Firmlingen heute in der Firmung von Jesus geschenkt werden.“ so der Ordensmann.

 

Abt Wolfgang Hagl erneuerte anschließend mit den Firmlingen das Taufversprechen durch das „Ja, ich glaube“. Die Gläubigen sangen „Fest soll mein Taufbund immer steh‘n“. Die Firmlinge aus Miltach und Blaibach traten dann mit ihren Paten vor den Geistlichen, der im Auftrag des Diözesanbischof Rudolf Voderholzer die Firmung erteilte. Mit dem Spruch „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ und der Salbung mit Heiligem Chrisam wurde allen einzeln das Firmsakrament gespendet. Die Firmlinge trugen danach im weiteren Verlauf der Gottesdienstfeier die Gaben und ein gemeinsames Dankesgebet vor dem Volksaltar versammelt vor. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von der Gruppe „Vinamus“ aus Blaibach.

 

Firmung Miltach 2022 2

 

Zum Abschluss der Heiligen Messe dankte Pfarrer Augustin Sperl allen Helfern, die den langen Weg der Vorbereitung mit den Firmlingen gegangen sind und allen, die zum Gelingen des Firmgottesdienstes beigetragen haben. Sein besonderer Dank galt dabei Gemeindereferent Franz Strigl und den Müttern der Firmkinder für ihre Vorbereitungen und allen fleißigen Händen, die zur Vorbereitung der Eucharistiefeier und zur Gestaltung der Pfarrkirche beigetragen haben. Nach dem Auszug des liturgischen Dienstes aus der schön geschmückten Pfarrkirche, trafen sich die Firmlinge und Paten zum Gruppenfoto vor dem Gotteshaus und anschl. im benachbarten Pfarrsaal zu einem kurzen Stehempfang.

 

Weitere Bilder sind auf der Homepage der Pfarrei Miltach zu finden:

 

Fotoalbum Firmung Miltach 2022

 

Text u. Bilder Christian Röhrl, Miltach

 

 

Foto zur Meldung: Feierlicher Firmgottesdienst in der Kirche von Miltach mit unseren Firmlingen
Foto: Firmung Miltach 2022

Kommunionausflug 2022 war ein schönes Erlebnis

(14. 07. 2022)

Kommunionkinder auf gemeinsamer Ausflugsfahrt


Nachdem in unseren Pfarrgemeinden Miltach, Blaibach, Harrling-Zandt und Altrandsberg in den vergangenen Wochen die feierlichen Kommuniontage begangen wurden, trafen sich am Morgen des Dienstages die Kinder der 3. Klasse mit ihren Eltern zu einem gemeinsamen Ausflug.

 

Nach einem Wortgottesdienst in der Miltacher Pfarrkirche führte der Weg zum Erlebnispark Edelwies bei Neukirchen/Dießenbach. Dort verbrachten die über 50 jungen Christen mit Gemeindereferent Franz Strigl und Pfarrvikar Matthias Tang schöne und heitere Stunden. Die vielen Fahrgeschäfte wurden ausgiebig genutzt und es war eine tolle Zeit gemeinsam.

 

Text: Christian Röhrl, Miltach

Bild: Franz Strigl, Miltach

Foto zur Meldung: Kommunionausflug 2022 war ein schönes Erlebnis
Foto: Kommunionausflug 2022 Miltach

Vier Kinder durch die Taufe in die Kirche aufgenommen

(13. 07. 2022)

Vier Kinder in die Gemeinschaft Christi aufgenommen

Am vergangenen Sonntag durfte Monsignore Augustin Sperl gleich vier Kindern das Sakrament der Taufe spende, darunter einem Zwillingspaar.

 

Das Ehepaar Wolfgang und Stefanie Frisch, geborene Knauer, hatte für ihre Töchter Viktoria (Taufpate: Roland Oberberger) und Aurora (Taufpate: Michael Sonnleitner) das Sakrament der Taufe erbeten. Die Eheleute Katrin und Johannes Seemann hatten ihr zweites Kind, Lukas Seemann, zum Altar gebracht, das Patenamt übernimmt Johannes Kelnhofer. Der vierte Täufling ist Leni Riedl, drittes Kind von Christina und Florian Riedl, Pate ist Stefan Wieser.

 

Was heute in großer Gemeinschaft gefeiert wird, sei ein uralter Ritus der auf Jesus selber zurückgeht, so Pfarrer Sperl zu Beginn seiner Predigt. Der Kern der Taufe sei eine einfache Handlung, so der Priester. Es brauche das Übergießen des Täuflings mit Wasser und die Worte „Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Weiter ging er auf die bei der Taufe verwendeten Zeichen ein: Die Taufkerze, die meistens das Geburtsdatum und den Tag der Taufe trägt. Sperl sagte: Man solle seinen Tauftag kennen, er sei neben dem Geburtstag einer der wichtigsten Tage des Lebens. Am Geburtstag werde den Kindern das irdische Leben geschenkt, am Tauftag ewiges Leben. Weiter sprach der Prediger das weiße Kleid an, mit dem der Täufling gekleidet wird und die Salbung des Täuflings mit Chrisam. Wer damit gesalbt wird, werde nach dem Verständnis der Kirche vor Gott so wertvoll wie Christus selbst. Abschließend bat der Priester die Eltern, ihren Kindern niemals ihre Liebe zu entziehen, damit sie hineinwachsen dürfen in eine Welt die ohnehin schwierig genug sei. „Seien sie für ihre Kinder da, sorgen Sie für sie und helfen Sie ihnen, Gott und den nächsten zu Lieben“, so der Monsignore. Es gebe so viele Probleme und Ängste in dieser Zeit, doch oft werde vergessen, auf Gott zu vertrauen. Gott schenke in der Taufe das kostbarste: Anteil an seinem Leben.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Vier Kinder durch die Taufe in die Kirche aufgenommen
Foto: Taufe Blaibach 2022

Firmlinge stellen sich den Gläubigen im Gottesdienst vor

(06. 07. 2022)

Vorbereitung auf den Heiligen Geist

Unter dem Motto „Feuer – ein Bild für den Hl. Geist“ bereiten sich derzeit 22 Kinder aus der Pfarrei Blaibach auf die Firmung vor.

 

Am vergangenen Samstag gestalteten die jungen Christen den Gottesdienst mit und stellten sich einzeln den Gläubigen vor. Abt Wolfgang Hagl vom Benediktinerkloster Metten wird ihnen am 16. Juli zusammen mit den Firmlingen aus der Pfarrei Miltach in der Pfarrkirche in Miltach das Sakrament der Firmung spenden. Pfarrvikar Matthias Tang begrüßte zusammen mit Gemeindereferent Franz Strigl die Firmlinge und deren Eltern und Geschwister in der Pfarrkirche St. Elisabeth. Die Christen feiern im Laufe des Kirchenjahres viele Feste, vor wenigen Tagen erst konnte man Pfingsten feiern, das Fest des Heiligen Geistes, so der Pfarrvikar zu Beginn der Messe. Mit Pfingsten sei auch das Fest der Firmung eng verbunden, denn Jesus hatte bei seiner Himmelfahrt den Jüngern und somit auch der Christenheit den Hl. Geist versprochen.

 

Firmlinge Blaibach 2022 1


Die Kinder trugen unter anderem Gedanken zum Gottesdienst und auch die Fürbitten vor, anstelle der Predigt brachte Gemeindereferent Strigl Gedanken zur Osterkerze und erinnerte daran, dass die Taufkerze an der Osterkerze entzündet werde. Seither brenne dieses Licht in den Firmlingen weiter, bei der Firmung soll dieses Feuer in den Kindern wieder entfacht werden und die Begeisterung für Gott wieder brennen.

 

Firmlinge Blaibach 2022 2

 

Anschließend stellten sich die jungen Jugendlichen einzeln vor und beteten gemeinsam das Vorbereitungsgebet zur Firmung. Die diesjährigen Blaibacher Firmlinge sind: Lotta Bergbauer, Nina Christl, Anna-Lena Hurm, Amy Michel, Luisa Wiesmeier, Anna Ziereis, Paul Fischl, Johannes Kernbichl, Maté Maroscsak, Tobias Reimer, Bastian Seemann, Sabrina Geiger, Jana Knobloch, Hanna Nemmer, Felix Biendl, Jakob Christl, Ben Dengscherz, Benjamin Glonner, Max Möstl, Alexander Völkl, Svenja Fellner und Lenny Högl.

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Firmlinge stellen sich den Gläubigen im Gottesdienst vor
Foto: Firmlinge Blaibach 2022

Taufe eines neuen Erdenbürger in unserer Pfarrei

(22. 06. 2022)

Romy ist nun getauft

Am vergangenen Sonntag durfte Monsignore Augustin Sperl wieder einer kleinen Erdenbürgerin das Sakrament der Taufe spenden.

 

Die Eheleute Robert und Manuela Hilgarth, geb. Staudner, aus dem Blaibacher Ortsteil Harras hatten für ihr zweites Kind, Romy Hilgarth, die Taufe erbeten. Tino Staudner aus Weiding steht der kleinen Romy als Pate zur Seite.


Jesus hörte bei seiner Taufe „du bist mein geliebter Sohn an dem ich Gefallen gefunden habe“, so der Priester. Dies gelte für alle Kinder die getauft werden, sie werden zu Gottes geliebten Kindern. Jesus, der ohne Schuld war, ließ sich von Johannes zu taufen, um wie er selber sagte Gottes Wille zu erfüllen, so Sperl weiter. Doch was sei der Wille Gottes? Das der Mensch gereinigt werde von Schuld und Sünde und dass er wieder zu Gott gelangen könne. Gott mache dem Menschen ein großes Geschenk: „Du sollst leben, auch wenn dein irdisches Leben zu Ende geht“, so Monsignore Sperl weiter. Bei seiner Predigt ging er auch auf die Zeichen ein, die bei der Taufe Verwendung finden: Wasser, denn alles Leben auf der Welt habe sich aus dem Wasser entfaltet. Chrisam, mit dem der Täufling gesalbt werde. Die Taufkerze, die ein Symbol sei für Christus, der den Tod besiegt hat. Jesus ist das Licht der Welt, der Sieger über Sünde und Tod, sagte Sperl. Obwohl Menschen immer wieder gegen Gott verstoßen oder gesündigt haben, entziehe Gott ihnen nie seine Liebe. Daher sollen die Eltern auch ihren Kindern nie die Liebe aufkündigen. Kinder sind ein Segen, eine Aufgabe und ein Auftrag, so Sperl. Bevor er dann der kleinen Romy das Sakrament der Taufe spendete, bat Monsignore Augustin Sperl die Eltern, ihrer Tochter zu helfen, Gott und den Nächsten zu lieben. Musikalisch wurde die Tauffeier von Andreas Müller an der Orgel begleitet, Andreas Aschenbrenner trug die Fürbitten vor.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Taufe eines neuen Erdenbürger in unserer Pfarrei
Foto: Taufe Blaibach Hilgarth

Fronleichnam 2022 war wieder möglich bei herrlichem Wetter

(16. 06. 2022)

Jesus geht unsere Wege mit

Am vergangenen Donnerstag begingen die Gläubigen in der Pfarrei Blaibach das Hochfest Fronleichnam, zuerst mit einem Gottesdienst, anschließend wurde das Allerheiligste durch den Ort getragen.

 

Monsignore Augustin Sperl sprach zu Beginn der Messe davon, dass man zwei Jahre lang darauf habe verzichten müssen, dieses Fest öffentlich und festlich zu begehen, Corona habe dies unmöglich gemacht. Fronleichnam, so seine Erklärung an die Gläubigen und besonders an die Kinder, habe nichts mit „Leichnam“ zu tun, sondern stamme aus dem Althochdeutschen und bedeute „lebendiger Leib des Herrn“. Dieser Tag sei stets ein Donnerstag, als Erinnerung an den Gründonnerstag, dem Tag, als Jesus den Christen die Eucharistie geschenkt hat. Wann immer man sich zum Gottesdienst versammle, schenke sich Jesus in Brot und Wein. In der Kommunion erfahre man Gemeinschaft mit Jesus aber auch Gemeinschaft miteinander, so Sperl. Jesus Gegenwart höre mit der Kommunion nicht auf, sein Segen reiche weit darüber hinaus. Dies zeige man an diesem Tag, wenn man das Allerheilgste mit der Monstranz durch die Straßen trage, wenn man dankbar und gestärkt seinen persönlichen Weg leichter gehen könne im Bewusstsein, Jesus gehe alle Wege mit, die leichten aber auch die schweren Wege, so der Priester.

 

Fronleichnam Blaibach 2022 1

 

Fronleichnam Blaibach 2022 2

 

Nach dem Gottesdienst formierten sich Kommunionkinder sowie zahlreiche Mitglieder kirchlicher und weltlicher Ortsvereine und auch viele Gläubige zur Prozession. Betend wurde der Leib Christi vom Priester durch die Straßen Blaibachs getragen. An vier Altären verkündete der Geistliche das Evangelium und erteilte den Gläubigen den eucharistischen Segen. Die erste Station war wieder bei der Kapelle auf dem Anwesen der Familie Rösch, danach ging die Prozession weiter zu den Altären der Familien Seiderer und Ellmann. Der letzte Altar war auf dem Kirchenaufgang aufgestellt. Abschließend sprach Pfarrer Sperl den Trägern des Himmels aus den Reihen der beiden Ortsfeuerwehren, dem Vorbeter, den Kantoren und Lektoren sowie allen weiteren Helfern und Teilnehmern der Prozession seinen Dank aus. Worte des Dankes sprach Sperl auch für den Blumenschmuck aus.

 

Fronleichnam Blaibach 2022 3

 

Fronleichnam Blaibach 2022 4

 

Fronleichnam Blaibach 2022 5

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Fronleichnam 2022 war wieder möglich bei herrlichem Wetter
Foto: Fronleichnam 2022 Blaibach

Kinder feiern eine Maiandacht

(01. 06. 2022)

Die Kleinsten hielten Maiandacht

Am vergangenen Wochenende folgen zahlreiche Kinder, Eltern und Großeltern der Einladung des Kinderhauses zur Maiandacht.

 

Maiandacht Kinder Blaibach 2022 3

 

Maiandacht Kinder Blaibach 2022 4

 

Gemeindereferent Franz Strigl sagte nach dem Eingangslied, dass die Mutter eine der wichtigsten Personen überhaupt im Leben sei. Dies gelte auch für Maria und Jesus. Da Jesus für die Christen ganz wichtig ist, sei auch seine Mutter bedeutsam, so Strigl, und zeigte auf das große Marienbild am Altar. Zu diesem Bild, auf dem Maria einen weiten Mantel trägt, trug Marion Jaretzke anschließend eine Geschichte vor. Ein Kind hatte vor nichts Angst, ehe es eines Tages von einem Auto angefahren wurde. Von da an war es sehr ängstlich und wollte nie alleine sein, wenn ihre Mutter ihren Lodenmantel trug, schlüpfte es darunter. Eines Tages ging das Kind mit seiner Mutter zum Gottesdienst und als das Lied „Maria, breit deinen Mantel aus“ gesungen wurde, verstand sie nur „lass uns darunter sicher stehn“. Daraufhin frage das Kind seine Mutter, ob Maria einen Umhang hätte wie die Mutter. Dann brauche das Kind nämlich keine Angst mehr haben, denn wenn die Mutter nicht da sei, könne das Kind unter Marias Mantel stehen.

 

Maiandacht Kinder Blaibach 2022 1

 

Maiandacht Kinder Blaibach 2022 2

 

Vielleicht habe auch so manche Mama der anwesenden Kinder solch einen Mantel, darunter könne man sich wärmen und finde Schutz. Alle Menschen können sich unter den Mantel Mariens stellen, so Franz Strigl am Ende der Geschichte. Die Kinder durften dann Bilder von ihnen auf den Mantel des Marienbildes kleben, gemeinsam sangen sie weitere Lieder. Die Vorschulkinder sangen Zwischenrufe bei den Fürbitten, Kinderhaus-Leiterin Kathrin Kelnhofer begleitete mit der Gitarre. Nach der Maiandacht gab es für alle Kaffee und Kuchen im Garten des Kindergartens, organisiert vom Elternbeirat.

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Kinder feiern eine Maiandacht
Foto: Maiandacht Kinder Blaibach 2022

Flurprozession nach 2 Jahren Corona wieder möglich

(29. 05. 2022)

Christus durch den Ort getragen

Pfarrei Blaibach beging das Hochfest Christi Himmelfahrt

Am vergangenen Mittwoch feierten Gläubigen in der Pfarrkirche St. Elisabeth in Blaibach die Vorabendmesse zu Christi Himmelfahrt, verbunden mit der Flurprozession.

 

Zu Beginn des Gottesdienstes sprach Monsignore Augustin Sperl davon, dass Christus zum Vater heimgekehrt sei und er damit sein Leben vollendet habe. Die Jünger standen voll Verwunderung da und schauten zu ihm – der Auftrag Jesu an sie war, zum Heiligen Geist zu beten und die frohe Botschaft in die Welt hineinzutragen. Nach dem Gottesdienst begleite man nun Christus im Sakrament des Altares, das Allerheiligste, wenn man es durch den Ort trage. Bei diesem Gottesdienst und auch bei der Prozession dürfe man Jesus in besonderer Weise die Bitten der Gläubigen ans Herz legen.

 

Flurprozession Blaibach 2022 1

 

Flurprozession Blaibach 2022 2


Nach dem Gottesdienst folgte nach längerer Pause in diesem Jahr auch wieder die Flurprozession durch den Ort. Angeführt vom Kreuz folgten Kommunionkinder in ihren weißen Gewändern, Firmlinge, Ministranten und zahlreiche Gläubige. Der Geistliche trug dabei das Allerheiligste in der prunkvollen Monstranz mit. Den Himmel trugen Michael Seiderer, Hans Nagl, Josef Höpfl und Bernhard Lex. Die Prozession an drei Altären Halt, bei der ehemaligen Schule, beim Nepomuk und bei der Rösch-Kapelle. Pfarrer Sperl verkündete jeweils das Evangelium, Gemeindereferent Franz Strigl trug Fürbitten vor. Betend folgten die Gläubigen dem Allerheiligsten, die Prozession endete dann in der Pfarrkirche mit dem Te-Deum. Pfarrer Sperl dankte abschließend den Träger des Himmels, dem Vorbeter Franz Strigl sowie den Gläubigen für das Mitbeten und Mitsingen.

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Flurprozession nach 2 Jahren Corona wieder möglich
Foto: Flurprozession Blaibach 2022

Lourdeskerze in unserer Pfarrgemeinde

(27. 05. 2022)

Eine besondere Kerze macht Halt in Blaibach

Bereits am vergangenen Sonntag brachte Diakon Martin Peintinger eine besondere Kerze mit zum Gottesdienst, diese ist noch bis Pfingsten in der Blaibacher Pfarrkirche zu sehen.

 

Die von Evi Schötz angefertigte Kerze mit dem Bildnis einer Schutzmantelmadonna steht in den kommenden Tagen beim Marienaltar in der Blaibacher Pfarrkirche St. Elisabeth. Die Kerze dient zur Vorbereitung auf die Wallfahrt an Pfingsten und wandert zusammen mit einem Fürbittbuch durch die Pfarreiengemeinschaft. Die letzte Station ist Blaibach, wo die Kerze bis zur Abreise bleibt. Es ist auch im Mittelgang der Kirche ein Buch aufgelegt, wo persönlichen Anliegen eingetragen werden können. Dieses Buch wird ebenfalls mit nach Lourdes genommen. Weiterhin liegt in der Pfarrkirche ein Spendenkörbchen aus, in das man Spenden für die Kerze geben kann. Weitere Spenden werden in Lourdes für Kerzenspenden vor Ort abgegeben.

 

Lourdeskerze Blaibach 2022 1


Unter den Schutzmantel Mariens sollen die Familien der Pfarreien, die an Pfingsten stattfindende Wallfahrt nach Lourdes und das ganze Land gestellt werden, so der Diakon bei seiner Predigt. Maria sei eine „Königin des Friedens“, so Peintinger weiter. Sie sei eine Brückenbauerin gewesen hin zu Gott. Mit ihrem Ja zum Heilsplan Gottes habe sie eine Brücke des Gottvertrauens gebaut. Alle Christen können diese Brücke weiterbauen, eine Brücke in die Herzen der Menschen, die Hilfe brauchen, sagte Diakon Peintinger. Vom 10. bis 13. Juni sind Monsignore Sperl und Diakon Martin Peintinger zusammen mit Pfarrvikar Matthias Tang sowie Gemeindereferent Franz Strigl und knapp 50 weiteren Teilnehmern unterwegs nach Lourdes. Beim Eröffnungsgottesdienst wird die Marienkerze mit in die Grotte genommen und dort entzündet. Unter „Lourdes live“ kann am Montag, den 13. Juni der Gottesdienst um 7.30 Uhr live übers Internet angesehen werden, auch der internationale Gottesdienst um 9.30 Uhr kann so mitverfolgt werden.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Lourdeskerze in unserer Pfarrgemeinde
Foto: Lourdeskerze Blaibach 2022 1

Bittprozession führte wieder nach Weißenregen

(25. 05. 2022)

Gläubige pilgerten nach Weißenregen

Nach zwei Jahren Pause fand heuer wieder ein Bittgang nach Weißenregen statt, groß war die Zahl der Gläubigen, die dem Kreuz gefolgt waren.

 

Am frühen Montagabend zogen zahlreiche Gläubige darunter viele der diesjährigen Kommunion- und Firmkinder von Blaibach aus betend bis hinauf zur Wallfahrtskirche in Weißenregen. Gemeindereferent Franz Strigl und Ludwig Baumgartner wechselten sich während dem Marsch als Vorbeter ab, Leonhard Fischer und Andreas Aschenbrenner gingen mit dem Kreuz voran. Monsignore Augustin Sperl zelebrierte in der fast vollbesetzten Wallfahrtskirche den Gottesdienst, der von Andreas Müller an der Orgel begleitet wurde. Der Priester sprach eingangs davon, dass bereits seit dem 5. Jahrhundert Bittmessen gefeiert und Bittgänge abgehalten werden, um Jesus dringende Anliegen mit auf den Weg zu seinem Vater zu geben. In diesem Jahr liegen den Gläubigen jedoch zwei Bitten besonders auf dem Herzen, so der Geistliche. So solle Gott alle Bemühungen um Frieden in der Ukraine und der Welt segnen und der Menschheit Gesundheit schenken sowie die Pandemie mit ihren schweren Folgen so bald wie möglich gänzlich beenden. Nach dem Gottesdienst wurden die Pilger vom Pfarrgemeinderat mit einer Brotzeit und Getränken versorgt. Ein Teil machte sich anschließend frisch gestärkt wieder betend auf den Rückmarsch nach Blaibach.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Bittprozession führte wieder nach Weißenregen
Foto: Bittprozession Weißenregen 2022

Männerstimmen erfüllen unsere Pfarrkirche

(23. 05. 2022)

Gesungene Maiandacht

Am Sonntagnachmittag gastierte das Vokalensemble Hubert Velten in Blaibach, anstatt einer Maiandacht sangen die ehemaligen Domspatzen Marienlieder.

 

Regionaldekan Holger Kruschina, der Leiter des 8-köpfigen Ensembles, freute sich über die große Zahl an Zuhörern in der Pfarrkirche St. Elisabeth Blaibach, die sich Zeit nahmen zur Einkehr bei der Gottesmutter. Zwischen den Liedern gab er Erklärungen zur den Hintergründen der Lieder, so etwa, dass die Marien-Antiphonen im Laufe der Zeit ihren festen Platz im Stundengebet und im Kirchenjahr gefunden haben. Die Lieder wurden teils in der Ur-Fassung einstimmig, aber auch in einer vierstimmigen Version mit gefühlvollen und andächtigen Stimmen vorgetragen. Neben großen klassischen Werken wie dem „Ave Maria“ von Jacobus Arcadelt oder „Alma Redemptoris Mater“ von Palestrina brachte das Ensemble auch schlichtere bekannte und traditionelle Marienlieder zu Gehör. Nachdem der Applaus der Zuhörer verklungen war, ergriff Monsignore Augustin Sperl das Wort. Er machte die innige Beziehung der Blaibacher zur Gottesmutter Maria deutlich und brachte dazu auch Beispiele. So etwa die Madonna von Fatima, die sich aktuell in der Pfarrkirche befindet und die vor vierzig Jahre von Bischof von Fatima nach Blaibach gebracht wurde. Weiter habe man eine besondere Beziehung zur Marien-Wallfahrtskirche Weißenregen, da diese bis vor etwa 100 Jahren noch zur Pfarrei Blaibach gehört hat. Sperl dankte abschließend für den Gesang, „der die Herzen berührt hat“. Mit einem Segen der beiden Geistlichen und einem gemeinsamen „Segne du Maria“ endete die meditative Stunde.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Männerstimmen erfüllen unsere Pfarrkirche
Foto: Vokalensemble Hubert Velten Blaibach

Feierliche Kommunion von 18 Kindern in unserer Pfarrgemeinde begangen

(23. 05. 2022)

18 Kinder traten an den Tisch des Herrn

Bei herrlichem Sonnenschein konnten am vergangenen Samstag 18 Kinder aus der Pfarrei St. Elisabeth Blaibach ihre feierliche Kommunion begehen.

 

Zusammen mit ihren Eltern zogen die Kommunionkinder unter Glockengeläut in die festlich geschmückte Pfarrkirche ein, diesmal durfte die Pfarrkirche wieder voll besetzt werden. Bereits am Gründonnerstag konnten die Kinder erstmals in der stillen Kommunion den Leib Christi empfangen, am Samstag war nun jedoch der große Tag der feierlichen Kommunion gekommen. Monsignore Augustin Sperl begrüßte besonders die Rektorin der Grundschule Miltach, Ulrike Nauen, sowie die beiden Klassenlehrerinnen der Kinder, Karin Traurig und Miriam Spannagl. „Bei mir bist du groß“, unter dieses Motto hatten die Kinder ihren Festgottesdienst gestellt und nahmen damit Bezug auf die Begegnung zwischen Jesus und dem Zöllner Zachäus. Dieses Motiv zierte auch die Kommunionkerzen der Kinder, die der Priester zu Beginn der Feier segnete. Anstelle der Predigt erklärten die Kommunionkinder, dass jeder wie Zachäus sei. Jesus wolle bei jedem Menschen zu Gast sein, denn für Jesus sei jeder Mensch groß. Pfarrer Sperl verdeutlichte den Kindern anhand einer Geschichte, wie wertvoll Brot für den Menschen sei. Wenn Jesus sich in Gestalt von Brot und Wein schenkt, dann wolle er nahe sein und Kraft für das Leben schenken, so der Priester. Die Kommunionkinder trugen weitere Gedanken zum Zöllner Zachäus vor und legten dar, warum Jesus ihn damals ausgewählt hat. Heute jedoch wolle Jesus mit ihnen an einem Tisch sein. Pfarrer Sperl sagte, Jesus wolle zu den Menschen kommen, man müsse ihn nur aufnehmen. In der heiligen Kommunion erfahre man diese Gemeinschaft mit Jesus und die Gemeinschaft mit allen, die Gott vertrauen. Gott wolle dem Menschen nahe sein. In der Eucharistie werde dies ganz besonders deutlich, denn Jesus selbst schenke sich im gewandelten Brot der Eucharistie. Auch in die Fürbitten waren Eltern und Kommunionkinder eingebunden. Bevor die Kinder den Leib Christi empfangen durften, sprachen sie gemeinsam ihr Kommuniongebet. Zum Dank sangen sie zusammen mit dem Chor das diesjährige Mottolied „Bei mir bist du groß“. Am Ende des feierlichen Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Sperl bei allen, die an der Vorbereitung dieses besonderen Tages mitgewirkt haben sowie beim Chor Vinamus unter der Leitung von Elisabeth Ziereis und Thomas Raab für die musikalische Gestaltung der Feier.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

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Foto: Kommunion Blaibach 2022

Taufe von zwei Kindern in unserer Pfarrgemeinde

(19. 05. 2022)

Yuna und Leon sind getauft

Zwei Kindern, Cousine und Cousin, durfte Monsignore Augustin Sperl am vergangenen Wochenende das Sakrament der Taufe spenden.

 

Die Eltern des ersten Täuflings, Ines Kugler, geborene Hamberger, und Patrick Kugler aus Uehlfeld bei Erlangen, stammen beide aus der Pfarrei Blaibach und so war es selbstverständlich, dass auch ihre zweite Tochter Yuna Mathilda Kugler in der Pfarrkirche St. Elisabeth getauft werden sollte. Der zweite Täufling, Leon Anton Piendl, erstes Kind der Eheleute Fabienne Piendl, geborene Kugler, und Florian Piendl aus Rieding bei Runding, wurde ebenfalls in die Gemeinschaft Christi aufgenommen. Als Pate für Yuna stellte sich Matthias Brem aus dem Blaibacher Ortsteil Harras zur Verfügung, Tobias Piendl übernahm das Patenamt für den kleinen Leon.


Der Taufspender ging beim Gottesdienst unter anderem auf den Namen Yuna ein, der so viel bedeutet wie „die Freundliche“, „die Erwünschte“, „die Junge“ oder auch „die Blühende“ bedeute. Nach der Predigt und der Anrufung der Heiligen taufte Monsignore Augustin Sperl die beiden Kinder mit geweihtem Wasser, salbte sie mit Chrisam und legte ihnen das weiße Taufkleid auf. Die musikalische Gestaltung der Tauffeier oblag der Singgruppe „Veritas“ aus Pemfling unter der musikalischen Leitung von Elfriede Bauer. Zum Schluss des Gottesdienstes stimmten alle gemeinsam das Te Deum an.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

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Foto: Taufe Blaibach

Kinderchor gestaltete Maiandacht mit den Kommunionkindern

(12. 05. 2022)

Kinderchor gestaltete Maiandacht

Groß war die Schar der Gläubigen, die sich am Mittwochabend bei der Gsteinetriegel-Kapelle zur Maiandacht eingefunden hatte. Gemeindereferent Franz Strigl begrüßte bei schon fast sommerlichem Wetter Kommunionkinder, Firmlinge sowie viele Eltern, Großeltern und zahlreiche weitere Gläubige bei der idyllisch im Wald gelegenen und somit wohl schönsten Kapelle in Blaibach. Ein besonderer Groß galt dem Kinderchor unter der Leitung von Elisabeth Ziereis. Einige Kinder sprachen gemeinsam mit Franz Strigl Texte, zusätzlich zum gemeinsamen Gebet. Der Kinderchor stimmte dazu mehrere Lieder an. Zum Schluss gab es für die kleinen Sängerinnen und Sänger von den Anwesenden noch gebührenden Applaus.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

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Foto: Maiandacht Blaibach 2022

Jungen Erdenbürger in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen

(09. 05. 2022)

Sakrament der Taufe für Ronja Weber

Am Sonntag verkündeten die Kirchenglocken ein freudiges Ereignis, ein kleines Mädchen wurde in die Gemeinschaft Christi aufgenommen.

 

Monsignore Augustin Sperl begrüßte die Eltern der kleinen Ronja, Markus Weber und Julia Weber, geborene Brächer, in der Pfarrkiche St. Elisabeth Blaibach und mit ihnen die ganze Taufgesellschaft. Dieser vierte Sonntag der Osterzeit sei auch der Sonntag des Guten Hirten, so Sperl bei deiner Predigt. Das Evangelium des Tages schenke das Bildwort vom „Guten Hirten“, Gott selbst sei der gute Hirte. Dieses liebliche und vertraute Bild erzeuge ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit, so der Prediger. Es sei ein schöner Gedanke zu wissen, zu wem man gehört, wem man vertrauen kann. Jesus sagt „meine Schafe“, und er meint damit, dass alle Christen durch die Taufe zu ihm gehören. Er wolle jedem Halt und Zuversicht sein, eben der Hirte, der sich um die Schafe kümmert. Jesus verspricht jenen die ihm Vertrauen schenken und auf ihn hören ewiges Leben und noch mehr, so Sperl. Anschließend spendete der Priester der kleinen Ronja das Sakrament der Taufe, als Patin steht dem Täufling Nicole Schedlbauer, die Schwester des Vaters, zur Seite. Die musikalische Gestaltung der Tauffeier oblag Organist Simon Raab aus Harrling.

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

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Foto: Taufe Weber 2022

Taufe ist Aufnahme in die Kirche

(28. 04. 2022)

Sophie empfing das Sakrament der Taufe

Am vergangenen Wochenende durfte Monsignore Augustin Sperl wieder ein Kind in die Gemeinschaft Christi aufnehmen.

 

Die Erzieherin Kathrin Pittoni, geborene Pielmeier, und Ofenbauer Mario Pittoni aus Blaibach hatten für ihr zweites Kind, Sophie Pittoni, das Sakrament der Taufe erbeten. Als Patin steht der Neugetauften die Schwester des Bruders, Sabrina Pittoni, zur Seite.

 

Pfarrer Sperl hieß am vergangenen Sonntag die Taufgesellschaft in der Pfarrkirche St. Elisabeth Blaibach willkommen. Der Weiße Sonntag habe seinen Namen vom Brauch in der frühen Kirche, dass die Personen, die in der Osternacht getauft wurden, das weiße Taufkleid eine ganze Woche lang getragen haben, eben bis zum Weißen Sonntag, so der Priester. In der Osternacht wurde auf feierliche Weise das Taufwasser geweiht, mit dem auch das Taufkind Sophie getauft wird und so das Geschenk des neuen Lebens durch Christus empfängt. Es wird ein Kind Gottes. Ein Lied besingt es: „Die ihr auf Christus seid getauft habt Christus angezogen“, so Sperl. Wer auf Christus getauft wird, habe Anteil an seinem Sieg über den Tod. Der Priester nahm weiterhin auch Bezug auf das Evangelium des Sonntages, das Evangelium vom „ungläubigen Thomas“, ehe er der kleinen Sophie das Sakrament der Taufe spendete. Die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes übernahmen Kathrin Kelnhofer und Sonja Pöschl.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

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Foto: Taufe Pittoni 2022

Neuer Pfarrgemeinderat ist zusammengetreten

(23. 04. 2022)

Pfarrer Sperl würdigte Arbeit

Waltraud Oberberger und Volker Fischer einstimmig zu Sprechern des neue Pfarrgemeinderats gewählt.

 

Der neue Pfarrgemeinderat der Pfarrei Blaibach hat sich im Pfarrheim zur konstituierenden Sitzung getroffen. Zur Einstimmung wurde für den Frieden in der Welt gebetet. Pfarrer Augustin Sperl dankte allen für ihr Engagement und stellte die 13 Mitglieder des Pfarrgemeinderats namentlich vor: Roswitha Aigner, Philipp Eckl, Agnes Müller, Markus Aschenbrenner, Volker Fischer, Markus Lex, Josef Christl jun., Beate Cramer, Waltraud Oberberger, Silvia Sauerer, Ilona Titz, Daniela Rabenbauer und Andreas Müller. Nach einer Aussprache wurde Waltraud Oberberger einstimmig zur Sprecherin gewählt, Volker Fischer zu ihrem Stellvertreter und Markus Lex zum Schriftführer. Agnes Müller ist Verbindungsglied zur Mesnerin Ingrid Hamberger. Auch die Sachausschüsse wurden besetzt.

 

PGR Blaibach 2022

 

Pfarrer Augustin Sperl lies noch einmal die vergangenen vier Jahre Revue passieren und bedankte sich bei den ausscheidenden Mitgliedern für ihr segensreiches Wirken und ihren Einsatz zum Wohl der Pfarrei. Besonderer Dank gebührte Markus Kerner, der 20 Jahre im Pfarrgemeinderat war, davon 8 Jahre als Sprecher, Regina Franz für 16 Jahre, davon 8 Jahre als stellvertretende Sprecherin, Robert Höpfl für 16 Jahre, Christine Seiderer für 12 Jahre, Peter Baumgartner für 8 Jahre und Christine Kirschbauer und Eva-Maria Baumgartner für jeweils vier Jahre. Ohne aktive Mitglieder der Pfarrgemeinde wäre eine lebendige Pfarrgemeinde nicht möglich. An die ausscheidenden Pfarrgemeinderatsmitglieder überreichte der Geistliche jeweils eine Urkunde und einen Gutschein.

 

Termine: Die nächste Pfarrgemeinderatssitzung ist am Montag, den 9. Mai nach dem Gottesdienst.

Am 8. Mai findet unter Leitung von Gemeindereferent wieder eine Fußwallfahrt nach Altötting statt.

21. Mai Feier der Erstkommunion

23. Mai Bittgang nach Weissenregen

25. Mai Flurprozession

10.-13. Juni Lourdeswallfahrt

16. Juli Firmung in Miltach

 

Text u. Bilder: Waltraud Oberberger, Blaibach

Foto zur Meldung: Neuer Pfarrgemeinderat ist zusammengetreten
Foto: PGR Blaibach 2022

Die Kar- und Ostertage festlich gefeiert

(20. 04. 2022)

Auferstehung -  Zukunft der Christen

Nach zwei Jahren der Einschränkung konnte auch die Pfarrei Blaibach das Ostertriduum wieder in gewohnter Form feiern. Besonders die Erstkommunionkinder waren in diese Tage eingebunden.


Am Gründonnerstag dachten die Gläubigen an die Fußwaschung Jesu und sein letztes Abendmahl mit seinen Jüngern. Monsignore Augustin Sperl erinnerte in seiner Predigt daran, dass Jesus mit seinen Jüngern das traditionelle Paschafest feiere, bei dem sich Juden an die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten erinnern. Jesus gebe diesem Fest eine neue Bedeutung und werde zum neuen Paschalamm, dass die Menschen von Sünde und Tod befreit. Daran erinnere auch der Brauch ein Osterlamm zu backen und es mit einer Siegesfahne zu schmücken. Die Kommunionkinder durften an diesem Abend ihre Stille Kommunion feiern und zum ersten Mal den Leib Christi empfangen.

 

Im Anschluss versammelten sich Mitglieder des Frauenbundes und anschließend auch die Marianische Männerkongregation zu Anbetungsstunde vor dem Allerheiligsten.

 

Am Karfreitagvormittag kamen nach dem Kreuzweg viele Kinder mit ihren Familien zu einem Wortgottesdienst. Mit Hilfe eines Bodenbildes erinnerten sich die Kinder zusammen mit Agnes Müller, Regina Franz und Elisabeth Ziereis an die letzten Tage Jesu in Jerusalem bis hin zu seinem Tod am Kreuz. Die Andacht wurde musikalisch vom Kinderchor unter der Leitung von Elisabeth Ziereis mitgestaltet.

 

Am Nachmittag feierte Pater Benjamin vom Franziskanerkloster Neukirchen b. Hl. Blut mit den Gläubigen die Karfreitagsliturgie. Neben der Passionsgeschichte und den großen Fürbitten stand vor allem die Kreuzverehrung im Mittelpunkt, bei dem viele Gläubige wieder Blumen mitgebracht haben. Auch am Karfreitag und Karsamstag waren die Gläubigen eingeladen, im Gebet vor dem Allerheiligsten in der Pfarrkirche zu verweilen.

 

Am Abend des Karsamstages wurde die Osternacht gefeiert. Zum ersten Mal ohne Einschränkung in der renovierten Kirche, betonte Monsignore Augustin Sperl. Nach der Lichtfeier mit dem Entzünden der Osterkerze und dem festlichen Exsultet folgte die Wortfeier mit den Lesungen und dem festlichen Halleluja, dass dem Osterevangelium voranging. Ostern sei das älteste und wichtigste Fest der Christen, bei dem wir die Mitte unseres Glaubens feiern, so Pfarrer Sperl zu Beginn seiner Predigt. Erschreckend finde er es allerdings, wie viele nicht mehr an diese Mitte glauben, denn ohne den Osterglauben an die Auferstehung Jesu mache der christliche Glaube keinen Sinn. So stellte er die Frage, was wäre, wenn Christus wirklich nicht auferstanden wäre. Ohne Ostern, so der Geistliche weiter, wären Christen Betrogene ohne Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod, Karfreitag wäre der Endpunkt und Weihnachten eine reine Gedenkfeier an die Geburt Jesu. Hier griff der Prediger auf die Worte des Apostel Paulus zurück, der schrieb, wenn aber Christus nicht auferweckt wurde, sei der Glaube nutzlos und wir Christen erbärmlicher dran. Denn alles entscheide sich an Ostern, so der Monsignore, denn Ostern sage uns, das Kreuz ist nicht der letzte Akt, der Tod nicht das Ende, sondern seine Auferstehung ist unsere Zukunft. Die musikalische Gestaltung der Osternacht übernahmen die Kantoren Simon Meier und Ludwig Baumgartner mit Andreas Müller an der Orgel. Am Ende des Gottesdienstes segnete Pfarrer Sperl die mitgebrachten Osterspeisen sowie besonders auch die selbstgebastelten Osterkerzen der Kommunionkinder.

 

Am Ostersonntag feierten Pfarrvikar Matthias Tang und Diakon Martin Peintinger das Fest der Auferstehung. Dabei erinnerte der Pfarrvikar zu Beginn Gottesdienstes, dass es an Ostern um Tod und Leben gehe. Am Fest aller Feste sei Unglaubliches geschehen: das Grab ist leer. Ein Toter lebt, die Nacht ist verschwunden, der Tod ist überwunden – Christus ist auferstanden. Diakon Martin Peintinger setzte an den Anfang seiner Predigt eine kurze Zusammenfassung des Filmes „Welt in Finsternis“, in dem ein Archäologe die Welt betrügt, indem er eine als Jesus präparierte Leiche in ein Grab legt und somit beweisen will, dass Jesus zwar gelebt hat und gekreuzigt wurde, aber nicht auferstanden sei. Im Film werden die Folgen einer solchen Erkenntnis gezeigt, in dem alles Christliche verschwinde und Kälte und Traurigkeit einziehe. Hier werde deutliche, so der Prediger, an der Auferstehung Jesu entscheide sich unser Glaube, denn Ostern verdanken wir alles. Ostern zeige, das letzte Wort habe die Liebe Gottes zu den Menschen, denn durch Jesu Sieg über den Tod werde denen neues Leben geschenkt, die daran glauben können. Am Ende des Gottesdienstes wurden die Osterspeisen gesegnet und für alle Kinder gab es ein Osterei. Der Diakon pflegte die Tradition des Osterlachens und schloss den Gottesdienst mit einem Witz.

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

weitere Bilder: Ingrid Hamberger, Blaibach

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Foto: Osternacht 2022 Blaibach

Kartage mit dem Palmsonntag festlich gefeiert

(12. 04. 2022)

Palmweihe wieder im Freien

Mit zwei Gottesdiensten zum Palmsonntag startete die Pfarrei St. Elisabeth Blaibach in die Heilige Woche.

 

Monsignore Pfarrer Augustin Sperl erklärte in seiner Begrüßung, dass der Palmsonntag wie ein großes Portal sei, das man zum Beginn der Karwoche durchschreite. Ein Türpfosten sei die Freude der Menschenmenge, die mit Palmzweigen in den Händen Jesus zujubeln, der auf einem Esel in die Heilige Stadt einreitet. Der andere Pfosten führe den Christen das Kreuz und Leiden Jesu vor Augen, denn mit der Passion aus dem Lukasevangelium werde auf den Kreuzestod Jesu am Karfreitag vorausgeblickt. Diese beiden Türpfosten bilden das Portal des Palmsonntags, an dem Freud und Leid zusammengehören. Am Palmsonntag solle man dieses Portal zusammen mit Jesus Christus durchschreiten.


Am Palmsonntag selber sprach Monsignore Augustin Sperl davon, dass es schön sei, nach zwei Jahren der Pandemie wieder die Weihe der Palmbüschel im Freien, bei der Kapelle der Familie Rösch, abhalten zu können. Nachdem der Geistliche die Palmzweige der Gläubigen gesegnet hatte, verlas er das Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem. Es folgte eine Prozession der Gläubigen zur Pfarrkirche. Beim Gottesdienst gedachte Gemeindereferent Franz Strigl anstelle der Predigt zusammen mit den diesjährigen Kommunionkindern an das Leben und Sterben Jesu zur auf dem Altar brennenden Kerze. Die Kinder erinnerten mit verschiedenen Texten an verschiedene Taten und Wunder, die Jesu vollbracht hatte bis hin zum letzten Abendmahl bis hin zur Kreuzigung Jesu. Bald feiere man Ostern und somit die Auferstehung von Jesus Christus. Er verspricht, bei den Menschen zu sein, alle Tage bis zum Ende der Welt. Darum brenne die Jesus-Kerze auf weiter und werde nie erlöschen, so der letzte Gedanke. Am Nachmittag beteten Mitglieder der Blaibacher Ortsvereine und die Erstkommunionkinder den Kreuzweg hinaus zur Friedhofskapelle, in besonderem für die Menschen in der Ukraine und Russland.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

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Foto: Palmsonntag Blaibach 2022

Spenden für das Brunnenprojekt von Pfarrvikar Matthias Tang

(29. 03. 2022)

Scheidender PGR verabschiedet sich mit Spende bei Pfarrvikar Matthias Tang

Am Sonntag wurde der Pfarrvikar Matthias Tang seitens des scheidenden PGR der Pfarrei St. Elisabeth Blaibach überrascht.

 

Zum Ende des Sonntagsgottesdienstes trat der noch amtierende Pfarrgemeinderatssprecher Markus Kerner an das Mikrofon und ergriff das Wort. Zuerst ging er auf den auch anwesenden Diakon Martin Peintinger ein und bedankte sich im Namen des PGR und auch persönlich für die gute und harmonische Zusammenarbeit. Auch für die immer wieder sehr erfrischenden und mit aktuellen Themen bestückten Predigten, wie auch an diesem Sonntag, sprach Kerner dem Diakon ein besonderes Lob aus und die Kirchenbesucher stimmten dem mit Applaus zu. Im Weiteren bedankte sich der PGR-Sprecher Markus Kerner bei dem Pfarrvikar Matthias Tang mit gleichen Worten und überreichte gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Regina Franz eine Spende, welche den Brunnenbauprojekten, welche dem Pfarrvikar in seiner Heimat am Herzen liegen, zu Gute kommen soll. Kerner bedankte sich auch allgemein bei der Pfarrgemeinde für die 20 Jahre, in denen die Pfarrangehörigen bei den Wahlen ihm immer wieder das Vertrauen aussprachen. Er erwähnte auch, dass er auf eigenen Wunsch nicht mehr zu Wahl antrat. Innerhalb der 20 Jahre war er vier Jahre Stellvertretender PGR-Vorsitzender, acht Jahre stellvertretender PGR-Sprecher und weitere acht Jahre der PGR-Sprecher der Pfarrei. Er habe dieses Ehrenamt für die Pfarrei immer gerne übernommen und ausgeübt. Auch Diakon Martin Peintinger bedankte sich bei Kerner und dem Pfarrgemeinderat für die gute Aufnahme und Zusammenarbeit in Blaibach. Als letzter ergriff Pfarrvikar Matthias Tang das Wort und bedankte sich ebenfalls für die harmonische Zusammenarbeit mit dem PGR Sprecher und der Unterstützung, welche er innerhalb des Gremiums erfahren durfte, wie auch heute mit der überraschenden Spende.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Spenden für das Brunnenprojekt von Pfarrvikar Matthias Tang
Foto: Spende Pfarrvikar 2022

Kommunionkinder stellen sich den Gläubigen im Gottesdienst vor

(20. 03. 2022) Am vergangenen Wochenende stellten sich die diesjährigen Kommunionkinder der Pfarrei St. Elisabeth Blaibach vor, sie gestalteten den Gottesdienst mit.       18 Kinder dürfen am 21. Mai ihre feierliche Kommunion feiern. Anstelle der Predigt stellten sich die Kinder den Gläubigen vor und sprachen davon, dass jeder einen anderen Namen habe, an anderen Orten oder Straßen lebt und verschiedene Fähigkeiten und Talente besitze. Jeder sei somit einzigartig. Doch eines verbinde alle: Die Taufe als Wurzel ihres Glaubens. In wenigen Wochen lädt Jesus sie alle an seinen Tisch ein, so wie einst den Zöllner Zachäus. Deshalb haben sie sich das Motto gewählt: „Bei Jesus bist du groß!“ Die Kinder lasen auch den Bußakt und die Fürbitten vor. Die diesjährigen Kommunionkinder in Blaibach sind: Hannah Drexler, Lena Geißler, Lukas Wanninger, Sophia Rösch, Christoph Brandl, Valentin Ostermeier, Erik Möstl, Lukas Weß, Elisabeth Christl, Raphael Stoiber, Lea Reimer, Anna Stahl, Lukas Mircovici, Elisabeth Rabenbauer, Sebastian Glonner, Pablo Almudéver Tortajada, Jonas Silberbauer und Kilian Zistler. Bei den Gottesdiensten segnete Monsignore Augustin Sperl die Bronzekreuze der Kommunionkinder und überreichte sie den Kindern.

Foto zur Meldung: Kommunionkinder stellen sich den Gläubigen im Gottesdienst vor
Foto: Vorstellung Kommunionkinder 2022

Weihnachten in Blaibach festlich gefeiert

(27. 12. 2021)

Gott ist uns Menschen nahe
Pfarrei St. Elisabeth feiert das Weihnachtsfest

In einer festlich geschmückten Pfarrkirche feierten die Gläubigen der Pfarrei St. Elisabeth in Blaibach am vergangenen Wochenende das Weihnachtsfest.

 

Bereits einige Tage zuvor hatten Mitglieder des Pfarrgemeinderates den wunderschönen Christbaum, der in diesem Jahr von der Familie Sauerer aus Kolmberg gestiftet wurde, geschmückt und die Krippen aufgebaut.

 

Weihnachten Blaibach 2021 1

 

Um möglichst vielen Gläubigen die Möglichkeit eines Gottesdienstbesuches an Weihnachten zu ermöglichen und trotzdem die Hygienevorschriften einzuhalten, wurden auch in diesem Jahr wieder drei Gottesdienste am Heiligen Abend in der Pfarrkirche in Blaibach gefeiert. Bereits um 15 Uhr begrüßte Monsignore Augustin Sperl viele junge Familien zur Kinderchristmette. Er erinnerte in seiner Begrüßung daran, dass sich die Situation von Maria und Josef damals auf dem Weg nach Bethlehem ähnlich problematisch darstellte, wie die derzeitigen pandemiebedingten Umstände. Ängste, Sorgen und Nöte begleiten damals wie heute den Alltag der Menschen. Elisabeth und Anna Ziereis erzählten gemeinsam mit Luisa Wiesmeier die Geschichte von der Schnecke Sofia und ihrem weiten Weg nach Bethlehem. Veranschaulicht wurden die Texte mit passenden Bildern, die auf einer Leinwand gezeigt wurden. Die Schnecke Sofia glaubte ganz fest daran, dass eines Tages der Retter der Welt geboren werden würde. Daher machte sie sich auf den Weg nach Bethlehem. Auf ihrer Reise begegnete sie Menschen und Tieren, denen sie mit ihrer Entschlossenheit Mut machte, sich auch auf die Suche zu machen. Am Ende wird Sofias Ausdauer belohnt und sie darf das Kind in der Krippe schauen. Auch in der Andacht um 17 Uhr, die wieder vor allem von Familien mit ihren Kindern mitgefeiert wurde, stellte Gemeindereferent Franz Strigl die Geschichte von der Schnecke Sofia ins Zentrum. Hier wurde die Bildererzählung von Sophia Dattler, Lotta Bergbauer und Anna Brandl vorgetragen. Musikalisch umrahmt wurden beide Gottesdienste am Nachmittag von Thomas Raab an der Orgel. Um 21 Uhr feierte dann wiederum Monsignore Augustin Sperl gemeinsam mit Gläubigen aus den Pfarreien Blaibach und Miltach die Christmette. Organist Andreas Müller eröffnete diesen Gottesdienst mit dem feierlichen Weihnachtsexsultet, dass die Geburt des göttlichen Kindes verkündete. Mit dem Kind, dass in Betlehem geboren wurde, so Monsignore Sperl in seiner Einführung, lasse Gott Licht in der Dunkelheit aufstrahlen, dass die Welt mit weihnachtlicher Freude erfülle. In seiner Predigt verglich der Geistliche die Situation von Josef und Maria damals mit der mittlerweile 22 Monate anhaltenden Coronapandemie. Eigene Pläne würden komplett über den Haufen geworfen. Maria und Josef mussten die vertraute Umgebung verlassen und sich auf eine lange Reise ins Ungewisse machen, weg von vertrauten Gewohnheiten. Auch für die Menschen heute heiße es durchhalten in dieser großen Bedrängnis. Aber gerade in dieser Situation suche Gott die größtmögliche Nähe zu den Menschen und lasse durch die Geburt seines Sohnes sogar Licht in diese Situation erscheinen. Am Weihnachtstag feierte Pfarrvikar Matthias Tang zusammen mit Diakon Martin Peintinger den Festgottesdienst. Hier stimmte Kantor Simon Meier die Messe mit dem Weihnachtsexsultet an. Diakon Peintinger brachte für seine Ansprache am Weihnachtsmorgen ein Geschenkpäckchen mit, dass natürlich wie jedes verpackte Geschenk die Frage stellt, was sich wohl darin befindet. Auch das Weihnachtsfest selbst sei im Laufe der Jahre mit Christbaum, Lichtern, Plätzchen und vielem mehr festlich verpackt worden so der Prediger. Doch die Frage sei, was wirklich wichtig sei an Weihnachten und was denn das Besondere an diesem Kind in der Krippe sei. Nur wenige hätten hinter die „Verpackung Jesu“ geschaut, wie etwa die Hirten bei der Geburt bis hin zum Schächer am Kreuz, der Jesus als den Sohn Gottes erkannte. Heute, so der Diakon weiter, dürfe man in diesem Kind das Gesicht Gottes erkennen, der zu den Menschen kommt. Gerade die Schwachen und Namenlosen liegen diesem Gott am Herzen, für die er zum „Licht der Welt“ werde. Peintinger erinnerte aber auch an die Worte Jesu: „Ihr seid das Licht der Welt“ und zeigte den Gläubigen Möglichkeiten auf selbst zum Licht für andere zu werden. Dabei erwähnte er das Brunnenprojekt von Pfarrvikar Matthias Tang oder die traditionelle Adveniat-Kollekte an Weihnachten. Am Ende des Gottesdienstes wurde dann auch das Geheimnis um das Geschenkpäckchen aus der Predigt gelüftet. Kleine Süßigkeiten waren darin verpackt, die die Geistlichen am Ende des Gottesdienstes an die Besucher verteilten.

 

Weihnachten Blaibach 2021 2


Am zweiten Weihnachtstag war es erneut Pfarrvikar Tang, der den Gottesdienst zelebrierte. Er stellte das Fest der Heiligen Familie in den Mittelpunkt seiner Predigt, das traditionell am Sonntag nach Weihnachten gefeiert wird. Da es in diesem Jahr mit dem Fest des Heiligen Stephanus, dem sogenannten 2. Weihnachtsfeiertag zusammenfällt, verdränge es das Fest des Heiligen. Für viele Menschen passe das Fest der Heiligen Familie sowieso besser zu Weihnachten, als das Fest des gesteinigten Märtyrers Stephanus. Aber auch die Heilige Familie werde nicht von Angst und Schmerzen verschont, so der Prediger und erinnerte dabei an die Suche von Josef und Maria, als der 12-jährige Jesus im Tempel blieb.

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Weihnachten in Blaibach festlich gefeiert
Foto: Weihnachten Blaibach 2021

Taufe von einem Kind in unserer Pfarrkirche

(18. 12. 2021)

Mayla empfing das Sakrament der Taufe

Am vergangenen Sonntag fand die letzte Taufe in diesem Jahr statt, Monsignore Augustin Sperl durfte einem kleinen Erdenbürger das Sakrament spenden.

 

Carina und Klaus Hollmeier aus dem Steinhauerweg hatten ihre Tochter Mayla Christine zum Altar in der Pfarrkirche St. Elisabeth gebracht. Zu Beginn der Tauffeier sprach der Priester davon, dass die Christen in zwei Wochen Weihnachten feiern werden, den Geburtstag von Jesus. Gott sei Mensch geworden und habe sein Leben als kleines Kind begonnen. Jedes Kind sei eine Botschaft Gottes: Dass Gott zum Menschen steht, ihn liebt und sein ewiges Heil und Leben wolle. In der Taufe werde dieses Leben geschenkt, so Sperl. In seiner Predigt ging der Geistliche auf den Namen des Kindes ein. Mayla stamme aus dem Arabischen und bedeute „Hoffnung“. Die Menschen können etwas von Gott erhoffen und selber zur Hoffnung für andere Menschen werden, so der Prediger. Weiter ging er auf die Salbung mit dem Chrisamöl und die Taufkerze ein, bevor er Mayla das Sakrament der Taufe spendete. Der Neugetauften steht als Patin die Schwester der Mutter, Lisa Vogl, zur Seite. Taufzeuge ist Christoph Kramm, ein Freund des Vaters. Die musikalische Gestaltung des Taufgottesdienstes oblag der Sängerin Stefanie Ott aus Bad Kötzting.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

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Foto: Taufe Hollmeier Blaibach

Staffelstern der Sternsinger in unserer Pfarrei

(13. 12. 2021)

Staffelstern der Sternsinger zu Gast in der Pfarrei

 

Am Samstag stand der Vorabendgottesdienst zum 3. Advent ganz im Zeichen des Staffelstern der Sternsinger. Pfarrvikar Matthias Tang zelebrierte die Gottesdienstfeier. Gemeindereferent Franz Strigl hatte die Gebetstexte und die Katechese mit den Jugendlichen einstudiert.

 

Der Staffelstern der Sternsinger-Organisation war auf seiner Reise durch das Bistum Regensburg an diesem Wochenende auch in den Pfarrgemeinden Miltach, Blaibach und Harrling/Zandt/Altrandsberg angekommen. In drei Gottesdiensten (am Samstag Abend in Blaibach und Altrandsberg) und auch am Sonntag in Miltach wurden von Kindern verbindende Texte gesprochen.

 

Die Diözese Regensburg ist nach 1998 nämlich zum zweiten Mal Gastgeber der bundesweiten Eröffnung der Aktion Dreikönigssingen 2022, die am Donnerstag, 30. Dezember 2021 in Regensburg gefeiert wird. Die Sternsinger werden dazu aus allen Teilen des Bistums anreisen. „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ lautet das Motto der 64. Aktion Dreikönigssingen, bei der auf die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika aufmerksam gemacht werden soll. Im Vorfeld der bundesweiten Eröffnung wird der Staffelstern im Bistum Regensburg für die Anliegen der Sternsinger werben. Der zwei Meter große Staffelstern mit einem Sterndurchmesser von 60 cm wird dabei wie ein Staffelstab immer weitergegeben und am 30. Dezember an das nächste Gastgeberbistum überreicht.

 

Staffelstern Sternsinger Blaibach

 

Text: Christian Röhrl, Miltach

Bilder: Franz Strigl

Foto zur Meldung: Staffelstern der Sternsinger in unserer Pfarrei
Foto: Staffelstern Bistum in Blaibach

Neue Ministranten für unsere Pfarrgemeinde

(08. 12. 2021)

Blaibachs neue Ministranten wurden vorgestellt

Die Schar der Ministranten in der Pfarrei St. Elisabeth Blaibach ist wieder größer geworden, am Vorabendgottesdienst zum 2. Advent wurden sie der Pfarrgemeinde vorgestellt.

 

Monsignore Augustin Sperl zeigte sich erfreut, dass sich wieder mehrere Kinder nach ihrer Erstkommunion zum Dienst am Altar bereiterklärt haben. Im Rahmen des Gottesdienstes stellte er den Gläubigen die neuen Ministranten der 4. und 5. Klasse vor. Dies sind Jakob Brandl, Anna Ziereis, Miquel Almudéver, Nina Christl, Lotta Bergbauer, Luisa Wiesmeier, Paul Fischl und Sophia Dattler. Ihnen nahm er das Versprechen ab, freudig ihren Dienst am Altar zu tun und damit zu einer lebendigen Pfarrgemeinde beitragen. Dieses Versprechen bestätigten die neuen Altardiener mit einem kräftigen „Ich bin bereit“. Im Anschluss segnete der Geistliche die Ministrantenkreuze, die ihnen von Gemeindereferent Franz Strigl überreicht wurden. Diese sollen die neuen Messdiener mit Stolz bei ihrem Dienst tragen. Monsignore Sperl dankte ihnen für diese Bereitschaft und verdeutlichte, dass Ministranten ihren Diensten bei den unterschiedlichsten liturgischen Feiern nicht nur für Gott verrichten, sondern auch zur Freude der Gottesdienstbesucher. Seinen Dank richtete der Geistliche auch an die Eltern, die ihren Kindern ermöglichen, diesen Dienst auszuüben sowie den Ministranten aus der Leiterrunde, Matthias Kerner, Andreas Aschenbrenner, Sophia Titz, Sarah Cramer und Jonas Geiger, die diese Kinder auf ihren Dienst vorbereitet haben. Derzeit verrichten in Blaibach 21 Ministranten den Dienst am Altar, weitere Neulinge sind herzlich willkommen.

 

Aufnahme Minis Blaibach 2021 1    Aufnahme Minis Blaibach 2021 2

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Neue Ministranten für unsere Pfarrgemeinde
Foto: Aufnahme Minis Blaibach 2021

Tauffeier für ein Mädchen in unserer Pfarrkirche

(16. 11. 2021)

Das Sakrament der Taufe für Anna Lena

Am Sonntagvormittag empfing in der Pfarrkirche St. Elisabeth Blaibach wieder eine kleine Erdenbürgerin das Sakrament der Taufe.

 

Monsignore Augustin Sperl nahm Anna Lena, Tochter der Eheleute Eltern Stefan und Ramona Maria Grimm, geborene Meinert, in die Gemeinschaft Christi auf. Als Patin steht der Neugetauften Melanie Fuidl-Breu zur Seite. Bei der Taufspendung salbte der Priester Anna Lena mit heiligem Chrisamöl und übergoss sie mit Taufwasser, anschließend legte er ihr noch das weiße Taufkleid an. Dazu sagte der Taufspender: „Dieses weiße Kleid soll dir ein Zeichen dafür sein, dass du in der Taufe neu geschaffen worden bist und – wie die Schrift sagt – Christus als Gewand angezogen hast. Bewahre diese Würde für das ewige Leben.“ Die Eltern bat der Geistliche, ihrer Tochter den christlichen Glauben zu lehren und ihr nie die Liebe aufzukündigen, selbst wenn sie den Eltern einmal Kummer bereiten sollte. Der Gottesdienst schloss mit einem Marienlied, begleitet von Organist Andreas Müller an der Orgel.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Tauffeier für ein Mädchen in unserer Pfarrkirche
Foto: Taufe Grimm Blaibach

Allerheiligen - Andacht und Gräbersegnung auf dem Friedhof

(03. 11. 2021)

Der Verstorbenen gedacht

Die Gläubigen gedachten zu Allerheiligen ihrer verstorbenen Angehörigen, traditionell wurden die Gräber am Friedhof gesegnet.

 

An Allerheiligen sprach Monsignore Augustin Sperl davon, dass dieses Fest oftmals einen schwarzen Trauerflor angesteckt bekomme, jedoch sei es in Wahrheit ein Freudenfest, denn an diesem Tag werde die Ernte Gottes eingefahren. Weiter sprach der Priester davon, dass die Heiligen den Menschen heute noch helfen können, das Leben im Glauben zu bewältigen.

 

Allerseelenandacht Blaibach 2021 1


Am Nachmittag fand in diesem Jahr pandemiebedingt kein Gottesdienst in der Pfarrkirche statt, groß war jedoch die Schar der Angehörigen auf dem Friedhof, die ihrer Verstorbenen gedachten. Gemeinsam mit Kantor Ludwig Baumgartner und Lektor Josef Höpfl hielt Pfarrer Sperl die Andacht mit Gräbersegnung. Dabei sprach er davon, dass Allerseelen weniger ein Tag der Erinnerungen und des Rückblickes auf die Verstorbenen sei, sondern dazu einlädt, den Blick nach vorne zu richten. Die Christen glauben, dass die Gemeinschaft mit Gott das Ziel des Lebens sei, und so sei die letzte eigentliche Ruhestätte nicht das Grab, sondern Gott. Bevor der Priester mit Weihwasser und Weihrauch die Gräber segnete, verlas er namentlich die seit Allerheiligen 2020 verstorbenen 22 Pfarrangehörigen und drei evangelischen Mitchristen. Auch bei der Abendmesse am Allerseelentag wurden ihnen nochmals namentlich gedacht, für jeden Verstorbenen stand eine brennende Kerze vor dem Altar, den Angehörigen wurde jeweils eine gesegnete Kerze überreicht, die sie auf das Grab ihrer Verstorbenen stellen können.

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Allerheiligen - Andacht und Gräbersegnung auf dem Friedhof
Foto: Allerseelenandacht Blaibach 2021

Jubelpaare feiern in unserer Kirche ihr Ehejubiläum

(19. 10. 2021)

Jubelpaare erneuerten ihr Eheversprechen

19 Ehepaare nahmen am Wochenende am Ehejubiläums-Gottesdienst teil, sie dürfen auf viele gemeinsame Jahre zurückblicken.

 

An diesem Sonntag, dem Allerweltskirchweih-Sonntag, sei man dankbar für Früchte der Erde. Die anwesenden Ehejubilare können gleichsam ebenfalls Erntedank feiern, denn sie dürfen dankbar Rückschau halten auf viele gemeinsame Jahre und Jahrzehnte in Freud und Leid, so Monsignore Augustin Sperl am Beginn des Gottesdienstes.

 

Diakon Martin Peintinger sprach bei seiner Predigt davon, dass man sich an so einem Tag wieder an die Anfänge der Partnerschaft zurückerinnern solle, aber auch an den gemeinsamen Weg bis heute mit Höhen und Tiefen. Er verglich die Ehe mit einer Brücke, welche die beiden Herzen auf immer verbindet. Eine Brücke baue man nicht auf Sand, sondern auf ein festes Fundament, so der Diakon. Die einzelnen Brückenpfeiler brauchen ein solides, tragfähiges Fundament wie beispielsweise Achtung voreinander, Anerkennung oder gegenseitiges Vertrauen. Sei die Grundlage gelegt, gehe es daran, einzelne Brückenpfeiler zu erstellen. Diese können bestehen aus: Ehrlichkeit, Toleranz, Verständnis füreinander, Geduld, Beharrlichkeit, Fürsorge, Offenheit für Neues im Leben und vielem mehr, so der Prediger weiter. Hinzu komme die Familie, die Kinder und Enkel, die einem selber und der Partnerschaft Halt und Kraft geben. Da diese Jubelpaare vor vielen Jahren eine christliche Ehe eingegangen seien, solle ein Haupt-Brückenpfeiler ihrer Liebe der christliche Glaube sein. Damals haben sie sich vor Gottes Angesicht den heiligen Bund der Ehe versprochen und Gott habe Ja zur Liebe gesagt, sagte Peintinger. Er hoffe, dass sie dies in den vielen Jahren der Liebe gespürt haben, dass Gott mit ihnen auf diesem gemeinsamen Weg unterwegs gewesen sei. Die beste Brücke brauche jedoch hin und wieder eine grundlegende Überprüfung und womöglich eine Instandhaltung. Selbiges gelte für die Brücke der Liebe. Es gebe sicherlich Ehen, wo man nebeneinander her lebt. Wenn etwas nicht Vorhergesehenes komme, bringe es diese Brücke der Liebe zum Einsturz. Deshalb solle man nicht aufhören, an den Grundpfeilern der Beziehung zu arbeiten, bat der Diakon. Ein gutes Wort für den Partner, kleine Geschenke, eine gemeinsame Auszeit, eine Überraschung und vieles mehr könne dazu beitragen, dass diese Liebesbrücke nicht baufällig werde. Der Diakon sei sich sicher, auch nach 55 Jahren erfreue es den Partner immer noch, wenn die drei berühmten Worte gesprochen werden. Und noch ein Gedanke sei ihm wichtig: „Vergesst im gemeinsamen Leben den Herrgott nicht. Dankt für das Geschenk der Liebe. Bittet ihn, auf den Partner Acht zu geben und ihn zu beschützen“. So möge Gott die Liebe immer wieder segnen, gerade in schweren Zeiten. Gerade dann sei es wichtig, ein festes Fundament zu haben, an dem man sich festklammern könne, damit nicht alles zum Einsturz komme. Abschließend wünschte er den Jubelpaaren viele gemeinsame und vor allem glückliche Jahre und dass der Segen Gottes allezeit mit dabei sei.

 

Ehejubiläum 2021 Blaibach


Nach der Predigt erneuerten die Jubelpaare ihr Eheversprechens und Monsignore Sperl erteilte den Ehejubilaren den Segen. Die Lesung und Fürbitten wurden von den Pfarrgemeinderatssprechern Markus Kerner und Regina Franz vorgetragen, Organist Thomas Raab oblag die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes.


Nach dem Gottesdienst, der mit Te Deum beschlossen wurde, gab es für die Frauen eine Rose und eine Kerze für jedes Jubelpaar, zudem ein kleines Präsent vom Pfarrgemeinderat, da der sonst übliche Empfang im Pfarrheim coronabedingt nicht durchgeführt werden konnte.

 

25 Jahre Kornelia und Christian Schötz
40 Jahre

Andrea und Robert Karl

Erna und Peter Dattler

Ingrid und Franz Eckl

Marlies und Karl Klein

Eva und Josef Ostermeier

Claudia und Josef Schmidt

Lydia und Gerhard Seiderer

Renate und Max Wensauer

45 Jahre

Angelika und Ludwig Bielmeier

Rosina und Xaver Brem

Elisabeth und Josef Höpfl

Aloisia und Johann Kernbichl

Maria und Josef Stoiber

50 Jahre

Helga und Herbert Wiesmeier

Ella und Erich Christl

55 Jahre

Margit und Manfred Vogl

Monika und Heinz Nazet

Sonja und Karl Günter

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Jubelpaare feiern in unserer Kirche ihr Ehejubiläum
Foto: Ehejubiläum 2021 Blaibach

Erntedankfest mit einem wunderbaren Erntealtar gefeiert

(05. 10. 2021)

Erntedank in Blaibach

 

Aus Termingründen wurde das Erntedankfest in der Pfarrei Blaibach bereits  um eine Woche vorverlegt. Der Obst- und Gartenbauverein hatte den Erntealtar wunderbar geschmückt. Pater Benedikt aus dem Franziskanerkloster Neukirchen b. Hl. Blut segnete die Gaben. Gemeindereferent Franz Strigl gestaltete zusammen mit den Blaibacher Schulkindern den Gottesdienst. Als Thema wählte er den Sonnengesang des Heiligen Franziskus und veranschaulichte so, wie Schwester Sonne, Bruder Mond, Schwester Liebe und Bruder Tod unser Leben begleiten.

 

Erntedank Blaibach 2021 1    Erntedank Blaibach 2021 3
     
Erntedank Blaibach 2021 4   Erntedank Blaibach 2021 2

 

Text u. Bilder: Waltraud Oberberger und Ingrid Hamberger, Blaibach

Foto zur Meldung: Erntedankfest mit einem wunderbaren Erntealtar gefeiert
Foto: Erntedank Blaibach 2021

Taufsakrament für zwei Kinder gespendet

(14. 09. 2021)

Zwei Kinder empfingen das Sakrament der Taufe

 

Kürzlich durfte Monsignore Augustin Sperl wieder zwei Kinder in die Gemeinschaft Christi aufnehmen.

 

Christina und Simon Graßl aus Miltach hatten für ihren Sohn Felix das Sakrament der Taufe erbeten. Dem kleinen Felix steht Andreas Stocker, Bruder der Mutter, als Taufpate zur Seite. Auch Vincent Hötzl, Sohn von Ramona Brandl und Marcel Hötzl aus Blaibach, wurde in die Gemeinschaft Christi aufgenommen. Das Patenamt für den kleinen Vincent hat Helena Hötzl aus Eichenzell übernommen. In seiner Predigt ging der Priester unter anderem auf die Symbole ein, die bei der Taufe Anwendung finden. Das Geheimnis der Taufe werde in Zeichen gedeutet. Dem Wasser, welches das ewige Leben symbolisieren soll, die Salbung mit Chrisam, sodass der Täufling Christus angehört – er gesalbt werde zum Priester, König und Propheten in Ewigkeit. Und die Taufkerze, das Symbol für Christus, der den Tod besiegt hat. Gott entziehe uns nie seine Liebe, so Sperl. So sollen auch die Eltern nie ihren Kindern die Liebe aufkündigen, auch wenn ihnen die Kinder einmal Kummer bereiten sollten. Sie sollen ihren Kindern helfen, Gott und den Nächsten zu lieben. Die musikalische Umrahmung der Tauffeier oblag der Sängerin Stefanie Ott aus Bad Kötzting.

 

Text: Alexander Ziereis, Blaibach

Bild: Walter Grassl, Miltach

Foto zur Meldung: Taufsakrament für zwei Kinder gespendet
Foto: Taufe Blaibach 2021

Pfarrer Francis Enyam in unserer Pfarrei verabschiedet

(29. 08. 2021) Am vergangenen Wochenende verabschiedeten die Pfarrgemeinden Blaibach und Miltach Pfarrer Dr. Francis Couston Enyam, der für vier Wochen in der Pfarreiengemeinschaft gewirkt hat.

Foto zur Meldung: Pfarrer Francis Enyam in unserer Pfarrei verabschiedet
Foto: Verabschiedung Pfarrer Francis Blaibach

Erneut wurde das Taufsakrament in unserer Pfarrkirche gespendet

(10. 08. 2021)

Das Sakrament der Taufe für Isabella und Ronja

Es war nicht nur ein Sonntag, sondern zugleich ein Festtag, so Monsignore Augustin Sperl, der am Wochenende wieder zwei Kinder in die Gemeinschaft Christi aufnehmen durfte.

 

Die in Wenzenbach wohnhaften Eheleute Florian und Maria Hiller, geborene Weiß aus dem Blaibacher Ortsteil Reckendorf, hatten für ihre zweite Tochter Isabella Anna das Sakrament der Taufe erbeten, das Patenamt hatte Florian Weiß übernommen. Auch die Eheleute Markus und Kerstin Schötz, geb. Liebl aus Blaibach brachten ihre zweite Tochter Ronja zum Altar, Pate ist Tobias Bucher.

 

Die Eltern haben ihre Kinder in die Kirche gebracht, damit sie aufgenommen werden in diese Gemeinschaft, damit sie hineingenommen werden in die Gemeinschaft mit Jesus, so der Priester bei seiner Predigt. In der Taufe werde der Grundstein gelegt für den Empfang aller anderen Sakramente, die Taufe schenke Anteil am Leben Jesu. Das kostbarste was ein Mensch empfangen könne, sei die Taufe, weil sie durch Christus die Gewissheit auf ewiges Leben verheiße, so Sperl. Auch erläuterte er die bei einer Taufe verwendeten Symbole wie das Taufwasser, das Chrisamöl oder die Taufkerze und bat die Eltern, ihren Kindern nie die Liebe aufzukündigen, auch wenn sie ihnen einmal Kummer bereiten sollten. Weiter ermutigte er Eltern und Paten, den Kindern zu helfen, Gott und den Nächsten zu lieben. Nachdem der Geistliche den beiden Kindern das Sakrament der Taufe gespendet hatte, wurden sie am Ende der Tauffeier, die musikalisch von Organist Thomas Raab gestaltet worden war, noch mit einem Lied der Gottesmutter Maria empfohlen.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Erneut wurde das Taufsakrament in unserer Pfarrkirche gespendet
Foto: Taufe Blaibach 2021

Taufsakrament für zwei Kinder gespendet

(16. 07. 2021)

Taufsakrament für Franziska und Leonie

Am Sonntagnachmittag durfte Diakon Martin Peintinger in der Pfarrkirche St. Elisabeth Blaibach zwei Kinder in die Gemeinschaft Christi aufnehmen.

 

Das Ehepaar Dominik und Christina Schmidberger hatten für ihre zweite Tochter das Sakrament der Taufe erbeten. Der kleinen Leonie steht Michael Schmidberger, der Bruder des Vaters zur Seite. Dem zweiten Täufling, Franziska Mathilda Bachl, zweites Kind von Martin Kloos und Marina Bachl, steht Ramona Lang, die Schwester des Vaters, zur Seite.

 

Taufe Blaibach 2021

 

Der Zelebrant bat die Eltern und Paten, die Kinder im Glauben zu erziehen und mit ihren Kindern zu beten. Die Paten sollen die Eltern bei dieser Aufgabe beistehen und sie unterstützen. In seiner Predigt ging der Diakon auf das zuvor gehörte Evangelium ein. Dort sei Jesus die Frage gestellt worden, welches Gebot das Wichtigste sei. Auch wenn Jesus die Frage beantworten konnte, so sei dies im Judentum nicht so einfach, so der Diakon. Es gab zu damaliger Zeit über 500 Verbote und mehr als 300 Gebote. Der Prediger sagte zu den Eltern, dass sie ihren Kindern zwar nicht über 300 Gebote beibringen müssen, die zehn Gebote wären jedoch wünschenswert. Noch wichtiger sei, zu schaffen, den Kindern beizubringen Gott und den Menschen zu lieben – nur dann könne man Christ sein, so Peintinger. Es helfe nicht, jeden Sonntag in der Kirche die zehn Gebote zu beten, aber kein Interesse an den Mitmenschen zu zeigen. Auch sei es der falsche Weg, viel mit Menschen zu tun zu haben, aber Gott dabei zu vergessen. So äußerte der Diakon die Bitte an alle: „Bringt euren Kindern beides bei!“ Für die Kinder sei wichtig, Gott zu lieben und Freude daran zu haben, das sind getauft sind. Sie sollen die Freude spüren, das Gott ist in ihren Herzen sei - können dies aber nur spüren, wenn Eltern und Paten sie dabei unterstützen. Abschließend bat der Prediger die Eltern und Paten, den Kindern auch zu lehren, tatkräftige Menschen zu werden, die mit beiden Beinen im Leben stehen. Menschen die Gut und Böse zu unterscheiden können und die Achtung haben vor ihren Mitmenschen. Nachdem Diakon Martin Peintinger Leonie und Franziska das Sakrament der Taufe gespendet hatte, wurden die beiden Neugetauften noch mit einem Lied der Gottesmutter Maria empfohlen. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Marie Bachl sowie Julia und Roland Häring.

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Taufsakrament für zwei Kinder gespendet
Foto: Taufe Blaibach 2021

Feierliche Kommunion in unserer Pfarrgemeinde

(28. 06. 2021) Kommunion Blaibach 2021

Foto zur Meldung: Feierliche Kommunion in unserer Pfarrgemeinde
Foto: Kommunion Blaibach 2021

Fatima-Pilgermadonna zu Gast

(21. 06. 2021)

Pilgermadonna aus Fatima war in Blaibach zu Gast

 

Die von Papst Paul VI. vor mehr als 50 Jahren ausgesandte Pilgermadonna der Muttergottes von Fatima machte in der vergangenen Woche Station im Regental. Am Montag Abend in Blaibach und am Freitag dann in Miltach. Jeweils am Abend, versammelten sich viele Gläubige in den beiden Pfarrkirchen und beteten zusammen den Fatima-Rosenkranz. Gerade in der aktuellen Zeit der Corona Pandemie war es vielen ein großes Anliegen zur Mutter Gottes von Fatima beten zu können. Nach der Messfeier und der Marienverehrung, formierte sich in beiden Pfarrgemeinden eine Prozession mit der Gottesmutter. In Blaibach führte der Weg rund um die Pfarrkirche. Dabei begleiteten die Kommunionkinder die Marienfigur aus Fatima. In Miltach trugen 4 Männer die Figur zum St. Martinsplatz, wo der Abschluss, ebenfalls im Beisein der Kommunionkinder, stattfand.

 

Monsignore BGR Augustin Sperl leitete gemeinsam mit Gemeindereferent Franz Strigl die Marienfeier. Diakon Walter Karger hatte zusammen mit seiner Gattin die Mutter Gottes von Donaustauf her in die Regentalgemeinden gebracht. Diakon Karger war es auch, der bei der Predigt in Miltach und Blaibach den Kommunionkindern und den anwesenden Gläubigen das Anliegen und die Erscheinungen von Fatima näherbrachte. Mit ein paar Worten beschrieb der Diakon die Geschichte dieser Marienfigur und der Wallfahrt durch das Bistum Regensburg.

 

Jeweils am Ende schloss die Feuerstunde  mit dem Engel des Herrn und jeder Anwesende hatte die Möglichkeit, einen Einzelsegen mit den Reliquien der Heiligen Seherkinder aus Fatima Jacinta und Franzisco empfangen zu können.

 

Text: Christian Röhrl, Miltach

Bilder: Christian Röhrl, Franz Strigl, Miltach

Ingrid Hamberger, Blaibach

Foto zur Meldung: Fatima-Pilgermadonna zu Gast
Foto: Fatima Pilgermadonna

Fronleichnam in unserer Pfarrgemeinde festlich gefeiert

(06. 06. 2021)

„Lebendigen Leib Christi“ gefeiert

Traditionell begeht die katholische Kirche 60 Tage nach Ostern das Hochfest Fronleichnam, auch in der Pfarrei St. Elisabeth in Blaibach wurde dieses am vergangenen Donnerstag gefeiert.

Bereits beim Vorabendgottesdienst beteiligten sich die diesjährigen Erstkommunionkinder und begleiteten Monsignore Augustin Sperl und die Monstranz am Ende der Messfeier bei einer kleinen Prozession um die Pfarrkirche. Am Fronleichnamstag selbst waren jeweils auch kleine Abordnungen der kirchlichen und weltlichen Ortsvereine mit ihren Fahnen, sowie Bürgermeister und Gemeinderäte beim Gottesdienst zugegen. In seiner Begrüßung ging Monsignore Sperl auf die Bedeutung des Namens „Fronleichnam“ ein. Der Name deute auf keinen Leichnam oder ähnliches hin, sondern allein auf den lebendigen Leib des Herrn, der in der Gestalt von Brot und Wein besonders verehrt werde, so Sperl. In seiner Predigt blickte der Geistliche auf den historischen Ursprung des Festes Fronleichnam zurück. So sei im 13. Jahrhundert der Ordensfrau Juliana von Lüttich im Traum Jesus erschienen. In diesem Traum wünschte er sich ein Fest zu Ehren der Heiligen Hostie. Mit diesem Wunsch trat Juliana schließlich an ihren Bischof heran, der sie als Frau zur damaligen Zeit ernst nahm und in seinem Bistum ein solches Fest einführte. Später wurde dieser Bischof zu Papst Urban V., der das Fest Fronleichnam für die ganze katholische Kirche einführte. Durch die Wandlungsworte des Priesters bei der Eucharistiefeier geschehe eines der größten Wunder. Aus dem einfachen Brot werde der wahrhaftige Leib Christi, so Monsignore Sperl weiter. Natürlich gebe es auch viele Zweifler, die hinterfragen, ob diese Wandlung des Brotes tatsächlich stattfinde. Diesem Zweifel setzte der Prediger ein Erlebnis von Papst Franziskus aus seiner Zeit als Bischof in Buenos Aires entgegen. Franziskus habe dort ein unbeschreibliches Wunder erleben dürfen. Bei einem Gottesdienst sei eine gewandelte Hostie zu Boden gefallen. Wie es der Ritus vorsieht, wurde diese Hostie aufgelöst und sollte im Bereich der Kirche ausgegossen werden. Franziskus aber übergab die Substanz an einen befreundeten Wissenschaftler zur Untersuchung. Dieser stellte fest, dass das Material aus dem Herzmuskel eines lebenden Menschen stamme. An Fronleichnam, so der Prediger, würde der lebendige Leib Christi normalerweise in einer prächtigen Monstranz durch den Ort getragen. Diese Prozession sei ein sichtbares Zeichen des katholischen Glaubens. Zum zweiten Mal in Folge sei dies durch die Corona-Pandemie nicht möglich. Der Geistliche ermutigte die Gläubigen zum Gebet um das Ende der Pandemie, so dass vielleicht im kommenden Jahr das Fronleichnamsfest wieder als sogenannter „Prangertag“ gefeiert werden könne. Am Ende des Gottesdienstes setzte des Zelebrant das Allerheiligste in der Monstranz aus. Diese Monstranz, so erläuterte Sperl bereits in seiner Predigt, wurde schon 1670 von Sara Genoveva Notthaft zu Ehren Jesu gestiftet und trage noch immer das Wappen der Adelsfamilie. In Begleitung von Ministranten und Gemeindereferent Franz Strigl zog der Priester mit dem Allerheiligsten um die Pfarrkirche und spendete dort den Segen, den er abschließend auch den Gläubigen in der Pfarrkirche erteilte. Dank sprach der Ortsgeistliche allen aus, die beispielsweisen den wundervollen Blumenteppich vor dem Altar angefertigt haben, aber auch denen, die Birken am Kirchenaufgang aufgestellt hatten. Auch wenn es heuer keine Prozession gegeben habe, könne man sich so zumindest einen traditionellen Birkenzweig mit nach Hause nehmen.

 

Text: Alexander Ziereis, Blaibach

Bilder: Alexander Ziereis und Ingrid Hamberger, Blaibach

Foto zur Meldung: Fronleichnam in unserer Pfarrgemeinde festlich gefeiert
Foto: Fronleichnam Blaibach 2021

Drei Kinder in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen

(17. 05. 2021)

„Lasst die Kinder zu mir kommen“

Heidi Marlen Aschenbrenner sowie Lilly und Ben Josef Schmaderer empfingen ihr erstes Sakrament

 

Dieses Wochenende waren es gleich drei Kinder, denen Monsignore Augustin Sperl in der Pfarrkirche St. Elisabeth in Blaibach das Sakrament der Taufe spenden durfte.

 

Beim Beginn der Tauffeier blickte der Priester auf das Evangelium dieses Sonntags zurück, bei dem Jesus den Jüngern sagte, dass es keine größere Liebe gebe, als wenn jemand sein Leben hingebe für seine Freunde.

 

In seiner Predigt sprach der Priester davon, dass für diese Familien heute ein Festtag sei, denn ihre Töchter und ihr Sohn werden aufgenommen in die Gemeinschaft der Kirche. Eine Glaubensgemeinschaft mit weltweit etwa 2 Milliarden Menschen, die sich zu Jesus Christus bekennen. „Wer an ihn glaubt, hat ewiges Leben“, so der Prediger. Der Grundstein dieses ewigen Lebens werde heute in der Taufe gelegt. Die Taufe sei ein einfacher Vorgang: Der Priester gießt etwas Wasser auf das Köpfchen des Kindes und spricht die Taufformel. Doch dabei geschehe unendlich Großes, erklärte der Monsignore. In dieser Stunde sagt Gott für den Menschen unhörbar „Du bist meine geliebte Tochter, mein geliebter Sohn“. Ein größeres Geschenk könne Gott einem Menschen nicht machen, als dass er ihm seine Freundschaft anbietet und das Geschenk des Lebens. Das Leben eines Menschen werde einmal unweigerlich enden, doch es wird einmünden in die Gemeinschaft bei Gott. Er will, dass die Menschen Leben in Fülle haben – und die Taufe sei der Anfang dieses wunderbaren Lebens. Sperl wünschte den Eltern, dass die Kinder ihnen allezeit Freude bereiten, dass sie zugleich in schwierigen Zeiten für ihre Kinder da sein können und auch, dass sie jene Liebe und Güte aufbringen, die Gott dem Menschen entgegenbringt. Kinder habe man gern, doch wenn sie einmal größer geworden sind, bereiten sie den Eltern manchmal auch Kummer und Sorgen. Die Eltern sollen es dann machen wie Gott selbst: Er entzieht dem Menschen nie seine Freundschaft. Pfarrer Sperl bat die Eltern, stets zu ihren Töchtern und ihrem Sohn zu stehen. Jesus sagte einst: „Lasst die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht daran“, so der Prediger. Abschließend bat der Geistliche die Eltern, dass sie auch später dafür Sorge tragen sollen, dass die Kinder wirklich zu Jesus finden. „Vergessen Sie diesen 9. Mai nicht, kommen Sie eines Tages hierher zurück in diese Pfarrkirche und zeigen sie ihnen den Ort wo sie getauft worden sind.“ Der Taufstein schmücke erst seit gut einem Jahr diese Kirche, aber er sei der Ort, an dem Gott den Kindern sein Leben schenkt, so Sperl am Ende seiner Predigt.

 

Taufe Blaibach 2021

 

Anschließend spendete der Priester den drei Kindern das Sakrament der Taufe. Der kleinen Heidi Marlen Aschenbrenner, die zweite Tochter der Eheleute Theresa und Florian Aschenbrenner aus Schachendorf steht als Patin Marion Hirtreiter, die Schwester des Vaters zur Seite. Lilly Schmaderer steht Stefan Schmaderer als Pate zur Seite, für ihren Bruder Ben Josef Schmaderer hat Tobias Kirschbauer das Patenamt übernommen. Die Eltern der beiden Geschwister sind Lisa Schmaderer und Florian Kirschbauer aus dem Blaibacher Ortsteil Pulling.

 

Musikalisch wurde die Tauffeier von dem Gesangsduo „Zweisam – zwei Stimmen ein Klang“ aus Viechtach gestaltet, Wolfgang Eckl, der Großvater von Heidi Marlen, trug die Fürbitten vor.

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Drei Kinder in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen
Foto: Taufe Blaibach 2021

Taufsakrament für zwei junge Erdenbürger gespendet

(20. 04. 2021)

Sakrament der Taufe für Mia und Leon

 

Monsignore Augustin Sperl durfte am vergangenen Wochenende nach der Sonntagsmesse in der Pfarrkirche St. Elisabeth Blaibach zwei Kinder in die Gemeinschaft Christi aufnehmen.

 

Die Eheleute Bianca und Tobias Bucher aus Blaibach hatten für ihr zweites Kind, Mia Bucher, das Sakrament der Taufe erbeten. Der kleinen Mia steht die Schwester der Mutter, Lea-Fabiené Irrgang, als Taufpatin zur Seite. Das Ehepaar Bianca und Tobias Franz aus dem Blaibacher Ortsteil Reckendorf hatten ihr erstes Kind, Leon Franz, zum Altar gebracht. Taufpate des kleinen Leon ist Tobias Achatz, der Bruder der Mutter.


Zu Beginn der Tauffeier, die von Organist Andreas Müller an der Orgel musikalisch gestaltet wurde, sprach der Priester davon, dass Christen auf Christi Tod getauft seien, wie man beim Eingangslied hören konnte. Früher galt die Osternacht als der schönste Tauftermin der Christenheit. Ostern bedeute Auferstehung und Leben und das Gott zu den Menschen stehe. Genau dies dürfe man diesem Tag an diesen Kindern feiern.

 

Taufe Bucher Blaibach 2021


Bei seiner Predigt sprach der Monsignore davon, dass heute oft diskutiert werde, ob man kleine Kinder überhaupt taufen solle, sie zu Christen machen dürfe und ob man nicht warten solle, bis ein Mensch frei und bewusst „Ja“ sagen könne zum Glauben und zur Kirche. Die Eltern dieser beiden Täuflinge haben sich entschieden, mitzugeben, was ihnen selber wichtig sei: Vertrauen auf Jesus Christus und die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft aller, die an Gott glauben. Das gehörte Evangelium nenne einen Grund, warum die Taufe von Kindern sinnvoll sei. Für Jesus seien die Kinder Vorbilder. Nicht, weil sie rein, kindlich und unschuldig seien, sondern weil es schutzbedürftig seien, keinen Besitz haben und auf andere angewiesen seien. Nahrung, Kleidung – alles werde ihnen von den Eltern gegeben. Ein Kind könne zudem keine eigenen Leistungen vorweisen, ein Kind muss darauf vertrauten, von anderen angenommen, geliebt und unterstützt zu werden. Es vertraue darauf, dass da Hände und Arme sind, in denen Das Kind sicher ist. Die Kindertaufe sei keine Notlösung, sie ist ein besonderes Zeichen, so der Priester. Sie sei Ausdruck des Glaubens, dass Gott den Menschen liebt und annimmt, ob klein oder groß, ob gesund oder schwach, arm oder reich. Die Taufe mache bewusst, dass das Reich Gottes dem Menschen gehöre, die keineswegs auf ihre Leistungen pochen, auf ihr Wissen, sondern die sich öffnen und beschenken lassen. Abschließend sagte Sperl zu den Anwesenden, dass man werde solle wie ihre Kinder: Offen und vertrauensvoll. Man solle sich von Gott beschenken lassen.

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Taufsakrament für zwei junge Erdenbürger gespendet
Foto: Taufe Franz Blaibach 2021

Ostern in unserer Pfarrgemeinde festlich gefeiert

(05. 04. 2021) Gründonnerstag Pfarrei Blaibach Ostern 2021

Foto zur Meldung: Ostern in unserer Pfarrgemeinde festlich gefeiert
Foto: Ostern Blaibach 2021

Palmsonntag führt hin zu den Kartagen und zu Ostern

(28. 03. 2021)

Palmweihe diesmal auf andere Art

Am Wochenende feierte die Pfarrei Blaibach mit zwei Gottesdiensten zum Palmsonntag den Start in die Heilige Woche und erinnerte dabei an den Einzug Jesu in Jerusalem.

Bereits beim Vorabendgottesdienst am Samstagabend segnete Monsignore Augustin Sperl die von den Gläubigen mitgebrachten Palmbüschel, die im Mittelgang der Pfarrkirche abgelegt worden waren. Da coronabedingt die sonst übliche Palmweihe bei der Rösch-Kapelle und die damit verbundene Prozession zur Pfarrkirche entfallen musste, oblag es am Palmsonntag Pfarrvikar Matthias Tang, zu Beginn des Gottesdienstes die Segnung der Palmbüschel in der Pfarrkirche durchzuführen. Im Anschluss daran verkündete Diakon Martin Peintinger das Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem. Pfarrgemeinderatssprecher Markus Kerner und seine Stellvertreterin Regina Franz trugen beim Gottesdienst gemeinsam mit Pfarrvikar Tang die für diesen Tag traditionell in der Liturgie vorgesehene Leidensgeschichte Jesu vor. Diakon Peintinger brachte bei seiner Predigt kurze Gedanken zum Palmsonntag. So erreiche das Kirchenjahr mit dem Palmsonntag und der Karwoche seinen Höhepunkt. Es seien die drei österlichen Tage, das „Triduum Paschale“, welches mit der Feier des Palmsonntags und der Karwoche eingeläutet werde. Dabei gehe es um die Feier der Erlösung, die der ganzen Welt und jedem Menschen durch Christi Tod und Auferstehung geschenkt wurde. Den Palmsonntag beschrieb der Prediger wie eine Ouvertüre, eine feierliche Eröffnung. Wie einst die Menschen in Jerusalem Jesus huldigten, so feiere die Kirche an diesem Tag Christus als den Bezwinger des Todes und Spender neuen, unsterblichen Lebens. Doch dieser Tag trage auch einen harten Spannungsbogen in sich, so Peintinger. Nach der Palmprozession und Jubelgesängen erfolge ein jäher Abbruch. Aus den jubelnden „Hosanna-Rufen“ werde schon bald ein niederschmetterndes „Kreuzige ihn!“. Oft sei es im eigenen Leben auch so, Freud und Leid liege sehr nahe beieinander. Dies erlebe man derzeit hautnah – die Pandemie verändere nicht nur das eigene Leben, sondern die ganze Welt. Vielleicht sei die momentane Prüfung die der Menschheit auferlegt ist eine große Chance für alle, um wieder mehr den Blick für das Wesentliche zu suchen und wieder mehr den Mitmenschen im Blick zu haben, so der Diakon am Ende seiner Predigt.

 

Den Bericht zum Wortgottesdienst der Kommunionkinder in der Pfarrkirche zu Miltach ist unter dem nachfolgenden Link zu finden. Dort gibt es auch zahlreiche Bilder.

 

Folgen sie diesem Link: Wortgottesdienst zum Palmsonntag

 

Text: Alexander Ziereis, Blaibach

Bilder: Ingrid Hamberger, Blaibach

Foto zur Meldung: Palmsonntag führt hin zu den Kartagen und zu Ostern
Foto: Pfarrvikar Matthias Tang segnet die Palmbuschen

Pfarrgemeinde gratuliert Monsignore Sperl zu seiner Ernennung

(31. 01. 2021) Monsignore Sperl Blaibach

Foto zur Meldung: Pfarrgemeinde gratuliert Monsignore Sperl zu seiner Ernennung
Foto: Monsignore Sperl Blaibach 2020

Unser Pfarrer Augustin Sperl mit dem Ehrentitel "Monsignore" ausgezeichnet

(25. 01. 2021)

Päpstliche Ernennung für Pfarrer Augustin Sperl

Ernennung im Auftrag von Papst Franziskus durch Bischof Rudolf Voderholzer

 

Am vergangenen Sonntag wurde Pfarrer BGR Augustin Sperl im Hohen Dom zu Regensburg von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer nach einer nachmittäglichen Pontifikalverper, eine besondere Ehre zu teil. Papst Franziskus hat Pfarrer Sperl auf Vorschlag der Diözese Regensburg zum „Kaplan Seiner Heiligkeit“ (Monsignore) ernannt. Bischof Voderholzer zeichnete im Dom St. Peter Geistliche und Laien, also Weltchristen, gleichermaßen für ihre Verdienste aus. Geehrt wurden außerdem vier Geistliche und neun Weltchristen (Laien), die sich auf dem Gebiet des Krippenbaus große Verdienste erworben haben. Vier Geistliche durften den Titel des Bischöflich Geistlichen Rates entgegennehmen. Die Laien, darunter auch eine Äbtissin, erhielten die Wolfgangsmedaille. Wegen der geltenden Coronavorschriften wurden die Urkunden vom Bischof nicht direkt überreicht, sondern lagen auf Tischen zur Mitnahme bereit. Dies steht im Zusammenhang mit der Idee von Bischof Voderholzer: „Wir lassen nichts ausfallen, wir lassen uns etwas einfallen.“ Unter Wahrung aller Abstandsregeln war der Dom gut gefüllt mit Gläubigen, vor allem auch nahen Bekannten und Ehrengästen der geehrten Personen.

 

Pontifikalvesper zum Jahrestag der Bischofsweihe

Bei der vorangegangenen kirchlichen Feier, anlässlich des Jahrestags der Bischofsweihe von Dr. Rudolf Voderholzer dankte der Oberhirte bei dieser Gelegenheit allen, die ihn bei der Leitung der Diözese unterstützen sowie überhaupt allen, die sich für die Verkündigung und Weitergabe des Glaubens einsetzen. Gerade das letzte Jahr war ein ganz außergewöhnliches, herausforderndes Jahr und hatte viel Schaffenskraft und neue Ideen von den Betroffenen abverlangt. Die musikalische Gestaltung lag bei dem Vokalensemble der Dommusik unter der Leitung von Domkapellmeister Christian Heiß. An der Orgel saß Prof. Franz Josef Stoiber.

 

Pfarrer BGR Augustin Sperl wurde im Hohen Dom zu Regensburg von Bischof Rudolf Graber,  am 23. Juni 1979 zusammen mit weiteren 16 Kurskollegen, zum Priester geweiht. Eine Woche später konnte er in seiner Heimat Niedernkirchen im Rott-Tal die feierliche Primiz begehen. Danach führte den Geistlichen sein Weg in die Pfarreien „Maria Himmelfahrt“ in Deggendorf (1979 – 1981) und Furth im Wald (1981 - Januar 1984). Mit gerade mal 31 Jahren wurde Pfarrer Sperl schließlich im Februar 1984 die Verantwortung für die Pfarrgemeinde Blaibach übertragen.

 

Neben dem Amt des Dekans für das Dekanat Kötzting, welches er von September 1996 bis Januar 2016 fast 20 Jahre bekleidete, wurde Pfarrer Sperl schließlich im September 2001 die Sorge für die Pfarrgemeinde Miltach übertragen. Und im vergangenen Jahr erfolgte schließlich der Schritt, dass auch die Pfarrgemeinde Harrling / Zandt / Altrandsberg zu den beiden bisherigen Pfarrgemeinden Miltach und Blaibach dazugekommen ist. Zusammen mit Pfarrvikar Matthias Tang, Diakon Martin Peintinger und Gemeindereferent Franz Strigl betreuet Pfarrer Augustin Sperl als Hauptverantwortlicher dieser drei Pfarreien. In seiner Ansprache erwähnte Bischof Voderholzer, dass er im November 2019 in Miltach beim Jubiläumsritt 300 Jahre Martiniritt dabei sein durfte, als auch im Oktober 2020 die Altarweihe in Blaibach vollziehen durfte. „Ich konnte mich bei beiden Veranstaltungen nur zu gut davon überzeugen, dass diese Ehrung für Pfarrer BGR Augustin Sperl nur zu berechtigt ist.“ Die von Papst Franziskus unterschriebene Ernennungsurkunde mit einem Geschenk des Bischofs konnte Monsignore Pfarrer Augustin Sperl entgegen nehmen.   

 

Stichwort: Monsignore

Für Geistliche gibt es drei verschiedene päpstliche Auszeichnungen, die der Papst zumeist auf Antrag der Diözesen und seines Bischofs hin verleiht. Die erste Stufe ist der „Kaplan Seiner Heiligkeit“ bzw. „Päpstlicher (Ehren-) Kaplan“ mit der Anrede „Monsignore“. Die so ausgezeichneten sind meist durch ihre Kleidung sichtbar: Der Monsignore darf in und außerhalb des Gottesdienstes einen schwarzen Talar mit violetten Knöpfen und einem violetten Zingulum (Gürtel) tragen.

 

Text: Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Unser Pfarrer Augustin Sperl mit dem Ehrentitel "Monsignore" ausgezeichnet
Foto: Sperl Monsignore Bistum Regensburg

Durch die Taufe in die Pfarrgemeinde aufgenommen

(12. 01. 2021)

Rosa Johanna ist nun ein Kind Gottes

Am vergangenen Sonntag fand die erste Taufe im neuen Jahr in der Pfarrkirche St. Elisabeth Blaibach statt, ein sehr passender Termin für solch ein Ereignis.

BGR Pfarrer Augustin Sperl sprach zu Beginn der Tauffeier davon, dass die Kirche an diesem Sonntag das Fest Taufe des Herrn feiert und so gebe es keinen schöneren Termin für eine Taufe. Gott habe die Liebe der Eltern gesegnet und sie dazu berufen, Vater und Mutter zu werden. Jesus selber habe einst genau so klein wie dieses Kind angefangen – man brauche dazu nur in die Krippe vor dem Altar blicken, so der Priester. Gott ist Mensch geworden und habe alles mit den Menschen geteilt. Er kannte Freude, Tränen, Zorn, Leid oder auch Schmerz und schließlich habe er das Sterben für die Menschen auf sich genommen. Es sei Gottes Wille, dass der Mensch heimkehren könne zu Gott, das der Tod überwunden werde durch die Hingabe Jesu. Das Kind werde bei der Taufe aufgenommen in die Gemeinschaft mit Jesus, der Täufling werde ein Kind Gottes.
Nach der Anrufung der Heiligen und der Weihe des Taufwassers spendete Pfarrer Sperl der kleinen Rosa Johanna Irlbeck, der ersten Tochter der Eheleute Benjamin und Johanna Irlbeck, geborene Raab, das Sakrament der Taufe. Als Taufpate steht der kleinen Rosa der Bruder der Mutter, Benjamin Raab, zur Seite. Am Ende der Tauffeier, die Organist Andreas Müller musikalisch gestaltete, wurde die Neugetaufte noch mit einem Lied der Gottesmutter Maria empfohlen.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Durch die Taufe in die Pfarrgemeinde aufgenommen
Foto: Taufe Irlbeck Blaibach

Sternsinger sind wieder unterwegs - aber anders als all die Jahre zuvor

(06. 01. 2021)

Gottesdienste mit den Sternsingern

Am 6. Januar feiert die Kirche traditionell das Fest Erscheinung des Herrn, im Volksmund besser bekannt als Fest der Heiligen Drei Könige. Die damit verbundene Sternsingeraktion verläuft in diesem Jahr anders.

BGR Pfarrer Augustin Sperl zog bereits am Vorabend zusammen mit den vier Sternsingern Leonhard Fischer, Nina und Jakob Christl und Anna Ziereis sowie zwei Ministrantinnen in die noch immer weihnachtlich geschmückte Pfarrkirche St. Elisabeth ein. Zu Beginn des Gottesdienstes erinnerte der Geistliche daran, dass die biblische Erzählung von den Weisen die sich auf die Suche nach dem neugeborenen König machten, bereits auf Jesus als den Erlöser deute. Auch die Gaben, die sie dem Kind als Geschenk mitbrachten, weisen bereits auf die Göttlichkeit Jesu hin. So zeige das Gold auf die Königswürde Jesu, der Weihrauch auf seine Verehrungswürdigkeit und Myrrhe weise bereits auf den Tod Jesu am Kreuz hin, so der Geistliche. Während des Gottesdienstes wurden auch Wasser, Salz, Kreide und Weihrauch gesegnet. In den Fürbitten baten die Sternsinger für Menschen in der Ukraine und weltweit, die unter Einsamkeit, Gewalt und Krankheiten leiden. Die Ukraine ist das Beispielland der diesjährigen Sternsingeraktion. Hier wird vor allem die Familiensituation von vielen Kindern in diesem Land in den Blick genommen. Viele dieser Kinder sind oft lange von ihren Eltern getrennt, weil diese im Ausland arbeiten müssen. Auch ihren Sternsingerspruch, mit dem sie sonst Segen in die Häuser und Wohnungen der Pfarrei bringen und gleichzeitig um Spenden für das Kindermissionswerk bitten, trugen die vier stellvertretend für die sonst so vielen Kinder während des Gottesdienstes vor. Da die Sternsinger in diesem Jahr Corona geschuldet nicht wie gewohnt von Haus zu Haus gehen können, wies Pfarrer Sperl darauf hin, dass die Aktion bis zum 2. Februar verlängert wurde. Für die Geldbeträge, die viele Menschen bereits in die Spendenbox in der Pfarrkirche geworfen haben und für alle noch folgenden, sagte der Priester ein herzliches Vergelt´s Gott. Auch den Kindern, die sich bereiterklärt hatten, als Sternsinger beim Gottesdienst mitzuwirken, sprach er seinen Dank aus. Beim Gottesdienst am Dreikönigstag selber schlüpften die vier Ministranten Lotta Bergbauer, Paul Fischl, Jonathan Graßl und Andreas Aschenbrenner in die Rolle der Sternsinger und brachten ihre Segenswünsche vor.

 

Wir stellen hier gerne die beiden Videos ein, welche beim Vorabendgottesdienst und am Festtag aufgenommen wurden. Die Sternsinger beten dabei die Fürbitten und bitten um die Spenden für die Mission.

 

Vorabendgottesdienst am 05. Januar 2021

 

Gottesdienst am Festtag 06. Januar 2021

 

Text: Alexander Ziereis, Blaibach

Video/Bild: Markus Kerner, Blaibach

Foto zur Meldung: Sternsinger sind wieder unterwegs - aber anders als all die Jahre zuvor
Foto: Sternsinger Aktion 2021 Blaibach

Heiliger Abend und Weihnachten in der Pfarrgemeinde gefeiert

(26. 12. 2020)

Eine neue Krippe zu Weihnachten

Die Pfarrei Blaibach feierte das Weihnachtsfest mit mehreren Gottesdiensten, trotz vieler Einschränkungen gab es in diesem Jahr auch eine Besonderheit.

Im Rahmen der Abendmesse am Mittwoch vor dem Heiligen Abend durfte Pfarrgemeinderatssprecher Markus Kerner offiziell die vom Pfarrgemeinderat neu angeschaffte Krippe der Pfarrei übergeben. Am Ende des Gottesdienstes segnete Pfarrer Sperl die neue Krippe.

Am Nachmittag des Heiligen Abend lud die Pfarrei St. Elisabeth Blaibach vor allem Familien mit Kindern zu einem Wortgottesdienst in die Pfarrkirche. Gemeindereferent Franz Strigl begrüßte die Gläubigen herzlich. Zusammen mit PGR-Sprecher Markus Kerner erzählte Strigl die Geschichte von der Eule, die von der Verheißung des Immanuel, dem „Gott ist mit uns“, hörte. Auf der Suche nach diesem Immanuel traf sie auf weitere Tiere. So erwartet der Löwe ebenfalls die Geburt eines Königs, während das Schaf sich nach einem neuen Hirten sehnte. Der Esel, der Maria und Josef nach Bethlehem gebracht hatte, wünschte sich, endlich einmal eine große und wichtige Aufgabe zu erledigen. Alle vier Tiere durften schließlich Zeugen der Geburt Christi werden und sahen in ihm die Erfüllung ihrer Wünsche. Das Jesuskind in der Krippe erkannten sie als Immanuel, großen König und Hirten und den größten Herren der Welt, den der Esel auf seinem Rücken hatte tragen dürfen. Kirchenpfleger Albert Seiderer untermalte die Geschichte mit passenden Bildern auf einer Leinwand. Um 17 Uhr feierte BGR Pfarrer Augustin Sperl zusammen mit den Gläubigen die heilige Messe. Auch hier wurde die Geschichte von den Tieren erzählt, diesmal vorgetragen von Anna und Elisabeth Ziereis. Im Anschluss legte der Priester die Figur des Christuskinds in die Krippe vor dem neuen Volksaltar und verkündete das Weihnachtsevangelium.

Beim Gottesdienst am Weihnachtstag sprach Pfarrvikar Matthias Tang in seiner Predigt davon, dass die Tage vor Weihnachten von der Parkplatzsuche geprägt waren. Viele seien unterwegs gewesen, um ein glückliches Fest feiern zu können. Auch Maria und Josef waren damals auf der „Parkplatzsuche“, doch die Parkhäuser standen auf Rot und besetzt, so der Pfarrvikar. Gott wollte kommen, fand keinen Platz aber ließ sich letztlich nicht aufhalten, auch wenn der Parkplatz nicht ideal war. Jesus kam in einem armseligen Stall zur Welt, wurde in eine Krippe gelegt und war dennoch zufrieden. Er wäre enttäuscht, wenn er heute keinen Platz in den Herzen der Gläubigen finden würde, so der Prediger weiter. Jesus fühle sich wohl, wenn die Herzen bereit sind. Vier Wochen habe man davon gehört, dem Herrn die Wege zu bereiten. Nun solle man auf Jesus in der Krippe schauen und Gott anbeten. Tang bat die Gläubigen am Ende seiner Ansprache zur Krippe zu gehen, dort zu verweilen und den menschgewordenen Gott zu betrachten. So sei die Botschaft von Weihnachten, dass Gott den Menschen liebt. Der Mensch solle daher Gott in sein Herz einlassen und sich von seiner Gnade erfüllen lassen.

Am Stephanustag sprach Diakon Martin Peintinger, der zusammen mit Pfarrer Augustin Sperl den Gottesdienst zelebrierte, in seiner Predigt davon, dass manche Menschen in Geschichtsbüchern weiterleben. Manche, weil sie großartiges, andere weil sie gar schlimmes getan haben – oder weil sie bedeutungsvolle Worte gesprochen haben. Neben Kaiser Nero, Christopher Columbus sprach Peintinger auch von Angela Merkel, von der die drei Worte „Wir schaffen das!“ bekannt sind. Drei Worte seien es auch, die in der Weihnachtsbotschaft besonders hervorgehoben werden: „Fürchtet euch nicht“. Dabei werde mit dieser Botschaft niemand besonders hervorgehoben oder gehe es nicht um große Geschäfte. Hier habe der „Hauptdarsteller“ sogar die ärmste Rolle gespielt, so der Diakon weiter. Tief im Innersten könne man diesen Engelsworten Vertrauen schenken, denn es werde niemandem etwas aufgeschwatzt, niemand zu einem Geschäft überredet. Die Weihnachtsbotschaft sei die zärtlichste Berührung Gottes mit den Menschen, er kommt und macht sich ganz klein, so der Prediger. In der Weihnachtsgeschichte spüre man, dass Gott das einzige gebe was er selber haben möchte, nämlich Liebe. Wohl daher, weil die gegenwärtige Zeit genau das Gegenteil sei, gehe Weihnachten besonders unter die Haut, so Peintinger. Viele haben sich das Jahr über von der Krippe entfernt, ob durch Gedanken oder Taten – doch in der Menschwerdung zeige Gott einen ganz neuen Lebensweg auf. Die Worte „Fürchtet euch nicht“ geben dabei neuen Lebensmut, dann werde Weihnachten zum wahren Fest der Liebe, so der Diakon.

Leider durften in diesem Jahr weder durch Chor- noch Volksgesang Weihnachtslieder angestimmt werden. Verschiedene Kantoren sangen bei den Gottesdiensten weihnachtliche Lieder, die Organisten Thomas Raab und Andreas Müller gestalteten die Gottesdienste an der Orgel musikalisch mit. Der große Christbaum in der Kirche stammt von Karl-Heinz Rank.

 

Im Bereich weitere Informationen (hier weiter unten) sind die Weihnachtspredigten von Pfarrer Augustin Sperl, Pfarrvikar Matthias Tang und Diakon Martin Peintinger zu finden.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Heiliger Abend und Weihnachten in der Pfarrgemeinde gefeiert
Foto: Weihnachten Blaibach 2020

Ein Gruß in das Seniorenheim in Miltach "hinein"

(06. 12. 2020) Senioren Miltach Jugendliche Pfarrei

Foto zur Meldung: Ein Gruß in das Seniorenheim in Miltach "hinein"
Foto: Seniorenheim Miltach Adventsaktion 2020

Pfarrpatrozinium in unserer Kirchengemeinde gefeiert

(23. 11. 2020) Patrozinium in Blaibach 2020

Foto zur Meldung: Pfarrpatrozinium in unserer Kirchengemeinde gefeiert
Foto: Patrozinium Blaibach

Zwillinge durch die Taufe in die Glaubensgemeinschaft aufgenommen

(17. 11. 2020)

Zwillinge empfingen das Sakrament der Taufe

 

Am vergangenen Sonntag durfte der Blaibacher Ortsgeistliche Augustin Sperl wieder zwei Kindern das Sakrament der Taufe spenden.

 

Das Ehepaar Barbara Maurer-Stelzl und Martin Stelzl aus Miltach hatten für ihre Töchter Franziska Maria und Rosina Susanne das Sakrament der Taufe erbeten. Es sei ein besonderer Tag, so BGR Pfarrer Augustin Sperl zu Beginn der Tauffeier, denn aufgrund Corona könne diese Tauffeier heute erst stattfinden, wenn auch die Taufgesellschaft nicht so groß sei wie eigentlich geplant.

 

In seiner Predigt sprach der Priester davon, dass auch für diese Kinder gelte, dass sie von Gott geliebte Kinder seien. Die Taufe habe ihr Vorbild in der Taufe Jesu. Gottes Wille sei es, dass der Mensch von Schuld und Sünde gereinigt, dass die Erbsünde aufgehoben werde, so Sperl. Neben den Zeichen, die bei der Taufe Verwendung finden, sprach Sperl auch davon, dass Gott ewiges Leben schenke. Die Eltern haben diesen Kindern das Leben geschenkt, an diesem Tag werde den Zwillingen durch die Taufe von Gott der Anfang des ewigen Lebens geschenkt. Weiter bat er die Eltern, dass sie dazu beitragen sollen, dass diese Kinder Gott und den Nächsten lieben lernen. Gott könne man nicht auf Befehl lieben, man kann ihn lieben, wenn man sich von Gott geliebt weiß, so Sperl.


Anschließend spendete der Priester Rosina Susanne und Franziska Maria das Sakrament der Taufe. Der kleinen Franziska steht Wolfgang Maurer aus Teisnach als Pate zur Seite, Johannes Maurer aus Rinchnach ist der Pate der kleinen Rosina – beide Paten sind Brüder der Mutter.


Musikalisch umrahmt wurde die Tauffeier von weiteren Familienmitgliedern, einem Teil der „Familienmusik Maurer“ aus Teisnach.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Zwillinge durch die Taufe in die Glaubensgemeinschaft aufgenommen
Foto: Taufe Stelzl Blaibach

Allerheiligen - Gräbersegnung unter Corona

(02. 11. 2020)

Allerheiligen im Zeichen von Corona

Erstmals fand in der Pfarrei St. Elisabeth keine öffentliche Gräbersegnung statt, zu groß wäre die Anzahl an Gläubigen an den weit über 400 Grabstellen am Blaibacher Friedhof gewesen.

In seiner Einführung sprach BGR Pfarrer Augustin Sperl davon, dass man sich am Fest Allerheiligen darüber freuen dürfe, dass Jesus alles Leid der Welt auf sich genommen und durch sein Sterben am Kreuz die Erlösung gebracht habe. Auch dürfe man sich freuen, dass Gott immer wieder heilige Menschen als Wegbegleiter schenke, die Vorbild im Tun und Handeln seien.

In seiner Ansprache zitierte Pfarrer Sperl ein Gedicht des Dichters Rainer Maria Rilke zum November und sprach davon, dass dieser Monat nicht sehr beliebt sei. Alles sei grau in grau, Blätter fallen, Nebel steige auf und in der Natur sterbe manches ab. Viele ziehe es jetzt zum Friedhof, um die Gräber der Angehörigen vorm Winter noch einmal zu pflegen – doch werde man auf Schritt und Tritt an Vergänglichkeit, Sterben und Tod erinnert. Auch der Volkstrauertag und der evangelische Totensonntag erinnere daran, so Sperl.

Seit März bestimme und bedrohe der Virus das Leben. Schon viele Menschen leiden körperlich und seelisch an den Folgen der Pandemie. Auch dieser Tag sei davon bestimmt, so der Prediger. Denn weder der Rosenkranz noch die Andacht in der Pfarrkirche werden heuer begangen. Am Allerseelentag werde jedoch der Verstorbenen der letzten 12 Monate namentlich gedacht. Es sei tröstlich, so Sperl, dass am Anfang dieses Monats die Kirche ein Zeichen setzen könne – mit dem Fest Allerheiligen. Es sei kein Fest der Toten, sondern ein Fest voller Freude und Hoffnung. Allerheiligen gebe Hoffnung auf das ewige Leben. Sperl ging weiterhin auf die Heiligen ein und sprach davon, dass es derzeit über 6600 heiliggesprochene Menschen gebe, alleine Papst Johannes Paul II. habe in seinem Pontifikat mehr als 250 Menschen in den Stand der Heiligkeit erhoben. Wer so lebe wie Jesus, der könne selig und heilig werden. Heilig werden sei kein Status, sondern ein Weg, den jeder Mensch beschreiten könne. Allerheiligen zeige, dass dies möglich sei – an den Heiligen könne man ablesen, dass dadurch schon ein Stück Himmel auf dieser Erde gegenwärtig werde, so Sperl zum Ende seiner Predigt.

In fast unmittelbarem Anschluss an den Gottesdienst gedachte Pfarrer Sperl bei der Allerheiligen-Andacht auf dem Friedhof der 21 seit Allerheiligen 2019 verstorbenen Mitchristen aus der Pfarrei St. Elisabeth Blaibach, auch die Namen der zwei verstorbenen evangelischen Gemeindebürger verlas der Priester, ehe er die Gräber segnete. Die Kantoren Ludwig Baumgartner und Markus Kerner stimmten bei der Psalmen an, Wolfgang Eckl und Gemeindereferent Franz Strigl trugen die Lesung und Fürbitten vor.

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Allerheiligen - Gräbersegnung unter Corona
Foto: Allerheiligen Blaibach 2020

Ehejubiläum des Jahres 2020 feierlich begangen

(26. 10. 2020)

23 Jubelpaare feierten Gottesdienst

 

Am vergangenen Sonntag standen die Ehejubilare des Jahres 2020 im Mittelpunkt des Gottesdienstes, auch zwei Konzertbesucher erneuerten ihren Ehebund.

 

Bei seiner Einführung sprach BGR Pfarrer Augustin Sperl davon, dass die Jubelpaare heute gekommen seien, um Gott zu danken für viele Jahre in Gemeinschaft, Gesundheit, Liebe aber auch mit manchem Leiden. Liebe sei zuerst an andere denken, Zeit für andere haben und anderen eine Freude zu bereiten, so Sperl.


Diakon Martin Peintinger fragte zu Beginn seiner Predigt, ob es möglich sei, in Zeiten von Corona einen Festtag zu feiern. Dies sei definitiv möglich, so der Prediger. Er dankte den Jubelpaaren, dass sie der Einladung nachgekommen waren. Vielleicht, so Peintinger, sei es manchen Ehepartnern wie ihm und seiner Frau anlässlich deren Silberhochzeit ergangen – sie konnten kein Abendessen auswärts genießen, da zu der Zeit alles im Lockdown war. Doch sie konnten an diesem Tag die Heilige Messe mitfeiern und erhielten Gottes Segen. Genau diesen göttlichen Zuspruch sollen die Jubelpaare heute auch erhalten. Ehejubiläen seien keine Selbstverständlichkeit, daher solle man Gott gegenüber dankbar sein, so viele Jahre gemeinsam erleben zu dürfen, so der Prediger weiter. Doch müsse man auch dem Ehepartner gegenüber dankbar sein, für viele vielen Jahre, die dieser den anderen durchs Leben getragen – und manchmal auch ertragen habe. Die Anwesenden haben sicherlich ein bewegtes Leben hinter sich, ob in Arbeit oder Familie. Viele schöne Momente, wie die Geburt eines Kindes oder Enkelkindes gehöre dazu, aber auch Leid, Schmerz und Not. Die Jubelpaare haben dies alles durchgehalten und ihnen gebühre dafür Respekt, sagte Peintinger. Immerhin werde in Deutschland noch immer etwa jede dritte Ehe wieder geschieden. So sei dieser Jubeltag in doppelter Hinsicht ein Grund zur Freude und zur Dankbarkeit. Ehepaare sollen jedoch nie aufhören, an diesem „Gebilde Ehe“ weiterzubauen. Es verhalte sich damit ähnlich wie mit einem Wohnhaus, bei dem auch hin und wieder eine Renovierung vorzunehmen sei. Weiter wünschte der Diakon den Paaren, nicht müde zu werden, sich um den Partner zu bemühen. Sie sollen wieder lernen zu träumen, kleine gemeinsame Ziele zu verfolgen und dem Partner mit einer Kleinigkeit eine Freude zu bereiten. Vor allem sollen sie stets mit Optimismus durchs Leben gehen und nicht müde werden, an das Gute zu glauben. Wichtig sei auch, den Herrgott dabei nicht zu vergessen. Bereits bei der Trauung war er der Dritte im Bunde und sei es bis heute geblieben. Gott habe damals Treue versprochen, dies sollen die Jubelpaare nie vergessen, auch wenn es einmal schwierig werde. Abschließend erzählte Diakon Peintinger noch eine kleine Geschichte zum Optimismus, welche die Anwesenden zum Schmunzeln brachte.

 

Ehejubiläum Blaibach 2020 1    Ehejubiläum Blaibach 2020 2


Im Anschluss an die Predigt erneuerten die 23 Jubelpaare ihr Eheversprechen und Pfarrer Sperl segnete den Ehebund. Am Ende des Gottesdienstes sprach Pfarrgemeinderatssprecher Markus Kerner den Ehepaaren ebenfalls seine Glückwünsche aus. Da derzeit kein Stehempfang möglich ist, hatten Markus Kerner sowie die stellvertretende PGR-Sprecherin Regina Franz am Ende des Mittelgangs kleine Getränke in Herzform aufgestellt. Sie beide verteilten nach dem Gottesdienst die Getränke und die geweihten Kerzen, für die Ehefrauen gab es jeweils noch eine Rose.

 

Die Jubelpaare des Jahres 2020 sind: Mathilde und Berthold Lippert, Heidi und Reinhold Sauerer, Christina Sauerer und Johann Sauerer-Neumeier (jeweils 25 Jahre), Roswitha und Josef Aigner, Hildegard und Markus Aschenbrenner, Karin und Günter Grau, Agnes und Reinhard Müller, Renate und Manfred Wieser (30 Jahre), Christine und Kurt Daiminger, Elisabeth und Egon Frohnauer, Anneliese und Meinhard Koppitz, Brigitte und Josef Lankes (40 Jahre), Gabriele und Karl Bergbauer, Barbara und Hermann Brem, Anita und Willi Nebel (45 Jahre), Magdalena und Max Früchtl, Christa und Franz Schreiner, Renate und Josef Speckner (50 Jahre), Anna und Josef Mühlbauer (55 Jahre). Bereits 60 Jahre verheiratet sind Helga und Erwin Bergbauer, Margarete und Max Heubl sowie Helga und Johann Vogl. Ein Ehepaar aus München, welches am Tag zuvor ein Konzert besucht hatte, las von dem Gottesdienst und nahm spontan daran teil – die beiden Gäste sind seit 54 Jahren verheiratet.

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Ehejubiläum des Jahres 2020 feierlich begangen
Foto: Ehejubiläum Blaibach 2020

Waldverein spendet für unsere Pfarrkirche

(26. 10. 2020)

Spende für die Pfarrei

 

Am vergangenen Wochenende durfte sich die Pfarrei Blaibach über eine Spende freuen.

 

Anlässlich des Jahrtages überreichte der Vorsitzende der Wald-Verein Sektion Blaibach e.V., Markus Kerner, am Ende des Vorabendgottesdienstes am Samstag, der zugleich der Jahrtagsgottesdienst der Sektion war, an Pfarrvikar Matthias Tang eine Spende in mittlerer dreistelliger Höhe. Als heimatverbundener Verein gehöre es sich, auch in Zeiten wie diesen, der heimatlichen Kirche Gutes zu tun.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Waldverein spendet für unsere Pfarrkirche
Foto: Spende Waldverein Blaibach

Informationen Allerheiligen

(22. 10. 2020)

Informationen zu Allerheiligen

Foto zur Meldung: Informationen Allerheiligen
Foto: Informationen Allerheiligen

Firmsakrament von Weihbischof Pappenberger gespendet

(18. 10. 2020)

„Ich bin auf eurem Lebensweg immer für euch da“

Weihbischof Reinhard Pappenberger spendet die Firmung in Miltach und Blaibach

 

Eigentlich wäre die Firmung in Miltach und Blaibach schon im Mai vorgesehen gewesen, doch wiederum machte Corona auch hier alle früheren Planungen hinfällig. Jetzt im Oktober konnte ein passender Termin mit dem Ordinariat in Regensburg gefunden werden. "Ich bin auf eurem Lebensweg immer für euch da" überschrieb bei der Firmung in „St. Martin“, Miltach und in „St. Elisabeth“, Blaibach am Samstagvormittag Weihbischof Reinhard Pappenberger aus Regensburg seine Gedanken an die Firmlinge. Corona bedingt konnten die Firmungsgottesdienste nicht zusammen gefeiert werden, so dass die Heiligen Messen in beiden Pfarrkirchen separat zelebriert wurden. Zusammen mit BGR Pfarrer Augustin Sperl und Pfarrvikar Matthias Tang, zog der Firmspender in die zwei Gotteshäuser ein, um den 27 Firmlingen aus der Pfarrei „St. Martin“, Miltach und den 21 Firmlingen aus „St. Elisabeth“, Blaibach das dritte kirchliche Sakrament nach Taufe und Beichte zu spenden.

 

Am Anfang der Messfeier konnte Pfarrer Sperl den Gast aus Regensburg recht herzlich begrüßen. Drei der Firmkinder stimmten in den Kyrie-Rufen die Gläubigen auf den folgenden Wortgottesdienstteil ein. In seiner Ansprache verdeutlichte der Firmspender den tiefen Sinn der Firmung.

 

„Ich bin auf eurem Lebensweg immer für euch da“

Das Sakrament der Stärkung, wie die Firmung auch genannt wird, lässt keinen Menschen unverändert, stellte Weihbischof Pappenberger zweifelsfrei fest. Denn dieses „Ja Gottes“ im Rücken festige das Verhältnis zu ihm noch mehr und tiefer. Die Unterstützung im Glauben geben immer wieder die Heiligen, vor allem aber auch die Schutzpatrone der beiden Pfarrkirchen „St. Martin“ in Miltach und „St. Elisabeth“ in Blaibach. „Als tiefgläubige und barmherzige Menschen sind die beiden Heiligen ein gutes Vorbild, was es heißt ein Christ zu sein. Auffallend bei beiden Heiligen (und für Firmungen besonders passend) ist, dass es sich beim entscheidenden Moment in deren Leben, um junge Leute gehandelt hat.“ so der Geistliche. Beide Heiligen haben in ihrem Leben gegenüber ihren Mitmenschen barmherzig gehandelt und waren starke Glaubenszeugen, die in ihrem Dienst wieder andere Christen auf deren Glaubensweg halfen und unterstützten.

 

„Wo wird Christus am Ende unseres Lebens das Maßband ansetzen?“ fragte der Weihbischof. „Es wird einen bestimmten Punkt in unserem Leben geben, wo Christus das Maßband anlegen wird, es wird unser Herz sein. Christus wird immer messen, wie stark es war. Ob es ein mitfühlendes, ein aufmerksames und ein barmherziges Organ ist. Und wenn der Heilige Geist vor allem in den Menschen etwas bewirken will, dann will er ihnen ein lebendiges Herz geben.“     Firmung Blaibach 2020 1

 

Der Weihbischof erneuerte anschließend mit den Firmlingen das Taufversprechen durch das laut und deutliche „Ja, ich glaube“. Die Firmlinge in Miltach und Blaibach traten dann mit ihren Paten vor den Geistlichen, der im Auftrag des Diözesanbischof Rudolf Voderholzer die Firmung erteilte. Mit dem Spruch „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ und der Salbung mit Heiligem Chrisam wurde allen einzeln das Firmsakrament gespendet. Alles geschah unter Einhaltung des Corona Bestimmungen. So war es auch bei beiden Messfeiern nur möglich, dass lediglich die Firmlinge zusammen mit ihren Paten und den Eltern in den Kirchen anwesend waren.

 

Die Firmlinge trugen im weiteren Verlauf der Gottesdienstfeier die Fürbitten vor und beteten das Dankgebet. Musikalisch gestaltet wurden die zwei Eucharistiefeier von Christian Hartl in Miltach und Thomas Raab in Blaibach an der jeweiligen Kirchenorgel.

 

Zum Abschluss des Gottesdienstes dankte Pfarrer Augustin Sperl allen Helfern, die den langen Weg der Vorbereitung mit den Firmlingen gegangen sind und allen, die zum Gelingen des Firmungsgottesdienstes beigetragen haben. Sein besonderer Dank galt dabei Gemeindereferent Franz Strigl für ihre Vorbereitungen und allen fleißigen Händen, die zur Vorbereitung der Eucharistiefeier und zur Gestaltung der beiden schön geschmückten Pfarrkirchen beigetragen haben. In Miltach hatte Mesnerin Elisabeth Röhrl schöne rot weiße Blumenarrangements vor dem Altar platziert.

 

Text: Christian Röhrl, Miltach

Bilder: Monika Uhl, Zandt

Foto zur Meldung: Firmsakrament von Weihbischof Pappenberger gespendet
Foto: Firmung Blaibach 2020

Taufe von zwei jungen Erdenbürgern in unserer Pfarrgemeinde

(13. 10. 2020)

Die erste Taufe am neuen Taufstein

Am Sonntag durfte BGR Pfarrer Augustin Sperl wieder zwei Kindern das Sakrament der Taufe spenden, diese Tauffeier hatte eine Besonderheit.

Die Eheleute Eva-Maria Mühlbauer, geborene Lekschas, und Martin Mühlbauer aus Blaibach hatten für ihre zweite Tochter Marlene das Sakrament der Taufe erbeten, der Bruder des Vaters – Michael Mühlbauer – steht der kleinen Marlene als Taufpate zur Seite. Auch Corinna Schmidt, geborene Karl, und Christian Schmidt aus Kelheim brachten ihre Tochter Finja vor den Altar, damit sie in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen wird. Taufpate der kleinen Finja ist ihr Halbbruder Marco Schmidt.


Pfarrer Sperl sprach eingangs davon, dass die Taufe ein besonderes Ereignis im Leben eines Menschen sei, der Anfang der Gemeinschaft mit Christus – eine Gemeinschaft, die ewiges Leben verheißt und auch schenkt. Gott habe den Eltern diese Kinder geschenkt, er vertraue nun auch darauf, dass sie ihre Kinder zu Christus hinführen, so Sperl.


In seiner Predigt ging der Priester auf das Evangelium ein, das von der Taufe Jesu berichtet. So gelte der Satz „Du bist mein geliebter Sohn an dem ich Gefallen gefunden habe“ in dieser Stunde auch für diese Kinder, so Pfarrer Sperl. Was Taufe bedeute, werde man erst verstehen, wenn das irdische Leben endet. Nichts so sei sicher wie der Tod, doch – so der christliche Glaube – das Leben endet nicht im Sterben. Gott schenkt dem Menschen bei der Taufe etwas von sich selber und so überstehe die Seele den irdischen Tod. Es sei Gottes Wille, dass der Mensch nicht verloren gehe. Am Ende seiner Ansprache bat der Priester die Eltern, ihren Kindern trotz möglicher Fehler nie die Liebe aufzukündigen. Zum Ende der Tauffeier, die von Simon Meier an der Orgel begleitet wurde, sprach Pfarrer Sperl von einer gewissen Besonderheit. So waren dies die ersten Kinder, die seit der Weihe des neuen Taufsteins durch Bischof Rudolf vor einer Woche dort das Sakrament der Taufe empfangen haben. Besonders an die Mutter von Finja, deren Wurzeln in Blaibach liegen, richtete Sperl die Bitte, mit den Kindern eines Tages nochmal an diesen Taufstein zu treten und ihnen zu sagen, dass „hier alles begonnen habe“.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Taufe von zwei jungen Erdenbürgern in unserer Pfarrgemeinde
Foto: Taufe Mühlbauer Schmidt Blaibach 2020

Weltliche Feier zur Altarweihe mit Ehrung von Josef Höpfl

(06. 10. 2020)

Weltliche Feier mit Ansprachen und Auszeichnung für Josef Höpfl

Nach dem Festgottesdienst zur Altarweihe am Sonntag fanden auch Ansprachen statt. Für den ehemaligen Kirchenpfleger gab es eine Überraschung.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen blickte Kirchenpfleger Albert Seiderer auf die 16-monatige Renovierungszeit zurück. Neben umfangreichen Renovierungsmaßnahmen im Innenbereich wurden auch die Außenanlagen neu gestaltet. Im Mai 2018 folgte in diesem Zuge die Ausschreibung von Ambo, Taufstein und Altar. Insgesamt vier Künstler gaben Entwürfe ab, letztlich kam der Entwurf von Tom Kristen zum Zug. Im Januar 2019 wurden alle Unterlagen sowie die Kostenschätzung in Regensburg eingereicht, so Seiderer. Ende Mai 2019 begannen die Arbeiten und nach knapp 12 Monaten im Pfarrheim fanden dann die ersten Gottesdienste in der Pfarrkirche statt.

Altarweihe Blaibach 2020 13

 

Kostenrahmen eingehalten

​Am 26. April wäre die Altarweihe geplant gewesen, doch aufgrund Corona konnte dieser Abschluss erst am heutigen Tag durchgeführt werden. Im Namen der Kirchenstiftung dankte er allen an der Renovierung beteiligten Gremien, Firmen und Einzelpersonen für die gute Zusammenarbeit und ihr Engagement. Einen besonderen Dank richtete er dabei unter anderem an Pfarrer Sperl, der mit höchstem persönlichem Einsatz dieses Projekt begleitet hat. Erfreulich sei, so Seiderer abschließend, dass der geplante Kostenrahmen eingehalten werden konnte. Der gebürtige Blaibacher BRK-Präsident Theo Zellner überbrachte bei seiner Ansprache unter anderem auch die Grüße von Landrat Franz Löffler und freute sich, dass er diesem besonderen Tag beiwohnen und wieder für ein paar Stunden „Blaibacher sein durfte“. Seine Kindheit und Jugend war geprägt von der Kirche und so war Zellner auch sehr erfreut darüber, dass die Fensterbilder und Gemälde wieder erstrahlen. Pfarrer Sperl sagte, dass dieses Projekt nur möglich gewesen sei, da er so viele Leute an seiner Seite haben durfte, die ihn und diese Renovierung mitgetragen haben.

 

Ehrung für Josef Höpfl

​Im Anschluss durfte der Regensburger Bischof eine besondere Ehrung durchführen. Er überreichte Josef Höpfl für seine 24 Jahre als Kirchenpfleger eine Urkunde und die Bischof-Johann-Michael-von-Sailer-Medaille. Der Geehrte zeigte sich überrascht und zugleich sehr erfreut über diese Auszeichnung. Er dankte Pfarrer Sperl für die langjährige gute Zusammenarbeit. Wer auf Blaibach zufahre, den grüßen Kirche und Schloss, so Bürgermeister Wolfgang Eckl. Die Gemeinde habe gerne einen finanziellen Beitrag zur Renovierung geleistet, so das Gemeindeoberhaupt. Schloss und Kirche – beides Mittelpunkt des Orts – gelte es zu erhalten. Als Geschenk überreichte er dem Bischof zwei Konzertkarten, mit der Bitte um Feier eines Gottesdienstes vor oder nach dessen Konzertbesuch. Im Anschluss trug sich Bischof Rudolf ins Goldene Buch der Gemeinde Blaibach ein.

Altarweihe Blaibach 2020 11    Installation Harrling 2020 12
 
Erläuterungen des Künstlers

​Am Nachmittag bot sich Interessierten eine Erläuterung des Künstlers Tom Kristen zu den Überlegungen und der Idee zu den neuen Prinzipalstücken. Die Blaibacher Pfarrkirche sei besonders, so Kristen. Nicht nur daher habe er eine Trapezform für den Altar gewählt - der damit „den Gläubigen entgegenkomme“. Weiter ging er auf das Material, 150 Millionen alter Muschelkalkstein aus einem Steinbruch bei Kelheim, sowie auf die Idee hinter den 153 Messingstäben ein, die den Altar „schweben lassen“. Tom Kristen dankte allen beteiligten Gremien, voran Pfarrer Sperl, für die hervorragende Zusammenarbeit.

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach und Bistum Regensburg

Foto zur Meldung: Weltliche Feier zur Altarweihe mit Ehrung von Josef Höpfl
Foto: Altarweihe Blaibach 2020

Bischof Rudolf Voderholzer hat unseren Altar geweiht

(06. 10. 2020)

Bischof Rudolf weiht neuen Volksaltar
Feierlicher Gottesdienst in der renovierten Pfarrkirche "St. Elisabeth"

Nach langem Warten fand Sonntag, den 4. Oktober offiziell die Einweihung der renovierten Pfarrkirche statt, zentrale Handlung war dabei die Konsekration des neuen Volksaltars.

Bei der Ankunft wurde Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer neben zahlreichen Ehrengästen auch von den diesjährigen Kommunionkindern in ihren weißen Gewändern erwartet, die den Ehrengast mit einem Lied und einem Blumenstrauß begrüßten. Kurz vor 10 Uhr setzte sich unter Glockengeläut die Prozession vom Pfarrhof aus in Bewegung. Neben dem Bischof und dessen Sekretär, Kaplan Michael Dressel, zogen unter anderem auch der Ortsgeistliche BGR Pfarrer Augustin Sperl, Landrat Franz Löffler, BRK-Präsident The Zellner, und alle drei Blaibacher Bürgermeister mit in die Pfarrkirche ein. Auch Baudirektor Paul Höschl vom bischöflichen Baureferat, Diözesanarchitekt Marc Hiller, Vertreter der beteiligten Baufirmen und des Architekturbüros Schnabel sowie der Künstler Tom Kristen, der den neuen Volksaltar, den Ambo und das Taufbecken geschaffen hat soweit, reihten sich mit ein.

Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte Pfarrer Augustin Sperl vor Bischof Rudolf sehr herzlich in der herrlich sanierten Pfarrkirche St. Elisabeth. Die für April anberaumte Altarweihe musste wegen Corona bereits einmal verschoben werden, so Sperl. Doch der Bischof liege mit seiner Aussage richtig, dieses Fest heute zu feiern und nicht noch länger zu warten. An diesem Tag werde in vielen Pfarreien das Erntedankfest gefeiert, hier habe man auch Grund Dank zu sagen – für das Gelingen der Renovierung.

Bischof Rudolf bedankte sich für die Begrüßung, vor allem auch für den Empfang durch die Kommunionkinder. Er sei der Meinung, dass man diesen Tag auch trotz Abstand mit festlicher Freude feiern könne. Bei seiner Begrüßung sprach Bischof Rudolf auch die Ortsvereine an, die zwar nicht mit dabei sein konnten, doch bekundeten diese ihre Verbundenheit zur Kirche durch die Anwesenheit ihrer Vereinsfahnen, die rechts und links in der Pfarrkirche aufgestellt waren.

Wenn die Kirche einen Altar weiht, werde dieser gleichsam wie ein Mensch behandelt, so der Bischof. Er werde gereinigt und gesalbt - wie bei der Taufe und der Firmung - ehe man auf ihm erstmals Kommunion feiern darf.

Anschließend sprach er das Segensgebet über das Wasser im neuen Taufstein und besprengte damit die Gläubigen. Danach besprengte Bischof Rudolf den neuen Ambo mit Weihwasser und überreichte Gemeindereferent Franz Strigl das Lektionar zur ersten Lesung. Nach der zweiten Lesung, vorgetragen durch Pfarrgemeinderatssprecher Markus Kerner, überreichte der Bischof Pfarrer Sperl feierlich das Evangeliar, der danach zum ersten Mal am geweihten Ambo das Evangelium verkündete.

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Altarweihe Blaibach 2020 2   Altarweihe Blaibach 2020 3

 

In seiner Predigt nahm Bischof Voderholzer Bezug auf den neuen Volksaltar, der im Mittelpunkt des heutigen Gottesdienstes stand. Der neue Altar, als Tisch des Herrn, ruhe auf genau 153 Messingstäben. Diese Zahl sei vor allem im neuen Testament eine symbolische Zahl. Bereits im Evangelium vom reichen Fischfang wurde diese Zahl erwähnt, als Petrus 153 große Fische alleine an Land zog, um damit das Ostermahl mit dem auferstanden Jesus zuzubereiten, so der Bischof weiter. „Während die Fische ihrem Lebenselement Wasser entrissen werden und in der Pfanne landen, werden Menschen, die für Christus gewonnen werden aus dem neu gesegneten Taufstein in ihr wahres Leben hineingeboren, so Bischof Rudolf. Taufe aus Wasser und dem Hl. Geist sei Wiedergeburt zu neuem und unzerstörbarem Leben. Die Zahl stehe zum einen für Fülle, aber auch für die damals bekannten 153 Völker und somit für die gesamte Menschheit. Auf dem Altar werde die Gemeinschaft mit Christus gefeiert, die über den Tod hinausgehe. Als Zeichen dafür werden auch Reliquien von Heiligen im Altar bestattet, erläuterte Voderholzer die Riten um die Weihe eines Altars. Der Bischof gratulierte der Pfarrei zur gelungenen Innenrenovierung ihre Kirche und sprach auch dem Künstler Tom Kristen seinen Dank für die Idee und die Umsetzung der drei neugestalteten liturgischen Prinzipalstücke aus.

Nach der Anrufung der Heiligen durch die Kantoren Ludwig Baumgartner und Simon Meier folgte die Beisetzung von Reliquien der Heiligen Anna Schäffer und des Seligen Eustachius Kugler in den neuen Volksaltar durch Bischof Rudolf.

Bereits in den Tagen vor der Altarweihe wurden die Reliquien der Heiligen Anna Schäffer und des Seligen Eustachius Kugler in die Reliquienkapsel eingelegt.

 
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Während der Steinmetz gemeinsam mit dem Künstler das Reliquiengrab verschloss, stimmten die Gläubigen das Anna Schäffer-Lied an. Nach dem Besprengen des Altars mit Weihwasser und der Salbung mit Chrisam-Öl entzündete Bischof Rudolf an fünf Stellen Weihrauch auf dem Altar. Nach dem darauffolgenden Weihegebet, der Reinigung des Altars und der Auflegung des Altartuches entzündete Bischof Rudolf die Kerzen am Altar. Dann trat er an den neu geweihten Altartisch und feierte zusammen mit dem Ortsgeistlichen Pfarrer Sperl die Eucharistie.

Aufgrund der derzeitigen Regelungen konnten nur geladene Gäste der Zeremonie beiwohnen, für weitere Gläubige waren jedoch vor dem Gotteshaus Sitzgelegenheiten aufgestellt, sie konnten den Gottesdienst über Lautsprecher mitverfolgen. Für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes sorgte der Chor Vinamus unter der Leitung von Elisabeth Ziereis und Thomas Raab. Der Gottesdienst wurde zudem aufgezeichnet und kann zu einem späteren Zeitpunkt auf der Homepage der Pfarrei angesehen werden.

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis

weitere Bilder: www.bistum-regensburg.de

(mit Hinweis versehen)

 

Video von der Altarweihe

(Erstellt: Fluglinse)

 

Foto zur Meldung: Bischof Rudolf Voderholzer hat unseren Altar geweiht
Foto: Altarweihe Blaibach 2020

Altarweihe am Sonntag in unserer Pfarrkirche

(05. 10. 2020)

Altarweihe in Blaibach

Nach mehr als 16 Monaten Renovierungszeit kann die Pfarrei St. Elisabeth ihre Kirche wieder in vollem Umfang nutzen und sich an ihrer Schönheit erfreuen.

 

Alle Gläubigen sind daher am kommenden Wochenende zur Mitfeier dieses besonderen Ereignisses eingeladen. Im Zuge der Renovierung erfolgte auch eine Neugestaltung der liturgischen Orte Altar, Taufstein und Ambo. Da der Altar das Herzstück einer Kirche und der Pfarrgemeinde ist, ist die Weihe dem Bischof vorbehalten. Die bereits anberaumte Altarweihe im April 2020 ist leider ein Opfer der Corona-Pandemie geworden, unter der wir alle noch zu leiden haben, so der Blaibacher Ortsgeistliche BGR Pfarrer Augustin Sperl. Nach Meinung von H.H. Bischof Rudolf Voderholzer hat es wenig Sinn, auf eine Zeit zu warten, in der Corona uns keine Einschränkungen mehr auferlegt. Da dies noch lange dauern könnte, findet die Altarweihe nun statt, so Sperl. Sie fällt nicht aus, sondern wird so feierlich in dem Rahmen gefeiert, wie es unter den gegebenen Umständen möglich ist. Als Termin für den Pontifikalgottesdienst mit Altarweihe, Segnung von Ambo und Taufstein, ist der kommende Sonntag, 4. Oktober um 10 Uhr anberaumt. Die geladenen Gäste, die Mitglieder der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates sowie die Vertreter der an der Renovierung beteiligten Baufirmen ziehen gemeinsam mit dem Bischof in die Pfarrkirche ein. Da wegen der Coronavorschriften in der Kirche nur eine begrenzte Zahl von Plätzen zur Verfügung steht, wird der ganze Gottesdienst über Lautsprecher nach draußen übertragen. Eine Videoaufzeichnung des Gottesdienstes steht später auf der Homepage der Pfarrei zur Verfügung. Im Bereich zwischen Pfarrkirche und Leichenhaus werden Sitzgelegenheiten aufgestellt. Die Pfarrei bittet bis zum morgigen Freitag um eine Anmeldung (Tel. -8325 oder per Mail an ), damit genügend Stühle aufgestellt werden können. Die Ortsvereine mit einer Fahne werden gebeten, diese am Samstagabend bereits in die Kirche zu stellen. Die Mitglieder der Vereine und die Pfarrgemeinde sind zur Mitfeier herzlich eingeladen, denn eine Altarweihe ist ein sehr seltenes Ereignis im Leben einer Pfarrei und einer Gemeinde. Pfarrer Sperl bedauert diese Maßnahmen sehr, denn „Wir hätten gerne ein großes Fest mit allen Vereinen und der ganzen Pfarrei gefeiert, aber die Corona-Pandemie lässt dies nicht zu“. Er bittet daher um Verständnis für diese Regelungen.


Eine Altarweihe geschieht unter diversen Riten und Handlungen. Nach der Predigt des Bischofs und dem Gesang der Allerheiligenlitanei wird in den Altarstein die Reliquienkapsel eingesetzt. Sie enthält Reliquien der Heiligen Anna Schäffer (aus Mindelstetten) und des Seligen Eustachius Kugler (er stammt aus dem Landkreis Cham, ist Begründer der Barmherzigen Brüder). Anschließend wird der Altar mit Weihwasser besprengt und mit Chrisam-Öl gesalbt. Auf dem Altar wird dann an fünf Stellen Weihrauch entzündet – als Hinweis darauf, dass das Opfer Christi wie lieblicher Wohlgeruch zu Gott aufsteigt. Es folgt das eigentliche Weihegebet, das Auflegen des Altartuches und das festliche Anzünden der Lichter am Altar. Dann schließt sich die Eucharistiefeier an. Denn der eigentliche Zweck, für den der Altar errichtet wurde, erfüllt sich in der Feier des eucharistischen Opfers und wird darin zugleich in eindrucksvollen Zeichen offenbar.


Am Sonntagnachmittag um 15 Uhr wird Tom Kristen in der Kirche anwesend sein. Er hat den Entwurf für Altar, Taufstein und Ambo gefertigt und wird seine „Idee des Altares“, der auf 153 Stäben ruht darlegen. Interessierte sind hier herzlich Willkommen.

 

Text und Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Altarweihe am Sonntag in unserer Pfarrkirche
Foto: Altar Kirche Blaibach

Installation von Pfarrer Sperl in der Pfarrkirche in Harrling

(28. 09. 2020)

Pfarrer Augustin Sperl feierlich installiert

Geistliche, sowie Vertreter der kirchlichen Gremien der Partnerpfarreien und Vereinsabordnungen erwiesen Seelsorger die Ehre

 

Petrus meinte es gut mit den Organisatoren. So konnte am vergangenen Sonntag Nachmittag in  feierlicher Weise die Amtseinführung von Pfarrer BGR Augustin Sperl als Pfarrer für Blaibach – Harrling/Zandt/Altrandsberg und Miltach, in der mit herrlichen Blumenarrangements in Weiß-Gelb geschmückten Bartholomäuskirche in Harrling, gefeiert werden. Vom Pfarrheim aus zogen die Ministranten, Priester, sowie die kirchlichen und weltlichen Vertreter der drei Gemeinden zur Pfarrkirche. Die Bürgermeister Hans Laumer (Zandt), Johann Aumeier (Miltach) und Wolfgang Eckl (Blaibach) folgten dem Kirchenzug.

 

Installation Harrling 2020 1    Installation Harrling 2020 2

 

Durch einen Spalier der Bartholomä-Kids, die Pfarrer Sperl jeweils eine gelbe Rose überreichten, und Vertretern der örtlichen Vereine, führe der Weg zum südlichen Kirchenportal. Die örtliche Pfarrgemeinderatssprecherin Ingrid Raab und Kirchenpflegerin Josefine Laumer hießen alle Anwesenden zur Installation vor der Kirchentür willkommen. Es folgte der Tür-Ritus: Pfarrer Sperl bekam symbolisch einen großen Schlüssel überreicht und verband damit den Wunsch, die Herzen der Pfarrangehörigen damit zu öffnen. Bad Kötztings Dekan und Stadtpfarrer Herbert Mader oblag die Installation. Er segnete Pfarrer Sperl, der am Anfang der Messfeier auf den Stufen vor dem Volksaltar kniete und überreichte ihm das Evangelienbuch. „Aller guten Dinge sind Drei.“ Zu den bereits seit vielen Jahren durch Pfarrer Sperl betreuten Pfarrgemeinden Blaibach und Miltach, gesellet sich nun die Pfarrgemeinde Harrling/Zandt/Altrandsberg meinte der Prediger. Mader appellierte an alle: „Kirche miteinander zu gestaltet, nicht immer nur die Satzungen und Vorschriften hoch zu halten, sondern auf das Wort und die Botschaft Jesu zu hören.“ Der Dienst soll dem Priester Freude bereiten und dabei soll ihm der Zuspruch von Seiten der Gläubigen nicht fehlen. Einträchtig und einmütig soll die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Pfarrgemeinderatsgremien und in den fünf Kirchenstiftungen sein. „Nehmt euch alle gleich geliebt und angenommen wahr. Jeder schätze dabei aber auch die andere Pfarrgemeinde höher ein, als die eigene. Jeder achte auf das Wohl der anderen und freue sich an jedem anderen Teil der großen Pfarreiengemeinschaft. „So kann Pfarrgemeinde im Kleinen wachsen.“

 

Installation Harrling 2020 3    Installation Harrling 2020 4

 

Nach der Predigt führte Dekan Mader, Pfarrer Sperl zum Priestersitz, zum Abo sowie zum Altar und übergab ihm die Aufgaben der Seelsorge und der Verkündigung der frohen Botschaft. Die Sprecher der Pfarrgemeinderäte, sowie die Kirchenpfleger wechselten sich beim Vortragen der Lesungen und der Fürbitten ab. Sie versprachen dem Priester ihr Hilfe und ihre Unterstützung in den Belangen der drei Pfarrgemeinden.  

 

Priester aus den Nachbarpfarreien und dem Dekanat Kötzting erwiesen Pfarrer Augustin Sperl bei der Amtseinführung die Ehre: Pfarrvikar Matthias Tang aus der eigenen Pfarreiengemeinschaft; Pfarrer Josef Pöschl, Eschlkam; Pfarrer Josef Drexler und Diakon Andreas Dieterle, Prackenbach/Moosbach; und Gemeindereferent Franz Strigl.

 

Ein herrlicher Klangkörper war die Orgelmusik von Josef Meindl und Dominik Heigl, und der Gesang, sowie die Musikalische Begleitung durch begabte Sänger und Musikanten. Darüber hinaus Sebastian Peintinger mit der Trompete. Nach dem Segen stimmten alle in das Lied „Großer Gott wir loben dich“ ein. Am Ende des Hl. Messe bedankte sich der neue Seelsorger von Harrling, Augustin Sperl, bei allen Anwesenden, die zum Gelingen beigetragen haben. „Eigentlich sollte ich ob der großen Ehrerbietungen beschämt sein, doch das alles ist nicht mit meiner Person verbunden. Ich sehe es als eine Ehrerbietung Jesu Christi an.“ Dabei zitierte er die Worte von Bischof Augustinus: „Für euch bin ich Priester, mit euch bin ich ein Glaubender.“

 

Im und am Pfarrheim „Maximilian-Kolbe“ gab es für die Gäste Getränke und eine kleine Brotzeit. Pfarrer Augustin Sperl ging dabei durch die Reihen, und er bedankte sich herzlich „für alle Zeichen des Willkommenseins“ und die Geldspenden, welche für das Brunnenprojekt von Pfarrvikar Matthias Tang verwendet werden.

 

(Filmquelle: YouTube Seite der Pfarrei Harrling/Zandt/Altrandsberg)

 

 

Text u. Bilder: Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Installation von Pfarrer Sperl in der Pfarrkirche in Harrling
Foto: Installation Harrling 2020

Erntedank mit den Kommunionkindern gefeiert - Viele Erntegaben lagen vor dem Altar

(28. 09. 2020) Erntedank,Blaibach

Foto zur Meldung: Erntedank mit den Kommunionkindern gefeiert - Viele Erntegaben lagen vor dem Altar
Foto: Erntedank Blaibach 2020

Taufe als Aufnahme in die Kirchengemeinde gefeiert

(18. 09. 2020)

Eine besondere Taufe:

Vier Generationen und ein Name

Am Sonntagnachmittag durfte BGR Pfarrer Augustin Sperl wieder ein Kind in die Gemeinschaft Christi aufnehmen, dieser Täufling ist eine Besonderheit.

Das Ehepaar Rebecca und Johann Seiderer aus Blaibach hatten für ihr zweites Kind, Johann Baptist Seiderer, das Sakrament der Taufe erbeten. Der Taufpate ist Markus Lederer, ein Bruder der Mutter. Wenn auch jedes Kind einzigartig ist, so ist der Name des Täuflings alles andere als einzigartig: Auf dem Hof der Seiderers im Kapellenweg leben jetzt vier Generationen und vier Johann Baptist Seiderer.


Zu Beginn der Tauffeier ging Pfarrer Sperl auf das Eingangslied, „Dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel oh Herr“, dem Jubel der Engel ein und sprach davon, dass Engel Gottes Angesicht schauen und Tag und Nacht den Lobpreis Gottes singen. Wenn das Leben endet, werde ein Christ sein wie Engel, Wesen ohne Fleisch und Blut aber lebendige Wesen, erfüllt vom Glanz und der Herrlichkeit Gottes. Die Zukunft eines Getauften sei, wie ein Engel bei Gott zu sein – in der Taufe werde der Grundstein dazu gelegt, den Anfang ewigen Lebens. In seiner Predigt sprach der Priester davon, dass es wohl ein einmaliges Ereignis sei, dass in einer Familie viermal der gleiche Name verwendet werde. Weiter ging Pfarrer Sperl auf den Namen des Täuflings ein und sprach davon, dass Johann Baptist durch dieses Sakrament ein Kind Gottes werde. Weiter ging der Prediger auf die bei der Taufe verwendeten Symbole ein und bat die Eltern, ihren Kindern nie die Liebe aufzukündigen. Zugleich sollen sie ihrem Sohn helfen, Gott kennen und lieben zu lernen. Die musikalische Gestaltung der Tauffeier oblag Kirchenmusikerin Bianca Lederer – der Ehefrau des Taufpaten.

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Taufe als Aufnahme in die Kirchengemeinde gefeiert
Foto: Taufe Seiderer Blaibach

Diakon Martin Peintinger in der Pfarrei begrüßt

(13. 09. 2020)

Martin Peintinger jetzt auch Diakon für Miltach und Blaibach

Begrüßung in den beiden Kirchengemeinden Miltach und Blaibach

 

Die Pfarreiengemeinschaft Blaibach – Miltach, zusammen mit den Pfarrgemeinden Harrling – Zandt – Altrandsberg ist nun schon zwei Wochen alt. Seitdem dem 1. September wechseln sich die beiden Geistlichen, Pfarrer BGR Augustin Sperl und Pfarrvikar Matthias Tang, in den fünf Kirchen, bei der Feier der Hl. Eucharistie, ab. Neben den beiden Priestern ergänzen Gemeindereferent Franz Strigl und Diakon Martin Peintinger das Seelsorgeteam.

 

Am Sonntag beim Pfarrgottesdienst konnten die Gläubigen in Miltach und Blaibach zusammen mit Priester und Diakon das Messopfer feiern. Für Diakon Martin Peintinger war es vor allem in Miltach nicht die erste Messfeier, an der er seinen Dienst verrichtete, aber jetzt seit Anfang September ist er neben seinen bisherigen Pfarrgemeinden Harrling – Zandt – Altrandsberg, jetzt auch für Miltach und Blaibach als Diakon zugeteilt.

 

Welche Aufgabe kommt einem Diakon zu? Er spenden das Taufsakrament, er predigt und assistiert in der Eucharistiefeier, er unterstützt oder leitet auch Trauungen und Beerdigungen. Jeder Diakon sucht sich - seinen eigenen Fähigkeiten entsprechend - einen besonderen Schwerpunkt, wo er Menschen am Rande der Gesellschaft, Kranken oder Benachteiligten besonders nahe sein kann. Der Begriff „Diakon“ entstammt dem Griechischen und meint ursprünglich den Diener, dem in der frühen Kirche besondere Dienste an Benachteiligten übertragen wurde.

 

In einem Gespräch vergangene Woche verdeutlicht Martin Peintinger seinen Werdegang zum Amt des Diakons. Geweiht wurde er am 04. November 2006 im Hohen Dom zu Regensburg zum ständigen Diakon mit Zivilberuf. Aufgewachsen in einem christlich geprägten Elternhaus in Altrandsberg, fühlte er sich sein ganzes Leben lang in der Kirche beheimatet. Nach seiner Erstkommunion wurde er Ministrant, später Lektor und Mitglied im Pfarrgemeinderat. „Früh spürte ich in mir den Ruf Jesu in seine Nachfolge. Lange war mir nicht klar, wohin mein Weg mich führen sollte. Erst als ich mich mehr mit dem Diakonat befasste, wurde mir klar, dass dies mein Weg sein konnte.“ Viel Unterstützung erfuhr er während dieser Zeit von seiner Ehefrau Antonia, die ihm immer wieder Mut machte, wenn es schwierig wurde, Familie, Beruf und Fernstudium auf die Reihe zu bringen. „Es war ein großer Freudentag, als mir der damalige Bischof Gerhard Ludwig Müller im Hohen Dom zu Regensburg die Hände auflegte und mich zum Diakon weihte.“ so Martin Peintinger. „Es macht mir große Freude, Kindern das Sakrament der Taufe zu spenden und dabei die Eltern ein Stück weit zu begleiten. Auch liegen mir vor allem die Senioren sehr am Herzen und ich fühle mich im Seniorenheim in Zandt sehr wohl. Gerne versuche ich den Menschen das Wort Gottes in der Predigt zu erschließen.“ Überhaupt möchte er sich darum bemühen, so gut es eben gelingt, für jeden zu jeder Zeit da zu sein, was natürlich auch bedingt durch seinen Beruf (Schreinerei- und Bestattungswesen) gerade in schweren Situationen oft von ihm gefordert wird. Über die Arbeit im neuen, großen Pfarrverband sagt er: „Ich freue mich, neue Menschen kennen zu lernen und es würde mich freuen, wenn die Gläubigen den Kontakt zu mir suchen. Unsere neue Pfarreiengemeinschaft sehe ich als große Chance, da wir durch Pfarrer Augustin Sperl einen sehr erfahrenen Priester und mit Pfarrvikar Matthias Tang, Gemeindereferent Franz Strigl, sowie vielen fleißigen ehrenamtlichen Mitarbeitern versuchen können, „das Schiff dass sich Gemeinde nennt“, gut durch die Wogen der Zeit zu bewegen.

 

In Miltach richtete Kirchenpfleger Christian Röhrl am Ende der Messfeier ein paar Worte an Diakon Martin Peintinger. Er begrüßte ihn im Namen des Pfarrgemeinderates, der Kirchenverwaltung und aller Gläubigen recht herzlich. „Wir freuen uns auf eine segensreiche und fruchtbare Zusammenarbeit, zum Wohl der Gläubigen in unserer Pfarrei. Wir freuen uns aber auch auf viele gemeinsame, kirchliche Feiern und wünschen dir auf deinem weiteren Wirkungsweg, in unseren Regentalgemeinden, viel Glück, Gesundheit und Gottes Segen.“ Beim folgenden Gottesdienst in der Pfarrkirche in Blaibach wurde der Diakon dann genau so herzlich empfangen. Bei beiden Gottesdiensten hatte Martin Peintinger in der Predigt den Gläubigen das Evangelium des Sonntages ausgelegt und seine Gedanken dazu näher gebracht.

 

Als Anhang finden sie weiter unten die Predigt von Diakon Martin Peintinger zum 24. Sonntag im Jahreskreis.

 

Begrüßung Peintinger Miltach

 

Text u. Bild Miltach: Christian Röhrl, Miltach

Bild Blaibach: Albert Seiderer, Blaibach

Foto zur Meldung: Diakon Martin Peintinger in der Pfarrei begrüßt
Foto: Begrüßung Martin Peintinger in Blaibach

Durch die Taufe in die Kirche Gottes aufgenommen

(08. 09. 2020)

Elin Magdalena empfing das Sakrament der Taufe

Das erste Kind von Anna Oberberger und Sebastian Nowag durfte am Sonntagnachmittag das Sakrament der Taufe empfangen.

 

BGR Pfarrer Augustin Sperl begrüßte nach dem Eingangslied die Taufgesellschaft um Täufling Elin – eine Kurzform des Namens Helena. Die Eltern, beide Ärzte in Chur (Schweiz) hatten den Geburtsort der Mutter für die Taufe gewählt. Als Patin steht der kleinen Elin Lisa Nowag, die Schwester des Vaters, zur Seite.


Das heutige Evangelium, bei dem es hieß „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“ gelte auch besonders in dieser Stunde, denn Jesus sei mitten unter uns, so der Geistliche. In der Taufe darf der Priester dem Menschen Anteil geben am ewigen, unvergänglichen Leben. In der Predigt sprach Sperl davon, dass an diesem Tag ein uralter Ritus gefeiert werde, der auf Jesus selber zurückgehe. Seit fast 2000 Jahren haben sich Menschen durch diesen Ritus mit der Liebe Gottes beschenken lassen. Weiter ging er auf die Worte des Priesters bei der Taufe und die Zeichenhandlung bei diesem Sakrament ein. So symbolisiere die Taufkerze Jesus Christus, das Licht der Welt. Das Taufkleid, mit dem der Täufling „Christus anziehe“ aber auch der Effata-Ritus, bei dem der Priester Mund und Ohr des Täuflings berührt, damit dessen Sinne für die Botschaft Gottes, die empfangen und weitergegeben wird, geöffnet werden, gehöre dazu. Eine besondere Bedeutung habe das Chrisamöl, welches vom Bischof persönlich nur einmal im Jahr, am Gründonnerstag, geweiht wird. Mit der Salbung mit Chrisam erlange der Täufling die gleiche Würde, wie auch Jesus vor Gott besitzt. Das Kind werde damit gesalbt und berührt von der Liebe und Gnade Gottes, so der Prediger weiter. Die Aufgabe der Eltern sei, dem Kind zu helfen, Jesus kennen und lieben zu lernen. Die Gemeinschaft der Kirche schenke Geborgenheit und habe dem Menschen Großes zu geben. So sollen die Eltern dem Kind helfen, diese Liebe zu Jesus Christus, den Sakramenten und auch der Gemeinschaft der Kirche zu entfalten. Die Taufe sei eine Einladung an alle, sich neu bewusst zu machen, dass Gott das kostbarste schenke: Seine Liebe.


Bevor Pfarrer Sperl dann der kleinen Elin Nowag das Sakrament der Taufe spendete, las Waltraud Oberberger, die Großmutter des Täuflings, die Fürbitten. Am Ende des Gottesdienstes, dessen musikalische Gestaltung Organist Thomas Raab oblag, wurde die Neugetaufte mit einem Lied auch der Gottesmutter Maria empfohlen.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Durch die Taufe in die Kirche Gottes aufgenommen
Foto: Taufe Nowak Blaibach

Pfarrvikar Matthias Tang feiert erste Hl. Messe in unserer Pfarrei

(06. 09. 2020)

Die erste Messe mit dem neuen Pfarrvikar

 

Am heutigen Sonntag durfte der neue Pfarrvikar Matthias Tang in der Pfarrei Blaibach seinen ersten Gottesdienst feiern, dabei stellte er sich kurz den Gläubigen vor.

 

Bevor er in der Predigt auf das Evangelium des Tages einging, zeigte sich Pfarrvikar Tang erfreut, in Blaibach seine erste Messe feiern zu dürfen. Der aus Ghana stammende junge Priester war nach seinem Studium in Innsbruck auch schon in Deutschland als Urlaubsvertretung tätig und hatte sich schließlich in der Diözese Regensburg beworben. Dass er nun diese Stelle in der neuen großen Pfarrgemeinschaft erhalten hat, verdanke er seiner Meinung nach auch dem Zutun des Heiligen Geistes.


Am Ende des Gottesdienstes begrüßte Pfarrgemeinderatssprecher Markus Kerner den neuen Pfarrvikar herzlich in der Pfarrei St. Elisabeth Blaibach. Kerner zeigte sich erfreut, dass er sich für diese Stelle beworben hat und nach Ghana und Österreich nun im Bayerischen Wald, das „Zentrum des Himmels auf Erden“, gefunden habe. Er freue sich auf die kommende Zeit, wenn sie vielleicht auch etwas turbulent werde, da die neu gegründete große Pfarreiengemeinschaft noch in der Findungsphase sei und sich erst noch alles einspielen müsse. Dennoch wünschte Kerner gemeinsam mit Kirchenpfleger Albert Seiderer, dass der neue Geistliche die Zeit hier genießen könne und sich gut einleben werde. Matthias Tang dankte für die freundliche Begrüßung und freut sich darauf, die neue Kultur kennen zu lernen, aber auch den Gläubigen hier den Glauben näher zu bringen. In seiner Heimat sei die Kirche noch sehr jung, doch hier sei er am richtigen Ort angekommen, so Tang am Ende des Gottesdienstes.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Pfarrvikar Matthias Tang feiert erste Hl. Messe in unserer Pfarrei
Foto: Pfarrvikar Tang Blaibach

Im Taufsakrament die Liebe Gottes empfangen

(20. 08. 2020)

Kind Gottes durch die Taufe

Auch am Sonntag läuteten die Glocken der Pfarrkirche St. Elisabeth nochmals zu einem freudigen Ereignis, ein weiteres Kind empfing das Sakrament der Taufe.

Passend zum ersten Lied sprach BGR Pfarrer Augustin Sperl bei seiner Einführung davon, dass die daraus stammende Textstelle „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“, besonders in dieser Stunde gelte. Am Tag zuvor habe man die Aufnahme Mariens in den Himmel gefeiert. Was an der Gottesmutter geschehen ist, werde auch am Täufling geschehen, so der Priester.

In seiner Predigt sprach Pfarrer Sperl davon, dass Jesus sich hat taufen lassen, obwohl er ohne Schuld und Sünde war. Er wollte damit ein Zeichen setzen, nämlich das Gott an der Seite des Menschen stehe. Was in der Taufe geschieht, sei ein großer Beweis der Liebe Gottes. Die kleine Melina – die erste Tochter der Eheleute Barbara und Daniel Grimm aus Blaibach – sei nicht nur deren Kind, sondern werde durch das Sakrament der Taufe aufgenommen in eine viel größere Familiengemeinschaft – in die Gemeinschaft der Kinder Gottes. Ihre Tochter bekomme Großes geschenkt: „Den Anfang des ewigen Lebens“, so Sperl. Bevor er noch auf die Symbole bei der Taufe einging und dann der kleinen Melina, der Andreas Kiefl als Taufpate zur Seite steht, die Taufe spendete, bat er die Eltern, dass sie es wie Gott machen sollen. Gott gebe nie jemanden auf, und so sollen auch sie ihrem Kind stets all ihre Liebe aber auch Vergebung schenken. Weiterhin bat er sie, ihrer Tochter zu helfen, Gott lieben zu lernen. Die musikalische Gestaltung der Tauffeier oblag Organist Andreas Müller.

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Im Taufsakrament die Liebe Gottes empfangen
Foto: Taufe Grimm Blaibach

Erdenbürger in die Pfarrgemeinde aufgenommen

(20. 08. 2020)

Miriam empfing das Sakrament der Taufe

Am Samstagnachmittag durfte Diakon Harald Schneider aus Runding in der Blaibacher Pfarrkirche ein Kind in die Gemeinschaft Christi aufnehmen.

Der Diakon hieß die Taufgesellschaft um die Eltern Daniela und Markus Frohnauer und den Paten Matthias Frohnauer, den Bruder des Vaters, am Eingang zur Pfarrkirche St. Elisabeth willkommen. Nachdem der Diakon den Täufling mit dem Kreuz bezeichnet hatte, zogen sie gemeinsam in das Gotteshaus ein. In seiner Ansprache nahm der Zelebrant Bezug auf das Fest Maria Himmelfahrt. Durch die Aufnahme Mariens mit Leib und Seele in den Himmel zeige Gott, dass er seine Zusage die er in Taufe gibt auch einlöse. In diesem Sakrament nehme Gott den Täufling an als sein Kind und zwar für das ganze Leben. In ihrer Namenspatronin, der Gottesmutter Maria, habe die kleine Miriam auf jeden Fall ein Vorbild im Glauben und im Vertrauen auf Gott. Dazu griff der Diakon einige Bespiele aus dem Leben der Gottesmutter auf, die dieses Gottvertrauen deutlich machen. Nach der Anrufung der Heiligen und den Fürbitten, die neben der Lesung auch von Angehörigen vorgetragen wurden, spendete Diakon Schneider der kleinen Miriam das Sakrament der Taufe. Zusammen mit der Familie sorgten Linda Wache und Elisabeth Ziereis für die musikalische Umrahmung des feierlichen Gottesdienstes.

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Erdenbürger in die Pfarrgemeinde aufgenommen
Foto: Taufe Frohnauer Blaibach

Taufe ist Aufnahme in die Kirchengemeinde

(05. 08. 2020)

Emma empfing das Sakrament der Taufe

Auch an diesem Sonntag riefen die Glocken der Pfarrkirche St. Elisabeth Blaibach wieder zu einem freudigen Ereignis ins Gotteshaus.

Nachdem die Taufgesellschaft in den vorderen Reihen unweit des neuen Taufsteins Platz genommen hatte, begrüßte BGR Pfarrer Sperl das Ehepaar Katrin und Johannes Seemann, das für ihr erstes Kind, Emma Anna Seemann, das Sakrament der Taufe erbeten hatten. Mehrere Milliarden Menschen weltweit bekennen sich zu Christus, so der Priester bei seiner Einführung. Niemand könne beweisen, dass Gott existiert und doch spüre man, was Liebe ist. Liebe bringt Leben hervor, die Liebe Gottes mache dieses Kind zu einem Kind Gottes, so Sperl. In seiner Predigt ging der Geistliche auf die Taufe Jesu ein, auf die Aufhebung der Erbschuld bei der Taufe und auf die Zeichen, die bei diesem Sakrament verwendet werden. Neben dem Wasser, das Leben schenkt, dem Chrisamöl, welches nur einmal im Jahr vom Bischof am Gründonnerstag geweiht wird, gehört auch die Taufkerze dazu, welche der Vater bei der Taufe an der Osterkerze anzündet und die für Christus steht, der den Tod besiegt hat. Abschließend bat Sperl die Eltern noch, dass sie ihrem Kind an jedem Tag des Lebens ihre Liebe schenken mögen, auch wenn es ihnen einmal Kummer bereitet. Im Anschluss spendete Pfarrer Sperl das Sakrament der Taufe, als Taufpatin steht der kleinen Emma ihre Tante Kerstin Seemann zur Seite. Die musikalische Umrahmung der Tauffeier oblag Andreas Müller an der Orgel.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Taufe ist Aufnahme in die Kirchengemeinde
Foto: Taufe Seemann Blaibach

Durch die Taufe in die Kirche Gottes aufgenommen

(28. 07. 2020)

Zwei Kinder in die Gemeinschaft Christi aufgenommen

Am vergangenen Sonntag durften wieder zwei Kinder das Sakrament der Taufe empfangen.

Pater Benjamin Ksiazek vom Franziskaner-Kloster Neukirchen b. Hl. Blut zelebrierte die Tauffeier in der Blaibacher Pfarrkirche St. Elisabeth, zu der sich neben den Eltern und Paten der Täuflinge auch mehrere Angehörige eingefunden hatten. Nach dem Evangelium und den Fürbitten spendete der Geistliche den beiden Kindern das Sakrament der Taufe und bat die Eltern, ihre Kinder im Glauben zu erziehen. Die Eheleute Klaus und Carina Hollmeier, geborene Vogl, brachten ihr erstes Kind Leonie Hollmeier vor Gott um die Taufe zu erbitten. Der kleinen Leonie steht Lisa Vogl, die Schwester der Mutter, als Patin zur Seite. Simon Bablick, das zweite Kind der Eheleute Melanie und Michael Bablick, steht als Taufpatin Evelyn Bablick-Stein, die Schwester der Mutter, zur Seite. Die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes oblag Organist Andreas Müller.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Durch die Taufe in die Kirche Gottes aufgenommen
Foto: Taufe Blaibach 2020

Erstkommunionfeier im Zeichen von Corona gefeiert

(06. 07. 2020)

Erstkommunion im Zeichen von Corona

Sicherheitsmaßnahmen wurden eingehalten - Feierstunde nur mit den engsten Familienangehörigen

 

Unter Beachtung der derzeit gültigen Regelungen fand am vergangenen Sonntag in die feierliche Erstkommunion in der Pfarrei St. Elisabeth Blaibach statt.

 

Die elf Kommunionkinder hatten sich seit Anfang des Jahres bereits zu mehreren Gruppenstunden getroffen, wo sie von den Tischmüttern Melanie Reimer, Kerstin Seemann, Sonja Wiesmeier und Elisabeth Ziereis unter dem Motto „Jesus – Brot des Lebens“ neben dem Religionsunterricht auf die Kommunion vorbereitet wurden, ehe die Corona-Pandemie auch hier einen Stillstand forderte. Nachdem auch im Bereich der Gottesdienste die Lockerungen in den vergangenen Wochen mehr wurden, war schnell die Entscheidung für eine baldige Erstkommunion getroffen. Da die sonst übliche stille Kommunion am Gründonnerstag nicht möglich war und auch der ursprüngliche Termin am 10. Mai verschoben werden musste, durften die elf Kinder nun erstmals an den Tisch des Herrn treten. Aufgrund der Obergrenze an Gottesdienstbesuchern und der einzuhaltenden Abstände durften leider nur Eltern und Geschwister der Kommunionkinder beim Gottesdienst dabei sein, für die Großeltern waren vorm Gotteshaus Sitzgelegenheiten mit reichlich Abstand aufgebaut, über Lautsprecher konnten sie den Gottesdienst mitverfolgen.


Gemeindereferent Franz Strigl freute sich zu Beginn des Gottesdienstes, dass nach über zwei Monaten Aufschub nun dieses Fest endlich stattfinden konnte und bat im Anschluss an seine Einführung Pater Placyd Kon, die Kommunionkerzen der Kinder zu segnen. Zwei Väter entzündeten danach die Kerzen an der Osterkerze. Die Kommunionkinder gestalteten den feierlichen Gottesdienst mit Gebeten und Fürbitten mit. Anstelle einer Predigt brachten die Kinder ihre Gedanken zu der großen Schatzkiste, die vor dem Altar steht vor. In dieser Truhe befinden sich neben den Bildern der Kinder unter anderem ein Kreuz, eine Bibel und ein Laib Brot. In den stattgefundenen Tischgruppenstunden haben sich die Kinder damals auf die Suche nach einem Schatz gemacht. Ein kostbarer Schatz liege nicht einfach da, sondern er müsse erst einmal gefunden und sicher aufbewahrt werden. Ein Schatz sei etwas, das jemanden persönlich viel bedeute und das für ihn besonders wertvoll und kostbar sei, so die Kinder weiter. Jesus wolle für die Kinder aber auch für alle anderen Christen ein kostbarer Schatz sein. Er ist der Goldschatz Gottes für die Menschen und eine kostbare Nahrung für die Seele.


Im Anschluss trug Gemeindereferent Franz Strigl die Geschichte vom „Brot des Glücks“ vor, in der ein Prinz auf die Suche nach dem Glück die Erfahrung machte, dass im Teilen des Brotes das Glück zu finden sei. An diesem Tag teile Jesus erstmals das Brot mit den Kommunionkindern, die dieses Brot als „Brot des Glücks“ erfahren dürfen. Nach dem gemeinsamen Vater Unser kam dann für die elf Kinder der große Moment. Einzeln traten sie vor den Priester und empfingen zum ersten Mal den Leib Christi. Mit einem gemeinsamen Gebet und dem Lied „Gott ist mit uns unterwegs“ aus der Zeit ihrer Kommunionvorbereitung brachten die elf Kommunionkinder Lotta Bergbauer, Nina Christl, Paul Fischl, Anna-Lena Hurm, Johannes Kernbichl, Mate Maroscak, Amy Michel, Tobias Reimer, Bastian Seemann, Luisa Wiesmeier und Anna Ziereis ihren Dank vor Gott.


Zum Ende des sehr besonderen Gottesdienstes dankte Franz Strigl dem Zelebranten, Pater Placyd Kon vom Franziskaner-Kloster in Neukirchen b. Hl. Blut, Organist Thomas Raab sowie den Tischmüttern und allen Helfern, die an der Vorbereitung dieses Tages beteiligt waren.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Erstkommunionfeier im Zeichen von Corona gefeiert
Foto: Kommunion Blaibach 2020

Fronleichnam im Zeichen von Corona gefeiert

(13. 06. 2020)

Fronleichnam heuer ohne Prozession

Die Pfarrei Blaibach feierte das Hochfest Fronleichnam, in diesem Jahr gab es jedoch keine Prozession durch den Ort.

In Vertretung für den aus gesundheitlichen Gründen verhinderten Pfarrer Sperl zelebrierte Pater Placyd Koń vom Franziskaner-Kloster Neukirchen b. Hl. Blut sowohl den Vorabendgottesdienst als auch die Messe am Fronleichnamstag. Vor dem Altar schmückte ein von Regina Franz und Agnes Müller gelegter Blumenteppich die renovierte Pfarrkirche.


Ein seiner Einführung erinnerte der Geistliche daran, dass die Kirche am heutigen Festtag noch einmal in den Abendmahl-Saal eintrete, und rufe damit die Einsetzung der Eucharistie durch Jesu Christi in Erinnerung.

 

Fronleichnam Blaibach 2020 1    Fronleichnam Blaibach 2020 2
     
Fronleichnam Blaibach 2020 5   Fronleichnam Blaibach 2020 3


„In der Eucharistie wurde uns die Liebe Gottes geschenkt“, so der Pater in seiner Predigt. Aus Liebe habe Gott seinen Sohn in die Welt gesandt, um die Menschen zu retten. Mit der Himmelfahrt Jesu habe er auch uns Menschen auch den Weg in den Himmel eröffnet, wo er auf sie warte. Als Stärkung auf dem Weg dorthin hat Jesus den Menschen die Eucharistie und damit sich selbst geschenkt. „Wenn wir Eucharistie feiern, dann gedenken und erneuern wir diese Geheimnisse vom ganzen Leben Jesu“, so der Geistliche weiter. So sollte es Ziel eines jeden Christen sein, dem Sakrament der Eucharistie mit Gesang und Gebet im ganzen Leben Ehre zu erweisen. Das Fronleichnamsfest solle den Gläubigen bewusst machen, dass sie den Herrn auch in ihr Leben hinein nehmen sollen. Traditionell werde an diesem Tag der Leib Christi in der Monstranz durch die Straßen getragen. Aufgrund der diesjährigen Situation sei dies jedoch nicht möglich, jedoch werde das Wesentliche beibehalten: „Die Schöpfung mit der Monstranz zu segnen“, so der Pater abschließend.


Am Ende des Gottesdienstes erteilte er den Gläubigen in der vollbesetzten Pfarrkirche den Segen, im Anschluss daran formierten sich die Vereinsfahnen am Aufgang zur Pfarrkirche, von wo Pater Placyd Koń den Segen über den Ort und die ganze Schöpfung erteilte. Zurück im Gotteshaus fand mit dem feierlichen Te Deum der Prangertag seinen Abschluss. Pfarrgemeinderatssprecher Markus Kerner dankte stellvertretend im Namen der Pfarrei Wolfgang Eckl für die gespendeten Birken, sowie Josef Höpfl für die Mithilfe beim Aufstellen dieser am Eingang zur Pfarrkirche. Der Dank des PGR-Sprechers galt auch den Vereinsabordnungen und allen Gläubigen, die der Einladung zum Gottesdienst gefolgt sind, sodass das Fronleichnamsfest trotz der diesjährigen Einschränkungen in einem festlichen Rahmen gefeiert werden konnte.

 

Fronleichnam Blaibach 2020 6    Fronleichnam Blaibach 2020 4

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach und Franz Strigl, Miltach

Foto zur Meldung: Fronleichnam im Zeichen von Corona gefeiert
Foto: Fronleichnam Blaibach 2020

Flurumgang war leider nicht möglich

(23. 05. 2020)

Gläubige feierten Gottesdienste zu Christi Himmelfahrt – heuer ohne Prozession

Traditionell finden in der Kirche in der Woche von Christi Himmelfahrt Bittgänge und Flurprozessionen statt, in diesem Jahr ist dies jedoch nicht möglich.

Bereits am vergangenen Montag hätte der Bittgang nach Weißenregen stattgefunden, doch aufgrund der aktuellen Situation konnte dieser heuer nicht durchgeführt werden. Die Gottesdienste, die mittlerweile wieder in der innen fertig renovierten Pfarrkirche St. Elisabeth in Blaibach stattfinden, sind dennoch nicht wie vor der Renovierung. Freie Bankreihen und lediglich 54 markierte Sitzplätze stehen den Gottesdienstbesuchern zur Verfügung. Unter der strengen Beachtung der derzeitigen Hygieneregeln feiert BGR Pfarrer Augustin Sperl derzeit die Heilige Messe. Auch am Hochfest Christi Himmelfahrt saßen die Gläubigen mit Mundschutz und auf Abstand im Gotteshaus. Am Ende des Vorabendgottesdienstes am Mittwochabend setzte BGR Pfarrer Augustin Sperl das Allerheiligste auf dem Altar aus und sprach zusammen mit den Gläubigen Bittgebete. Im Anschluss spendete der Geistliche anstatt bei der sonst üblichen Flurprozession heuer an beiden Eingängen zur Pfarrkirche den Segen in alle Himmelsrichtungen. Zurück in der Pfarrkirche erteilte der Priester den Wettersegen und bat dabei um eine gute Ernte und die Verschonung vor Unwetter jeglicher Art.

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Flurumgang war leider nicht möglich
Foto: Bittgottesdienst 2020 Blaibach

Die Kar- und Ostertage standen ganz im Zeichen der Corona Krise

(14. 04. 2020)

"Die Auferstehung Jesu ist die Quelle christlicher Hoffnung und Zuversicht"

Die Tage Gründonnerstag und Karfreitag, sowie die Osterfesttage wurden in Miltach und Blaibach unter Ausschluss der Gläubigen gefeiert – Ein Fest das in die Geschichte eingehen wird

 

Dieses Osterfest und die vorangegangenen Kartage werden in die Geschichte eingehen und vielen Gläubigen lange in Erinnerung bleiben. Unter der Corona Viruspandemie war es nicht möglich, sich in großer Zahl in den beiden Pfarrkirchen in Miltach und Blaibach zu versammeln. Dabei an das Leiden und Sterben Jesu zu erinnern und im Gebet und dann am Ostermorgen, in die Freunde der Auferstehung Christi, gemeinsam in das Osterlob einzustimmen. Diese österlichen Festtage (Gründonnerstag, Karfreitag und das Osterfest) bilden üblicherweise den Höhenpunkt des Kirchenjahres für alle Katholiken und sind die wichtigsten Feiertage das ganze Kirchenjahr hindurch, jedoch nicht in diesem Jahr. Nur im ganz kleinen Rahmen, ohne die jungen und erwachsenen Gläubigen wurden die gottesdienstlichen Feiern in den beiden Regentalgemeinden zelebriert.

 

Die Kartage
Am Gründonnerstag hatte sich eine ganz kleine Gruppe im Pfarrheim in Blaibach eingefunden, um die Feier des Gedächtnisses an das letzte Abendmahl, in einer sehr würdevollen Eucharistiefeier, zu begehen. Pfarrer BGR Augustin Sperl war es ein besonderes Anliegen, auch in dieser Situation an das Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern, vor mehr als 2000 Jahren, zu erinnern. In den verbindenden Texten und in der Predigt ging der Geistliche auf den tiefen Sinn dieser Messfeier, den Ereignissen um Jesu Leiden am Ölberg und der Spendung der Kommunion ein. In Gedanken war man natürlich auch mit den 26 Kommunionkindern aus den beiden Pfarrgemeinden verbunden,    Ostern 2020 Miltach 11

die sich eigentlich auf ihre „Stillen Kommunion“ an diesem Abend gefreut hätten, was nun jedoch nicht möglich war. Sie hätten dann erstmals an den Tisch des Herrn treten und die Eucharistie, unter den Gestalten von Brot und Wein, empfangen dürfen. Nach der Feier des Messopfers wurde das Allerheiligste vom Priester in einer Monstranz ausgesetzt und zur kurzen Anbetung den Gläubigen gezeigt. Die sogenannten „Ölbergwache“, an der sich jeweils die kirchlichen Vereinigungen des Katholischen Frauenbundes und der Marianischen Männerkongregation beteiligen, musste in diesem Jahr gänzlich abgesagt werden.

 

Am Karfreitagvormittag waren die Gläubigen zum Kreuzweg – Gebet aufgerufen. Über die Internetseiten der beiden Pfarrgemeinden gestalteten Franz Strigl und Christian Röhrl eine Gebetsbetrachtung in Videoform. Viele Gläubige nutzten diese Gelegenheit, um zuhause in der Familie die Bilder zu betrachten und das Gebet zu pflegen. Da die Kirche an diesem Tag keine Eucharistiefeier kennt, fand am Nachmittag um 15 Uhr, zur Todesstunde Jesu, in der Pfarrkirche in Miltach die Karfreitagsliturgie statt. In wiederum ganz kleinem Rahmen leitete Pfarrer Augustin Sperl diese Gedenkfeier, in der an den Kreuzestod Christi erinnert wurde. Die verbindenden Texte las Gemeindereferent Franz Strigl. Zunächst wurden die anwesenden und die über Livestream verbundenen Gläubigen durch das Vortragen der Lesung und der Passionsgeschichte aus dem Johannes-Evangelium auf die Ereignisse dieses Karfreitages eingestimmt.

 

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Die folgenden großen Fürbitten bilden einen wichtigen Bestandteil dieser Feierstunde. Aus gegebenem Anlass hatte die Kirche in diesem Jahr eine außergewöhnliche Fürbitte zum Schutz vor der Virusausbreitung eingefügt. Nach der Enthüllung des Vortragekreuzes durch den Geistlichen und dessen Verehrung, schlossen sich die wenigen anwesenden Gläubigen an. Nach der Kommunionfeier fand die liturgische Stunde ihren Abschluss mit der Grablegung und der Aussetzung des Allerheiligsten über dem Heiligen Grab. Aus Rücksicht auf genügend Abstand zwischen den Betenden hatte man sich in Miltach heuer dazu entschlossen, das Heilige Grab nicht in der benachbarten Seelkapelle, sondern in der Pfarrkirche aufzubauen. Dort hatte die Mesnerfamilie Röhrl mit zahlreichen weißen Hortensien und einem gelb/weißen Blumenarrangement, im Schein zahlreicher Kerzen, einen herrlichen Rahmen erstellt, um betend oder meditierend einige Zeit dort zu verbringen. Was von den Gläubigen auch sehr gut angenommen wurde. Die Feiern an den beiden Kartagen wurden von Annemarie Koppitz, Simon Meier und Ludwig Baumgartner als Kantoren gesanglich begleitet.

 

Osterfest

Am Karsamstag Abend um 20.30 Uhr, als es schon dunkel wurde, erneut gerufen durch die Karfreitagsratschen, versammelte sich ein ganz kleiner Kern von Gläubigen aus den beiden Kirchengemeinden im Dunkel des Miltacher Gotteshauses, um die Osternachtfeier zu begehen und der Auferstehung Jesu zu gedenken. Vor dem Volksaltar segnete Pfarrer BGR Augustin Sperl die beiden neuen Osterkerzen für Miltach und Blaibach. In einer schlichten Zeremonie entzündete er die wiederum von Hand wunderschön verzierten Kerzen. Von den beiden Kerzen aus wurden dann auch die vielen Kerzen an den Altären angezündet und tauchten so den Kirchenraum in ein gelblich schimmerndes Licht. Von der Mesnerfamilie Röhrl und der Mithilfe von Gemeindereferent Franz Strigl wurde die Kirche wieder wunderbar geschmückt. Nach dem festlichen Exsultet, dem großen Osterlob, trugen die Lektoren in verschiedenen Lesungen aus dem Alten Testament, die überaus wechselvolle Geschichte des katholischen Kirche und des Israelitischen Volkes vor, ehe beim Gloria in das freudige Osterlob eingestimmt wurde und  dann auch wieder alle Glocken vom Kirchturm erklangen, welche seit dem Gründonnerstag verstummt waren. Ludwig Baumgartner und Simon Meier sangen als Kantoren die Psalmen jeweils vor den Lesungen. In seiner Osterpredigt verdeutlichte Pfarrer Augustin Sperl die Ostertage und die Auferstehung Jesu als den eigentlichen Mittelpunkt des Glaubens. Dabei war auch die aktuelle Corona Ausbreitung und das dadurch sehr eingeschränkte Glaubensleben ein Thema. „Wir feiern Ostern und eine Pandemie unvorstellbaren Ausmaßes bringt unser aller Leben, ja die ganze Weltwirtschaft  vollkommen durcheinander. Und davon ist auch die Kirche in ihren Grundvollzügen betroffen. Gottesdienste ohne Gemeinde,  Sakramenten-Spendung nur im Notfall. Die Kirche unterwirft sich den staatlichen Vorgaben und sperrt zu.  Sie ist im Gegensatz zu Supermärkten, wo sich nach wie vor viele Menschen begegnen, nicht systemrelevant. Trotzdem gilt es die Gesundheit von Menschen zu schützen; ein Akt der Nächstenliebe.

 

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Und wie wird es weiter gehen fragt sich Pfarrer Sperl: „Ich möchte Kardinal Schönborn aus Wien zitieren der in einem Interview am 5. April sagte <>

 

Auch heute wirkt Jesus trotz Corona in unser Leben

Der Arzt Julian Urban (38 Jahre alt) aus der Lombardei in der Stadt Bergamo, einem Gebiet in Norditalien, das besonders viele Kranke und Tote zu beklagen hat, legte in diesem Tagen ein bewegendes Zeugnis ab. Dieser berichtete: <

 

Gestern starb der 75jährige Priester, der trotz seines Zustandes es geschafft hat, uns einen Frieden zu geben, den wir nicht mehr zu finden hofften. Ich bin glücklich, durch diesen Priester und seinen Glauben, zu Gott zurückgefunden zu haben, während ich vom Leiden und Tod meiner Mitmenschen umgeben bin.>>

 

„Womit hat  dieser Priester beeindruckt?“ fragte Pfarrer Sperl. „Er hat die Haltung von Ostern gelebt. Papst Franziskus sagte, Ostern ist nicht nur ein Fest, sondern Ostern ist eine Haltung.“ Das Leben geht über diese sichtbare Welt hinaus. „Wir haben Hoffnung auf das Ewige, durch alle Sterblichkeit hindurch. Die Auferstehung Jesu ist die Quelle christlicher Hoffnung und Zuversicht. Österliche Haltung ist die unerschütterliche Hoffnung, dass der barmherzige Gott seine Geschöpfe auch im Tod trägt und lebendige Zukunft schenkt.“

 

Bei der folgenden Tauferneuerung segnete der Geistliche das Osterwasser. Der Priester sprengte das geweihte Wasser dann im leeren Kirchenraum aus. Am Ende der festlich gestalteten Eucharistiefeier segnete der Priester die Speisen von Brot, Eiern, Salz, Fleisch und den Wein. Den ganzen Tag über hatten die Gläubigen ihre Körbchen zur Pfarrkirche gebracht, gut verpackt, um sie bei der Osternacht segnen zu lassen. Tags darauf war es dann möglich, im Kreis der Familien die gesegneten Speisen zu verzehren. Die Gläubigen nahmen auch das Osterlicht mit nach Hause, in dessen Schein sie in ihrer häuslichen Tischgemeinschaft Ostermahl hielten. Außerdem wurden kleine Weihwasserfläschchen mit Osterwasser abgefüllt und standen gratis zum Mitnehmen in beiden Pfarrgemeinden bereit.

 

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Zu den weiteren Ostergottesdiensten am Sonntagvormittag und am Ostermontagvormittag feierte man die Heilige Messe im Pfarrheim in Blaibach. Auch die dort abgelegten Osterspeisen wurden von Pfarrer Sperl gesegnet. Damit es vielen Gläubigen möglich war, trotz der Einschränkungen an den Gottesdiensten in der eigenen Pfarrgemeinde teil zu nehmen, wurden die liturgischen Feiern durch Kirchenpfleger Christian Röhrl gefilmt und per Livestream im Internet übertragen. In Summe wurden die Filme an diesem Osterwochenende (von Palmsonntag bis Ostermontag) über 1.400mal aufgerufen. Ein freudiger Beweis dafür, dass die Pfarrangehörigen so die Verbindung zur Messfeier in der eigenen Kirchengemeinde aufrechterhalten konnten. Der Dank von Pfarrer Sperl richtete sich an alle Engagierten, die sich trotz der Virusgefahren, zu den Diensten als Mesner, Lektor, Kantor oder Organist in die Pflicht haben nehmen lassen und an den Messfeiern, stellvertretend für die Gläubigen aus den beiden Pfarreien, aktiv teilgenommen haben.

 

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Text u. Bilder: Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Die Kar- und Ostertage standen ganz im Zeichen der Corona Krise
Foto: Ostern 2020 Blaibach

Palmsonntag 2020 leider ohne Gläubige festlich gefeiert

(05. 04. 2020)

Mit dem Palmsonntag hat die Karwoche in Miltach und Blaibach begonnen

 

In diesem Jahr ist alles ganz anders. Es scheint schon sehr seltsam an, wenn die kirchlichen Feiern ganz ohne das mit Dabeisein der Gläubigen passieren. Die derzeitige Virus-Pandemie lässt es einfach nicht zu, den Palmsonntag in der gewohnten, feierlichen Art, mit Palmsegung, Palmprozession zur Pfarrkirche und dem anschließenden Familiengottesdienst zu feiern. Wegen dem Versammlungsverbot wurde die festliche Feier trotzdem in der Miltacher Pfarrkirche mit einem Gottesdienst begangen. Am Samstag Nachmittag versammelte sich dazu ein ganz kleiner Kreis im Gotteshaus.

 

Nach den Worten von Pfarrer BGR Augustin Sperl waren die zurückliegenden fünf Wochen religiös von Umkehr und Buße geprägt. Aber auch von der Angst und dem Kummer um die Ausbreitung der Virusinfektion. „Mit dem Palmsonntag treten wir ein in die Heilige Woche. Es wird in diesem Jahr nicht so sein, wie wir es all die Jahre gewohnt waren. Die bevorstehenden Tage führen uns jedoch immer wieder neun hin zum letzten Abendmahl, zur Kreuzigung und dann zur Auferstehung Jesu Christi“. Wir werden in den kommenden Tagen Schritt für Schritt mit hinein genommen in dieses österliche Geheimnis. Mit dem freudigen Einzug Jesu in die Stadt Jerusalem am Palmsonntag, dem Abendmahlssaal und der Angst im Garten Getsemani am Gründonnerstag. Dann der Verurteilung Jesu und seiner Kreuzigung am Karfreitag und zur Grabestrauer am Karsamstag. Und schließlich feiert die Kirche die siegreiche Auferstehung Jesu, welche in die Osterfreude am kommenden Ostersonntag mündet. Wenngleich nicht in großer Gemeinschaft, aber trotzdem über die Medien verbunden im Gebet. Eine schöne Besonderheit waren an diesem Wochenende die von den Erwachsenen und Kindern tags zuvor zur Pfarrkirche gebrachten Palmburschen. Alle verziert mit bunten Bändern und Schleifen. In der Kirche abgelegt konnten die grünen Buschen ihren Segen zum Palmsonntag erhalten. Nach der Überlieferung sind dies Zeichen des Friedens, des Lobes und der Hoffnung, so der Geistliche. Nach den Lobliedern passend zum Festtag segnete Pfarrer BGR Augustin Sperl die Palmbuschen. Im anschließenden Matthäus Evangelium wurde vom festlichen Einzug Jesu in Jerusalem berichtet.

 

Palmsonntag Miltach 2020 1    Palmsonntag Miltach 2020 2

 

Auf dem folgenden Prozessionsweg durch den Kirchenraum trug Gemeindereferent Franz Strigl das mit Palmbuschen geschmückte, jedoch bereits verhüllte Kreuz, voran. Stellvertretend für alle Gläubigen folgten Pfarrer Sperl und Lektor Gottfried Heigl. Begleitet wurde die Feierstunde durch Christian Hartl an der Orgel. Nach der Lesung wurde die Passionsgeschichte aus dem Matthäus Evangelium vorgetragen. Sie erzählte vom Leidensweg Jesu, beginnend mit dem Einzug in Jerusalem bis hin zur Kreuzigung auf Golgota. Die dann folgenden Fürbitten waren geprägt vom Bitten um Kraft und Schutz vor der Virus Pandemie und vom Gebet für die Verstorbenen. Immer in Gedanken eingebunden waren die Kommunionkinder dieses Jahres aus beiden Pfarrgemeinden. Das Kommunionbild der Kinder aus Miltach stand dazu vor dem Volksaltar. Leider ist es in diesem Jahr nicht möglich, dass die 26 Kinder aus Miltach und Blaibach am Gründonnerstag ihre stille Kommunion empfangen können. Jedoch im Gebet und in der Zuversicht, später dann einen festlichen Tag feiern zu können, werden sie mit ihren Kommuniondarstellungen mitten im Geschehen des Gründonnerstages dabei sein.

 

Palmsonntag Miltach 2020 3    Palmsonntag Miltach 2020 4

 

Weil es den Gläubigen nicht möglich war, an der Messfeier zum Palmsonntag teil zu nehmen hatten die Verantwortlichen sich darum bemüht, den Gottesdienst aufzuzeichnen. So war es möglich, später über das Internet trotzdem an der Palmsonntagsfeier in der Pfarrkirche teil zu nehmen. Die Palmzweige in Blaibach wurden am Sonntag Vormittag beim Gottesdienst im Pfarrheim von Pfarrer Sperl gesegnet.

 

Text u. Bilder: Christian Röhrl, Miltach sowie Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Palmsonntag 2020 leider ohne Gläubige festlich gefeiert
Foto: Palmsonntag Miltach 2020

Neuer Pfarrvikar für die kommende große Pfarreiengemeinschaft ab 01. September

(26. 03. 2020)

Matthias Tang wird neuer Pfarrvikar in der großen Pfarreiengemeinschaft

Für die Gläubigen in Harrling / Zandt / Altrandsberg ist er kein unbekannter

 

Neben den vielen negativen Nachrichten, welche in der letzten Zeit durch das Corona Virus bekannt gegeben werden mussten, gibt es jetzt eine gute Nachricht zu verkünden. Wie in diesen Tagen das Bischöfliche Ordinariat in Regensburg informiert hat, tritt Matthias Sonbomah Tang ab 01. September seinen Dienst in der neuen Pfarreiengemeinschaft Blaibach – Harrling/Zandt – Miltach an. Den Gläubigen in den Pfarreien Harrling, Zandt und Altrandsberg ist der Priester bereits von einigen Urlaubsvertretungen sehr bekannt. Aus diesem Grund freuen sich die Verantwortlichen umso mehr, dass er jetzt die Stelle als Pfarrvikar erhalten hat.

 

Vor 2 Jahren wurde zusammen mit dem Geistlichen das Projekt „Brunnen für Ghana“ ins Leben gerufen. Mittlerweile sind hier schon viele Spenden eingegangen, sodass vor kurzem 9.000 € an Pfarrer Matthias überwiesen werden konnten. Er wird damit in seinem Heimatdorf ein modernes, solarbetriebenes Brunnenprojekt verwirklichen. Spenden sind auch weiterhin jederzeit willkommen.

 

Matthias Tang  wurde am 14. Mai 1980 in Ghana geboren. 1987 begann er seine Schulausbildung in the St. Peter’s Roman Catholic School in Tuna. Nach dem Abschluss der dortigen Schule besuchte er zuerst das Knabenseminar St. Charles in Tamale, dann das Priesterseminar St. Victor’s . Sein Berufungsjahr absolvierte er am St. Micheal Propaedeutic Seminary in Kaleo, in Ghana. Nach drei Jahren Philosophiestudium im St. Augustine Millennium Major Seminary in Tamale (2000-2003) wechselte er für ein Jahr ans St. Victor’s Major Seminary (2004) und bekam dann die Möglichkeit, sein Studium in Innsbruck weiterzuführen. Einen Deutschkurs machte er an der Universität Innsbruck (2004 -2005). Dort erwarb er im November 2009 den Magister der Theologie. Unmittelbar nach seiner Rückkehr nach Ghana machte er sein Pastoraljahr in St. Anthony of Padua Pfarrei, Bamboi.  Die Weihe zum Diakon war am  30. März 2010. Die Priesterweihe folgte schließlich am 13. November 2010. Sein erster Dienst als Priester führte ihn als Domkaplan in die St. Anne’s Dompfarrei, Damongo. Nach der Bischofsweihe von Rev. Peter Peter Paul Angkyier, dem zweiten Bischof der Diözese Damongo, wurde er dessen Bischofssekretär (2011- 2013). Im Oktober 2013 wurde er zum Kaplan der St. Peter Canisius Pfarrei in Busunu bestellt und war gleichzeitig auch Diözesankoordinator für Bibelpastoral, Berufungspastoral und Jugendkaplan für der Diözese. Zusätzlich war er dort für zwei Schulen zuständig.  Zu seinen Ämtern kam 2016 das des Direktors für Ehe und Familienleben sowie auf nationaler Ebene des Direktionssekretärs der National Catholic Vocations Association of Ghana (Büro für Katholische Berufungspastoral). Seit November 2017, ist er wieder zurück in Innsbruck zum Doktoratsstudium in Katechetik / Religionspädagogik / Religionsdidaktik. Zudem wird er nun ab 01. September als Pfarrvikar der Pfarreiengemeinschaft BlaibachHarrling/Zandt und Miltach eingesetzt. Pfarrer Matthias wird in der Seelsorge die Feier von Gottesdiensten mitübernehmen, sie Sakramente spenden und für die Gläubigen als Ansprechpartner in den seelsorgerischen Belangen da sein. Gemeinsam mit Pfarrer BGR Augustin Sperl wechselt er sich in allen Pfarrkirchen der großen Pfarreiengemeinschaft beim Zelebrieren der Hl. Messe ab.

 

(Text und Bild: Pfarreien Miltach / Blaibach, Harrling / Zandt)

Foto zur Meldung: Neuer Pfarrvikar für die kommende große Pfarreiengemeinschaft ab 01. September
Foto: Pfarrvikar Matthias Tang

Vorstellung der Kommunionkinder war im Gottesdienst nicht möglich

(23. 03. 2020)

Ruhige Zeiten für die Blaibacher Kommunionkinder

Eigentlich hätten sie sich am vergangenen Samstag beim Gottesdienst den Gläubigen vorgestellt, doch es sollte alles anders kommen.

Auf Grund der aktuellen Situation entschieden die Verantwortlichen zusammen mit Pfarrer Sperl bereits zum Zeitpunkt der Schulschließungen, dass auch alle Termine im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung erstmal auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden. Elf Kinder aus der Pfarrei St. Elisabeth Blaibach sollen in diesem Jahr an den Tisch des Herrn treten. Im Religionsunterricht in der Schule zusammen mit Gemeindereferent Franz Strigl und bei zahlreichen Gottesdiensten bereiten sich die Kinder seit Beginn des Schuljahres auf die beiden Sakramente der Versöhnung und der Eucharistie vor. Bereits im Januar waren die Kinder bei ihrer Erstbeichte. Im Februar starte dann die außerschulische Vorbereitungszeit in der Tischgruppe. Bereits zu vier Gruppenstunden hatten sich die Kinder getroffen und sich mit verschiedenen Themen rund um die Kommunion beschäftigt. Zusammen mit ihren vier Tischmüttern Melanie Reimer, Kerstin Seemann, Sonja Wiesmeier und Elisabeth Ziereis haben sie vor ein paar Wochen eine Schatztruhe mit ihren Bildern gestaltet, die bereits seit einiger Zeit im Pfarrheim vor dem Altar steht. „Jesus, Brot des Lebens“ haben sie sich als Thema für ihr besonderes Fest gewählt. Mit der Schatztruhe wollen sie deutlich machen, dass Jesus in der Gestalt des Brotes ein ganz besonderer Schatz für sie sein soll. Aber auch noch andere Schätze haben sie in die Truhe gelegt: Einen Rosenkranz, eine Bibel, einen Gebetswürfel und ein Kreuz. Natürlich hoffen nicht nur die Kommunionkinder, dass sie am 10. Mai ihr großes Fest in der Pfarrkirche feiern und zum ersten Mal an den Tisch des Herrn treten dürfen. Die diesjährigen Kommunionkinder sind: Lotta Bergbauer, Nina Christl, Paul Fischl, Anna-Lena Hurm, Johannes Kernbichl, Maté Maroscsak, Amy Michl, Tobias Reimer, Bastian Seemann, Luisa Wiesmeier und Anna Ziereis.

 

Kommunionkinder 2020 Blaibach 2

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Vorstellung der Kommunionkinder war im Gottesdienst nicht möglich
Foto: Kommunionkinder 2020 Blaibach

Ein neuer Altar für unsere Pfarrkirche

(15. 03. 2020)

Ein neuer Altar für die Pfarrkirche

Am vergangenen Donnerstag war für die Pfarrkirche St. Elisabeth Blaibach, die seit mittlerweile fast einem Jahr umfangreich saniert wird, ein besonderer Tag.

An diesem Tag, der sicher in der Geschichte dieses Gotteshauses der Pfarrei aber auch der Gemeinde eingehen wird, trafen der neue Volksaltar sowie ein neuer Ambo und auch der neue Taufstein ein. Diese drei Teile wurden im wahrsten Sinne in die Kirche „eingeflogen“. Die sogenannten „Prinzipalstücke“ einer Kirche, Altar, Taufstein und Ambo, stammen aus einem Steinbruch bei Kelheim und bestehen aus Muschelkalkstein. Das Alter der Steine aus diesen Steinbruch beträgt unfassbare 150 Millionen Jahre. Am Blaibacher Dorfplatz stand ein mobiler Kran, der die drei Teile von der Straße bis zur Kirche hochhob. Vom Kircheneingang bis zum Aufstellungsort wurden die drei Teile mit Manpower auf einem Schwerlastwagen bewegt und im Altarraum auch gleich aufgestellt. Das Fundament des neuen Altares bildet eine Metallplatte, die auf 153 (biblische Zahl) Metallstäben ruht. Der Künstler Tom Kristen, Diözesanarchitekt Marc Hiller und BGR Pfarrer Augustin Sperl haben auf der Metallplatte unter dem neuen Altar ihre Unterschrift, das Datum und den Segensspruch „Möge von diesem Altar immerdar reicher Segen für alle ausgehen, die sich um diesen Altar versammeln“ hinterlassen, ehe der Stein darauf genau justiert wurde. Dem Betrachter bietet sich künftig der Eindruck, als dass der Altar „schwebt“. Noch feiert die Pfarrei die Gottesdienste im Pfarrheim. Pfarrer Sperl hat vor kurzem eine der Pfarrpatronin, der Hl. Elisabeth, geweihte Kerze gestiftet, welche beim Gottesdienst entzündet wird mit dem Gebet um einen guten Abschluss der Kirchenrenovierung. Erst mit der Weihe durch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer am Sonntag, 26. April werden diese Prinzipalstücke ihrer Bestimmung zugeführt.

 

Neuer Altar Blaibach 1    Neuer Altar Blaibach 2
     
Neuer Altar Blaibach 3   Neuer Altar Blaibach 4
     
Neuer Altar Blaibach 5   Neuer Altar Blaibach 6

 

Weitere Bilder von der Renovierung unserer Pfarrkirche finden sie <hier>

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

                      Augustin Sperl, Blaibach

Foto zur Meldung: Ein neuer Altar für unsere Pfarrkirche
Foto: Neuer Altar Kirche Blaibach

Die große Pfarreiengemeinschaft kommt zum 01. September

(01. 03. 2020)

Die große Pfarreiengemeinschaft wird zum 1. September Realität

Blaibach – Harrling / Zandt und Miltach werden dann von Pfarrer BGR Augustin Sperl geleitet

 

Was sich schon seit einigen Wochen abgezeichnet hat und bekannt ist, wurde nun am vergangenen Wochenende offiziell bestätigt. Bei allen Gottesdiensten in den drei Pfarrgemeinden Miltach, Blaibach und Harrling/Zandt wurden die Gläubigen darüber informiert, dass ab dem 01. September die große Pfarreiengemeinschaft umgesetzt wird.

 

Von Seiten des Bistums ist in der vergangenen Woche das dafür notwendige Schreiben in den betroffenen Pfarrgemeinden eigetroffen. In diesem schreibt die Diözesanleitung, dass Pfarrer Pater John Nirappel zum 01. September in den wohlverdienten Ruhestand treten und zu diesem Zeitpunkt von seinem Dienst als Pfarradministrator für Harrling-Zandt entpflichtet wird. Damit ist die Seelsorge für die betroffene Pfarrei (mit der Filiale in Altrandsberg) neu zu regeln. Wie mit BGR Pfarrer Augustin Sperl im Vorfeld bereits besprochen, wird dann auf Beschluss der Ordinariatskonferenz, die von der pastoralen Planung vorgesehene und im Dekanat Kötzting angenommene Pfarreiengemeinschaft Blaibach ­ Harrling/Zandt - Miltach gebildet und ihm als zuständigen Priester übertragen. Sitz des Pfarrers wird Blaibach sein.

 

Das Ordinariat weist jedoch mit Rücksicht auf das Alter und die Gesundheit von Pfarrer Augustin Sperl und zur Unterstützung in der dann größer werdenden Pfarreiengemeinschaft zusätzlich einen weiteren Priester aus der Weltkirche als Pfarrvikar zu. Ein Pfarrvikar ist wie ein Kaplan mit der Seelsorge betreut und unterstützt den Priester bei den Sakramenten und der Eucharistiefeier. Außerdem werden die Anweisungen für den bisherigen pastoralen Mitarbeiter von Blaibach-Miltach, Gemeindereferent Franz Strigl und den bisherigen ständigen Diakon mit Zivilberuf von Harrling-Zandt, Diakon Martin Peintinger, auf die gesamte Pfarreiengemeinschaft ausgeweitet.

 

Domkapitular Dr. Franz Frühmorgen schreibt im Brief weiter: „Sicher wird durch die Zusammenführung der drei Pfarreien einiges an Umstellung und Veränderung auf den zuständigen Priester und die drei Pfarreien zukommen. Wir bitten deshalb die Gläubigen und pfarrlichen Gremien in den betroffenen Pfarreien schon heute um Flexibilität, Rücksicht und Entgegenkommen bei den Fragen, die in diesem Zusammenhang zu klären und neu zu regeln sind, damit die Last der Zusammenführung und der Neuorganisation der Gottesdienste und der Seelsorge nicht allein auf dem zuständigen Pfarrer liegt.“

 

Damit wird im September das umgesetzt, was die pastorale Planung schon seit vielen Jahren vorsieht. Drei Pfarrgemeinden und damit fünf Kirchenstiftungen, die von einem Priester geleitet werden. Neben den fünf Kirchen und weiteren Kapellen, sowie vier Pfarrheimen, wird es neben den pastoralen Mitarbeitern auch für die hier wirkenden ehrenamtlichen Mitarbeitern, die Gremien von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung zu Neuausrichtungen in der Seelsorge kommen.

 

Nachdem Pfarrer Augustin Sperl den Brief der Diözesanführung vorgetragen hatte, bat er alle Gläubigen darum, sich konstruktiv und mit gegenseitigem Verständnis und auf Augenhöhe an die neue, größer werdende Aufgabe heranzuwagen. Er bat aber auch darum, im Gebet um eine gute und segensreiche Fortführung der Seelsorge in den drei Bayerwaldpfarreien zu bitten.

 

Wenn dann Anfang September die Zusammenführung der drei Pfarrgemeinden abgeschlossen sein wird, werden 5.320 Katholiken von Pfarrer Augustin Sperl, Gemeindereferent Franz Strigl, Diakon Martin Peintinger und einem Pfarrvikar betreut. Wer das Amt des Pfarrvikars bekleidet, wird in den nächsten Wochen durch das Bistum Regensburg noch bekannt gegeben. Das Pfarrgebiet erstreckt sich dann von Harras im Osten angefangen rund 16 Kilometer bis hinüber nach Birnbrunn und Dietersdorf im Westen. Die Pfarrkirchen „St. Elisabeth“ in Blaibach, „St. Martin“ in Miltach, „St. Bartholomäus“ in Harrling und „Maria Himmelfahrt“ in Zandt, sowie die Filialkirche „St. Michael“ in Altrandsberg werden für die Gläubigen jedoch auch weiterhin wichtige Ziele ihres Glaubenslebens und ihrer christlichen Überzeugung bleiben.

 

In den kommenden Wochen werden sich die Vertreter der drei Pfarrgemeinderäte und der fünf Kirchenstiftungen, zusammen mit den pastoralen Mitarbeitern treffen, um für die zukünftige erfolgreiche Fortführung der Seelsorge an den jeweiligen Orten die Weichen zu stellen. Dabei wird das gemeinsame Zusammenwirken genau so zu beleuchten sein, wie die zukünftige Ausrichtung der Gottesdienstzeiten an Sonn- und Werktagen. Pater John Nirappel wird zudem in den nächsten Monaten zusammen mit BGR Pfarrer Augustin Sperl die Übergabe der Amtsgeschäfte vorbereiten.

 

Text u. Bild: Christian Röhrl, Miltach und Pfarrei Miltach

Foto zur Meldung: Die große Pfarreiengemeinschaft kommt zum 01. September
Foto: BGR Pfarrer Augustin Sperl

Durch die Taufe in die Gemeinschaft aufgenommen

(24. 02. 2020)

Jasmin wurde in die Gemeinschaft Christi aufgenommen

Am Wochenende durfte BGR Pfarrer Sperl im Blaibacher Pfarrheim wieder einem Kind das Sakrament der Taufe spenden.

Der Priester begrüßte eingangs besonders die Eheleute Stefanie und Florian Stahl aus Pirk, die für ihr zweites Kind Jasmin die Taufe erbeten hatten. Als Taufpatin steht dem Täufling die Schwester der Mutter, Caroline Zellner, zur Seite. In seiner Ansprache ging Sperl auf den uralten Taufritus ein, der bis auf Jesus zurückgeht. Weiterhin sprach er über die Zeichenhandlung bei der Taufe und die dabei verwendeten Symbole wie die Taufkerze, das Taufkleid oder auch das Chrisamöl. Die Liebe Jesu ende nie, daher sei es Aufgabe der Eltern und der Patin, dem Kind zu helfen, Jesus kennen und lieben zu lernen. Zudem sei die Taufe eine Einladung und Aufforderung an alle, sich des eigenen Glaubens zu erfreuen und Jesus neu und tief zu lieben, so der Geistliche. Die Tauffeier wurde musikalisch von Organist und Kantor Andreas Müller an der Orgel begleitet.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Durch die Taufe in die Gemeinschaft aufgenommen
Foto: Taufe von Jasmin Stahl Blaibach

Großzügige Unterstützung zur Sanierung unserer Pfarrkirche

(09. 02. 2020)

Spende für die Pfarrkirche

Eine freudige „Heimsuchung“ erlebte BGR Pfarrer Augustin Sperl dieser Tage nach einem Abendgottesdienst im Pfarrheim.


Die Laienspielgruppe Blaibach übergab dem Ortspfarrer eine großzügige Spende in Höhe von 1.000 Euro für die Renovierung der Blaibacher Pfarrkirche St. Elisabeth. Seit Mai 2019 wird das Gebäude innen und auch außen aufwendig renoviert. Da die Kosten für diese Renovierung sehr umfangreich sind, und es seitens der Diözese zudem nur knapp 50 Prozent Zuschuss gibt, ist Pfarrer Sperl für jede Spende dankbar. Er sagte den Laienspielern ein herzliches „Vergelt´s Gott“ und erinnerte daran, dass das Theaterspiel in Blaibach seit seinen Anfängen auch eng mit der Pfarrei verbunden sei. Die sogenannte „Baracke“ und das frühere Jugendheim waren Jahrzehntelang der Ort für Theateraufführungen. Pfarrer Sperl inmitten der Vertreter der Blaibacher Laienspieler: Monika Schmid, Kassier Stefan Schmid sowie der Vorsitzende der Laienspieler, Andreas Schötz, mit Frau Martina (von li.).

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Großzügige Unterstützung zur Sanierung unserer Pfarrkirche
Foto: Spende Pfarrkirche Blaibach

Lichtmess in der Pfarrgemeinde festlich gefeiert

(06. 02. 2020)

Lichterprozession und Blasiussegen

Auch der Blasiussegen wurde wieder den Gläubigen gespendet

Am Wochenende gefeierte die Pfarrei Blaibach das Fest „Darstellung des Herrn“, die Kommunionkinder gestalteten den Gottesdienst mit.

Lichtmess Blaibach 2020 1    Lichtmess Blaibach 2020 2

 

Trotz Regen trafen sich zum Vorabendgottesdienst am Samstagabend die Kommunionkinder und Firmlinge vor Beginn des Gottesdienstes beim Pfarrhof, von wo aus sie dann gemeinsam mit BGR Pfarrer Augustin Sperl, Gemeindereferent Franz Strigl, den Ministranten und Kantor Markus Kerner eine Lichterprozession hinüber ins Pfarrheim machten. Dort sprach der Priester zu Beginn des Gottesdienstes davon, dass 40 Tage nach Weihnachten Jesus nochmals als Licht der Welt im Mittelpunkt dieses Gottesdienstes stehe. Er sei das Licht, auf dass die Völker lange Zeit gewartet haben. So auch zwei alte Menschen, Simeon und Hanna, von denen im Evangelium zu hören war. Zahlreiche Gläubige kamen zum Gottesdienst, der im Volksmund besser bekannt ist als Mariä Lichtmess. Die Erstkommunionkinder gestalteten am Samstagabend die Messe mit Kyrie-Rufen und Fürbitten mit. Am Fest der „Darstellung des Herrn“ erinnere sich die Kirche daran, dass in Jesus Christus, dem Sohn Gottes, das wahre Licht in das Dunkel der Welt trete, so der Geistliche. Daran sollen auch die Kerzen, die während des Gottesdienstes gesegnet wurden, welche beim Gottesdienst aber auf zu Hause entzündet werden, erinnern. Am Ende des Gottesdienstes spendeten Pfarrer Sperl und Gemeindereferent Franz Strigl den Gläubigen den Blasiussegen. Mit den überkreuzten Kerzen und den Worten „Auf die Fürsprache des Heiligen Bischof Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheiten und allem Bösen“ ließen sich die Gläubigen diesen Segen spenden.

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Lichtmess in der Pfarrgemeinde festlich gefeiert
Foto: Lichtmess Blaibach 2020

Taufe ist Aufnahme in die Pfarrgemeinde

(22. 01. 2020)

Taufsakrament für Antonia Maria Dattler

 

Am Sonntagnachmittag durfte BGR Pfarrer Augustin Sperl in der Pfarrei St. Elisabeth Blaibach wieder ein Kind durch die Taufe in die Gemeinschaft Christi aufnehmen.

 

Der Priester hieß die Eheleute Sandra und Thomas Dattler aus Blaibach sowie die gesamte Taufgesellschaft im Pfarrheim willkommen. Die Eltern hatten für ihre zweite Tochter Antonia das Sakrament der Taufe erbeten. In seiner Ansprache erinnerte der Priester an die Taufe Jesu, bei der eine Stimme zu ihm sprach: „Du bist mein geliebter Sohn an dem ich Gefallen gefunden habe“. Dies gelte auch für die Täuflinge, sie werden geliebte Kinder Gottes. Weiter sprach Sperl davon, dass es der Wille Gottes sei, dass der Mensch von Schuld und Sühne gereinigt werde, um wieder zu Gott zu gelangen. Neben der Deutung der bei der Taufe verwendeten Symbole bat er die Eltern auch, ihren Kindern nie die Liebe aufzukündigen, selbst wenn diese ihnen einmal Kummer bereiten sollten. Die Eltern und Paten sollen ihren Kindern helfen, Gott und den Nächsten zu lieben.


Der kleinen Antonia steht Andrea Raab, die Schwester der Vaters, als Patin zur Seite. Musikalisch wurde die Tauffeier von Dominik Heigl, einem Bruder der Mutter, an der Orgel mitgestaltet.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Taufe ist Aufnahme in die Pfarrgemeinde
Foto: Taufe Blaibach Dattler

Pfarrgemeinde und Gemeinde schauen auf 2019 zurück

(11. 01. 2020)

Das Konzerthaus ist jetzt auch auf einer Briefmarke

Auch wenn es noch immer Gegner gibt, das Konzerthaus heimst immer noch Preise ein und ziert seit dem Jahr 2019 sogar eine Briefmarke. Aber auch in den Vereinen und im Ort an sich hat sich in der Regentalgemeinde wieder viel getan.

Im vergangenen Jahre erblickten 16 kleine Erdenbürger das Licht der Welt, 16 Gemeindebürger wurden zur letzte Ruhe geleitet. Zum Ende des abgelaufenen Jahres zählt die Gemeinde Blaibach damit 1968 Einwohner. 19 Kinder aus der Gemeinde empfingen das Sakrament der Taufe, davon drei nicht in der Blaibacher Pfarrkirche. 12 Kinder traten bei der feierlichen Erstkommunion erstmals an den Tisch des Herrn. 13 Paare gaben sich vor dem Standesbeamten das Ja-Wort, zwei Paare schlossen vor Gott den Bund der Ehe in auswärtigen Pfarrkirchen, in der Blaibacher Pfarrkirche aufgrund der Renovierungsarbeiten kein Paar. Der Blaibacher Gemeinderat bearbeitete 181 Tagesordnungspunkte in insgesamt 12 Gemeinderatssitzungen und entschied viel zum Wohle der Bürger. Auch zum Wohle der Bürger war die Entscheidung des Gemeinderates im Mai, die Beschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges für die Feuerwehr in Auftrag zu geben. Die Investitionssumme beträgt über 400.000 Euro, jedoch dient diese Modernisierung der Sicherheit aller Gemeindebürger. Auch die Pfarrgemeinde investiert kräftig. Rund 2 Millionen Euro soll die Renovierung der Pfarrkirche St. Elisabeth kosten, die seit Mai voll im Gange ist. Das Konzerthaus lockte ebenfalls wieder tausende Besucher an, bis Jahresmitte sind die Konzerte bereits jetzt zum Teil schon wieder ausverkauft.

Januar: Die Viechtacher Stadtkapelle eröffnete das neue Jahr wieder musikalisch. Die Sternsinger der Pfarrei sammeln 3.203,58 Euro. Der Trachtenverein lädt zur traditionellen Christbaumversteigerung. Die DLRG hilft im Landkreis Traunstein bei der Schneekatastrophe. Die FF Blaibach hält Jahresrückblick, Heinrich Krieger führt weiterhin den Verein, Thomas Raab bleibt Kommandant. Der TSV eröffnet mit der Bierprobe das Jubiläumsjahr. Die KuSK eröffnen die Faschingszeit mit ihrem Kappenabend.

Februar: Pfarrer Sperl feiert am Lichtmesstag ein kleines Jubiläum – er ist seit 35 Jahren Priester in Blaibach. Ein trauriges Ereignis erschüttert den Ort: Zwei gebürtige Blaibacher sterben bei einem Lawinenunglück, woraufhin Feuerwehrball und Faschingszug abgesagt werden. Blaibachs Konzerthaus ist auf 3,2 Millionen Briefmarken abgedruckt.

Jahresrückblick Blaibach 2019 5    Jahresrückblick Blaibach 2019 6

März: Ab sofort kann man im Bürgerhaus bargeldlos bezahlen. Die FF Bärndorf hält Jahresrückschau und bestätigt Kommandant Josef Speckner junior, sein neuer Stellvertreter wird Sebastian Wensauer. Beim eigens eingerichteten Sonderpostamt kann die Konzerthaus-Briefmarke erworben werden, der Andrang ist groß.

April: Die Raiffeisenbank ehrt im Konzerthaus die Schulsieger des Malwettbewerbs. Die Ortsvereine säubern bei der Aktion „Saubere Landschaft“ den Ort. Das Blaibacher Kinderhaus führt erstmals ein Musical im Konzerthaus auf. „Rolfs Hasengeschichte“ ist ein voller Erfolg, der Saal ist bis auf den letzten Platz besetzt. Die Blaibacher Schützen erhalten neue Schießstände und sind damit gerüstet für die Zukunft. Die Pfarrei informiert über die bevorstehende Kirchenrenovierung.

Mai: Bürgermeister Wolfgang Eckl gibt sein Ja-Wort beim Schirmherrnbitten des TSV. Die Schützengesellschaft Blaibach proklamiert ihre neuen Schützenkönige: In der Schülerklasse ist dies Maximilian Loth, Jugendschützenkönig ist Sophia Titz und Patrick Penzenstadler verteidigte seinen Titel und ist ein weiteres Jahr Schützenkönig. Zwölf Blaibacher Kinder feiern in Miltach ihre feierliche Kommunion.

Juni: Die Blaibacher Schützen übernehmen das Patenamt beim Gründungsfest in Haus. Der TSV Blaibach feiert seinen 90. Geburtstag. Fleißige OGVler lassen den Ort wieder erblühen. Die Trachtler laden zum traditionellen Sonnwendfeuer.

Jahresrückblick Blaibach 2019 2    Jahresrückblick Blaibach 2019 1

Juli: Besonnene Bürger verhindern durch ihre Meldung einen Waldbrand an der CHA 10. Kegler und Tennisclub laden zum Gartenfest. Pfarrer Sperl feiert sein 40-jähriges Priesterjubiläum. Die Gemeinde kauft neue E-Bikes zum Verleih an Bürger und Gäste. Das Konzerthaus startet mit seinem Sommerfest wieder in die Sommerpause.

August: Die beiden Ortsfeuerwehren Blaibach und Bärndorf sowie der OGV und der Schützenverein laden zu ihrem alljährlichen Hallen- und Gartenfest. Im Rahmen Ferienfreizeit bieten die Ortsvereine wieder ein vielfältiges Programm für die Kinder. Im Schlosshof treffen sich Honda S800-Besitzer, 35 Schmuckstücke glänzen in der Sonne.

September: Der ehemalige Bürgermeister Ludwig Baumgartner feiert seinen 70. Geburtstag. Die Feuerwehr Blaibach informiert zur geplanten Kinderfeuerwehr. Das Konzerthaus wird 5 Jahre alt, was mit einem großen Festakt gefeiert wird. Die „BlackHawks“, die Blaibacher Bogenschützen, verzeichnen eine Rekordbeteiligung beim 12. Jagdbogenturnier.

Oktober: Der diesjährige Gauschützenball findet in Blaibach statt. Der BSB-Kreisverband hält seine Herbstversammlung in Blaibach ab. Das Kinderhaus wählt einen neuen Elternbeirat. Vizebürgermeister Josef Speckner informiert bei der Bürgerversammlung über aktuelle Ereignisse im Ort. Der Volksmusikabend der Wald-Verein Sektion Blaibach füllt erneut das Konzerthaus.

Jahresrückblick Blaibach 2019 3    Jahresrückblick Blaibach 2019 4

November: Die Schützen eröffnen die neue Saison. Der erste Feuerwehr-Adventskalender kommt sehr gut an, es wird eine Spendensumme von über 500 Euro für das neue Löschfahrzeug erzielt. Der „Bader-Bazi“ der Laienspieler sorgt bei fast immer ausverkauftem Saal für viel Applaus. Die Pfarrei feiert ihre Kirchenpatronin, zahlreiche Gläubige informieren sich über den Fortschritt der Kirchenrenovierung.

Dezember: Die Blaibacher Musikschule Mukado lädt zum 11. Benefizkonzert. Treue Blutspender werden auszeichnet, zwei Personen spendeten bereits zum 100. Mal. Der 19. Weihnachtsmarkt lockt hunderte Besucher in die Ortsmitte. Ein Brand in der Ortsmitte fordert die Rettungskräfte, dank schnellem Einsatz kann schlimmeres verhindert werden. Die Blaibacher Feuerwehr erhält eine Spende über 2000 Euro. Die Freien Wähler nominieren ihre Gemeinderatskandidaten.

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach
weitere Bilder: Waltraud Oberberger, Blaibach

Foto zur Meldung: Pfarrgemeinde und Gemeinde schauen auf 2019 zurück
Foto: BildQuelle: Waldtraud Oberberger

Jahresrückblick und ein neues Jahr 2020 beginnt

(02. 01. 2020)

Pfarrei blickt auf das Jahr 2019 zurück - Veränderungen im neuen Jahr

Sehr gut besucht war der letzte Gottesdienst im Jahr 2019, bei dem BGR Pfarrer Augustin Sperl in seiner Predigt unter anderem auf das zu Ende gehende Jahr zurückblickte.

Eingangs zitierte der Geistliche Friedrich Schiller mit dem Spruch „Das Jahr 2019 hat seine Schuldigkeit getan, es kann nun gehen“. Für viele mag es ein gutes, für andere womöglich ein schlechtes, ein erfolgloses oder gar trauriges Jahr gewesen sein, so Sperl. Für die Christen sei es jedoch ein Annus Domini, ein Jahr des Herrn, gewesen, in dem Freud und Leid, Lachen und Weinen, Gesundheit und Krankheit aber auch Leben und Tod einander die Hände gereicht haben.

Was ist los mit der Kirche?

Man stehe noch in der weihnachtlichen Festzeit, seit Weihnachten weiche Gott nicht mehr von unserer Seite und man dürfe sich sicher sein, dass er bis zum Ende der Welt an unserer Seite bleibe, so der Priester. Doch die Gläubigen beschäftige eine Frage: Was ist los mit den Christen, was ist los mit der Kirche?  Täglich erlebe man menschliche Schwächen, sehe oft eine leidende und ratlose Menschheit. Auch die Kirche stehe nicht gut da, vor allem in Deutschland, so Sperl. Die Gläubigen seien ratlos und verunsichert, hätten die Orientierung verloren. Der Glaube und religiöse Bräuche verdunsten mehr und mehr. Oftmals fehlen die Zeit und der Mut, zu Gott zu sprechen und den Glauben mit Freude zu leben. Eine Erneuerung sei aber nicht durch eine Veränderung der Strukturen zu erwarten, man müsse sich wieder bewusst Christus zuwenden und Christus lieben, so der Prediger.

Sperl nahm die Predigt zum Jahresschluss aber auch zum Anlass, Dankesworte zu sprechen. Sein Dank galt allen, die mitgewirkt haben, das Leben als Pfarrgemeinde zu bereichern und zu gestalten.

Jahresschluss Blaibach 2019 2    Jahresschluss Blaibach 2019 1

Renovierung geht zu Ende

Im Blick auf das neue Jahr sprach Pfarrer Sperl den Abschluss der Renovierung der Pfarrkirche an. So werden ab 7. Januar die Fenster wieder eingebaut, am Sonntag den 26. April erwarte man Bischof Dr. Rudolf Voderholzer zur Segnung des neuen Altars, Taufsteins und des Ambos. Eine Altarweihe sei ein großartiges Ereignis für eine Pfarrgemeinde, daher lud Sperl bereits jetzt alle Gläubigen, die kirchlichen und weltlichen Vereine sowie den Gemeinderat herzlich zu diesem Termin ein. Weiterhin bat der Priester nochmals um Spenden für die Renovierung. Jeder noch so kleine Betrag helfe mit, „eure Kirche - ein kostbares „Juwel“ in der Ortsmitte“ zu erhalten, so Sperl.

Veränderung im neuen Jahr

Für die Pfarrei Blaibach und die gesamte Pfarreiengemeinschaft werde das Jahr 2020 eine wesentliche Veränderung mit sich bringen, so Pfarrer Sperl weiter. Da Pater John, der Seelsorger für Harrling, Zandt und Altrandsberg, in den Ruhestand und zurück nach Indien gehen werde, sehe die pastorale Planung der Diözese für die Zukunft eine Pfarreiengemeinschaft aus Blaibach, Miltach, Harrling, Zandt und Altrandsberg vor. Dies bedeute, dass Sperl ab 1. September auch der verantwortliche Pfarrer für diese ganze Pfarreiengemeinschaft sein wird. Ihm zur Seite werde ein Pfarrvikar stehen. Die ganze rechtliche Verantwortung und Leitung dieser Gemeinschaft werde aber ihm übertragen, so Sperl. Dies bedeute, dass beide Priester in allen Kirchen Gottesdienste halten werden, auch der künftige Pfarrvikar werde in Blaibach und Miltach Gottesdienste zelebrieren. Was die Zeiten für die Gottesdienste anbelangt, müssen die Gläubigen – nicht nur in Blaibach - vielleicht Änderungen hinnehmen.


Pfarrer Sperl wünschte sich für die Zukunft, dass es auch weiterhin ohne Streit oder Neid möglich sei, was bereits seit 18 Jahren in der Pfarreiengemeinschaft Blaibach-Miltach funktioniere: Ein gutes Miteinander. Der ehemalige Bischof von Limburg, Franz Kamphaus, habe einmal gefragt: „Wo bleibt die Zeit?“. Er selbst versuchte im gleichen Atemzug eine Antwort darauf zu geben: „Die Sanduhr kann uns in dieser Frage zum Zeichen werden. Der Sand, der aus der oberen Schale nach unten rinnt, läuft nicht ins Leere. Die Zeit läuft nicht weg. Sie wird aufgefangen, gesammelt. Ich kann in dem unteren Glas der Sanduhr Gottes Hände erkennen. Sie fangen meine Zeit auf, dass sie nicht im Sande verläuft. Meine Zeit in Gottes Händen!“. So solle man auch jetzt die Zeit, die vergangene, aber auch die, welche in dieser Silvesternacht neu geschenkt werde, voller Vertrauen und Zuversicht in Gottes liebende Hände legen, so Sperl am Ende seiner Predigt.


Am Ende des Gottesdienstes sprach Pfarrer Sperl das Segensgebet über alle Gläubige und dankte dem Chor Vinamus für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes.

 

Text:    Alexander Ziereis, Blaibach

Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

             Augustin Sperl, Blaibach

Foto zur Meldung: Jahresrückblick und ein neues Jahr 2020 beginnt
Foto: Jahresschluss Blaibach 2019

Weihnachten in unserer Pfarrgemeinde festlich gefeiert

(28. 12. 2019)

Gott geht unter die Haut

Mit mehreren Gottesdiensten haben die Gläubigen der Pfarrei Blaibach das Weihnachtsfest gefeiert und so der Geburt Jesu Christi gedacht.

Mitglieder aus den Reihen des Pfarrgemeinderates hatten im Vorfeld den Christbaum, der dieses Jahr aus dem Pfarrwald stammt, im großen Saal im Pfarrheim aufgestellt und den ganzen Raum festlich geschmückt. Auch vor dem Pfarrheim und in der Fatimakapelle war ein Christbaum aufgestellt, der kleine Baum in der Kapelle ist mit selbstgebastelten Sternen der Blaibacher Kindergartenkinder verziert.

Weihnachten Blaibach 2019 1    Weihnachten Blaibach 2019 2

An Heilig Abend trafen sich bereits am frühen Nachmittag zahlreiche Kleinkinder mit ihren Eltern, Geschwistern und Großeltern im Pfarrheim, um das kleine Kind in der Krippe anzubeten. Gemeindereferent Franz Strigl erzählte kindgerecht die Geschichte von der Geburt des Sohnes Gottes, beginnend von der Verkündigung durch den Engel Gabriel, vom schweren Weg Mariens und Josefs nach Bethlehem und der Suche nach einer Herberge. Höhepunkt der Geschichte war natürlich die Geburt des Jesuskindes und der Besuch der Hirten. Dabei zeigte Strigl passende Bilder auf einer Leinwand. Bei einer kleinen Prozession durch den Pfarrsaal waren die Kinder in den Gottesdienst aktiv eingebunden und durften Sterne rund um die bereits aufgestellte Krippe legen. Die vielen Lieder wurden von Andreas Müller an der Orgel begleitet.

Krippenspiel bildete den Mittelpunkt

Zur Kinderchristmette am Nachmittag wichen die Gläubigen der Pfarrei Blaibach in diesem Jahr auf Grund der Renovierungsarbeiten der eigenen Pfarrkirche und Platzmangel im Pfarrheim in das Miltacher Gotteshaus aus. Den Mittelpunkt des Gottesdienstes, den BGR Pfarrer Augustin Sperl in der übervollen Kirche zelebrierte, bildete das Krippenspiel. Dabei kündigte ein Engel (Anna Brandl) die Geburt des Heilands der Welt an und lies einen Stern aufgehen. Dieser Stern blieb auf dem Feld bei den Hirten (Leonhard Fischer, Andreas Aschenbrenner, Jonathan Graßl) nicht unbemerkt. Gemeinsam überlegten sie, was diese Erscheinung am Himmel wohl bedeuten könne. Die Erzählerin (Anna Ziereis) beschrieb weiter, wie sich Maria und Josef (Hanna Nemmer und Jakob Christl) auf den Weg nach Bethlehem machten und dort bei den Wirten (Tobias Reimer und Anna-Lena Hurm) um Herberge baten. Als sie schließlich in einem Stall eine Unterkunft fanden, verkündete der Engel den Hirten die Geburt des Messias. Daraufhin machten sich diese auf den Weg, um dem neugeborenen König mit Geschenken zu ehren. Doch am Ende waren es die Hirten selbst, die sich vom Kind in der Krippe beschenkt fühlten. Bei den Fürbitten zündeten die Kinder Lichter an und stellten sie zur Krippe vor den Altar. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Thomas Raab an der Orgel begleitet.

Weihnachten Blaibach 2019 3    Weihnachten Blaibach 2019 4

Zur Christmette in der Nacht versammelten sich die Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft Blaibach/Miltach in diesem Jahr im Pfarrheim von Blaibach.

„Gott geht unter die Haut“

Seine Weihnachtsansprache begann Pfarrer Augustin Sperl mit einem Zitat aus der Zeitschrift „Kirche heute“. „Gott geht unter die Haut“, so der Geistliche und regte zum Nachdenken an, was den Menschen wohl im letzten Jahr sprichwörtlich unter die Haut gegangen sei. Dabei erinnerte er an Weltereignisse wie die Waldbrände im Amazonasgebiet, das Flüchtlingsleid in Griechenland und im Mittelmeer, aber auch an den Brand von Notre Dame im April dieses Jahres. Vor allem aber persönliche Momente würden Menschen unter die Haut gehen, so der Priester weiter und brachte hier Beispiele wie eine Liebeserklärung, überraschende Ereignisse oder schmerzliche Momente, wie den Tod eines lieben Menschen. Gott gehe auch unter die Haut, so Sperl, und zwar in zweierlei Hinsicht. Gott selbst nehme Haut und Haare an, denn „in Jesus sucht Gott den Hautkontakt mit allen Menschen“. Dies tue Gott nur aus einem Grunde, erklärte Sperl weiter, denn richtig lieben könne man eben nicht von außen, sondern nur mit direkten Hautkontakt zum Menschen. Diese Geburt des göttlichen Kindes sollen sich aber auch wir Menschen zu Herzen nehmen. Schon damals habe diese Botschaft die Menschen berührt. Dabei erwähnt der Geistliche die Hirten auf dem Feld, die sich aufmachten das Kind zu begrüßen, aber auch den König Herodes, der sicherlich eine Schreckenssekunde bei der Nachricht von der Geburt eines neuen Königs erlebte. Die Erfahrung zeige hier, schloss der Prediger schließlich ab, dass die Frohe Botschaft den Kleinen, Bedürftigen, Sehnsüchtigen eher unter die Haut gehe, als den reichen, selbstzufriedenen und satten Menschen.

Auch am Weihnachtstag versammelten sich wieder zahlreiche Gläubige im Pfarrheim zum Gottesdienst. Dieser wurde vom neuformierten Chor Vinamus unter der Leitung von Elisabeth Ziereis und Thomas Raab an der Orgel mit traditionellen und modernen Weihnachtslieder mitgestaltet.

Weihnachten Blaibach 2019 5    Weihnachten Blaibach 2019 6

Der zweite Weihnachtsfeiertag ist in der christlichen Kirche traditionell dem Heiligen Stephanus geweiht. Pfarrer Sperl erinnerte dabei an die konsequente Nachfolge Jesu, in die der Diakon Stephanus getreten ist und sogar sein Leben für den Gottes Sohn hingab. Zeitgleich zur Messe fand in den unteren Räumen des Pfarrheims ein Kleinkindergottesdienst statt. Auch hier nahmen die Kinder mit ihren Betreuerinnen Regina Franz, Agnes Müller und Christine Kirschbauer auf kindgerechte Weise das Weihnachtsgeschehen in den Blick. Zum Vater Unser versammelten sich die Kinder dann um den Altar. Am Ende des Gottesdienstes sprach der Geistliche den Segen, besonders über die Kinder und spendete ihnen den Einzelsegen.

 

Text:   Alexander Ziereis, Blaibach

Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

             Augustin Sperl, Blaibach

             Andreas Müller, Blaibach

             Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Weihnachten in unserer Pfarrgemeinde festlich gefeiert
Foto: Krippenspiel bei der Kindermette

Senioren der Pfarrei treffen sich zur Adventsfeier

(16. 12. 2019)

 

Besinnliche Zeit für Senioren

Stimmungsvolle Feier mit zahlreichen Beiträgen

 

Bereits zum 4. Mal hatte die Gemeinde und die Pfarrgemeinde die Blaibacher Senioren zu einer Adventfeier eingeladen. Wegen der Renovierung der Pfarrkirche war man ins Gasthaus Kiefl ausgewichen, das im weihnachtlich geschmückten Saal einen gemütlichen Rahmen für die Feier bot. Etwa 80 Senioren waren der Einladung gefolgt und ließen sich auf Weihnachten einstimmen. Bürgermeister Wolfgang Eckl begrüßte die Gäste, den 2. Bürgermeister Josef Speckner und den Seniorenbeauftragten Ludwig Meier. Auch die beiden Altbürgermeister Ludwig Baumgartner und Karl Trenner wohnten der Feier bei.  Auch Pfarrer Augustin Sperl begrüßte die Gäste und freute sich, dass Bürgermeister Wolfgang Eckl wieder genesen war und trug selber einige besinnliche  Texte vor. 

 

Der Sprecher des Pfarrgemeinderats Markus Kerner und Bürgermeister Wolfgang Eckl  hatten ein umfangreiches Programm zusammengestellt, das von lustig bis besinnlich alles abdeckte.  Die musikalische Gestaltung übernahm in diesem Jahr Kathi Göllner, die mit ihrem Keyboard für dezente Weihnachtstimmung sorgte, und für die Gäste verschiedene Weihnachtslieder zum Besten gab. 

Seniorenadvent Blaibach 2019 1    Nicht zuletzt hatten die Senioren Freude daran, selbst Weihnachtslieder zu singen. Ein Zuckerl im Programm war der Auftritt der neugegründeten Kindertanzgruppe unter Leitung von Ramona Lang, die mit den Jüngsten bereits Tänze einstudiert hatte.

 

Auch die Mitglieder des Blaibacher Seniorentreff unter Leitung von Franz Strigl und die reiselustigen Senioren mit Marianne  Bindl waren der Einladung gefolgt. Marianne Bindl nutzte die Gelegenheit, Werbung für ihre Fahrten zu machen. Im Winter sei noch eine Krippenfahrt geplant. Alle Senioren seien dazu herzlich eingeladen.

 

Nach dem besinnlichen Teil sorgten die Helfer vom Pfarrgemeinderat noch für das leibliche Wohl der Gäste, die den Nachmittag in geselliger Runde ausklingen ließen. Als kleines Weihnachtsgeschenk erhielten die Senioren von der Pfarrgemeinde  eine Krippenkerze und von der Gemeinde ein Glas Honig.

 

Text u. Bilder: Waltraud Oberberger, Blaibach

Foto zur Meldung: Senioren der Pfarrei treffen sich zur Adventsfeier
Foto: Seniorenadvent Blaibach 2019

Wir gratulieren unserem Gemeindereferenten zum Geburtstag

(15. 12. 2019)

Gemeindereferent Franz Strigl feiert seinen 60. Geburtstag

Pfarreiengemeinschaft Miltach – Blaibach bedank sich mit lobenden Worten und wünscht viel Gesundheit und Gottes Segen

 

Seinen 60. Geburtstag konnte am vergangenen Sonntag Gemeindereferent Franz Strigl in Blaibach und dann anschließend beim Familiengottesdienst in Miltach, zusammen mit den Mitgliedern der jeweiligen Kirchenverwaltungen und der Pfarrgemeinderäte, sowie vieler Gläubigen feiern. Große und kleine Gottesdienstbesucher waren zu den Messfeiern gekommen. In Blaibach war es Pfarrer Augustin Sperl, der am Ende der Eucharistiefeier seine Dankesworte an Franz Strigl richtete. Seit nunmehr über 16 Jahre unterstützt Strigl ihn in seinen seelsorgerischen Aufgaben in beiden Pfarrgemeinden. „Dafür möchte ich dir meinen ganz besonderen Dank aussprechen. Vieles ist durch dich in den letzten Jahren entstanden. Was unser Pfarrleben sichtlich bereicherte.“ so der Pfarrer Sperl.

 

60. Geburtstag Franz Strigl Blaibach 1    60. Geburtstag Franz Strigl Blaibach 2

 

In Miltach waren zum Familiengottesdienst ganz viele Kinder mit ihren Eltern gekommen. Die Firmkinder und auch die Kommunionkinder brachten Wortbeiträge zur adventlichen Vorbereitung. Die Fürbitten trugen sie ebenfalls vor. Am Schluss der Heiligen Messe war es dann Christian Röhrl, der als Kirchenpfleger von Miltach das Wort ergriff. Im Namen des Pfarrgemeinderates, mit seiner Sprecherin Claudia Pinzinger und für den Frauenbund Miltach, mit seiner Vorsitzenden Stefanie Rackl, brachte er seine besten Glückwünsche zum runden Geburtstag von Franz Strigl zum Ausdruck.

 

„Ihr seid das Licht der Welt. (…) Man zündet … nicht eine Kerze an und stellt sie unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; dann leuchtet sie allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ zitierte Röhrl aus dem Matthäus Evangelium einen Teil der Seligpreisungen. „Ich denke, dass dieser Bibelauszug ganz vortrefflich auf Franz Strigl umzumünzen ist. Seit nunmehr 16 Jahren ist er ein Teil unserer Pfarrgemeinde. Eines von vielen Lichtern, wenn ich bei diesem Bild bleibe. Mit seinen Talenten und Fähigkeiten, aber auch mit seiner Aufgeschlossenheit, seinem Tatendrang und seiner Gesprächsbereitschaft, hat er recht schnell die Herzen ganz vieler Gläubigen gewonnen. Viele Lichtzeichen sind auf die Initiative von Strigl hin entstanden, diese darf man nicht einfach unter den Scheffel stellen, sondern muss man auf einen Leuchter stellen. Also aufzeigen und erwähnen, weil sie auf seine Initiative hin das Pfarrleben in Miltach und Blaibach bereichern und die vielen Großen und Kleinen Gläubigen angesprochen und berührt haben.

 

Als kleines Geschenk und als Erinnerung an diesen besonderen Tag überreichten Claudia Pinzinger für den Pfarrgemeinderat und Stefanie Rackl für den Frauenbund jeweils einen Einkaufsgutschein. Anschließend hatten die vielen anwesenden Kinder aus der Gruppe der Kleinkinderwortgottesdienste sich um den Jubilar versammelt und sangen mit der Unterstützung der Martini Rhythmix ein Geburtstagslied. Danach überreichte jeder einzelne einen kleinen Engel an das Geburtstagskind. Nach dem Gottesdienst hatte Franz Strigl schließlich zahlreiche Hände zu schütteln die ihm gratulierten.

 

Text: Christian Röhrl, Miltach

Bilder: Augustin Sperl, Blaibach

Foto zur Meldung: Wir gratulieren unserem Gemeindereferenten zum Geburtstag
Foto: 60. Geburtstag Franz Strigl Blaibach

Gläubige bekommen ersten Einblick in die Kirchenrenovierung

(19. 11. 2019)

Fortschritt der Renovierung besichtigt

Es hat sich mittlerweile viel in und an unserer Pfarrkirche getan

 

Am Sonntag nach dem Patroziniumsgottesdienst folgten zahlreiche Gläubige der Einladung des Blaibacher Pfarrers, die Pfarrkirche zu besichtigen.

 

Seit einigen Monaten sind die Renovierungsarbeiten an und um die Pfarrkirche St. Elisabeth Blaibach in vollem Gange, sowohl die Außenanlagen als auch die Pfarrkirche innen haben sich schon sehr verändert. Neben Pfarrer Augustin Sperl waren auch Architekten und Vertreter der an der Sanierung beteiligten Firmen anwesend, um über den Sachstand der Arbeiten zu berichten.

 

Viel Handarbeit und beschädigte Rohre

Seitens der beauftragten Baufirma konnten die Anwesenden beispielsweise erfahren, dass der Lehmboden im Umfeld der Kirche ausgetauscht werden muss, da dieser nicht verdichtet werden kann. Dies gestalte sich jedoch schwierig, weil viele Kabel und Wasserleitungen um das Gebäude herum verlegt sind, sodass die Arbeiten überwiegend nur per Hand, nicht per Minibagger ausführbar seien. Auch kam erst nach Beginn der Arbeiten ans Licht, dass die Drainage und einige Kanäle beschädigt oder teilweise gar nicht angeschlossen waren, so Pfarrer Sperl. Da diese Mängel zuvor nicht sichtbar und bekannt waren, habe dies leider bisher schon zu einigen ungeplanten Mehrarbeiten geführt, doch die Arbeiten laufen soweit im Zeitplan, konnte man erfahren.

 

Heizungsanlage wurde komplett erneuert

Heizungsbauer Armin Nazet konnte mitteilen, dass die im kompletten Kirchenraum verlegte Fußbodenheizung glücklicherweise bereits in Kunststoff ausgeführt ist, sodass lediglich die Rohre gespült und nicht erneuert werden mussten. Die Zuleitungen jedoch waren durchgerostet und mussten erneuert werden, die Verteiler konnten aber alle von außen her ersetzt werden, sodass insgesamt der Boden in der Kirche nicht eröffnet werden musste. Es wurden bereits alle nicht korrosionsbeständigen Verteilungen und Rohrleitungen erneuert, im Keller des Leichenhauses wurde eine komplett neue Ölbrennwertheizung installiert. Der Tankraum wurde entkernt und neu gefliest, die neue Anlage wird künftig gemeinsam mit der Lichttechnik zentral gesteuert, so der Heizungsbauer. Da die Luftfeuchte im Kirchenraum bisher zu hoch war, wurde im Dachboden eine Entfeuchtungsanlage eingebaut, mit Hilfe von Stellmotoren an manchen Fenstern werden diese je nach Feuchte und Wärme innerhalb und außerhalb der Kirche geöffnet oder geschlossen, sodass künftig keine Schimmelbildung mehr möglich sei.

 

Sanierung Pfarrkirche Blaibach 2019 2

Pfarrer Sperl erläuterte die neuen Elemente im Altarraum

  

Sanierung Pfarrkirche Blaibach 2019 3

Viele Musterteile konnten besichtigt werden

 

Auf die Frage, warum wieder eine Ölheizung eingebaut worden sei, entgegnete Pfarrer Sperl, dass weder eine Hackschnitzelheizung noch ein Pellet-Ofen als wirtschaftlich erachtet worden sei. Falls irgendwann jedoch nötig, könne der Brenner ausgetauscht und dann mit Gas geheizt werden.

 

Schadstoffe und alte Leitungen

Sperl erinnerte weiter kurz an die bereits anfänglich entfernten gesundheitsschädlichen Dämmmaterialien im Dachboden und teilte den Anwesenden mit, dass die ausgebauten Fenster noch vor Weihnachten zurückkommen sollen, weiterhin wurde auch im Kirchenraum massiv alter Putz abgetragen und erneuert. Stefan Schmid vom Blaibacher Planungsteam Schmid GmbH gab einen kurzen Überblick über die Erneuerung der elektrischen Einrichtungen. So waren viele der 40 Jahre alten elektrischen Leitungen teilweise porös, auch gebe es künftig ein komplett neues Beleuchtungskonzept mit individuell steuerbaren Strahlern, im Kirchenschiff gebe es somit keine Pendelleuchten mehr. So seien künftig verschiedene Beleuchtungs-Szenen einstellbar, die Steuerung erfolge von der Sakristei aus, von wo auch die Heizungsanlage überwacht und gesteuert werden wird. Weiterhin wurde die Einbruchmeldeanlage komplett erneuert, so Schmid. Pfarrer Sperl fügte hierbei hinzu, dass auch beim Neuverlegen der vielen Kabel vermieden werden konnte, den Boden in der Kirche zu öffnen. Der Priester zeigte den Anwesenden im Anschluss eine Bank, von der bereits die alte Farbe abgebeizt worden war. Auch konnte ein Muster der künftigen Bank-Podeste, welche hölzerne Lüftungsgitter eingebaut haben, besichtigt werden. Diese müssen komplett erneuert werden, da in den alten Podesten gesundheitsschädliche Anstriche nachgewiesen worden waren. Ebenfalls zur Ansicht lagen Muster von Bank-Sitzauflagen vor.

 

Komplett neuer Altarraum
Sanierung Pfarrkirche Blaibach 2019 1    Interessiert wurde auch eine Voransicht des künftigen Altarraumes begutachtet. Hier werden ein komplett neuer Altar und ein neuer Ambo platziert, zwei Bankreihen entfallen, so Pfarrer Sperl. Dafür entstehe deutlich mehr Platz für das Taufbecken. Auch werde die Orgel komplett saniert und aufgerüstet, so der Geistliche. Obwohl die Kosten bei insgesamt 2 Millionen Euro liegen, seien diese vollständig vom Bistum Regensburg genehmigt. Diese hohe Summe entstehe auch dadurch, weil es verschiedene Auflagen seitens des Landesdenkmalamts gebe, so Sperl.

Neben den Arbeiten an den Bänken gehöre auch die Restaurierung aller Fenster mit dazu, alleine diese Maßnahme sei mit 120.000 Euro veranschlagt. Pfarrer Sperl hoffe daher noch immer auf eine Zuwendung vom Landesdenkmalamt. Trotzdem habe man aufgrund der zugesicherten Förderung des Bistums und der erhaltenen Genehmigung aller Maßnahmen „noch einen guten Zeitpunkt erwischt“. Die Notwendigkeit der Kirchensanierung sei allerdings nicht durch die Optik begründet, sondern sei hauptsächlich aufgrund der vielen verschiedenen Schadstoffe die in der Kirche verwendet und noch nachgewiesen wurden gegeben, so Pfarrer Sperl abschließend.

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Gläubige bekommen ersten Einblick in die Kirchenrenovierung
Foto: Sanierung Pfarrkirche Blaibach 2019

Kirchweihfest mit einen festlichen Gottesdienst begangen

(19. 11. 2019)

Pfarrei Blaibach feiert ihre Kirchenpatronin

 

Sehr lang war der Zug aus kirchlichen und weltlichen Vereinen sowie Gläubigen, die am Sonntag mit einem festlichen Gottesdienst „Kirta“ feiern konnten.

 

Zahlreiche Mitglieder Blaibacher Vereine sowie Pfarrgemeinderat und Gemeinderat folgten dem Spielmannszug vom Feuerwehrhaus hinauf zum Pfarrheim, wo BGR Pfarrer Augustin Sperl den Festgottesdienst zum Kirchenpatrozinium zelebrierte. Er sprach eingangs von den Werten der heutigen Gesellschaft, Ansehen, Erfolg, Macht und Wohlstand. All dies hatte Elisabeth von Thüringen, doch ließ alles hinter sich, als sie nach dem Tod das Leben als Fürstin aufgab und sich den Armen und Kranken zugewendet hatte, so Sperl. Erfreut konnte er auch feststellen, dass die Pfarreiengemeinschaft Blaibach-Miltach sehr gut funktioniere, da an diesem Tag der Chor Milbach, der aus Sängern beider Pfarrgemeinden besteht, den Gottesdienst musikalisch mitgestaltete. Bezugnehmend auf die beiden Namenspatronen sagte Sperl etwas humorvoll „Elisabeth und Martin können sehr gut miteinander“.

 

Kirchweihfest Blaibach 2019 1    In seiner Predigt sprach der Priester vom „Kirta“, ein Wort das in Bayern jeder Katholik kennt. Der Kirchweihtag, wie er eigentlich heißt, sei ein Fest, welches an den Weihetag der Kirche erinnere, so der Prediger. Bis 1866 wurde der Kirta am Sonntag vor oder nach dem eigentlichen Patrozinium gefeiert ließ Sperl wissen. Doch später wurde aufgrund der vielen „Vergnügungsveranstaltungen“ ein allgemeiner Kirchweihsonntag am dritten Sonntag im Oktober festgelegt. Somit gab es neben dem jeweiligen Patroziniumsfest nur noch einmal im Jahr einen Kirta, welcher als „Allerweltskirta“ bekannt ist, so Sperl.

Die Weihe der Kirche jedoch hatte sowohl für unsere Vorfahren als auch bis heute für die Menschen große Bedeutung, da für viele Christen ihre Kirche noch immer mit einer emotionalen Nähe und tiefen Gefühlen verbunden sei, so der Prediger. So sei das Gebäude mit Erinnerungen an die Taufe der Kinder, an die Kommunion, an Hochzeiten oder Vereinsjubiläen verbunden. Auch wenn seit Monaten in der Blaibacher Pfarrkirche aufgrund der Renovierung kein Gottesdienst abgehalten werden kann, so ist trotzdem seit genau 240 Jahren das ein Haus, in das Jesus einkehre, so Sperl. Doch seit gestern habe er eine gute Nachricht aus Regensburg: Am 26. April 2020 kommt Bischof Rudolf nach Blaibach um den neuen Altar zu weihen.

 

Kirchweihfest Blaibach 2019 3    Kirchweihfest Blaibach 2019 2

 

Weiter blickte er in seiner Predigt auf das Leben und Sterben der Pfarrpatronin Elisabeth zurück. Abschließend mahnte er, dass man nicht wegschauen solle, in einer Zeit zwischenmenschlicher Kälte, in der sogar Rettungskräfte angegriffen und angepöbelt werden. Die Botschaft der Heiligen Elisabeth sei immer noch aktuell – man solle nicht wegschauen von den brennenden Problemen der Zeit, sondern mit den Augen der Liebe die Nöte unserer Tage wahrnehmen und nach Kräften lindern, so Pfarrer Sperl. Auch wenn es schwer falle in der Gefangenheit des Alltages, in den Mühen und Aufgaben – man solle den Menschen dienen wie Elisabeth, so Sperl am Ende seiner Predigt.

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Kirchweihfest mit einen festlichen Gottesdienst begangen
Foto: Kirchweihfest Blaibach 2019

Taufe in unserer Pfarrgemeinde gefeiert

(12. 11. 2019)

Georg Lankes wurde getauft

 

Am Wochenende wurde in der Pfarrei St. Elisabeth Blaibach wieder ein Kind durch das Sakrament der Taufe in die Gemeinschaft Christi aufgenommen.

 

BGR Pfarrer Augustin Sperl hieß die Eltern des Täuflings, Magdalena Lankes, geb. Kühlmeyer, und Andreas Lankes aus Blaibach sowie die gesamte Taufgesellschaft im Pfarrheim sehr herzlich willkommen. Regina Geißler, die Schwester des Vaters, hatte das Amt der Taufpatin übernommen, Korbinian Kühlmeyer, der Bruder der Mutter, war als Taufzeuge erschienen. In seiner Ansprache ging der Priester auf die Taufe Jesu ein. Auch für den Täufling gelte, dass er ein geliebtes Kind Gottes werde. Die Taufe erfülle den Willen Gottes, dass der Mensch von Schuld und Sünde gereinigt und die Erbsünde aufgehoben werde. Weiter ging Pfarrer Sperl auf die Symbole des Taufritus ein und bat die Eltern, nie ihren Kindern die Liebe aufzukündigen, auch wenn sie ihnen einmal Kummer bereiten. Zugleich sollen Eltern und Paten dem Kind helfen, Gott und den Nächsten zu lieben. Organist Andreas Müller gestaltete die Tauffeier musikalisch mit.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Taufe in unserer Pfarrgemeinde gefeiert
Foto: Taufe Lankes Blaibach

Allerheiligen und Allerseelen in der Pfarrgemeinde gefeiert

(03. 11. 2019)

Pfarrei Blaibach feiert das Hochfest Allerheiligen

 

Mit einem Rosenkranzgebet und bei der Allerseelenandacht gedachte die Pfarrei Blaibach ihrer Verstorbenen, am Friedhof wurden die Gräber gesegnet.

 

Zahlreiche Gläubige kamen ins Blaibacher Pfarrheim zum Allerheiligen-Gottesdienst am Vormittag als auch zur Allerseelenandacht am Nachmittag. BGR Pfarrer Augustin Sperl vergleich beim Gottesdienst eingangs eine Raupe und einen Schmetterling mit dem Hochfest Allerheiligen. „Es ist das Ende der Welt“, sagte die Raupe, der Schmetterling hingegen sagte „Es ist erst der Anfang“. Die Menschen würden in der Welt leben und warten auf das was kommen möge, so der Geistliche. Wie es aussehen mag, darüber gebe es nur Spekulationen und visionäre Bilder in der Bibel. Doch wie die Raupe hoffe man, zu einem wunderschönen Schmetterling zu werden – als Kinder Gottes hoffe man, dass das Ende zugleich Anfang eines neuen Lebens werde. So haben es auch die Heiligen bereits vorgelebt.

 

In seiner Predigt sprach der Priester darüber, dass ohne Heilige vieles fehlen würde. Nicht nur die fehlenden Heiligenfiguren in Kirchen, an Straßen und Brücken. Auch der Besuch des Nikolaus oder den Martinsumzug gebe es nicht, so Sperl. Heilige werden seit je her verehrt, seien für viele Vorbilder.


Bei der Allerseelenandacht nach dem Rosenkranzgebet am Nachmittag sagte Gemeindereferent Franz Strigl „Mitten im Leben sind wir zum Sterben bestimmt“, dies sei die bittere Erfahrung die einem bewusst werde, wenn man an die Verstorbenen erinnerte werde. Beim zweiten Ausspruch „Mitten im Sterben sind wir zum Leben bestimmt“ sprach Strigl von der Hoffnung, die einen im Angesicht des Todes nicht verzweifeln ließe. In Christus bleibe man über den Tod hinaus mit denen verbunden, die auf Friedhöfen und anderswo begraben seien, so der Gemeindereferent. Er erzählte weiter von einer klugen und weisen Frau, die im Sterben lag. Viele Fragen nach dem richtigen Leben und was nach dem Leben käme wurden ihr gestellt. Ein kleiner Junge fragte die Frau, ob sie denn keine Angst vor dem Tod habe, weil dann „nicht mehr viel los“ sei. Doch die alte Frau antwortete dem Jungen, dass sie keine Angst habe, denn für sie müsse nicht viel los sein. Dafür werden dann Väter und Mütter da sein, es werde Hoffnung da sein und der Krieg stillstehen – Heimat werde ewige Heimat sein. Ludwig Baumgartner sprach über die Zeichen zu Allerheiligen, dem frischen Blumenschmuck und dem Kerzenlicht auf den Gräbern. Auch solle man sich – wie der heilige Karl Borromäus – den Tod nicht als Sensenmann sondern als Engel mit einem goldenen Schlüssel vorstellen, so habe man keine Angst vor dem Tod.

 

Allerheiligen Blaibach 2019 1   

Bevor es hinaus zum Friedhof ging, verlas Franz Strigl noch namentlich die Namen der 15 seit Allerheiligen im vergangenen Jahr verstorbenen Pfarrangehörigen, für die jeweils eine Kerze vor dem Altar brannte. Anschließend folgte der Zug zum Friedhof, bei dem unzählige Angehörige aus nah und fern am Friedhof ihrer Verstorbenen gedachten. Vorbeter und Kantor Ludwig Baumgartner sang Psalmen, Gemeindereferent Franz Strigl segnete die Gräber mit Weihrauch und Weihwasser.

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Allerheiligen und Allerseelen in der Pfarrgemeinde gefeiert
Foto: Allerheiligen Blaibach 2019

Ehejubiläum in der Pfarrkirche von Miltach gefeiert

(15. 10. 2019)

Pfarrer Sperl: „Was Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.“

Gottesdienst mit Jubelpaaren, die heuer 25, 30, 40, 45, 50 und sogar 55 Jahre verheiratet sind

Es waren am vergangenen Sonntag 27 Jubelpaare, so viele Paare wie noch nie, die der Einladung beider Pfarrgemeinden Miltach und Blaibach gefolgt sind und sich am Ehejubiläum in der Pfarrkirche von Miltach beteiligten. Es ist in den beiden Regentalgemeinden schon eine feste Einrichtung, dass sich im Frühjahr und im Herbst Jubelpaare zu einem gemeinsamen Gottesdienst treffen. Es war ein recht sonniger und warmer Oktobersonntag als festliches Geläute die Gläubigen zur Pfarrkirche rief und es stellte sich recht schnell auch eine festliche Stimmung ein, als die Jubelpaare aus Miltach und Blaibach, die in der zweiten Jahreshälfte ein Ehejubiläum feiern, sich in den vordersten Bankreihen einfanden. Sie dankten Gott für die zurückliegenden gemeinsamen Jahre und Jahrzehnte und erneuerten das Eheversprechen, das sie sich einst am Traualtar gaben. Nach dem Dankgottesdienst waren alle Jubelpaare in das benachbarte Pfarrheim eingeladen, wo der Pfarrgemeinderat einen Empfang bei Sekt und schmackhaften Häppchen vorbereitet hatte.

Ehejubiläum Miltach 2. HJ 2019 1    Ehejubiläum Miltach 2. HJ 2019 3
     
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Mit Liedern aus dem Gotteslob umrahmten alle Gläubigen die Eucharistiefeier für Ehejubilare, die auf 25, 30, 40, 45, 50 und sogar 55 gemeinsame Ehejahre zurückschauen können. Einen herzlichen Gruß entbot BGR Pfarrer Augustin Sperl den 27 Jubelpaaren der Pfarreiengemeinschaft Blaibach-Miltach, die der Einladung ihrer jeweiligen Heimatpfarrei nachgekommen waren. „Heute sind Sie hier, um Danke zu sagen für die vielen, gemeinsamen Jahre, die Sie in Freude, aber sicher auch mit manchem Kummer und manchen Sorgen verbringen durften“. Pfarrer Augustin Sperl meinte aber auch: „Sie feiern ein Ehejubiläum um den liebenden von heute zu sagen: Es ist möglich, es gelingt auch heute, viele lange Jahre miteinander zu leben in Gesundheit und Krankheit.“

Der Priester gratulierte im Namen der beiden Pfarrgemeinden. Die Predigt leitete Pfarrer Augustin Sperl mit einem Rückblick auf das Erntedankfest, Anfang Oktober ein. „Ich glaube auch sie können in Dankbarkeit zurückschauen auf die Ernte ihrer Ehe.“ Mit den verschiedenen Symbolen vom Erntealtar und weiterer nützlicher Gegenstände, verdeutlichte der Geistliche den tiefen Sinn einer gelungenen Ehe.

Das Brot, es soll daran erinnern, wie oft Brot auf den Tisch gebracht und es miteinander geteilt wurde. Es mag aber auch daran erinnern, wie schwer es ist durch Arbeit das tägliche Brot zu verdienen. „Es erinnert uns an das Brot, das hier in der Kirche immer wieder den Menschen geschenkt wird, damit der gläubige Christ genügend Kraft hat das Leben und seine Anforderungen zu bestehen und damit auch die Seele die Nahrung bekommt, die ihr guttut.“

Die Weintraube erinnert an die Gemeinschaft. „Am Anfang waren die Brautleute. Dann Kinder, Schwiegertöchter / Schwiegersöhne, Enkelkinder und vielleicht auch schon Urenkel scharen sich heute wie bei einer Weinrebe um die Mitte. Gott hat ihre Liebe gesegnet. Und in den Kindern und Enkelkindern lebt ein Stück von ihnen weiter.“ so Pfarrer Sperl.

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Der Stein symbolisiert, dass einige unter großem Einsatz für sich und die Familie ein Eigenheim gebaut, den Kindern eine gute Schuldbildung ermöglicht und durch manchen Verzicht auf eigenes Wohlergehen und Lebensgenuss gelebt haben.

Sicherheitsnadeln: Sie stehen für ihre Bemühungen, Getrenntes wieder zusammen zu führen und Nüsse, sollen die Eheleute an alle Schwierigkeiten erinnern. Da gab es eine Menge Nüsse zu knacken, die man an diesem Sonntag sicherlich nicht alle aufzählen kann und um die nur der Mensch selber weiß.

Dann zeigte der Priester zwei Zwiebeln, sie stehen für alles, was Tränen in die Augen trieb. Eine Krankheit des Ehepartners, eine Enttäuschung, eine Kränkung. Aber Tränen haben auch ihr Gutes: Sie waschen den Staub von der Seele. Und Augen, die auch einmal geweint haben, sehen wieder besser.

„Zuletzt sind es Sonnenblumenkerne. Die große und schöne Sonnenblume richtet sich auf die Sonne aus, versucht das Licht der Sonne zum Gedeihen zu nutzen. Wir brauchen im Leben auch etwas, nach dem wir uns ausrichten können. Das ist für uns die Sonne Gottes. Und wer das versucht, der darf auch erfahren, dass dann die Schatten hinter ihm fallen. Und wenn wir wie eine Sonnenblume im Alter den schweren Kopf neigen, dann dürfen wir uns freuen über die Samenkerne, die aus unserem Leben in diese Welt gefallen sind. Die Kinder, die Enkel und all das Gute, das einem entstanden ist, das Gute, das weiterwirkt.“ Abschließend zitierte der Geistliche Reinhard Mey, der wunderbar über Liebe und Freundschaft sagte: „Wie vor Jahr und Tag lieb ich dich noch mehr.“

Danach reichten sich die Jubelpaare die Hände und erneuerten vor der versammelten Kirchengemeinde ihr Eheversprechen, dankten Gott für die gemeinsamen Jahre und baten um den Segen für die Zukunft. Die Fürbitten las Blaibachs PGR-Sprecher Markus Kerner. Zum Schluss des Gottesdienstes nach dem feierlichen Te deum gratulierte Pfarrer Augustin Sperl zusammen mit dem PGR-Sprecher Markus Kerner (Blaibach) und der sellvertretenden Sprecherin Stefanie Holzfurtner (Miltach) jedem Jubelpaar und überreichten eine weiße Rose. Pfarrer Sperl dankte auch den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates für das Vorbereiten des anschließenden Empfanges im Pfarrheim und der Mesnerin Elisabeth Röhrl für das Herrichten der Pfarrkirche.

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Nach dem Erinnerungsfoto auf den Stufen vor der Pfarrkirche fanden sich die Jubelpaare im Pfarrheim „St. Martin“ ein. Hier begrüßte Stefanie Holzfurtner, besonders auch die anwesenden Pfarrgemeinderäte, den 1. Bürgermeister von Miltach, Johann Aumeier und den 2. Bürgermeister aus Blaibach Josef Speckner und dankte letzteren für die vorzügliche Vorbereitung der Bewirtung. Jedem Jubelpaar überreichte Pfarrer Sperl zum Andenken schließlich noch eine verzierte Hochzeitskerze, sowie Sonnenblumenkerne und eine Walnuss als Erinnerung an die Gedanken aus der Predigt.

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25 Jahre

Aus Miltach

Karina und Peter Wanninger

  Aus Blaibach

Petra und Franz Brandl

Bianca und Thomas Steuernagel

30 Jahre Aus Miltach

Cornelia und Franz Martin

Gabi und Stefan Vogl

Brigitte und Heinrich Kerscher

Andrea und Norbert Neumeier

  Aus Blaibach Daniela und Johann Vogl
40 Jahre Aus Miltach

Elisabeth und Wolfgang Eckl

Renate und Albert Schedlbauer

Angela und Franz Eckl

Gudrun und Josef Früchtl

  Aus Blaibach

Christa und Alexander Engl

Beate und Johann Olszewski

Kornelia und Albert Raab

Christa und Eberhard Strotzer

Sylvia und Josef Wiesmeier

45 Jahre Aus Blaibach

Stilla und Karl Dengscherz

Marianne und Ludwig Sauerer

Maria und Heinrich Schmuderer

Brigitte und Michael Weinfurtner

  Aus Miltach

Petronilla und Alfons Miedaner

Marianne und Alfons Haas

Frieda und Paul Vogl

50 Jahre

Aus Blaibach

Gisela und Xaver Bergbauer

Anna und Rudolf Wittmann

55 Jahre Aus Miltach Elfriede und Friedrich Schedlbauer

 

Text u. Bilder: Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Ehejubiläum in der Pfarrkirche von Miltach gefeiert
Foto: Ehejubiläum Miltach 2. HJ 2019

Erntedank in unserer Pfarrgemeinde gefeiert

(10. 10. 2019)

Erntedank – „Wenn nicht jetzt, wann dann?“

Am Wochenende feierte die Pfarrei St. Elisabeth Blaibach das Erntedankfest, dabei wurde auch sehr zum Nachdenken angeregt.

Vollbesetzt war am Samstagabend das Pfarrheim zum Familiengottesdienst, der vom Kinderchor und den Kommunionkindern der 3. Klasse mitgestaltet worden war. BGR Pfarrer Augustin Sperl dankte eingangs den Mitgliedern des OGV Blaibach, die im Pfarrheim einen wunderbaren Erntedankaltar aufgebaut hatten. Mit verschiedenen Symbolen wurde bei den Kyrie-Rufen auf Rohstoffverschwendung, Luft- und Wasserverschmutzung aufmerksam gemacht. Auch anstelle der Predigt regten Pfarrer Sperl, Ludwig Baumgartner und Regina Franz im Wechsel mit meditativen Texten zum Nachdenken an. Vom jüdischen Schriftgelehrten Rabbi Hillel sei das prägnante Wort „Wenn nicht jetzt – wann dann?“ übermittelt worden. Damit sei eine Wahrheit ausgesprochen, die gerade in der heutigen Zeit sehr zutreffend sei, so Pfarrer Sperl. So folgten passende Texte zum Umgang mit der Schöpfung, den Ressourcen und den Lebewesen auf der Welt, welche jeweils mit dem Spruch „Wenn nicht jetzt – wann dann?“ abgeschlossen wurden. Gott könne heute wohl zur Schöpfung nicht mehr sagen, dass alles gut sei, wenn die Menschheit nicht Konsequenzen aus ihrem Verhalten ziehe. Gott habe den Menschen nur eine Erde geschenkt, es gebe keine zweite Chance, so Sperl. Nach den Fürbitten, vorgetragen von den zehn diesjährigen Kommunionkindern, brachten wiederum Erwachsene Gaben wie Blumen, Brot und Wein zum Altar. Am Ende des Gottesdienstes versammelten sich alle Kinder um den Erntedankaltar und sagen gemeinsam das Lied „Du hast uns deine Welt geschenkt“. Pfarrer Sperl dankte abschließend den Lektoren und dem Kinderchor unter der Leitung von Elisabeth Ziereis für die Mitgestaltung des Gottesdienstes.

Erntedank Blaibach 2019 1

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Erntedank in unserer Pfarrgemeinde gefeiert
Foto: Erntedank Blaibach 2019

Taufsakrament zwei jungen Erdenbürgern gespendet

(16. 09. 2019)

Ronja und Ludwig wurden getauft

Am vergangenen Wochenende durfte BGR Pfarrer Augustin Sperl zwei Kinder durch die Taufe in die Gemeinschaft der Christen aufnehmen.

Zu Beginn des Gottesdienstes am Sonntagnachmittag hieß er Eltern, Paten und Angehörige herzlich willkommen. Die Eheleute Ramona Lang, geb. Kloos, und Matthias Lang, hatten für ihr erstes Kind, Ludwig Lang, die Heilige Taufe erbeten. Als Pate steht dem kleinen Ludwig Julia Lang, eine Schwester des Vaters, zur Seite. Auch die Eheleute Manuela Hilgarth (geb. Staudner) und Robert Hilgarth brachten ihr erstes Kind, ihre Tochter Ronja, zum Altar, damit sie das Sakrament der Taufe empfange. Carina Knauer, eine Schwester der Mutter, ist die Patin der kleinen Ronja.


In seiner Ansprache ging der Geistliche auf den uralten Taufritus ein, der bis auf Jesus zurückgehe. Zugleich führte er aus, welche Zeichenhandlungen zum Kern der Taufe gehören. Dies seien unter anderem das Begießen des Täuflings mit Wasser, das Licht der Taufkerze, das weiße Taufkleid, der Effata-Ritus, bei dem der Priester Mund und Ohr berührt, damit der Täufling offen werde für die Botschaft Gottes und die Salbung mit Chrisamöl. Die Liebe Jesu ende nie, so Pfarrer Sperl, doch sei es Aufgabe der Eltern und Paten, diesen Kindern zu helfen, Jesus kennen und lieben zu lernen. Zugleich sei die Taufe der Kinder eine Einladung und Aufforderung an die Eltern und Paten, sich ihres eigenen Glaubens zu freuen und Jesus neu und tief zu lieben.


Am Ende des Gottesdienstes, den Andreas Müller an der Orgel musikalisch begleitet hatte, wurden die Neugetauften mit einem Marienlied noch der Mutter Gottes empfohlen.

 

Text: Alexander Ziereis, Blaibach

Bild: Martin Kloos, Blaibach

Foto zur Meldung: Taufsakrament zwei jungen Erdenbürgern gespendet
Foto: Taufe in Blaibach

Pater Rockose wurde wieder verabschiedet

(09. 09. 2019)

Pater Dr. Rockose Kolenchery wurde dankend verabschiedet

Beim Vorabendgottesdienst am Samstag verabschiedete die Pfarrei St. Elisabeth die Urlaubsvertretung von Pfarrer Sperl, es gab Worte des Dankes und Geschenke.

Pfarrgemeinderatssprecher Markus Kerner blickte am Ende des Gottesdienstes auf die knapp 5-wöchige Zeit des indischen Priesters in der Pfarrei Blaibach zurück. Man freue sich auf die Sommermonate, so Kerner, denn dann komme auch Pater Rockose nach Blaibach. Der Geistliche lächle stets und sei immer freundlich gewesen. Viel tun zu gab es während der Abwesenheit von Pfarrer Augustin Sperl, so der PGR-Sprecher weiter. Vier Kindern durfte der indische Priester das Sakrament der Taufe spenden, doch auch mehrere Beerdigungen galt es zu zelebrieren. Ein besonders erfreuliches Ereignis in diesem Jahr, so Kerner, war der 60. Geburtstag von Pater Rockose, den der Jubilar in Miltach feiern durfte und bei dem auch mitunter der Pfarrgemeinderat aus Blaibach vertreten war.


Neben Worten des Dankes gab es für den Geistlichen von der stellvertretenden Pfarrgemeinderatssprecherin Regina Franz Blumen und ein Buch, ebenso Dankesworte  von der Kirchenverwaltung, vertreten durch Kirchenpfleger Albert Seiderer . Der PGR Sprecher  Markus Kerner hoffte abschließend auf ein Wiedersehen in Blaibach im nächsten Jahr.


Pater Rockose bedankte sich für die guten Worte .   Auch wenn seine Zeit in Blaibach zu Ende gehe, hatte er wieder eine sehr schöne Zeit in den Regentalgemeinden. Die Feier seines Geburtstages bleibe unvergesslich, so der Priester, auch dankte er allen für die zahlreichen Spenden und die Überraschung anlässlich seines Jubiläums. Etwas habe Pater Rockose in diesem Jahr besonders gerührt: Ein dreijähriges Mädchen kam mit seiner Spardose zu ihm und übergab sie ihm für ein Geschenk für ein armes indisches Kind. Ein ebenfalls besonderes Erlebnis für den Priester war der Besuch im Blaibacher Kindergarten. Hier hatte er von jedem Kind zum Geburtstag eine Rose erhalten und die Kinder gratulierten mit einem gemeinsamen Lied. Er habe wieder viele nette Leute kennengelernt, viele schöne Stunden erlebt und leckeres Essen genossen. Abschließend dankte der Geistliche allen für die Unterstützung und die Hilfe in Form von Spenden. Es war wieder sehr schön und er würde sich über ein Wiedersehen im nächsten Jahr freuen, so Pater Rockose abschließend.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

 

Foto zur Meldung: Pater Rockose wurde wieder verabschiedet
Foto: Verabschiedung Rockose Blaibach 2019

Pater Rockose Kolenchery feiert seinen 60. Geburtstag

(03. 09. 2019)

Pater Rockose Kolenchery feierte heute seinen 60. Geburtstag

 

Indischer Geistlicher vertritt wieder Pfarrer Augustin Sperl während seines Urlaubs in der Seelsorgeeinheit Miltach / Blaibach – die Missionsarbeit ist dem indischen Geistlichen stets ein ganz großes Anliegen

 

Der heutige Dienstag ist für den indischen Geistlichen, der nun schon seit 8 Jahren die Urlaubsvertretung für Pfarrer Sperl macht, ein ganz besonderer Tag. Der stets freundliche und gut gelaunte Geistliche kann seinen 60. Geburtstag in den beiden Regentalgemeinden Miltach und Blaibach feiern. Pater Rockose legt zwar viel mehr Wert darauf, seinen Namenstag am 16. August (Hl. Rochus) zu begehen, jedoch lohnt es sich in diesem Jahr gewiss, auch auf die 6 Lebensjahrzehnte zurück zu blicken. Nun schon wieder gut vier  Wochen ist der indische Pater in der Pfareiengemeinschaft Blaibach / Miltach und vertritt Pfarrer Augustin Sperl während seines Sommerurlaubs. Pater Rockose ist noch bis Anfang nächster Woche im Pfarrhof in Blaibach anzutreffen. Dann wird er für einige Wochen noch in Deutschland bleiben, ehe er Ende September wieder den rund 11stündigen Rückflug in seine indische Heimat antreten wird.

 

Pater Dr. Rockose Kolenchery wurde am 03. September 1959 in Manickamangalam, im Bundesstaat Kerala geboren und wuchs dort zusammen mit 4 Geschwister auf. Seine Eltern legten schon in seiner frühen Kindheit ganz viel Wert auf eine christliche Erziehung und auch auf Bildung (eine Schwester ist im Franziskaner Orden als Lehrerin). Jeden Abend wurde in der Familie der Rosenkranz gebetet, Pater Rockose hat seine Schulzeit mit 15 Jahren beendet und ging dann in das Priesterseminar der Karmelitenbrüder. Schon mit 13 Jahren verspürte er durch eine Inspiration, den Wunsch, Priester zu werden. Während des Studiums, das eine indische Familie mitfinanzierte, trat er mit 25 Jahren in den Karmelitenorden ein und legte das Gelübde der Armut, der Gehorsamkeit und der Ehelosigkeit ab. Nach 3 Jahren Philosophie- und 4 Jahren Theologiestudium wurde Pater Rockose 1989 in seiner Heimatpfarrei „St. Rockose“ Manickamangalam durch Cardinal Antony Padiyara zum Priester geweiht. Danach erweiterte er durch die Hochschulbildung an der Kerala Universitiat mit bester Auszeichnung die Vorbereitung zum Doktorat. Viel Freude hatte der junge Priester in einer Pfarrei, wo er 10 Jahre vielen Menschen den Glauben näherbrachte. Nebenbei lehrte er auch im Priesterseminar und war Direktor der Karmelitischen Buchhandlung in Trivandrum. Wegen der guten und erfolgreichen Arbeit, schickte ihn der Provinzial schließlich nach Belgien zur Doktorarbeit, die Pater Rockose, zur Hälfte selber, durch Urlaubsvertretungen in Deutschland, und mit Hilfe einer evangelischen, deutschen Familie, finanzieren musste. 2005 konnte er die Promotion mit sehr gutem Ergebnis abschließen.

 

Der indische Priester konnte danach sein Wissen als Professor sehr vielen Priesterstudenten in seiner Heimat Indien weitergeben und als Rektor sowie Prior seine Seminaristen auf einem guten Weg vorbereiten. Besonders glücklich ist er über sein 30jähriges Leben und Wirken als Priester, so konnte er schon mehr als 700 Diakone aus verschiedenen Priesterseminaren zur Priesterweihe begleiten. Sein Primizspruch „Der Herr hat zu mir gesagt, du brauchst nicht mehr als meine Gnade“, ist für den Ordensmann noch immer ein gültiger Leitsatz für sein priesterliches Wirken. Sein Unterricht ist bei den Seminaristen sehr beliebt. Durch die Aufenthalte in Deutschland, kann er jedes Jahr viele gute Ideen nach Indien mitbringen. Seine Hobbys sind Bücher lesen, Briefmarken aller Länder sammeln und das Meditieren.

 

„Die „Tankstellen“ für den Priester, das sind vor allem die Eucharistie, das Gebet und das Sakrament der Versöhnung“ sagt Pater Rockose. Da er die Eucharistie sehr verehrt, hat er vor ein paar Jahren an die Klosterkirche in Trivandrum eine Sakramentenkapelle gebaut, wo die Leute den ganzen Tag die Hl. Eucharistie verehren können. Er verehrt auch die Muttergottes vom Berge Karmel sehr und hat dabei schon viel Gnade erfahren. Pater Rockose sagte: „Ich bin sehr glücklich, dass ich den Weg als Bote Gottes und Menschenfischer gewählt habe. Ich freue mich jedes Jahr sehr auf die Urlaubsvertretungen und geniest auch die gute Bayrische Luft und das gute Essen hier.“

 

Nach wie vor hat sich der Pater weiterhin der Aufgabe verschrieben, die Situation der Menschen in seinem Heimatland zu verbessern. Als sehr gelungen, in zweifacher Hinsicht, bezeichnet er einen Spruch, den er vor einigen Jahren an einem Bauzaun auf dem Frankfurter Flughafen sah. Die Werbung einer Fluglinie die da lautet „damit der Himmel offen bleibt, haben wir auf Erden viel zu tun“, könnte die Aufgabe seines priesterlichen Wirkens nicht besser beschreiben. Im Süden des indischen Bundesstaates konnte Pater Rockose zusammen mit seinen Ordensbrüdern vom Karmelitenorden bereits vieles umsetzen. Dazu gehört neben der Schulbildung für die Kinder die Linderung der Notsituation, ohne frischem Trinkwasser auskommen zu müssen. Die bittere Armut der Bevölkerung, die fehlende Infrastruktur (Strom ist Mangelware) und ein Postwesen ist hier gänzlich unbekannt, sowie ein sehr dürftiges Bildungsangebot gerade für die Kinder, bedeuten für ihn und seine Mitbrüder eine richtig harte Aufgabe. Im Umkreis von 80 – 100 km gibt es keine schulische Grundversorgung. In verschiedenen Projekten möchte der Orden der Karmeliten helfen, wo die Not am größten ist. Mit den Spenden, die der Geistliche die letzten Jahre aus Miltach und Blaibach mitbekam, konnte er schon viel bewirken. Für zahlreiche Kinder konnte das Jahresschulgeld bezahlt werden, weitere neue Brunnen konnten gebohrt werden.

Viele weitere Projekte stehen noch an. Weitere Brunnen sollen noch gebohrt werden. Damit auch die Mädchen etwas lernen können, möchten die Klosterbrüder weiteren jungen Frauen einen Nähkurs anbieten. Auch das Projekt „Schulgeld“ soll erfolgreich weitergeführt werden. Die Kinder können nur dann zur Schule gehen, wenn sie Geld für die Schulkleidung und die Bücher haben. „Ja nur mit Bildung bekommt man zu Arbeit.“ so beschreibt es der Geistliche. Ein Kind benötigt je nach Schuljahr 80 bis 150 Euro. „Sehr gerne kann eine Patenschaft für ein spezielles Kind vermittelt werden“. Glücklich ist der Geistliche über die Gründung des Freundeskreises „Charity“, der bereits auf ein Jahr seines Wirkens zurückblicken kann. Mit diesem Verein ist es möglich, die Verbindung nach Indien das ganze Jahr über noch besser aufrecht erhalten zu können und das ermöglicht es, dass auch die finanziellen Spenden geordnet und auf sicherem Wege dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden. Der gemeinnützige Verein leitet die Zuwendungen 1:1 weiter nach Indien. Eine Mitgliedschaft ist jederzeit möglich und auch Zuwendungen werden über die Kontonummer der Vereinigung (IBAN DE59 7426 0110 0001 9020 40 bei der Raiffeisenbank Straubing) mit ganz großer Freude vom Verein und Pater Rockose angenommen.

Pater Rockose feiert heute Dienstag um 19 Uhr in der Pfarrkirche von Miltach einen Dankgottesdienst aus Anlass seines Geburtstages. Er würde sich sehr freuen, wenn viele Gläubige aus Blaibach und Miltach zur Eucharistiefeier kommen können. Danach wird es zusammen mit den beiden Pfarrgemeinderäten aus Miltach und Blaibach, sowie mit den beiden Kirchenverwaltungen und den zwei Frauenbundvereinen im benachbarten Pfarrheim feiern.

 

Text u. Bild: Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Pater Rockose Kolenchery feiert seinen 60. Geburtstag
Foto: Pater Rockose Kolenchery in Miltach

Durch die Taufe hineingenommen in die Pfarrgemeinde

(02. 09. 2019)

Hannes Trenner empfing das Sakrament der Taufe

Am vergangenen Sonntagnachmittag durfte Pater Rockose Kolenchery, der Pfarrer Sperl während seines Urlaubs vertritt, einen weiteren kleinen Erdenbürger in die Gemeinschaft Christi aufnehmen.

Groß war die Taufgesellschaft, die sich im Blaibacher Pfarrheim eingefunden hatte. Andrea Trenner und Matthias Plötz brachten ihren Sohn Hannes Ludwig Trenner zum Altar, um für ihn von der Kirche das Sakrament der Taufe zu erbitten. Als Patin steht dem kleinen Hannes die Schwester der Mutter, Karin Trenner, zur Seite.


Es sei eine glückliche Stunde, so der indische Priester, denn mit der Taufe mache man dem Kind das größte Geschenk, dass man einem Menschen mit auf den Weg geben könne. In dieser Stunde öffne sich der Himmel und Gott sagt „Dies ist mein geliebtes Kind“, so Pater Rockose weiter. Wenn die Eltern mit dem Kind beten, es mit zum Gottesdienst nehmen und ihm biblische Geschichten erzählen, dann erschließe sich dem Neugetauften die Welt Gottes. In der Taufe werde der kleine Hannes ein Kind Gottes und ein Erbe des Himmels. Die Patin solle für das Kind, welches am 24. Juni Namenstag feiern kann, jeden Tag beten. Es müssen keine großen Geschenke sein, aber ein Glückwunsch stärke die Beziehung von Patenkind und Paten, so der Geistliche.


Nachdem er dem kleinen Hannes das Sakrament der Taufe gespendet hatte, wurde der Neugetaufte zum Abschluss des Gottesdienstes noch mit einem Lied der Mutter Gottes empfohlen. Die musikalische Umrahmung der Tauffeier oblag Organist Thomas Raab.

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Durch die Taufe hineingenommen in die Pfarrgemeinde
Foto: Taufe in Blaibach

Zwei junge Erdenbürger in unserer Pfarrgemeinde aufgenommen

(26. 08. 2019)

Rosalie Pittoni und Leopold Wiesmeier wurden getauft

Am vergangenen Sonntag spendete Pater Rockose Kolenchery zwei kleinen Erdenbürgern das Sakrament der Taufe. Neben den Eltern und Paten konnte der indische Priester zahlreiche weitere Angehörige der Täuflinge im Blaibacher Pfarrheim begrüßen.


Kathrin und Mario Pittoni brachten ihre Tochter Rosalie zum Altar, um für sie die Taufe zu erbitten. Andreas Pielmeier, ein Bruder der Mutter, steht der kleinen Neuchristin als Pate zur Seite. Auch Kathrin Wiesmeier und Tobias Fischer erbaten von der Kirche für ihren Sohn Leopold die Heilige Taufe. Ihrem Sohn steht Lukas Fischer, der Bruder des Vaters, als Taufpate zur Seite.

Es sei für alle eine große Freude, Rosalie und Leopold in die Gemeinschaft der Glaubenden aufzunehmen. Jedes neugeborene Kind sei ein Wunder Gottes, bringe Glück ins Haus und werde zum Segen für die ganze Familie, so der indische Priester. „Jedes Kind das geboren wird, bringt von Gott die Botschaft mit, dass er noch nicht an der Menschheit verzweifelt“, so zitierte Pater Rockose den großen indischen Philosophen Rabindranath Tagore. Bevor der Geistliche den beiden Kindern das Sakrament der Taufe spendete, regte er die Anwesenden noch zum Nachdenken an. In der heutigen Zeit gebe es alles für Kinder: Essen, Kleidung, Schulbildung und verschiedenste Freizeitmöglichkeiten. Was die Eltern leider oft vergessen, sei den Glauben an Gott vorzuleben und weiter zu schenken. Darum bat Pater Rockose die Eltern, Paten, Großeltern und Urgroßeltern, mit Rosalie und Leopold zu beten und sie mit dem Glauben wachsen zu lassen.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Zwei junge Erdenbürger in unserer Pfarrgemeinde aufgenommen
Foto: Taufe in Blaibach

40jähriges Priesterjubiläum festlich gefeiert

(20. 07. 2019)

Blaibach feiert mit Augustin Sperl sein 40- jähriges Priesterjubiläum

Ein Glücksfall für die Dorfgemeinschaft

Feierlichkeiten kurzerhand ins Haus des Gastes verlegt, Jubelprediger Pfarrer Jürgen Eckl, Blumenteppiche bringen Wertschätzung zum Ausdruck

 

Schon lange waren die Feierlichkeiten zum 40 Jährigen Priesterjubiläum von BGR Pfarrer Augustin Sperl mit Gottesdienst im Pfarrheim (wegen der momentanen Renovierung der Pfarrkirche) und Pfarrfest am Nachmittag im Pfarrgarten geplant. Doch dann mußte man wegen der schlechten Wetterprognosen am Wochenende kurzfristig umdisponieren. Die Mitglieder des Blaibacher Pfarrgemeinderats unter der Leitung ihres Sprechers Markus Kerner transportierten in einem logistischen Kraftakt  das Kircheninventar und alle nötigen Utensilien für das Pfarrfest ins Haus des Gastes. Auch die Mitglieder der Kirchenverwaltung mit Kirchenpfleger Albert Seiderer, Gemeindereferent Franz Strigl und Mesnerin Ingrid Hamberger waren an den Vorbereitungen beteiligt. Unter Anleitung von Regina Franz legten die Blaibacher Vereine am Samstag kunstvolle Blumenteppiche mit religiösen Motiven, die noch bis Freitag im Haus des Gastes bestaunt werden können.

 

In einem Kirchenzug, angeführt vom Blaibacher Spielmannszug, begleiteten die Blaibacher Vereine ihren Seelsorger, der seit 35 Jahren Pfarrer in Blaibach ist, zum Haus des Gastes. Dort bildeten sie ein Spalier, durch das Pfarrer Sperl und Pfarrer Jürgen Eckl aus Pilsting, der vor 8 Jahren Primiz in Miltach feierte, feierlich ins Haus einzogen. Im ersten Raum, den die Helfer für das Pfarrfest(Bericht folgt morgen) vorbereitet hatten, wurden sie überrascht von kunstvoll gestalteten Blumentepppichen, die sie ausgiebig bestaunten. Den hinteren Teil des Haus des Gastes hatten die Helfer in eine Kirche umfunktioniert und ebenfalls festlich geschmückt.

 

Priesterjubiläum Blaibach 2019    Priesterjubiläum Blaibach 2019

 

BGR Pfarrer Sperl begrüßte die Gemeinde und seine Gäste. Auch seine Familie aus dem Rottal war zu diesem besonderen Fest  gekommen. Vor 40 Jahren war er zusammen mit 16 jungen Männern im Dom zu Regensburg von Bischof Rudolf Graber zum Priester geweiht worden. In der vergangenen Woche  konnte er zusammen mit jetzt noch 15 Jubilaren und Bischof Rudolf Voderholzer einen Dankgottesdienst in Regensburg feiern. Besonders freute er sich, dass Pfarrer Jürgen Eckl, den er auf dem Weg zum Priester begleiten durfte, gekommen war, um für ihn die Festpredigt zu halten. Einige Gedanken daraus: „ Ich habe dich beim Namen gerufen. Du gehörst mir. Fürchte dich nicht, denn ich bin bei Dir.“ Dieses Wort aus dem Buch des Propheten Jesaja war zugleich sein Primizspruch. Er drückt aus, wovon ein Priester lebt, woher er täglich neu seine Kraft bezieht. Aber nicht nur der geweihte Priester durfte die Nähe Gottes so manches Mal spüren, durch ihn und durch sein Priestersein haben auch die Menschen, die ihm anvertraut sind, gespürt, dass Gott ihnen nahe ist. Pfarrer Jürgen Eckl ging auch auf die bevorstehenden Veränderungen in der Kirche ein, ab 2023 soll es größere pastorale Räume geben, trotzdem sollen Strukturen geschaffen werden, die es dem Priester ermöglichen als Seelsorger zu wirken. Zwei Bitten richtete der Prediger an die Gläubigen: Auch wenn es nach Prognosen in 50 Jahren nur mehr halb soviele Katholiken in Deutschland gibt wie heute, sollen sie sich nicht entmutigen lassen und nur auf die Zahlen zu schielen, sondern auf den Heiligen Geist und sein Wirken vertrauen. Die zweite Bitte war auf die Kraft des Gebetes zu vertrauen und für Berufungen zu beten.

 

Priesterjubiläum Blaibach 2019    Nach dem Gottesdienst hatte  Thomas Bauer, der künstlerische Leiter des Blaibacher Konzerthauses ein besonderes Geschenk für den Ortsgeistlichen vorbereitet: Solisten der Bachakademie Bayr. Wald gaben im Altarraum ein beeindruckendes A-Capella Ständchen zum Besten. Hinter Ihnen müssen sich die Mitglieder der Gruppe Vinamus, die dem Gottesdienst einen festlichen musikalischen Rahmen verliehen, nicht verstecken.

 

Anschließend folgten die Glückwünsche der offiziellen Vertreter der kirchlichen und weltlichen Gemeinde Blaibach. Auf Geschenke wollte Pfarrer Sperl verzichten und bat stattdessen um Spenden für die Renovierung der Pfarrkirche. Den Anfang machte der Sprecher des Pfarrgemeinderates Markus Kerner rund überreichte ein Kissen mit dem Primizspruch. Er verpackte in seine Rede viele Zahlen, 40 Jahre Priester, das ist nicht immer einfach, man ist Bauherr, man ist Chef, man ist Lehrer, Seelsorger und Chef der Kirchenstiftung. Kirchenpfleger Albert Seiderer überreichte einen Wellnessgutschein und zählte alle Bauvorhaben auf, die Pfarrer Sperl im Laufe seiner Amtszeit zu betreuen hatte und lobte seine seelsorgerischen Qualitäten. Bürgermeister Wolfgang Eckl bezeichnete Pfarrer Sperl als Glücksfall für die Dorfgemeinschaft, verbunden mit der Hoffnung, dass er noch viele Jahre seinen Dienst am Menschen versehen kann und will. Als Vertreter der Dorfvereine lobte der 2. Bürgermeister Josef Speckner die Predigten des Jubilars. Gerade bei schwierigen Anlässen gelingt es ihm immer, die passenden Worte zu finden. Den Abschluß des Gratulationscours machte Schützenmeisterin Evi Graßl und überreichte ihm die Sebastianinadel des Schützenpräsidenten. In einer sehr persönlichen Rede bedankte sie sich für alles, was er als Schirmherr, Freund und auch Pfarrer für die Schützengesellschaft getan hat.

 

Auch Pfarrer Sperl bedankte sich bei allen, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben und beschloß den Festgottesdienst nach all dem Lob mit der Bitte um Vergebung an diejenigen, denen er im Laufe seines Lebens  nicht gerecht geworden ist.

 

Text u. Bilder: Waltraud Oberberger, Blaibach

sowie Pfarrei Blaibach

Foto zur Meldung: 40jähriges Priesterjubiläum festlich gefeiert
Foto: Priesterjubiläum Blaibach 2019

Pfarrfest zum 40jährigen Priesterjubiläum

(20. 07. 2019)

Gelungene Neuauflage des Pfarrfestes

Jung und Alt nutzte die Gelegenheit Pfarrer Augustin Sperl zu seinem 40 Jährigen Priesterjubiläum zu gratulieren

 

Zur Feier seines 40 Jährigen Priesterjubiläums hatte sich BGR Pfarrer Augustin am Nachmittag ein Pfarrfest gewünscht, wo alle Mitglieder der Pfarrgemeinde die Gelegenheit haben, ihm zu gratulieren und bei Kaffee und Kuchen gemütlich zusammenzusitzen.

 

Angesichts der Wetterprognosen hatten die Verantwortlichen um Pfarrgemeinderatssprecher Markus Kerner schon im Vorfeld die Entscheidung getroffen, die ganzen Feierlichkeiten ins Haus des Gastes zu verlegen. Bis zum offiziellen Beginn um 14 Uhr füllte sich auch dann das große Kuchenbüfett mit lauter leckeren und gespendeten Kuchen, Torten oder Schmalzgebäck, wo Mitglieder des Frauenbundes die Festbesucher bewirteten. Schnell füllte sich der Saal und Pfarrer Sperl stand lange am Eingang, um persönlich die Glückwünsche entgegenzunehmen. Die Kindergartenkinder des Blaibacher Kindergartens Sonnenschein waren gekommen und hatten eine kleine Überraschung für ihren Pfarrer vorbereitet. Auch Gäste, die am Vormittag keine Zeit hatten, wie zum Beispiel Diakon Martin Peintinger aus Zandt, waren der Einladung gefolgt. Viele Blaibacher Senioren und Familien mit kleinen Kindern ließen es sich nicht nehmen in zwangloser Runde zu feiern. Für die Kinder hatte Markus Aschenbrenner einen Popkornautomaten aufgestellt, wo Andreas Aschenbrenner fachmännisch Popkorn erzeugte und verteilte. Die Familie von Pfarrer Augustin Sperl, die aus dem Rottal angereist war, war überrascht, welche Wertschätzung die Blaibacher ihrem Pfarrer angedeihen lassen. Auch sein erstes Taufkind aus der Familie, inzwischen selber mit Familie, feierte mit ihrem Taufpriester sein Jubiläum. Trotz der heftigen Regengüße am Nachmittag und dank der umsichtigen Planung der Verantwortlichen wurde das Jubiläumspfarrfest zu einem vollen Erfolg. Pfarrer Sperl bedankte sich bei allen Helfern für den unvergeßlichen Tag, den sie mit ihm gefeiert hatten, er bedankte sich bei allen Gästen, die gekommen waren für die Spenden, die ausnahmslos für die Renovierung der Pfarrkirche verwendet werden und hofft, dass bereits im nächsten Jahr die Einweihung des neues Altars feierlich begangen werden kann. Bis dahin allerdings bleibt noch ein Stück Arbeit zu erledigen.

 

Text u. Bilder: Waltraud Oberberger, Blaibach

Foto zur Meldung: Pfarrfest zum 40jährigen Priesterjubiläum
Foto: Pfarrfest Jubiläum Blaibach 2019

TSV Blaibach feiert sein 90jähriges Bestehen mit einem Gottesdienst

(01. 07. 2019)

Zwei Tage Stimmung zum 90. Geburtstag

Festgottesdienst am Samstag Abend im Pfarrheim

Am vergangenen Wochenende feierte der TSV Blaibach zwei Tage lang sein Jubiläum, zahlreiche Gäste gaben dem Verein die Ehre.

Am Freitagnachmittag wurden die Feierlichkeiten mit dem Einholen des Schirmherrn, Bürgermeister Wolfgang Eckl, eingeläutet. Angeführt vom Spielmannszug ging es für unzählige Mitglieder aus allen Sparten des TSV vom Vereinsheim vom Sportplatz aus hinauf zum Dorfplatz, wo der Schirmherr bereits mit kühlen Getränken den Jubelverein erwartete. Nicht nur die Mitglieder des TSV, auch alle anderen Vereine die nach und nach eintrafen, gönnten sich ein Getränk in der Sommerhitze, ehe dann der Einzug ins Haus des Gastes folgte, musikalisch begleitet vom Spielmannszug und den Festkapellen „Original Bayerwald Quintett“ und „ReWaDe“.


Am Ziel angekommen füllte sich der Saal bis auf den letzten Platz und als alle Festgäste Platz genommen hatten, oblag es Schirmherrn Wolfgang Eckl, das erste Fass Rhaner-Festbier anzuzapfen, was ihm auch bestens gelang. Im Anschluss begrüßte der Vorsitzende des TSV, Tobias Bergbauer, die vielen erschienenen Gäste. Neben zahlreichen Ortsvereinen kamen auch mehrere benachbarte Sportvereine nach Blaibach. Bergbauers besonderer Gruß galt der großen Abordnung des Gemeinderats, Stefanie und Dr. Alois Plößl von der Rhaner-Brauerei, Bierprinzessin Lena Kieslinger, Thomas Graml, dem Bezirksvorsitzenden des BFV, sowie Konzerthaus-Intendant Thomas E. Bauer und BRK-Präsident Theo Zellner, der ebenfalls unter den Festbesuchern war.


Es folgten Tanzeinlagen sowohl der „Sternschnuppen“, als auch der „Dancing Stars“ der 2018 neu gegründeten Jazz-Dance-Sparte des TSV, die viel Applaus für ihre Darbietungen ernteten. Die Band „ReWaDe“ heizte die Laune im Saal etwas an, bevor Schirmherr Wolfgang Eckl die Festbesucher mit einer hervorragenden Rede begrüßte. Der Verein „sei mit seinen 90 Jahren alt geworden – und doch jung geblieben“, so Eckl. Der Verein könne nicht nur auf eine erfolgreiche und bewegte Geschichte zurückblicken, sondern habe auch ein reges Vereinsleben mit neuen und zeitgemäßen Abteilungen. Beeindruckend sei auch die große Anzahl an Jugendlichen Mitgliedern und Kindern, so der Schirmherr weiter. Dank richtete Eckl auch an die vielen Frauen und Männer, die sich in den vergangenen Jahrzehnten für den Verein stark gemacht haben und dort bis heute engagiert sind. Bezirkspräsident Thomas Graml wünschte bei seinem Grußwort dem Jubelverein alles Gute für die Zukunft und überreichte an den Vorsitzenden Tobias Bergbauer eine Ehrenurkunde des Bayerischen Fußball-Verbands sowie einen Original Spielball der WM 2018. Im Anschluss übernahm die Band wieder das Zepter und ließ den Saal kochen bei bester Stimmungsmusik.


Am Samstagnachmittag startete nach tollen sportlichen Veranstaltungen über die wir detailliert separat berichten, der offizielle Teil mit dem Kirchenzug, der abgehend vom Sportplatz aus zum Pfarrheim verlief. Neben dem Spielmannszug führte Schirmherr Wolfgang Eckl mit Altbürgermeister Karl Trenner in einem Cabrio den Zug an. Pfarrer Sperl blickte bei seiner Predigt in der Geschichte des Vereins zurück. 1929 als Turnverein gegründet, kam das Vereinsleben während dem Krieg gänzlich zum Erliegen. Nach der Wiedergründung entwickelte sich der Verein zum Turn- und Sportverein, Namen wie Oberlehrer Karl Trenner, Karl Trenner – der jetzige Altbürgermeister – oder auch Gerald Berger seien mit dem Verein untrennbar verbunden, so der Prediger. Auch wenn das Alte Testament gegenüber sportlichen Wettkämpfen Misstrauen zeige, die Teilnahme am Gottesdienst zeuge von der Bekenntnis zu Gott, so Sperl weiter. Es gebe keinen katholischen Fußball oder andere Sportarten, doch zeigen viele Spieler ihren Glauben an Gott, in dem sie sich vor wichtigen Szenen, beispielsweise einem Elfmeter, oder bei einem Tor, mit dem Kreuz bezeichnen.

 

Festgottesdienst 90 Jahre TSV Blaibach


Nach dem Gottesdienst zogen die vielen Orts- und Gastvereine in einem unglaublich langen Umzug erneut ins Haus des Gastes ein, wo das „Original Bayerwald Quintett“ aufspielte. TSV-Vorsitzender Tobias Bergbauer begrüßte besonders Karl Trenner, weiterhin galt Bergbauers Gruß Landrat Franz Löffler sowie dem stellvertretenen Kreisvorsitzenden des BLSV, Josef Iglhaut. Bergbauer blickte ebenfalls nochmals zurück in der Geschichte des Vereins, der sich nach der Wiedergründung, bei der Karl Trenner maßgeblich mit beteiligt war, schnell weiterentwickelt habe. Neben Ski und Tischtennis kamen bis heute weitere Angebote und Abteilungen hinzu und so zähle der TSV heute mit über 400 Mitgliedern zum größten Verein in Blaibach. Auch ohne Bezahlung der Spieler - und diese Philosophie soll keinesfalls aufgegeben werden - habe man schon zweimal an der Tür der Bezirksliga klopfen können, beim Tischtennis seien die Mädchen- und Damenmannschaften derzeit in der Oberpfalzliga vertreten. Neben der 2004 gegründeten Klettersportabteilung, die dank der grenzüberschreitenden Boulder-Cups auch in der Fachpresse Erwähnung gefunden habe, gebe es seit letztem Jahr nun eine weitere Abteilung. Auch hier war die Familie Trenner wieder der Auslöser, denn die Ideengeberin und Leiterin der Gruppe ist eine Enkelin von Karl Trenner. Derzeit biete der TSV somit für alle Altersklassen zahlreiche sportliche Möglichkeiten. Dank richtete der Vorsitzende abschließend an alle Helfer und lobte besonders das Engagement aller, die in den vergangenen Wochen das Umfeld um das Vereinsheim und den Fußballplatz wieder auf Vordermann gebracht haben. Dabei stellte er auch 6 besonders engagierte Personen namentlich heraus. Auch dankte Bergbauer der Gemeinde und dem Schirmherr für die Unterstützung und zeigte sich erfreut, dass die beiden Tage ohne Verletzungen und Unfälle verlaufen seien.


Landrat Franz Löffler konnte feststellen, dass der Sport in der Gemeinde einen hohen Stellenwert habe, was die immens große Mitgliederzahl beweise. Der TSV sei Heimat für alle und auch die Jugend solle im Sport stets eine Heimat finden. Auch er merkte positiv an, dass sich der Name Trenner in der Vereinsgeschichte oft wiederfinde. Abschließend sicherte Löffler dem Verein eine Spende zu.


Josef Iglhaut honorierte bei seinem Grußwort die sportlichen Leistungen des TSV und überbrachte ebenfalls ein Geschenk, ehe der zweite Festtag wieder fest zurück in die Hand der Musikkapelle übergeben wurde.

 

Text u. Bilder: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: TSV Blaibach feiert sein 90jähriges Bestehen mit einem Gottesdienst
Foto: Festgottesdienst 90 Jahre TSV Blaibach

Fronleichnam mit festlicher Prozession gefeiert

(22. 06. 2019)

Gläubige zogen gemeinsam durch Blaibach

 

Schon seit über 750 Jahren feiert die Kirche das Fest Fronleichnam zur Ehre des allerheiligsten Leibes des Herrn.

 

So auch die Pfarrgemeinde Blaibach am vergangenen Donnerstag, wo BGR Pfarrer Augustin in seinen einleitenden Worten auf das Urwort „Brot“ einging und die Parallelen zu Fronleichnam aufzeigte. „Brot ist das Grundnahrungsmittel schlechthin und Garant für das Leben. Das Fest hat seine Wurzeln im Geschehen des Gründonnerstags. Heute soll die ganze Größe dieses Geheimnisses sichtbar gemacht werden.“
Denn auch an diesem Tag bekennen die Christen öffentlich ihren Glauben und gehen feierlich mit dem Herrn hinaus aus den Kirchen, durch die Straßen der Orte. Zudem ermahnte der Geistliche, dass Fronleichnam trotz der feierlichen Gestaltung, dem Schmuck der Straßen und Altäre, mehr als Brauchtumsschau sei. Fronleichnam müsse Gebet und Verehrung des Allerheiligsten mit Füßen, Mund und Herzen sein.

 

Fronleichnam Blaibach 2019 1    Fronleichnam Blaibach 2019 2
     
Fronleichnam Blaibach 2019 3   Fronleichnam Blaibach 2019 4


Nach dem Gottesdienst stellten sich Kommunionkinder, viele Mitglieder der kirchlichen und weltlichen Vereine und viele Gläubige zur Prozession auf, um den Leib Christi durch die Straßen des Ortes zu geleiten. Dabei wechselten sich Pfarrer Sperl und verschiedene Sprecher und Lektoren ab. Der erste Altar war bei der Kapelle der Familie Rösch aufgebaut, von wo aus über das Haus des Gastes zu den Altären der Familien Seiderer und Ellmann zog. Die Prozession endete auf den Stufen vor dem Pfarrheim, wo Mitglieder des Pfarrgemeinderates den vierten Altar aufgebaut und geschmückt hatten. Im voll besetzten Pfarrheim fand in diesem Jahr wegen der Kirchenrenovierung auch der Gottesdienst statt. Pfarrer Sperl las an den vier Stationen das Evangelium und spendete den Gläubigen den eucharistischen Segen. Abschließend sprach er den Trägern des Himmels aus den Reihen der beiden Ortsfeuerwehren, Kantoren und Lektoren sowie allen weiteren Helfern und Teilnehmern der Prozession seinen Dank aus, auch dankte er für den wunderbaren Blumenschmuck an den Altären.

 

Text u. Bilder: Waltraud Oberberger, Blaibach

                          Pfr. Augustin Sperl, Blaibach

Foto zur Meldung: Fronleichnam mit festlicher Prozession gefeiert
Foto: Fronleichnam Blaibach 2019

Unser Pfarrer blickt auf die 40 Jahre als Priester zurück

(21. 06. 2019)

Seit 40 Jahren im Weinberg des Herrn tätig

Pfarrer Augustin Sperl feiert morgen sein 40jähriges Priesterjubiläum – Die Feier der Eucharistie liegt ihm sehr am Herzen

 

Morgen Sonntag, auf den Tag genau vor 40 Jahren, wurde Pfarrer BGR Augustin Sperl im Hohen Dom zu Regensburg von Bischof Rudolf Graber, zusammen mit weiteren 16 Kurskollegen, zum Priester geweiht. Eine Woche später konnte er in seiner Heimat Niedernkirchen im Rott-Tal die feierliche Primiz begehen.

 

Danach führte den jungen Geistlichen sein Weg in die Pfarreien „Maria Himmelfahrt“ in Deggendorf (1979 – 1981) und Furth im Wald (1981 - Januar 1984). Mit gerade mal 31 Jahren wurde Pfarrer Sperl schließlich im Februar 1984 die Verantwortung für die Pfarrgemeinde Blaibach übertragen, nachdem der langjährige Pfarrer Ferdinand Köstler verstorben war. Neben dem Amt des Dekans für das Dekanat Kötzting, welches er von September 1996 bis Januar 2016 fast 20 Jahre bekleidete, wurde Pfarrer Sperl schließlich im September 2001 auch die Sorge für die Pfarrgemeinde Miltach übertragen. Jetzt, nach 40 Jahren im Weinberg des Herrn, gilt es, Dank zu sagen, was mit einem feierlichen Gottesdienst und einem Empfang in den beiden Regentalgemeinden Miltach und Blaibach gefeiert wird. In Miltach, morgen Sonntag im Rahmen des Fronleichnamsfestes und in Blaibach dann am Sonntag, 14. Juli.

 

Ein paart Tage vor seinem Jubiläum hat Pfarrer Sperl uns ein paar Fragen beantwortet, in denen er durchaus auch ganz persönliche Aspekte anspricht.

 

Redaktion: Was hat Sie in jungen Jahren dazu bewegt, zu studieren und sich für das Priesteramt zu entscheiden?

Pfarrer Sperl: Auf diese Frage antworte ich aus tiefer Überzeugung: Priester wird ein Mensch nicht, weil er es will, sondern weil es Ereignisse und Personen gibt, die den Weg dafür bereiten und begleiten. In diesen Ereignissen und Personen sehe ich auch Gottes gute Fügung am Werk. Es ist ein wenig zum Schmunzeln und durchaus humorvoll: Mein Leben und damit später schließlich dann auch mein Priesteramt verdanke ich eigentlich einer „Entlassung aus dem Kloster“.

 

Meine Mutter, die Tochter eines Bauern aus dem Rott-Tal, war als junge Frau in ein Missionskloster bei Passau eingetreten. Sie wurde aber bald wieder aus gesundheitlichen Gründen heimgeschickt, mit der Begründung „für die Mission ungeeignet“.

 

Nahe Verwandte meiner Mutter waren zu der Zeit im Dienst der Kirche als Weltpriester (Pfarrer), Ordensgeistlicher und zwei Klosterschwestern. Schließlich sorgte dann der „geistliche Onkel“ dafür, dass der „Bub“ seiner Nichte (also ich) ins bischöfliche Seminar nach Straubing kam.

 

Auch später gab es Ereignisse, die den Weg zum Abitur und dann zum Studium ermöglicht haben.  Ein kirchliches Internat war in den 60er Jahren mit spürbaren Kosten verbunden, da war die Einführung des BAFöG (1969) eine große Erleichterung für meine Mutter, die zu diesem Zeitpunkt schon Witwe war. Entgegen dem Rat und dem Verlangen der Verwandtschaft blieb ich darum im Internat. 

 

Beim Eintritt in das Priesterseminar 1973 waren wir 34 Kandidaten. 17 davon wurden 1979 zu Priestern geweiht. Das hat mir später die Erkenntnis geschenkt: Es zählt die Bereitschaft eines jungen Menschen, aber mehr noch zählt der Wille des Herrn. Ein Mensch kommt dorthin, wo Gott ihn haben will.

 

Redaktion: Was sind die wichtigsten und bedeutendsten Ereignisse für Sie in den beiden Pfarrgemeinden Miltach und Blaibach bisher gewesen?

Jubiläum Sperl 1   

Pfarrer Sperl: Zunächst einmal die Tatsache meiner Bestellung als Pfarrer für Blaibach im Februar 1984. Der Generalvikar war gegen meine „Bewerbung“ (die Begründung: zu jung, zu unerfahren), die Ordinariatskonferenz jedoch war dafür. So bin ich damals mit 31 Jahren der „jüngste Pfarrer im Bistum Regensburg“ geworden.

 

Bei den bedeutenden Ereignissen möchte ich unterscheiden zwischen Blaibach und Miltach. Von Februar 1984 bis Ende August 2001 war ich „nur“ für die Pfarrei Blaibach zuständig. Zu den eher „weltlichen Aufgaben“ eines Pfarrers zählen Baumaßnahmen, die aber auch ihre Auswirkungen auf eine Pfarrei und Gemeinde haben.

So wurde 1984/85 nach 95 Jahren Bestehen der Pfarrhof Blaibach gründlich renoviert und modernisiert. Das sog. „Jugendheim“, ein für die Pfarrei viel zu großes und mit Baumängeln belastetes Gebäude, wurde auf Drängen des Bistums durch einen zweckmäßigen und zeitgemäßen Neubau ersetzt. Die geplante und dann von Regensburg abgelehnte Renovierung des Jugendheimes hätten 1,8 Millionen DM gekostet. Der Neubau dagegen 980.000 DM. 1992/93 folgt eine Innenrenovierung der Kirche, da sich hier deutliche Risse im Mauerwerk und in den Deckengewölben auftun.

 

Ein Pfarrer aber ist mehr als nur ein Bauherr. Er ist vor allem der Seelsorger für die ihm anvertraute Gemeinde. In den 80er und 90er Jahren betrug die Zahl der Katholiken in Blaibach ca. 1900 Gläubige. Einer Zahl von ca. 20 Beerdigungen standen ebenso viele Taufen gegenüber. Gegenwärtig hat Blaibach noch 1700 Katholiken.

 

Im Juni 1996 wurde ich dann von den Mitbrüdern aus den damaligen Dekanat Kötzting zum Dekan gewählt und von Bischof Manfred Müller in diesem Amt bestätigt und von Domkapitular Grabmeier im September 1996 ins Amt eingeführt. Mit der Reform der Dekanate (ab 2001) kam es auch zu einer Neugliederung der Pfarreien im Dekanat. Ab 1. September 2001 hat mir Bischof Manfred Müller das Amt des Pfarradministrators für Miltach übertragen und damit im Dekanat die erste „Seelsorgeeinheit, heute Pfarreiengemeinschaft“ verwirklicht.

 

Auch in Miltach wurden wiederum Baumaßnahmen verwirklicht. Der Neubau eines Pfarrheimes (2002 – 2004). Die Innen- und Außenrenovierung der Kirche (2011/ 2014-2016).

 

Wichtig in all den Jahren war mir aber vor allem die Seelsorge. Darum habe ich seit der Zusammenlegung beide Gemeinden gleichbehandelt, im Hinblick auf die Zahl der Sonntaggottesdienste und Hochfeste. Persönlich für mich ein besonders freudiges Ereignis war die Primiz von Jürgen Josef Eckl 2011 in Miltach, den ich auf seinem Weg zum Priesteramt begleiten und beistehen durfte.

 

Der Bau des Konzerthauses in Blaibach hat ab dem Jahr 2012 Monate lang die Gemüter und Seelen der Bürger bewegt.  Es war mein Bemühen und Wunsch, zu einem „versöhnten Miteinander“ beizutragen.  

 

Redaktion: Was schätzen Sie besonders in den beiden Pfarrgemeinden, in denen sie wirken durften und dürfen? 

Pfarrer Sperl: Es gibt nach wie vor in beiden Gemeinden zahlreiche Personen, die durch ihre Mitarbeit in den kirchlichen und weltlichen Vereinen, im Pfarrgemeinderat und der Kirchenverwaltung, mich als Priester unterstützen und die Seelsorge mittragen. Das Pfarrleben ist von gegenseitigem Respekt und partnerschaftlicher Zusammenarbeit geprägt.

   Jubiläum Sperl 3

Viele Veranstaltungen wären ohne das intensive und große Engagement einzelner Personen nicht möglich.

In Miltach nimmt das Patrozinium mit dem Martiniritt und der eucharistischen Prozession eine besondere Bedeutung ein und führt am Festtag die ganze Gemeinde zusammen.

Seit 2003 werde ich durch einen pastoralen Mitarbeiter, Gemeindereferent Franz Strigl, unterstützt. Seine Arbeit ist eine große Bereicherung für beide Gemeinden, auf die ich nicht verzichten möchte.  Obwohl die „Ehe“ zwischen den beiden Pfarrgemeinden „St. Elisabeth“ und „St. Martin“ von oben verordnet wurde, kam es nie zu Spannungen oder Rivalitäten.

 

Redaktion: Wie sehen Sie die Situation der Kirche in der heutigen Zeit und im Vergleich zu früher? Insgesamt und konkret auch vor Ort in Miltach und Blaibach.

Pfarrer Sperl: Die ganze Gesellschaft und damit auch die Kirche befinden sich in einem spürbaren Umbruch und Wandel. Dazu zählt auch die Akzeptanz von Parteien, Gruppierungen und Lebensformen durch die Menschen. Für viele stellt die Kirche nur noch eine „Gruppe“ unter vielen anderen dar. Religion ist vielfach zur Privatsache geworden.  Das spiegelt sich im deutlichen Rückgang der Gottesdienstbesucher und in der Wertschätzung anderer Sakramente wider. Das lässt sich nicht schönreden und das beschäftigt natürlich auch einen Priester, wie mich.

 

Menschen, die jetzt zum Gottesdienst kommen, tun dies aus Überzeugung und Liebe, nicht aus Pflicht oder Tradition. Für sie ist die Feier und der Empfang der Eucharistie eine echte „Lebenshilfe“. Manche Gläubige bringen das im Gespräch auch zum Ausdruck. Das ist eine Ermutigung für mich, aber genauso die Tatsache, dass öfters Gottesdienstmitfeiernde sich eine Predigt in schriftlicher Form erbitten, weil sie ihnen „gutgetan hat“   

 

Redaktion: Was hätten Sie, im Rückblick, vielleicht anders gemacht, als es bisher gelaufen ist?

Pfarrer Sperl: Mit meinem Leben und mit meinem Beruf bin ich sehr zufrieden. Insofern habe ich mir diese Frage bisher nie intensiv gestellt. Ich bin der Überzeugung, dass es in den Pfarrgemeinden Blaibach und Miltach manche „Einrichtung“ nicht gäbe, wenn ich z. B.  in eine andere Pfarrei weggegangen wäre. Insofern ist es gut, wie es gekommen ist.

 

 

Redaktion: Was denken Sie, wenn Sie in die Zukunft blicken. Welche Aufgaben möchten sie noch anpacken?

Pfarrer Sperl: Ein Pfarrer darf mit 70 Jahren in „Pension“ gehen. Ich werde im August 66 Jahre alt. Das heißt es bleiben noch ein paar Jahre im Dienst für beide Gemeinden. Gemäß der pastoralen Planung des Bistums, die bereits 2001 erstellt wurde, ist eine große „Seelsorgeeinheit“ aus den bisherigen Pfarreien Blaibach, Miltach, Harrling-Zandt-Altrandsberg geplant. Es wird Veränderungen geben, mit denen wir uns erst vertraut machen müssen. Engagierten Laien wird die Aufgabe zufallen, liturgische Feiern zu leiten und zu halten, wo eine Eucharistiefeier im gewohnten Umfang nicht mehr möglich ist.

 

Jubiläum Sperl 2   

Redaktion: Welche Aufgaben möchten sie noch anpacken?

Pfarrer Sperl: In Blaibach hat im Mai die vom Bistum genehmigte Renovierung bzw. die Sanierung der Pfarrkirche begonnen. Bei dieser denkmalgeschützten Kirche geht es vor allem darum, eine erhebliche Belastung durch diverse Schadstoffe (unter anderem Schimmelpilz) zu beseitigen und das „Denkmal“ mit einer zeitgemäßen Infrastruktur zu versehen. Das Gotteshaus in Blaibach liegt mir sehr am Herzen.

 

Redaktion: Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Pfarrer Sperl: Ein Wunsch, den ich mit vielen andern Menschen teile: Dass mir der Herrgott Gesundheit schenken möge, damit ich diesen Aufgaben gerecht werden kann. Frieden in den Familien der beiden Pfarrgemeinden. Und vor allem Menschen, die auch in schwierigen Zeiten in Treue zu Jesus Christus, seiner Kirche und den von ihm Berufenen stehen.

 

Text u. Bilder: Christian Röhrl, Miltach

                           Augustin Sperl, Blaibach

Foto zur Meldung: Unser Pfarrer blickt auf die 40 Jahre als Priester zurück
Foto: Jubiläum Sperl 2019

Kommunionausflug 2019 nach Weltenburg und Regensburg

(10. 06. 2019)

Kommunionkinder am Donaudurchbruch und in Regensburg


Nachdem in den beiden Pfarrgemeinden Miltach und Blaibach am 26. Mai die gemeinsame, feierliche Kommunion begangen wurde, trafen sich am frühen Montag Morgen die Kinder der 3. Klasse mit ihren Eltern.

 

Froh gelaunt, führte der Weg zunächst nach Kelheim. Dort bestiegen die Buben und Mädchen das Ausflugsschiff, welches sie durch den imposant anmutenden Donaudurchbruch, mit seinen schroffen Felsformationen und dem wild fließenden Wasser, auf einer rund 45minütigen Schifffahrt flussaufwärts nach Weltenburg brachte, zur dortigen gleichnamigen Klosteranlage. Nach einem Besuch der herrlichen, barocken Asamkirche, wo eine kleine Andacht gefeiert wurde und einer ausreichenden Freizeit am Donauufer sowie einer schmackhaften Mittagspause in der nahegelegenen Klosterschänke, brachte der Bus die Ausflügler wohlbehalten in die Domstadt Regensburg.

 

Dort angekommen stand zunächst die Besichtigung des Domes „St. Peter“ auf dem Programm. Die jungen Christen erfuhren, gemeinsam mit ihren erwachsenen Begleitern, viel Interessantes über die große Kathedrale. Danach war dann wiederum genügend Zeit zur freien Verfügung. Der nahegelegene Neupfarrplatz und die vielen Straßencafes luden zum Verschnaufen und Verweilen ein. Am frühen Abend ging es schließlich wieder sicher zurück in die Heimatgemeinden im Regental, reich bepackt mit vielen neuen und erlebnisreichen Eindrücken vom gemeinsamen Kommunionausflug.

 

Text u. Bild: Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Kommunionausflug 2019 nach Weltenburg und Regensburg
Foto: Kommunionausflug Miltach - Blaibach 2019

Feierliche Kommunion für 20 Kinder aus Blaibach und Miltach

(26. 05. 2019)

„Jesus Christus, der gute Hirte“ - Kinder feiern in Miltach Kommunion

 

In der Pfarreiengemeinschaft Blaibach - Miltach traten 20 Kinder zum ersten Mal an den Tisch des Herrn – Gruppe Vinamus aus Blaibach gestaltet musikalisch den Gottesdienst

 

Der vergangene Sonntag war für die Pfarrei Miltach und für die gesamte Pfarreiengemeinschaft mit Blaibach ein besonders großer Tag und ein recht bedeutsamer und wichtige Schritt im Leben von 20 Kindern (9 Mädchen und 11 Buben), die zusammen mit Ihren Eltern, Geschwistern und Verwandten sowie der ganzen Schar von Gläubigen den Tag der feierlichen Kommunion begehen durften. Die Gruppe Vinamus aus Blaibach gestalteten den würdevollen Gottesdienst mit ihren musikalischen Beiträgen und Gesängen. Pfarrer BGR Augustin Sperl zelebrierte die Eucharistiefeier, die unter dem Leitwort „Jesus Christus, der gute Hirte“ stand.

 

Kommunion Miltach Blaibach 2019 17    Kommunion Miltach Blaibach 2019 5

 

Kommunion Miltach Blaibach 2019 4    Nach vielen Wochen der Vorbereitung in Gottesdiensten oder dem schulischen bzw. außerschulischen Religionsunterricht, zusammen mit den Tischmüttern, war es für die Kinder der beiden 3. Klassen diesen Sonntag endlich soweit, an den Tisch des Herrn treten zu können und die Kommunion empfangen zu dürfen. Zusammen mit ihren Eltern und den Geschwistern versammelten sich die Erstkommunikanten vor dem Pfarrheim, von wo aus sie von Pfarrer Augustin Sperl, dem Gemeindereferenten Franz Strigl und den Ministranten unter Glockengeläut in ihren weißen Einheitsgewändern in das voll besetzte und festlich geschmückte Gotteshaus zogen.

Mesnerin Elisabeth Röhrl hatte mit viel Liebe zum Detail die Pfarrkirche mit weißen Blumen und frischem Grünzeug geschmückt.

 

An die Kommunionkinder gewandt sagte der Priester: „Heute ist ein ganz besonderer Tag, an den ihr euch sicherlich in vielen Jahren noch gerne erinnern werdet. Ihr dürft von nun an teil haben am Tisch des Herrn.“ Danach segnete er die Kommunionkerzen und einige Kommunionkinder erläuterten den Leitgedanken des Festgottesdienstes „Der Herr ist mein Hirte“. Ganz nahe am Ort des Geschehens durften die Buben und Mädchen bei dieser Messfeier im Altarraum ihre Plätze einnehmen.

 

Kommunion Miltach Blaibach 2019 10    Kommunion Miltach Blaibach 2019 12
     
Kommunion Miltach Blaibach 2019 14   Kommunion Miltach Blaibach 2019 8

 

In seiner Ansprache bezog sich Pfarrer Sperl auf ein Plakat, auf dem sich um einen jungen Hirten Schafe drängen und andere sich vor ihm auf einer grünen Wiese tummeln. An der satten, grünen Wiese vorbei fließt ein Bach und jenseits stehen Bäume, die Schatten spenden. Ein herrlich blauer Himmel strahlt über dem Grün der Wiese und der Hirte schaut beinahe zärtlich auf seine Herde. Dieses Bild drückt Frieden und Harmonie aus. Vielleicht gefällt einem darum das Bild so gut. Es vermittelt Geborgenheit. Der Herr ist mein Hirte, er führt mich an das Wasser des Lebens und er deckt mir reichlich den Tisch. „Um Leben geht es auch heute bei diesem Gottesdienst. Jesus Christus will uns Leben schenken, vor allem Nahrung für unsere Seele.“ An die Eltern gewandt sagte der Priester, dass auch sie für ihre Kinder wie der gute Hirte sein können. „Seien Sie Hirte für ihr Kind. Denn wenn die Kinder, die heute um den Altar unserer Pfarrkirche stehen, auch morgen noch als Jugendliche oder Erwachsene Jesus als Quelle des Lebens aufsuchen, dann haben wir in ihrer christlichen Erziehung viel Gutes geleistet. Sie tun damit dem seelischen Wohlbefinden ihres Kindes unendlich viel Gutes.“ Wenn ihr Kind morgens aus dem Haus geht – segnen sie es. Legen sie ihm ihre Hand auf den Kopf mit den Worten: „Gott beschütze dich“. „Liebe Eltern, greifen sie wie der Hirte zum Stock und wehren sie sich gegen Einflüsse, die ihre Kinder und auch ihre Familie bedrohen. Tragen Sie Sorge dafür, dass Sie selber und ihre Kinder die Verbindung mit Jesus nicht aufgeben.“ so der Priester in seinen Predigtgedanken zu diesem Festsonntag.

 

Nach der gemeinsamen Erneuerung des Glaubensbekenntnisses und den Fürbitten, die von den Kommunionkindern vorgetragen wurden, sowie nach dem Gabengang, bei dem Brot und Wein an den Altar gebracht wurden, kam für die 20 jungen Christen der bedeutende Augenblick, als sie den Leib des Herrn in den Gestalten von Brot und Wein empfangen durften. Dazu durften die Kinder zuvor bei der Wandlung und dem Empfang der Kommunion ganz nahe um den Altar stehen.

   Kommunion Miltach Blaibach 2019 3

Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Augustin Sperl bei den Kommunionkindern sowie dem Chor „Vinamus“, dem Gemeindereferenten Franz Strigl, den Tischmüttern, dem kirchlichen Dienst, der Mesnerfamilie Röhrl, sowie allen, die bei der festlichen Feier mitgewirkt, mitgebetet und mitgesungen haben.

 

Kommunion Miltach Blaibach 2019 7    Kommunion Miltach Blaibach 2019 6
     
Kommunion Miltach Blaibach 2019 11   Kommunion Miltach Blaibach 2019 13

 

Am Abend versammelten sich die Kommunionkinder dann gemeinsam mit ihren Eltern und Verwandten in der Miltacher Pfarrkirche, um in einer festlichen Andacht für diesen großen Tag und die schöne Gemeinschaft, dem Herrgott, zu danken. Hier wurden schließlich auch die Andachtsgegenstände und Bibeln der Kinder gesegnet und jedes Kommunionkind erhielt ein kleines Erinnerungsgeschenk in Form einer Ikone von Seiten der beiden Pfarrgemeinden. Für die Kommunionkinder war es aber auch ein Bedürfnis, durch ihr Kommunionopfer anderen Kindern, denen es nicht so gut geht, ihre Unterstützung zukommen zu lassen.

 

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Kommunion Miltach Blaibach 2019 2   Kommunion Miltach Blaibach 2019 9

 

Die feierliche Kommunion empfangen haben:

Aus Blaibach: Felix Bindl, Jakob Christl, Ben Dengscherz, Svenja Fellner, Sabina Geiger, Benjamin Glonner, Jonas Kissinger, Jana Knobloch, Samuel Maisel, Max Möstl, Hanna Nemmer und Alexander Völkl.
Aus Miltach: Fynn Anzenberger, Sandra Bauer, Tamara Freund, Helena Haimerl, Mia Heigl, Sandro Pinzinger, Elias Raab, und Theresa Sperl.

 

Text u. Bilder: Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Feierliche Kommunion für 20 Kinder aus Blaibach und Miltach
Foto: Kommunion Blaibach Miltach 2019

Jubelpaare aus Blaibach und Miltach gaben sich wieder ihr Eheversprechen

(19. 05. 2019)

Pfarrer Sperl: „Alleine die Liebe zählt in einer guten Ehe.“

Gottesdienst mit Jubelpaaren, die heuer 25, 30, 40, 45, 50, 55 und sogar 65 Jahre verheiratet sind

Eine wirklich besonders festliche Stimmung herrschte an diesem Sonntag in der Pfarrkirche „St. Martin“ beim Gottesdienst, zu dem sich die Jubelpaare aus Miltach und Blaibach, die in der ersten Jahreshälfte 2019 ein Ehejubiläum feiern, einfanden. Sie dankten Gott für die zurückliegenden gemeinsamen Jahre und Jahrzehnte und erneuerten gegenseitig ihr Eheversprechen, das sie sich einst am Traualtar gaben. Nach dem Dankgottesdienst waren alle Jubelpaare in das benachbarte Pfarrheim eingeladen, wo der Pfarrgemeinderat einen Empfang bei Sekt und schmackhaften Häppchen vorbereitet hatte.

Ehejubiläum Miltach 2019 1    Ehejubiläum Miltach 2019 2

Einen herzlichen Gruß entbot Pfarrer BGR Augustin Sperl den 19 Jubelpaaren der Pfarreiengemeinschaft Blaibach-Miltach, die der Einladung ihrer Heimatpfarrei nachgekommen waren. „Heute sind Sie hier, um Danke zu sagen für die langen, gemeinsamen Ehejahre, die Sie verbringen durften in Freude, aber sicher auch mit manchem Kummer und manchen Sorgen“. Claudia Pinzinger (Sprecherin des Pfarrgemeinderates in Miltach) las die Lesung aus dem Kolosserbrief. Pfarrer Sperl meinte in seiner Predigt: „Erst im Lauf der Zeit, mit den Jahren, erkennt man, was das Wichtigste in einer Ehe ist, worauf es wirklich ankommt, nämlich auf die Liebe. Alles andere wird dabei nebensächlich." Erbarmen meint, mit dem Partner zu fühlen, mit ihm gemeinsam das Leiden anzunehmen und (was die größere Kunst ist) sich mit ihm zu freuen. „Sie, die Jubelpaare, feiern ein Ehejubiläum um den Liebenden von heute zu sagen: Es ist möglich, es gelingt auch heute, viele, lange Jahre miteinander zu leben, in Gesundheit und Krankheit. Der Geistliche wünsche den Jubelpaaren, wie Jesus schon sagte: „Bleibt in meiner Liebe“, dass sie aus der Liebe Gottes leben und damit auch jene tiefe Freude erfahren, die nur aus der Liebe kommen kann.“ Es sei keineswegs selbstverständlich, gemeinsam die Jahre verbringen zu dürfen. „Die Jubelpaare haben damals ihre Ehe unter Gottes Segen gestellt und sich die Treue versprochen. Die meisten dürfen auch Danke sagen, dass Gott die Ehe mit Kindern gesegnet hat, sie sind ein Stück Zukunft. Die Liebe will das Wohl, das Glück des Partners. Denn echte Liebe schenkt Geborgenheit. Mein Partner hält und steht zu mir.

Unsere Jubelpaare in 1. Halbjahr 2019:
25 Jahre Rosi und Markus Kerner (Blaibach), Johanna und Andreas Hirtreiter (Blaibach), Eva und Josef Amberger (Blaibach), Maria und Franz Prechtl (Miltach)
30 Jahre Erika und Thomas Kirschbauer (Blaibach)
40 Jahre Anna und Erwin Zankl (Miltach), Anita und Willi Gröber (Miltach), Hanna und Anton Kloos (Blaibach), Gabriele und Wolfgang Wanninger (Blaibach), Gerda und Karl-Heinz Rank (Blaibach), Sylvia und Rigobert Haupt (Blaibach)
45 Jahre Ingeborg und Xaver Fischer (Miltach), Sylvia und Albert Schroll (Blaibach); Marianne und Willibald Meixner (Blaibach)
50 Jahre Amalie und Hans Strotzer (Blaibach), Elvira und Wilfried Leckschas (Blaibach)
55 Jahre Maria und Johann Holzfurtner (Miltach), Christa und Ewald Seiderer (Blaibach)
65 Jahre Maria und Josef Kufner (Miltach)

 

Nach der Ansprache reichten sich die Jubelpaare die Hände und erneuerten vor der Kirchengemeinde ihr Eheversprechen, dankten Gott für die gemeinsamen Jahre und baten um seinen Segen für die Zukunft. Die Fürbitten las die 2. Sprecherin des Miltacher Pfarrgemeinderates, Stephanie Holzfurtner. Zum Schluss des Gottesdienstes gratulierte Pfarrer Augustin Sperl zusammen mit den PGR-Sprechern jedem Jubelpaar und überreichten eine weiße Rose. Pfarrer Sperl dankte auch den fleißigen Mitgliedern des Pfarrgemeinderates Miltach, für das Vorbereiten des anschließenden Empfanges im Pfarrheim und der Mesnerin Elisabeth Röhrl, für das Herrichten der Pfarrkirche.

Ehejubiläum Miltach 2019 7    Ehejubiläum Miltach 2019 8

 

Nach dem Erinnerungsfoto auf den Kirchenportalstufen fanden sich die Jubelpaare im Pfarrheim „St. Martin“ ein. Hier begrüßte Claudia Pinzinger die Gäste, besonders den 1. Bürgermeister aus Miltach, Johann Aumeier und den 2. Bürgermeister aus Blaibach, Josef Speckner, sowie die anwesenden Pfarrgemeinderäte aus Miltach und dankte letzteren für die eifrigen Vorbereitungen der Bewirtung.  Jedem Jubelpaar überreichte Pfarrer Sperl zum Andenken schließlich noch eine verzierte Hochzeitskerze.

 

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Text u. Bilder: Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Jubelpaare aus Blaibach und Miltach gaben sich wieder ihr Eheversprechen
Foto: Ehejubiläum Miltach 2019

Visitation von Regionaldekan Kruschina in Blaibach

(18. 05. 2019)

Regionaldekan Holger Kruschina besucht Miltach und Blaibach

Bei der Visitation wurden die beiden Pfarreien unter die Lupe genommen

Am vergangenen Mittwoch besuchte der Regionaldekan Pfarrer Holger Kruschina die beiden Pfarrgemeinden Miltach und Blaibach. Alle zehn Jahre nimmt der für die jeweilige Region zuständige Regionaldekan die Pfarreien in den Blick. Dabei stellt er unter anderem Fragen an die verantwortlichen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter. „Was läuft gut und was weniger?“ Von diesen gewonnenen Eindrücken verfasst er dann einen Bericht und reicht diesen an den Bischof in Regensburg weiter. Nachdem Pfarrer Kruschina das Dekanat Roding visitiert hatte, hat er sich nun auf den Weg in das Dekanat Kötzting begeben. Ist ein Dekanat dann abgehakt, wird diese große Visitation mit einem Besuch des Bischofs abgeschlossen.

 

Visitation Miltach 2019 1    Visitation Miltach 2019 2

 

Was ist jedoch das Ziel der Visitationen und sind diese in der heutigen Zeit überhaupt noch zeitgemäß?

 

Beim Konzil von Trient, das Papst Paul III. im 16. Jahrhundert einberufen hat, wurden regelmäßige Visitationen in allen Diözesen vorgeschrieben. Die Kirche sieht die Visitationen als Standortbestimmung. „Ich schaue mir den Ist-Zustand an und leite meine Eindrücke an den Bischof weiter“, berichtet Regionaldekan Holger Kruschina. Im ersten Schritt arbeitet sich der Regionaldekan durch einen Erhebungsbogen für die Seelsorgeeinheit, der die wesentlichen Fragen zur Erfassung der gegenwärtigen Situation sowie hinsichtlich künftiger Entwicklungen aufgreift. Vor allem um das seelsorgerische Wirken und das Glaubensleben geht es dabei in den Fragen. Im Erhebungsbogen mit dabei sind auch Stellungnahmen des Pfarrers, des Gemeindereferenten, sowie der beiden Sprecher des Pfarrgemeinderates und den zwei Kirchenpflegern. Darüber hinaus machte sich Kruschina auch ein eigenes Bild beim Besuch der kirchlichen Einrichtungen (Pfarrkirchen und Pfarrheime) und im Gespräch mit den Mitbrüdern. Mit dem Ziel, die Engagierten in den Kirchengemeinden zu unterstützen, werden die Pfarreien in den Blick genommen, wie sehr sich Haupt- und Ehrenamtliche einsetzen, wie sie Liturgie feiern und wie sie sich sozial einsetzen. „Ich notiere, was gut funktioniert, weise aber auch auf Lücken und Defizite hin“, sagt Kruschina. Generell geht es bei den Visitationen darum, sich die kirchlichen Strukturen vor Augen zu führen und Konflikte aus der Welt zu schaffen. Rodings Pfarrer findet die Besuche durchaus interessant, da er Impulse und Anregungen auch für seine eigene Pfarrgemeinde mitnehmen kann. „Das ist eine gute Reflexion für den eigenen Dienst“, bekräftigt er.

 

Bereits am Mittwoch Nachmittag führte er Gespräche mit Pfarrer BGR Augustin Sperl und Gemeindereferent Franz Strigl. Danach kamen dann noch die Sprecher der beiden Pfarrgemeinderäte, aus Miltach Claudia Pinzinger und aus Blaibach Markus Kerner, sowie die Kirchenpfleger Christian Röhrl (Miltach) und Albert Seiderer (Blaibach) dazu. Mit Hilfe des Erhebungsbogens sprach der Priester viele positive Aspekte im pfarrlichen Wirken der beiden Kirchengemeinden an. Er hob positiv die beiden informativen Homepages hervor, erkannte ein gutes und harmonisches Zusammenwirken. Bekräftigte aber auch neben der Eucharistiefeier, die Psalmfeiern und das Auslegen des Wortes Gottes in Gebets- und Gesprächstreffen weiter zu vertiefen.

 

Visitation Miltach 2019 3    Visitation Miltach 2019 4

 

Um 19 Uhr trafen sich dann die Mitglieder der Kirchenverwaltungen und der beiden Pfarrgemeinderäte, mit Gläubigen aus beiden Orten, zu einer Messfeier in der Miltacher Pfarrkirche. Regionaldekan Holger Kruschina bekräftigte in seiner Predigt die Anwesenden, sich auch weiterhin in ihrer Kirche am Ort einzubringen. „Heute ist Halbzeit. Dreieinhalb Wochen sind es seit Ostern, dreieinhalb Wochen sind es noch bis Pfingsten. Zur Halbzeitpause hat uns Gott heute zu diesem Gottesdienst zusammengeführt. Gott ist unser Trainer, er ruft uns sozusagen zurück in die Kabine. Er sagt, schaut euch euer Spiel an, wie läuft es.“ Eine Visitation ist darum genau eine solche Momentaufnahme, dabei wird auch nachgesehen, ob die Regeln noch richtig und stimmig sind. „Heute dürfen wir sehen, wo verwirklicht sich dieser lebendige Christus in Miltach und in Blaibach?“ so der Priester.

 

Nach der Heiligen Messe war dann noch eine Zusammenkunft der Engagierten beider Kirchengemeinden im Pfarrheim in Miltach vorgesehen. Die zwei Geistlichen Kruschina und Sperl blickten auf die vergangenen 10 Jahre, seit dem letzten Besuch eines Regionaldekan, zurück. Für die Anwesenden war am Ende des Treffens wichtig, auch in der Zukunft ganz konkret Kirche am Ort zu gestalten. Das Beste aus der aktuellen Situation zu machen und dabei die praktizierenden Christen in ihrem Glauben zu bestärken. In Zeiten, in denen Priester weniger werden, ist es gut, wenn sich Menschen einbringen, die das Glaubensleben in den Orten aufrechterhalten. Neue Formen des Glaubenslebens werden gewiss in Zukunft Einzug halten müssen. „Wir werden in der nächsten Zeit auch und gerade die großen Festtage in den Blick nehmen und die kirchlichen Feiern in beiden Gemeinden neu ausrichten müssen.“ so Pfarrer Augustin Sperl.

 

Text u. Bilder: Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Visitation von Regionaldekan Kruschina in Blaibach
Foto: Visitation Blaibach 2019

Zwei Kinder wurden durch die Taufe in unsere Kirchengemeinde aufgenommen

(06. 05. 2019)

Zwei Kinder wurden getauft

Am Sonntagnachmittag nahm BGR Pfarrer Augustin Sperl wieder zwei Kinder in die Gemeinschaft Christi auf.

Die Eheleute Christina und Dominik Schmidberger brachten ihr erstes Kind, Rosalie Schmidberger, in die Pfarrkirche St. Elisabeth, um für ihre Tochter die Taufe zu erbitten. Der kleinen Rosalie steht Daniela Hofmann, die Schwester der Mutter, als Patin zur Seite. Auch Nadine und Patrick Sauerer ließen ihre zweite Tochter Lina taufen. Ihr steht Benedikt Sauerer, der Bruder des Vaters, als Pate zur Seite. In seiner Ansprache ging der Geistliche unter anderem auf die Osternacht und die Osterkerze ein, welche das Symbol für den Auferstandenen sei. So werde auch die Taufkerze an der Osterkerze entzündet, was davon zeugen solle, dass Christus die Dunkelheit des Todes besiegt hat. Den Taufgottesdienst gestaltete Organist Thomas Raab musikalisch mit.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Zwei Kinder wurden durch die Taufe in unsere Kirchengemeinde aufgenommen
Foto: Taufe Blaibach Saurer Schmidberger

Gläubige unserer Pfarrgemeinde über die bevorstehende Kirchenrenovierung informiert

(01. 05. 2019)

Kirchenrenovierung soll Mitte Mai beginnen

Umfangreiche Maßnahmen zur Instandsetzung unseres Gotteshauses sind notwendig

 

Am Montagabend fanden sich zahlreiche Gläubige der Pfarrei Blaibach im Pfarrheim ein, der Ortsgeistliche und mehrere Architekten stellten die Pläne zur Renovierung der Pfarrkirche vor.

 

BGR Pfarrer Augustin Sperl begrüßte eingangs neben Vizebürgermeister Josef Speckner auch einige Gemeinderäte sowie Vertreter von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung, knapp 30 Gläubige waren der Einladung zum Infoabend gefolgt.
Eingangs zeigte Christof Bayer, Geschäftsführer der Schnabel Architekten GmbH aus Bad Kötzting, den Beteiligten auf, die an den Arbeiten an der Pfarrkirche St. Elisabeth Blaibach mit beteiligt sind und welche Baumaßnahmen durchgeführt werden sollen. Nach dem Erstbesuch der Diözese Regensburg im Jahr 2015 wurden die durchzuführenden Maßnahmen durch die Diözese festgelegt. So gehe es in erster Linie darum, aufgrund der vorhandenen Schadstoffbelastung eine Außen- und Innenrenovierung durchzuführen, sowie Feuchteschäden und Schimmel im und am Bauwerk zu entfernen. Glaswolle aus dem Dachstuhl der Pfarrkirche wurde bereits entfernt, so der Referent, bei den anstehenden Arbeiten gehöre der Hauptaugenmerk der Beseitigung der weiteren Schadstoffe im Kirchenraum. So seien beispielweise Lindan und PCB als Schutzanstrich für mehrere Holzgewerke verwendet worden, die bei der letzten Kirchenrenovierung noch nicht als so bedenklich eingestuft worden seien als heute bekannt. In den Möbeln in der Sakristei sei Formaldehyd nachgewiesen worden und neben den vorhandenen Schimmelpilzen im Chorraum, der Turmstube und in der Orgel sei auch ein Insektenbefall sowie Braunfäule an Balken im Dachstuhl zu beseitigen, so Bayer weiter. Ein weiterer Sanierungspunkt betreffe die Glasfenster sowie das Umfeld um die Pfarrkirche, hier sei vor allem die Drainage zu erneuern. Zusätzlich zu den dringend erforderlichen Sanierungsmaßnahmen sei weiterhin eine Neugestaltung des Altarraumes geplant. Hierzu zeigte der Redner anhand einer Präsentation bereits den Entwurf vor, der den dazu durchgeführten Wettbewerb gewonnen hat. Zu diesem Entwurf gehört neben dem Entfernen der beiden ersten Bankreihen ein neuer Volksaltar sowie ein neues Taufbecken, auch werde das vorhandene Chorgestühl im Altarraum entfernt und umgestaltet. Die Orgel müsse vom vorhandenen Schimmelpilz befreit und die Gestühlpodeste erneuert werden, so Christof Bayer weiter.

 

Dipl. Restaurator Bruno Fromm aus Parsberg, der bereits seit drei Jahren bei den Planungsarbeiten involviert ist, erläuterte im Anschluss den Anwesenden die durchgeführten Untersuchungen an der Raumschale der Pfarrkirche, den Wandmalereien, den Altären und den Gestühlen. Im Laufe der Zeit wurden immer mehr Probleme erkannt und so folgte der Entschluss, den kompletten Kircheninnenraum zu renovieren. Oberste Priorität liege jedoch auf dem Sockel, so der Restaurator. Rund 100 bis 120 Quadratmeter Putz müssen abgetragen und erneuert werden, anschließend solle eine intensive Trocknung und eine mehrfache Grundierung mit Kalkfarbe erfolgen, so Fromm weiter. Die Deckengemälde werden im Zuge dieser Arbeiten ebenfalls saniert, hier sei jedoch glücklicherweise nicht allzu viel Aufwand nötig. Ein besonders wichtiger und großer Bauabschnitt sei jedoch das Turmzimmer, welches besonders stark vom Schimmelpilz befallen sei, auch sei hier aufgrund fehlender Lüftung viel Feuchtigkeit im Mauerwerk vorhanden, ließ der Restaurator wissen. Seitens der holzsichtigen Ausstattung müsse aufgrund der Schadstoffbelastung das Chorgestühl aufgebaut werden, die Bankpodeste müssen komplett erneuert werden. Die Kirchenbänke selber erhalten nach gründlicher Reinigung lediglich einen neuen Schutzanstrich, mit restauriert werden unter anderem der Beichtstuhl und die Türen. Abschließend merkte Bruno Fromm an, dass sowohl die Figuren, die Orgel als auch die Kreuzwegstationen grundsätzlich in sehr gutem Zustand seien.

 

Dipl. Ing. Tobias Scherner aus Weiding erläuterte die geplante Erneuerung der Heizung sowie den Einbau einer automatisch geregelten Lüftungsanlage. Vor allem in den Räumen ohne Fenster könne damit künftig einer erneuten Schimmelbildung vorgebeugt werden. Die Lüftungsanlage selber werde im Dachstuhl verbaut, neben einer neuen Ölheizung werde auch die Wärmeleitung von der Heizungsanlage zur Pfarrkirche sowie die komplette Heizungsverteilung erneuert.

 

Stefan Schmid vom Blaibacher Planungsteam Schmid GmbH gab einen Überblick über die Sanierung der Elektroinstallation, welche teilweise über 40 Jahre alt ist. So sollen im Kirchenraum LED-Strahler eingesetzt werden, ebenfalls erneuert werden solle die Beschallungs- und Mikrofonanlage, neu sei eine Hörgeschädigten-Schleife in einem Bereich der Kirche. Ebenfalls erneuert werden soll die Außenbeleuchtung. Mittels LED-Technik könne der Stromverbrauch der Kirchenanstrahlung künftig auf 10 Prozent verringert werden.

 

Diözese unterstützt die Sanierungsmaßnahmen

Pfarrer Sperl teilte mit, dass die gesamte Maßnahme, deren Kosten sich auf knapp 2 Millionen Euro belaufen werden, mittlerweile seitens der Diözese Regensburg genehmigt sei. Der Beginn der Arbeiten sei für Mitte Mai geplant, der Abschluss der wesentlichen Arbeiten solle im Frühjahr 2020 erfolgen, so der derzeitige Planungsstand. Sperl erläuterte kurz noch die Anfänge der Planungen. Als vor rund vier Jahren ein Vertreter des Baureferats aus Regensburg zu Besuch in Miltach war, wurde auch die Blaibacher Pfarrkirche in Augenschein genommen. Wenig später wurden erste Gutachten in Auftrag gegeben und aufgrund der folgenden Ergebnisse kam letztendlich die Genehmigung aus Regensburg. Zusätzlich zur Sanierung und Renovierung des Bauwerks wurde auch die Umgestaltung des Altarraumes als notwendig empfunden, so der Priester weiter, da die Einrichtung und Gestaltung mittlerweile nicht mehr zeitgemäß seien. Zudem werde von der Diözese auch die Sanierung und Aufwertung der Orgel befürwortet, zusätzlich zur dringend notwendigen Schimmelbeseitigung. Von der geschätzten Gesamtsumme sei eine Förderung von knapp einer Million Euro von der Diözese zu erwarten, so Pfarrer Sperl weiter, womit knapp eine Million auf die Pfarrei Blaibach entfalle. Es seien weitere Zuschussanträge bei verschiedenen Einrichtungen, darunter auch dem Landesdenkmalamt gestellt, jedoch gebe es bis zum heutigen Tage keinerlei positive Rückmeldungen. Sperl versichert jedoch bereits jetzt allen Gläubigen der Pfarrei, dass keinerlei Kosten auf den Einzelnen umgelegt werden sollen. Die Pfarrei sei, wie schon bei der letzten Kirchenrenovierung, dankbar für jegliche Spenden aus der Pfarrgemeinde. Der Priester erklärte abschließend, dass die Kirchenverwaltung gemeinsam mit Regensburg die Notwendigkeit dieser Maßnahmen klar festgestellt habe, zudem sei ein Beginn der Arbeiten sobald wie möglich anzustreben, da nachweislich die Baukosten Jahr für Jahr steigen. Auch sei zu bedenken, dass die Blaibacher Pfarrkirche St. Elisabeth rund 250 Jahre alt sei und zusammen mit dem Schloss und mittlerweile auch dem Konzerthaus ein Kernstück der Gemeinde bilde. Zu seinem Bedauern merkte BGR Pfarrer Augustin Sperl abschließend an, dass derzeit leider keinerlei Möglichkeit bestünde, die ebenfalls sehr renovierungsbedürftige Fatimakapelle zeitgleich zu sanieren. Auch seien bisher noch nicht alle Angebote eingetroffen, sodass noch nicht alle Aufträge vergeben werden konnten. Die Referenten sowie Pfarrer Sperl standen im Anschluss noch den Anwesenden für Fragen zur Verfügung.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Gläubige unserer Pfarrgemeinde über die bevorstehende Kirchenrenovierung informiert
Foto: Renovierung Kirche Infoabend Blaibach

Tauffeier für eine neue Erdenbürgerin

(30. 04. 2019)

Elena Penzenstadler empfing die Taufe

 

Am vergangenen Sonntag nahm BGR Pfarrer Augustin Sperl wieder eine kleine Erdenbürgerin in die Gemeinschaft Christi auf.

 

Die Kirchenglocken der Pfarrkirche St. Elisabeth läuteten zum freudigen Ereignis, zu dem der Blaibacher Priester neben den Eltern Nicole Penzenstadler und Patrick Kolbeck, dem Taufpaten Patrick Penzenstadler, einem Bruder der Mutter, auch die übrige Taufgesellschaft im Gotteshaus willkommen hieß. In seiner Ansprache nahm der Geistliche Bezug auf den „Weißen Sonntag“, den die katholische Kirche an diesem Tag feiert. So war früher besonders die Osternacht als Tauftag beliebt, die Neugetauften trugen ihr weißes Kleid von der Osternacht an bis zum Weißen Sonntag und waren somit für alle sichtbar als Neugetaufte zu erkennen, so der Priester. Nachdem die kleine Elena das Sakrament der Taufe empfangen hatte, stimmte Organist Andreas Müller zum Ende des Gottesdienstes ein Marienlied an.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Tauffeier für eine neue Erdenbürgerin
Foto: Taufe Penzenstadler

Die Karwoche und das Osterfest wurde sehr würdig gefeiert

(23. 04. 2019)

Ostern als die Mitte des Glaubens gefeiert

 

Mit dem Gottesdienst am Gründonnerstag trat die Pfarrei St. Elisabeth in die Heiligen drei Tage ein.

 

BGR Pfarrer Augustin Sperl sprach zu Beginn der Gründonnerstagsmesse davon, dass die kommenden drei Tage an das letzte Abendmahl, das Sterben und die Auferstehung Jesu erinnern. Die Christen feiern dies aus dem tiefsten Grund, der Liebe Gottes zu den Menschen. Diese Liebe reiche so weit, dass Gott seinen Sohn am Kreuz habe sterben lassen, damit er dann wieder auferstehen könne. In der Predigt erinnerte der Geistliche an die Herkunft des Gründonnerstags und daran, dass Glocken und Orgel als Zeichen der Trauer um Jesus verstummen. Das letzte Abendmahl, so Sperl weiter, geschehe noch heute - die Geburtsstunde der der Kirche, der Kommunion und des Priesteramts.

 

Beim Gründonnerstagsgottesdienst durften dann auch die diesjährigen Kommunionkinder der Pfarrei Blaibach bei der stillen Kommunion erstmals Christus in Form von Brot und Wein empfangen. Das Allerheiligste wurde am Ende des Gottesdienstes in die Fatima-Kapelle übertragen, wo es auch am Karfreitag und Karsamstag zur Anbetung ausgesetzt war.

 

Der Karfreitag begann mit einem Kreuzweggebet am Vormittag, am Nachmittag folgte die Karfreitagsliturgie, die an das Leiden und Sterben Jesu erinnern soll. Nach der Leidensgeschichte und den großen Fürbitten war die Kreuzverehrung der Mittelpunkt der liturgischen Feier. Auch in diesem Jahr legten viele Gläubige Blumen neben dem Gekreuzigten nieder. Aus diesen Blumen wurde am Karsamstag von einigen fleißigen Frauenhänden neben dem großen Kreuz der Auferstehung im Altarraum auch der übrige Osterschmuck der Pfarrkirche gefertigt.

 

Am Karsamstag, dem Höhepunkt des Osterfests, segnete BGR Pfarrer Augustin Sperl vor dem Gotteshaus das Osterfeuer, an der dann die neue Osterkerze entzündet wurde. Mit dem dreimaligen Ruf „Lumen Christi“ zog der Geistliche in die dunkle Pfarrkirche ein, während die Ministranten das Osterlicht an die Gläubigen verteilten. Sperl sang anschließend das Exsultet, das Osterlob, bei dem Christus als Licht der Welt angebetet wird. Nach den drei Lesungen zu den früheren Taten Gottes, die auch heute noch Verheißungen für das Volk Gottes in sich bergen, stimmte der Geistliche unter Glockenklang das Gloria an. Die Lichter im Gotteshaus gingen an und es erklang erstmals seit Gründonnerstag wieder die Orgel mit einer feierlichen Melodie. In seiner Osteransprache erinnerte Pfarrer Sperl die Gläubigen daran, dass die Auferstehung die Kernfrage des christlichen Glaubens sei und dass daher nicht Weihnachten, sondern das Osterfest und das leere Grab der Ausgangspunkt unserer Religion seien. Der Apostel Paulus mache dies in seinem Brief an die Korinther deutlich, wenn er schreibt, dass ohne Auferweckung unser Glaube leer sei, so der Geistliche weiter. „Wenn Christus im Tod geblieben ist, dann ist sein Kreuz ein sinnloser grausamer Tod gewesen, der uns von nichts erlöst hat“, bekräftige Sperl diese Aussage des Apostels und gab zu bedenken, dass ja Jesus uns das Versprechen gegeben habe, alle Tage bis zum Ende der Welt bei uns zu sein. Immer wieder würden Christen von Zweifel an der Auferstehung betroffen sein, vor allem, wenn sie einen Todesfall in der Familie oder im Freundeskreis erleben müssen. Doch bereits bei den Aposteln damals gab es Zweifler, die der Auferstandene selbst geführt habe, bis sie von der Wahrheit der Auferstehung Christi überzeugt waren, ermutigte Sperl die Gläubigen. Er erinnerte dabei an den Brand der Kathedrale Notre Dame in Paris in der vergangenen Woche und erzählte dabei vom beherzten Eingreifen des Hauptkaplans Jean Marc Fournier, der die kostbare Reliquie, die Dornenkrone, aus der Kirche rettete. Aber nicht nur diese, sondern auch das Allerheiligste aus dem Tabernakel, mit dem er anschließend der brennenden Kirche den Segen gab. Viele Christen würden hier ein Zeichen sehen, denn der Altarraum der Kathedrale sei weitgehend unzerstört geblieben. So zog der Pfarrer Sperl am Ende seiner Predigt den Vergleich, dass die Botschaft von Notre Dame und von Ostern die gleiche sei: „Nicht die Zerstörung, der Tod hat das letzte Wort, sondern Gott, der Leben schafft“. Neben der Weihe des Taufwassers durch das Eintauchen der Osterkerze segnete Pfarrer Sperl am Ende des Gottesdienstes die mitgebrachten Osterspeisen der Gläubigen sowie die Osterkerzen der Kommunionkinder, die diese selber gebastelt haben.

 

Die Ministranten boten nach der Osternacht und auch am Ostersonntag Osterbrote zum Kauf an, die Kinder wurden jeweils mit einem Osterei beschenkt. Zum Abschluss der Osterfeierlichkeiten versammelten sich auch am Ostermontag nochmals zahlreiche Gläubige zum Gottesdienst, der vom Chor Vinamus musikalisch mitgestaltet wurde.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Die Karwoche und das Osterfest wurde sehr würdig gefeiert
Foto: Osternachtfeier Blaibach 2019

Palmsonntag in der Pfarrgemeinde festlich gefeiert

(23. 04. 2019)

Pfarrei Blaibach beginnt die Karwoche

 

Mit der Segnung der Palmzweige vor dem Gottesdienst begann für die Pfarrei Blaibach am Sonntagvormittag die Karwoche.

 

BGR Pfarrer Augustin Sperl erinnerte vor der Kapelle der Familie Rösch an den triumphalen Einzug Jesu in Jerusalem, bei dem die Menschen ihn damals mit Palmzweigen und Hosianna-Rufen zujubelten. Nach der Weihe der Palmzweige zogen die diesjährigen Kommunionkinder und viele Gläubige in die Pfarrkirche ein. Dort blickten Kinder anstelle der Predigt aus verschiedenen Perspektiven auf das Leiden und Sterben Jesu zurück. Auch trugen sie die Fürbitten vor. Parallel zum Gottesdienst trafen sich die kleineren Pfarrangehörigen im Pfarrheim, wo sie auf kindgerechte Art und Weise den Kreuzweg Jesu in den Blick nahmen. Zum Vater Unser zogen sie dann in die Pfarrkirche ein und versammelten sich um den Altar. Am Ende des Gottesdienstes durften sie bunte Bänder, die an das damalige Ereignis in Jerusalem erinnern sollen, an einen Strauch vor dem Seitenaltar hängen. Pfarrer Sperl dankte allen für ihre Dienste beim Palmsonntagsgottesdienst.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Palmsonntag in der Pfarrgemeinde festlich gefeiert
Foto: Palmsonntag Blaibach 2019

Kommunionkinder stellen sich unserer Pfarrgemeinde vor

(03. 04. 2019)

Kommunionkinder stellten sich vor

In acht Wochen feiern zwölf Kinder aus der Pfarrei Blaibach ihre feierliche Erstkommunion, am vergangenen Sonntag stellten sie sich der Gemeinde vor.

Beim Sonntagsgottesdienst, der vom Kinderchor unter der Leitung von Elisabeth Ziereis musikalisch mitgestaltet wurde, brachten die Kommunionkinder anstelle der Predigt Gedanken zur Erstkommunion vor, auch die Fürbitten wurden von ihnen gelesen. Karin Glonner, Monika Geiger und Julia Nemmer stehen den zwölf Kindern als Tischmütter zur Seite. Bereits am Gründonnerstag dürfen die Kinder erstmals an den Tisch des Herrn treten, die feierliche Kommunion findet am 26. Mai in der Pfarrkirche St. Martin Miltach statt. BGR Pfarrer Sperl dankte den Tischmüttern für die Bereitschaft, die Kinder auf diesem Weg zur Heiligen Kommunion zu begleiten und stellte die Kinder namentlich vor. Das Bild zeigt die diesjährigen zwölf Kommunionkinder der Pfarrei St. Elisabeth: Alexander Völkl, Hanna Nemmer, Felix Biendl, Jakob Christl, Jana Knobloch, Ben Dengscherz, Sabrina Geiger, Samuel Maisel, Max Möstl, Jonas Kinsinger, Svenja Fellner und Benjamin Glonner. Mit im Bild sind die drei Tischmütter sowie BGR Pfarrer Augustin Sperl und Gemeindereferent Franz Strigl.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Kommunionkinder stellen sich unserer Pfarrgemeinde vor
Foto: Kommunionkinder Blaibach 2019

Taufe in unserer Pfarrgemeinde am letzten Sonntag

(18. 03. 2019)

In die Gemeinschaft Christi aufgenommen

 

Gleich drei Kinder wurden am Wochenende durch die Taufe in die katholische Kirche aufgenommen.

 

BGR Pfarrer Augustin Sperl begrüßte die große Taufgesellschaft in der Pfarrkirche St. Elisabeth Blaibach, in der am Sonntagnachmittag drei Kinder das Sakrament der Taufe empfangen durften. Sabrina Grantner und Johann Greil hatten für ihre Tochter Luisa Greil (Pate Tobias Kürzl) die Taufe erbeten, ebenso Katja und Andreas Fischer für deren Sohn Tobias (Pate Thomas Bergbauer) und Bianca und Roland Heigl für deren Tochter Ricarda Heigl (Pate Sabine Beer). Der Geistliche ging in seiner Ansprache auf die Zeichenhandlung bei der Taufe ein, und die dabei verwendeten Symbole. So kamen neben der Bedeutung der Taufkerze, des Taufkleids und des Effata-Ritus auch die Salbung mit Öl zur Sprache. Zum Ende erinnerte Pfarrer Sperl daran, dass die Liebe Jesu nie ende und dass es Aufgabe der Eltern und Paten sei, den Kindern zu helfen, Jesus kennen und lieben zu lernen. Musikalisch begleitete Organist Thomas Raab die Tauffeier mit, bei der am Ende mit einem Marienlied die Neugetauften auch der Gottesmutter empfohlen wurden.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Taufe in unserer Pfarrgemeinde am letzten Sonntag
Foto: Taufe Blaibach 2019

Kinderbibeltag war wieder eine tolle Sache

(17. 03. 2019)

Streit um den Regenbogen

 

30 Kinder folgten der Einladung zum diesjährigen Kinderbibeltag in der Pfarrei Blaibach.

 

Gemeindereferent Franz Strigl begrüßte eingangs die Kinder im großen Saal im Pfarrheim und zeigte sich erfreut, dass so viele der Einladung gefolgt waren. BGR Pfarrer Augustin Sperl begrüßte ebenfalls die Anwesenden, darunter die weiteren Betreuer Roswitha Aigner, Rosi Kerner, Jutta Eckl, Marion Jaretzke und Karin Vogl. Nachdem der Geistliche den Kindern den Segen erteilt hatte, wurde gemeinsam ein Lied gesungen und eine Bildergeschichte vorgetragen. In der Geschichte lebten zwei Völker in Frieden nebeneinander. Das Bärenvolk und das Wolfsvolk feierten gemeinsam Feste und hielten zusammen, bis eines Tages ein Regenbogen erschien. Als dieser wieder verschwunden war, beschuldigte ein Volk das andere, den Regebogen genommen zu haben. Als beide Völker schon beschlossen hatten, Krieg gegeneinander zu führen, rief sie der Älteste des Bärenvolks zur Besinnung auf. Der Krieg konnte dadurch letztendlich abgewendet werden und beide Völker lebten wieder in Frieden zusammen.

 

Kinderbibeltag Blaibach 2019 1    Kinderbibeltag Blaibach 2019 2


In Gruppen aufgeteilt ging es für die Kinder dann zu Fuß in den Kindergarten. Dort wurde mit Tüchern ein Bodenbild in Form eines Regenbogens gelegt und die soeben gehörte Geschichte besprochen. In Ausmalfiguren durften die Kinder ihre Gedanken zu Krieg und Frieden niederschreiben. Auch das Thema Freundschaft wurde besprochen. Die Kinder bemalten außerdem eine Glaslaterne und mit einem Teelicht darin ging es wieder zurück ins Pfarrheim, wo Pfarrgemeinderatssprecher Markus Kerner alle Anwesenden mit einer Brotzeit empfing. Die Gläser erhielten noch Freundschaftsbänder und nach einem Lichtertanz rundeten weitere Lieder und Gebete den Nachmittag ab.

 

Text: Alexander Ziereis, Blaibach

Bilder: Franz Strigl, Miltach

Foto zur Meldung: Kinderbibeltag war wieder eine tolle Sache
Foto: Kinderbibeltag 2019

Fastenzeit hat begonnen

(07. 03. 2019)

Pfarrei Blaibach beginnt die Fastenzeit
Gläubige mit dem Aschekreuz bezeichnet

 

Zahlreiche Gläubige, darunter auch die diesjährigen Kommunionkinder, fanden sich am Aschermittwoch zur Abendmesse ein und begannen damit die österliche Bußzeit.

 

In seiner Begrüßung erinnerte BGR Pfarrer Augustin Sperl daran, dass mit dem Aschermittwoch die 40-tägige Fastenzeit beginnt. Die Zahl 40 habe in der biblischen Tradition eine besondere Bedeutung, so der Zelebrant weiter. So zog das Volk Israel 40 Jahre durch die Wüste, Mose und Elija verbrachten 40 Tage auf dem Gottes Berg Horeb und Jesus verbrachte 40 Tage in der Wüste. Diese Zeiten seien schon damals immer mit Versuchungen, aber auch Gottesbegegnungen verbunden gewesen, erklärte der Geistliche. Nach dem Evangelium segnete der Geistliche die Asche, die aus den Palmzweigen des Vorjahres in der Osternacht gewonnen wurde. Mit dieser Asche zeichneten Pfarrer Sperl und Gemeindereferent Franz Strigl den Gläubigen ein Kreuz auf die Stirn und sprachen die Worte „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst“.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Fastenzeit hat begonnen
Foto: Aschermittwoch Blaibach 2019

Weltgebetstag 2019 - "Kommt, alles ist Bereit"

(03. 03. 2019)

Kommt, alles ist bereit – Slowenien war Themenland beim Weltgebetstag

Frauenbundgemeinschaften aus Miltach und Blaibach beten gemeinsam

 

Slowenien war am vergangenen Freitag das Schwerpunktland des Weltgebetstags, den die Verantwortlichen des Frauenbundes Miltach im hiesigen Pfarrheim vorbereitet hatten und zu dem auch viele Frauen aus Blaibach gekommen waren.

 

Slowenien ist eines der jüngsten und kleinsten Länder der Europäischen Union. Von seinen gerade mal zwei Millionen Einwohner sind knapp 60 % katholisch. Obwohl das Land tiefe christliche Wurzeln hat, praktiziert nur gut ein Fünftel der Bevölkerung seinen Glauben. Bis zum Jahr 1991 war Slowenien nie ein unabhängiger Staat. Dennoch war es über Jahrhunderte Knotenpunkt für Handel und Menschen aus aller Welt. Sie brachten vielfältige kulturelle und religiöse Einflüsse mit. Bereits zu Zeiten Jugoslawiens galt der damalige Teilstaat Slowenien als das Aushängeschild für wirtschaftlichen Fortschritt. „Kommt, alles ist bereit“ unter diesem Motto geht es im Jahr 2019 besonders um Unterstützung dafür, dass Frauen weltweit „mit am Tisch sitzen können“. Deshalb unterstützt die Weltgebetstagsbewegung aus Deutschland Menschenrechtsarbeit in Kolumbien, Bildung für Flüchtlingskinder im Libanon, einen Verein von Roma-Frauen in Slowenien und viele weitere Partnerinnen in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika.

 

Weltgebetstag Miltach 2019 1    Weltgebetstag Miltach 2019 2
     
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Beim Weltgebetstag entführten die Texte alle Anwesenden in das Naturparadies zwischen Alpen und Adria, Slowenien. Es ist noch Platz – besonders für all jene Menschen, die sonst ausgegrenzt werden wie Arme, Geflüchtete, Kranke und Obdachlose. Mit genau diesen Anliegen setzten sich auch die Frauen im Pfarrheim in Miltach auseinander. Maria Prechtl konnte die Anwesenden zu Beginn des besinnlichen Abends recht herzlich begrüßen. An die 32 Frauen aus beiden Regentalgemeinden waren gekommen, um gemeinsam zu beten und zu singen. Ihr Gruß galt auch Gemeindereferent Franz Strigl. Maria Prechtl führte dann durch den Wortgottesdienst, wo die nachdenklichen Texte, sowie die freudigen und temperamentvollen Lieder der Slowenischen Frauen zum Ausdruck kamen. Das Vorstandsteam des Frauenbundes Miltach las die Gebetseinheiten abwechselnd. Immer wieder wurden Symbole und Worte dem Tuchbild in der Mitte des Raumes hinzugefügt und näher beschrieben. Nach dem besinnlichen Teil genossen die Anwesenden noch die leckeren und reichhaltig garnierten Köstlichkeiten aus dem Themenland. Während des Abends gab es außerdem eine Kollekte. Mit dieser unterstützen die Frauen die internationale Weltgebetstagsbewegung sowie Projekte weltweit, die die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Rechte von Frauen und Mädchen stärken.

 

Text u. Bilder: Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Weltgebetstag 2019 - "Kommt, alles ist Bereit"
Foto: Weltgebetstag 2019 Miltach

Fröhlich ging es zu beim Familiengottesdienst

(26. 02. 2019)

Gott loben mit Spiel, Tanz und Seifenblasen

 

Einen fröhlichen Familiengottesdienst feierte die Pfarrgemeinde St. Elisabeth am vergangenen Sonntag in ihrer Pfarrkirche.

 

Viele Kinder kamen kostümiert zum Gottesdienst und der Kinderchor unter der Leitung von Elisabeth Ziereis übernahm die musikalische Gestaltung. „Die lustigen Tage des Faschings verbinden die beiden Hoch-Zeiten des Kirchenjahres“, so Pfarrer Sperl zu Beginn des Gottesdienstes.

 

Faschingsgottesdienst 2019 4    Faschingsgottesdienst 2019 3
     
Faschingsgottesdienst 2019 2   Faschingsgottesdienst 2019 1

 

Besonders die Freude stehe im Mittelpunkt der Botschaft Jesu, denn seine „Gute Nachricht“ von der Liebe Gottes solle die Menschen froh und glücklich machen, so der Geistliche weiter. Nach dem Evangelium versammelten sich die bunt verkleideten Kinder des Kinderchores vor den Stufen des Altares und Gemeindereferent Franz Strigl überlegte gemeinsam mit Emma Titz, als Löwe verkleidet, ob man denn beim Beten nur dasitzen dürfe und ein erstes Gesicht machen müsse. Dazu erzählte Strigl die französische Legende vom „betenden Gaukler“. Dieser Gaukler überzeugte den Abt eines Klosters, dass man Gott auch mit Tanz loben und preisen könne. Im Anschluss zeigten einige Kinder verschiedene Möglichkeiten, wie ein persönliches Gebet ausgedrückt werden kann. So wurde Seil gesprungen, Ball gespielt und sogar Seifenblasen in den Kirchenraum gepustet. Schließlich erfreute der Kinderchor mit dem Lied „Viele kleine Leute“, was von den Gottesdienstbesuchern mit Applaus belohnt wurde. Kinder der 3. Klasse trugen die Fürbitten vor. Pfarrer Sperl dankte am Ende allen Mitwirkenden für die besondere Gestaltung des Gottesdienstes.

 

Text: Alexander Ziereis, Blaibach

Fotos: Franz Strigl, Miltach

Foto zur Meldung: Fröhlich ging es zu beim Familiengottesdienst
Foto: Faschingsgottesdienst Blaibach 2019

Taufe ist Aufnahme in die kirchliche Gemeinschaft

(13. 02. 2019)

Ein Kind Gottes durch die Taufe

 

Am vergangenen Sonntag riefen die Kirchenglocken ins Gotteshaus, um ein Kind in die Gemeinschaft Christi aufzunehmen.

 

BGR Pfarrer Augustin Sperl hieß Bianca Irrgang und Tobias Bucher, die für ihre Tochter Emma Irrgang das Sakrament der Taufe erbeten hatten, zu Beginn der Tauffeier in der Pfarrkirche St. Elisabeth Blaibach willkommen. Bei seiner Ansprache ging der Geistliche auf den Taufritus ein und die dabei verwendeten Symbole. Er sprach über das Taufwasser, die Taufkerze aber auch den Effata-Ritus. Hier sollen dem Täufling durch die Berührung von Ohr und Mund die Sinne geöffnet werden für die Botschaft Gottes. Die Eltern und den Paten Martin Bucher, den Bruder des Vaters, bat Pfarrer Sperl, dem Kind zu helfen, Jesus kennen und lieben zu lernen. Am Ende des Gottesdienstes, den Thomas Raab an der Orgel musikalisch umrahmt hatte, wurde die neu getaufte Emma noch mit einem Lied der Gottesmutter Maria anvertraut.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Taufe ist Aufnahme in die kirchliche Gemeinschaft
Foto: Taufe Bucher Blaibach

Pfarrer Augustin Sperl 35 Jahre in unserer Pfarrgemeinde

(08. 02. 2019)

Augustin Sperl ist seit 35 Jahren Pfarrer in Blaibach

 

Am Ende des Vorabendgottesdienstes am Samstagabend gab es für den Blaibacher Ortsgeistlichen Dankesworte und kleine Geschenke.

 

Vierzig Tage seien seit Weihnachten vergangen, so BGR Pfarrer Augustin Sperl zu Beginn des Gottesdienstes zum Fest Darstellung des Herrn, besser bekannt als „Mariä Lichtmess“. Nach altem Brauch segnete der Geistliche dann Kerzen, welche auch bei der anschließenden Lichterprozession, bei der vor allem auch die diesjährigen Kommunionkinder mit teilnahmen, durch die Pfarrkirche mitgetragen wurden. Die Kommunionkinder waren es auch, welche die Fürbitten vortrugen.

 

Lichtmeß Blaibach 2019 1    Lichtmeß Blaibach 2019 2

 

Nach der Kommunion sangen die Kinder, welche zum Vater Unser in das Gotteshaus kamen und zuvor beim Kindergottesdienst im Pfarrheim betreut worden waren, gemeinsam ein Lied. Anschließend ergriff Pfarrgemeinderatssprecher Markus Kerner das Wort. So sei es an diesem Samstag auf den Tag genau 35 Jahre her, dass Pfarrer Sperl als Priester nach Blaibach gekommen sei, um nach dem Tod des langjährigen Seelsorgers BGR Ferdinand Köstler dessen Nachfolge anzutreten. Kerner sprach von einem „Glücksfall“, denn normalerweise werden Priester nach zehn bis fünfzehn Jahren wieder in eine andere Pfarrei versetzt. Wohl geschuldet der immer wieder neuen Aufgaben darf Pfarrer Sperl jedoch bis heute seinen Dienst in Blaibach verrichten. PGR-Sprecher Markus Kerner sprach dem Geistlichen den Dank des Pfarrgemeinderates, der Kirchenverwaltung sowie der ganzen Pfarrei aus. Zudem wünschte er Sperl neben Gesundheit und Gottes Segen auch, dass er der Pfarrei Blaibach noch viele Jahre erhalten bleiben möge. Abschließend überreichte der Sprecher dem Jubilar noch 35 Rosen sowie ein Bild von derzeitigen Pfarrgemeinderat und der Kirchenverwaltung, welches auf der Rückseite von jedem Mitglied dieser Gremien auch unterschrieben ist.


Bürgermeister Wolfgang Eckl sprach von einem denkwürdigen Tag. Am 2. Februar 1984 habe Pfarrer Sperl das Amt hier angetreten. Es war damals ein Mittwoch, so Eckl, als der Seelsorger erstmals in Blaibach den Gottesdienst gefeiert und auch den Blasiussegen gespendet habe. Eckl sei froh, dass die Gemeinde solch einen Pfarrer habe, der sein Amt, den Dienst am Nächsten, verstehe. Auch der Bürgermeister wünschte dem Jubilar viel Gesundheit, Gottes Segen und hoffte, dass Pfarrer Sperl noch lange in Blaibach tätig sein werde. Als Dank seitens der Gemeinde gab es für den Priester einen kleinen Gutschein.

 

Lichtmeß Blaibach 2019 3    Lichtmeß Blaibach 2019 5
     
Lichtmeß Blaibach 2019 4   Lichtmeß Blaibach 2019 6


Pfarrer Sperl hoffe auf Gesundheit und merkte an, dass ein Priester erst im Alter von 70 Jahren in den Ruhestand gehen könne, doch er lege auch weiterhin alles in Gottes Hände. Zum Abschluss des Gottesdienstes spendeten Pfarrer Sperl und Gemeindereferent Franz Strigl noch den Blasiussegen.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

weitere Bilder: Augustin Sperl, Blaibach

Foto zur Meldung: Pfarrer Augustin Sperl 35 Jahre in unserer Pfarrgemeinde
Foto: Dank für 35 Jahre Pfarrei Blaibach

Sternsingeraktion und Dreikönigstag festlich gefeiert

(06. 01. 2019)

„Als Erleuchtete die Welt zum Leuchten bringen“

Sternsingeraktion in unserer Pfarrgemeinde durchgeführt

 

Am Vorabend des Dreikönigsfestes versammelten sich die Gläubigen zum Gottesdienst in unserer Pfarrkirche. In dessen Verlauf haben die Sternsinger ihre Rückkehr von ihrer Sternsingeraktion gefeiert.

 

Dreikönigsfest 2019 Blaibach 1    Dreikönigsfest 2019 Blaibach 3
     
Dreikönigsfest 2019 Blaibach 2   Dreikönigsfest 2019 Blaibach 4

 

Traditionell gehört zu dieser Eucharistiefeier auch die Dreikönigsweihe und so erteilte der Pfarrer BGR Augustin Sperl dem Weihrauch, der Kreide und dem Dreikönigswasser den kirchlichen Segen. Am Ende verkauften die Ministranten an die Gottesdienstbesucher wieder Dreikönispäckchen, damit diese auch bei sich zuhause die Dreikönigsweihe mit Weihrauch und Weihwasser vollziehen konnten.

 

Text: Christian Röhrl, Miltach

Bilder: Franz Strigl, Miltach

 

Foto zur Meldung: Sternsingeraktion und Dreikönigstag festlich gefeiert
Foto: Dreikönigsfest 2019 Blaibach

Weihnachten 2018 in unserer Pfarrgemeinde Blaibach

(26. 12. 2018)

Gottes Sohn will im Alltag des Lebens zur Welt kommen


Zahlreiche Gläubige feierten in mehreren Gottesdiensten das Weihnachtsfest, beim Krippenspiel wirkten mehrere Kinder mit. Ein paar Tage zuvor schmückten fleißigen Helfer aus den Reihen des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung den Christbaum und stellten die große Krippe in der Pfarrkirche auf.

 

Bereits am Nachmittag des Heiligen Abends waren es die Kleinsten, denen beim Kleinkinderwortgottesdienst die Geschichte der Geburt Christi vermittelt wurde. Gemeindereferent Franz Strigl begrüßte zahlreiche Kinder mit ihren Eltern und Großeltern aus beiden Pfarrgemeinden in der Pfarrkirche St. Elisabeth und erinnerte daran, warum Weihnachten gefeiert werde. So habe sich Gott klein gemacht und habe sich nicht gescheut, das Leben eines Menschen zu führen. Anhand mehrerer Bilder und Geschichten erzählte der Gemeindereferent zusammen mit Stefanie Graf aus Miltach den Kindern die Geschichte der Geburt Jesu sehr anschaulich. Nach einer kurzen Prozession durch die Kirche versammelten sich alle Kinder vor dem Altar und sangen gemeinsam für das Kind in der Krippe.

 

Weihnachten Blaibach 2018 4   Weihnachten Blaibach 2018 1

 

 Bei der Kinderchristmette war der Höhepunkt das Krippenspiel, bei dem mehrere Kinder als „lebende Krippenfiguren“ die Herbergssuche und die Geburt Christi nachspielten. Zwei Engel (Emma Titz und Jana Knobloch) sollten die Geburt des Heilands mit einem Stern ankündigen, den alle sehen sollten. So zogen Maria und Josef (Anna Brandl und Leonhard Fischer) durch den Mittelgang in die Kirche ein und suchten Herberge beim Wirt (Jonas Kinsinger). Auf dem Weg zum Stall leuchteten vier Sterne. Sie symbolisierten den Trost (Hanna Nemmer), die Hoffnung (Samuel Maisel), die Freude (Sabrina Geiger) sowie den Frieden und die Liebe (Jakob Christl). Auch die Hirten (Max Dorschner, Leopold Müller und Jonathan Graßl) eilten zur Krippe, um den Retter der Welt willkommen zu heißen. Bei den Fürbitten brachten die Kinder Kerzen zum Kind in der Krippe, verbunden mit Gedanken zum Glauben, der Hoffnung oder auch dem Frieden. Beide Gottesdienste am Heiligen Abend wurden von Andreas Müller an der Orgel musikalisch begleitet.

 

Weihnachten Blaibach 2018 2    Weihnachten Blaibach 2018 3

 

Auch am ersten Weihnachtstag, den der Chor Vinamus musikalisch gestaltet hatte, fanden sich die Gläubigen im Gotteshaus ein, zur „Feier des Geburtstages des Lebens“, wie BGR Pfarrer Sperl zu Beginn des Gottesdienstes sagte. Das Kind sei Garant der Freude und der Hoffnung, so der Geistliche. In seiner Predigt ging Sperl auf die seltene Darstellung auf einem der Seitenaltäre in der Pfarrkirche ein. Dieser zeige das Jesuskind auf dem Boden liegend, nur auf Stroh gebettet. Wohl niemand wolle sein Kind so zur Welt bringen, in einem Stall voller Mist und Mief, so der Priester weiter. Wenn Eltern ein Kind erwarten, so wollen sie es geschützt, heimelig und mit etwas Luxus betten, in einem würdigen Raum. Der Alltag sehe jedoch auch heute anders aus, so Sperl weiter. Das Leben vieler der sieben Milliarden Menschen auf der Welt gleiche mehr einem Stall, gefüllt mit Sorgen, Tränen und Schweiß. So sei auch heute kein Platz in der Herberge, so der Prediger weiter. Die Krippe sei dennoch ein unscheinbares Zeichen für den Retter der Welt, der auf Stroh statt Rosen gebettet worden ist. Seine ersten Mitbewohner, Ochse und Esel und die ersten Gäste, die Hirten welche damals kein religiöses Leben führen konnten, erkannten ihn aber als das war er sei, der Herr und Retter der Welt. Die zweiten Gäste seien zwar Könige gewesen, aber Fremde aus fernen Ländern. Für die Geburt des Gottes Sohnes brauche man keine besondere Welt zu schaffen, denn Gott wolle in den Mief und Mist des Lebens kommen, so der Prediger weiter. Auch wenn ihm von uns Sorgen, Tränen und Dunkelheit geschenkt werden, sei Jesus genau in diesen Situationen unseres Lebens da. Dort wo das Dunkle der Menschen erhellt werde, da werde es immer wieder Weihnachten, erklärte Pfarrer Sperl am Ende seiner Ausführungen.

 

Weihnachten Blaibach 2018 8    Weihnachten Blaibach 2018 7
     
Weihnachten Blaibach 2018 5   Weihnachten Blaibach 2018 6

 

Am zweiten Weihnachtsfeiertag, dem Stephanustag, fand parallel zum Gottesdienst in der Pfarrkirche ein Kindergottesdienst im Pfarrheim statt. Agnes Müller, Regina Franz und Christine Kirschbauer betrachteten mit den Kindern die Weihnachtsgeschichte und sangen gemeinsam Lieder. Zum Vater Unser zogen die Kinder in die Pfarrkirche ein und versammelten sich um den Altar. Am Ende des Gottesdienstes schloss sich die traditionelle Kindersegnung an, bei der Gemeindereferent Franz Strigl und Pfarrer Augustin Sperl jedes Kind einzeln mit dem Kreuz bezeichneten.

 

Text und Titelbild: Alexander Ziereis, Blaibach

Bilder: Franz Strigl, Miltach

Foto zur Meldung: Weihnachten 2018 in unserer Pfarrgemeinde Blaibach
Foto: Weihnachten Blaibach 2018

KDFB Blaibach bereichert das Pfarrleben

(23. 11. 2018)

Blaibacher Frauenbund wichtige Stütze des Lebens in der Pfarrgemeinde

1000 Euro für einen guten Zweck gespendet, noch freie Plätze zum romantischen Weihnachtsmarkt

 

Über einen guten Besuch der Hauptversammlung des Frauenbundes freute sich die 1. Vorsitzende Jutta Eckl. Neben der Rückschau auf das zu Ende gebrachte Vereinsjahr wurde  auch bereits für das Jahr 2019 geplant.

 

Aktionen, die den Einsatz vieler Mitglieder fordern, sind der bevorstehende Weihnachtsmarkt und der Weiberfasching am 22.Februar. 5 Frauen hatten sich im Jahr 2018 dem Zweigverein angeschlossen.

 

Nach dem Gottesdienst anlässlich konnte Jutta Eckl an die 50 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung willkommen heißen. In einer sehr ansprechenden Präsentation ließ die Chronistin Christine Seiderer das vergangene Vereinsjahr Revuepassieren. Höhepunkte waren der Weiberfasching, der Bezirksausflug nach München zur Synagoge und zum Bayrischen Fernsehen und der Kochabend „Wir bereiten ein 5 –Gänge Menü“. Es konnten 2 Yogakurse mit Ramona Raab angeboten werden.  Seiderer wies auch auf die neu gestaltete Homepage der Pfarrei hin: www.pfarrei-blaibach.de, wo alle aktuellen Informationen zum Frauenbund zu finden sind.

 

KDFB Blaibach 2018 1

 

Einen detaillierten Kassenbericht erstattete die Schatzmeisterin Eva –Maria Baumgartner. Demnach habe der Frauenbund 1000 Euro für humanitäre Zwecke in Indien und Kenia und für die Solibrot Aktion in der Fastenzeit gespendet. In der Versammlung konnte auch eine Spende von an Bürgermeister Wolfgang Eckl für die Anschaffung von Spielgeräten am Spielplatz beim Haus des Gastes übergeben werden. Der Zweigverein Blaibach zählt  zur Zeit 163 Mitglieder. 2018 haben sich dem Frauenbund fünf neue Mitglieder angeschlossen: Beate Cramer, Christina Höpfl, Fabienne Kugler, Ilona Raab und Andrea Trenner. Anschließend berichtete Waltraud Oberberger stellvertretend für die Leiterin der beiden Mutter-Kind-Gruppen Daniela Rabenbauer, die an dem Abend verhindert war, von den Aktivitäten, die den Basar, Ausflüge und Vorträge mit den jungen Eltern umfassen. Beim Basar der Mutter-Kind- Gruppe am 23. Februar  wird auch wieder die Solibrot Aktion im Haus des Gastes durchgeführt. Die Mitglieder der Mutter-Kind-Gruppe haben sich in diesem Jahr bereit erklärt, zusammen mit einer Floristin den Adventskranz für die Pfarrkirche zu binden.

 

KDFB Blaibach 2018 2

 

Mit einem Dankeschön bedacht wurden die dreizehn Austrägerinnen der Zeitschrift „Engagiert“ und die Fahnenträgerin Agnes Müller. Am Samstag, den 8. Dezember bietet der Frauenbund in diesem Jahr eine Fahrt zum romantischen Weihnachtsmarkt nach Halsbach bei Burghausen an. Anmeldung bei Jutta Eckl (Tel 4562 )Der Jahresausflug führt im nächsten Jahr am Samstag, den 1. Juni zuerst nach Mindelstetten zum Geburtsort der Heiligen Anna Schäffer, dann auf einen Spargelhof nach Sandharlanden. Schließlich soll noch der Hundertwasserturm in Abensberg bestiegen werden. Im Advent pflegen die Frauen wieder den Brauch des Frauentragens.  Wer auch gerne die Madonna für einen Tag möchte, kann sich im Vorraum der Kirche in die Liste eintragen. Die 2.Vorsitzende Roswitha Aigner rührte noch die Werbetrommel für den 18. Blaibacher Weihnachtsmarkt, der am 9. Dezember am Dorfplatz stattfindet. Der Frauenbund wird heuer  wieder Plätzchen, selbstgemachte Marmelade und Liköre und Selbstgebasteltes anbieten. Plätzchenspenden werden gerne entgegengenommen. Am Donnerstag, den 6. Dezember zwischen 18 und  19 Uhr treffen sich die Frauen im Pfarrheim, um die Waren zu verpacken. Schließlich lud sie noch alle Mitglieder zur Weihnachtsfeier am 10. Dezember ein. In diesem Jahr ist  um 19 Uhr wieder eine Adventandacht in der Pfarrkirche geplant, gestaltet von Elisabeth Ziereis, anschließend gemütliches Beisammensein im Pfarrheim.

 

Text: Waltraud Oberberger, Blaibach

Bilder: Ingrid Hamberger, Blaibach

Foto zur Meldung: KDFB Blaibach bereichert das Pfarrleben
Foto: KDFB Blaibach 2018

KDFB Blaibach - Fitness für Körper und Geist

(16. 11. 2018)

Fitness mit Ramona Raab

 

Bereits zum dritten Mal konnte der Frauenbund einen Fitness Kurs mit der Physiotherapeutin Ramona Raab anbieten. 10 Teilnehmerinnen waren der Einladung gerne gefolgt und trafen sich insgesamt 8 Mal. Der Kurs "Fitness für Körper und Geist" setzte sich zusammen aus Elementen des Hatha-Yoga und gängigen Übungen aus der Rückenschule. Um den genauen Stand der Füße, der Knie, Hüften und Schultern zu erspüren, startete Ramona Raab mit einfachen Übungen. „ Wer diese gut beherrscht, schafft dann aber bald schwierigere Asanas“, ist ihre Erfahrung. Die korrekte Aufrichtung kommt ihr zufolge nicht nur der Yogapraxis zugute. „ Das lässt sich gut in den Alltag übertragen.“ Obwohl Hatha einen eher körperlichen Fokus hat, bringt sie in ihren Stunden auch stets ein medidatives Element unter. Es geht nicht nur um Dehnung und die Kräftigung der Körpermitte. „Yoga ist eigentlich ein ganzheitliches Konzept, das Körper und Geist mit einbezieht.“

 

Text und Bild: Waltraud Oberberger, Blaibach

Foto zur Meldung: KDFB Blaibach - Fitness für Körper und Geist
Foto: Yogakurs der KDFB Blaibach

Pfarrpatrozinium zur Hl. Elisabeth gefeiert

(15. 11. 2018)

Die Heilige Elisabeth als Vorbild in Sachen Liebe
Pfarrei gedachte der Kirchenpatronin und lud zum Pfarrfest

 

Am vergangenen Sonntag gedachte die Pfarrei St. Elisabeth Blaibach ihrer Kirchenpatronin, nach dem Festgottesdienst ging es nahtlos mit dem Pfarrfest weiter.

 

Lange war der Kirchenzug, bei dem zahlreiche Mitglieder Blaibacher Ortsvereine, aber auch die Mitglieder des Gemeinderates und der kirchlichen Gremien dem Spielmannszug ins Gotteshaus folgten. Zu Beginn des Gottesdienstes sprach BGR Pfarrer Augustin Sperl von einem denkwürdigen Tag, denn am 11. November vor 100 Jahren endete der 1. Weltkrieg. Doch heute dürfe man auch die Namenspatronin dieser Pfarrkirche ehren. Bis in die Gegenwart entfalte sich ihr ganzes, kurzes, Leben. Sie war stets auf der Suche nach Gott, ihr Handeln sei bis heute ein Maßstab.

 

In seiner Predigt ging der Priester auf die Patronin der Blaibacher Pfarrkirche, die Heilige Elisabeth von Thüringen ein. Die ehemalige Landgräfin und Herrin, die einst hoch auf der Wartburg lebte, nahm einen Teil ihrer Reichtümer mit und gab sie den Armen und Bedürftigen. Heute werde der politischen Oberklasse vorgeworfen, dass diese keinen Kontakt mehr zum Volk haben, sie nicht mehr wissen wie es den Menschen wirklich geht, so der Prediger. Bei der weiteren Beschreibung von Elisabeths Werdegang bezeichnete Sperl die Heilige als „heruntergekommene Frau“, denn sie war einst auf höchster Stellung, doch war sie nicht blind für die Bedürfnisse der Menschen. Der Priester mahnte dazu, dass es mehr Menschen brauche, die wie Elisabeth handeln sollten. So solle es nicht nur bei der Bewunderung von Elisabeths Leben bleiben, man könne auch viel von ihr lernen. So beispielsweise die Liebe zu ihrem Mann und zu Gott zugleich, auch die Liebe zu Bedürftigen komme heutzutage zu kurz. So sei es wichtig, dass beispielweise Eltern ihren Kindern für eine gesunde seelische Entwicklung auch Werte wie Glaube und Vertrauen näherbringen, das gemeinsame Beten stärke zudem das Urvertrauen der Kinder, mache immun gegen seelische Störungen, so Sperl. So solle Gott den Menschen geben, dass sie Kraft und den Willen haben, so „herunterzukommen“ wie die Heilige Elisabeth und einander anzunehmen wie die Heilige es getan hat, so der Prediger abschließend.


Nach dem Gottesdienst zogen die Vereine, wiederum musikalisch angeführt vom Spielmannszug, hinauf ins Pfarrheim, wo die Mitglieder von Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat und Frauenbund die Bewirtung beim anschließenden Pfarrfest übernommen hatten. Auch sehr viele Pfarrangehörige folgten der Einladung und kamen zum Mittagstisch, aber auch später noch zu Kaffee und Kuchen ins Pfarrheim.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Pfarrpatrozinium zur Hl. Elisabeth gefeiert
Foto: Patrozinium Blaibach 2018

Mitglieder unseres Frauenbundes fertigen Ledergürtel

(15. 11. 2018)

Frauenbund wagt sich an außergewöhnliches Handwerk.

 

Seit etwa einem Jahr hat die Feintäschnerin Martina Kumpf in Blaibach (unteres Dorf) eine Werkstatt. In aufwändiger Handarbeit entstehen dort einzigartige, unkaputtbare Lederwaren, angefertigt aus ökologischen Ledern aus der Region. Martina Kumpf, die aus Landshut kommt und Modedesign studiert hat, fertigt außergewöhnliche Taschen, Gürtel, Hundehalsbänder und andere Lederaccessoires auf individuellen Wunsch an. Nach einem Besuch bei ihr entschlossen sich einige Frauenbunddamen, selbst einen Gürtel anzufertigen und Martina erklärte sich gern bereit, die Frauen in zwei Gruppen dazu anzuleiten. Zunächst mußte die Auswahl des Leders und der Schließe getroffen werden. Auf schwierig erscheinende Vorarbeiten wie Färben des Leders und ein Muster einzuprägen verzichteten die Mitglieder. In verschiedenen Arbeitsschritten mußte der Gürtelriemen vorbehandelt werden, ehe man eine Schließe annähen und Löcher stechen konnte. Die Arbeit erforderte handwerkliches Geschick und Kraft in den Händen. Die Werkstattbesitzerin unterstützte die mutigen Frauen und gab ihnen neben der Arbeit interessante Informationen zum Thema Leder, und wie herkömmlicherweise in der Lederindustrie gearbeitet wird. Schließlich hielt jede der Frauen ihren eigenen Gürtel in der Hand und konnte sich über ein nachhaltig erzeugtes und langlebiges Produkt freuen. Die Frauenbundvorsitzende Jutta Eckl bedankte sich bei Martina Kumpf und wünschte ihr viele und zufriedene Kunden.

 

Text: Waltraud Oberberger, Blaibach

Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Mitglieder unseres Frauenbundes fertigen Ledergürtel
Foto: KDFB Blaibach

Pfarrpatrozinium zu Ehren der Hl. Elisabeth

(10. 11. 2018)

Pfarrei St. Elisabeth Blaibach feiert ihr Patrozinium mit Pfarrfest

Festgottesdienst und dann das Pfarrfest

 

Am kommenden Sonntag feiert die Pfarrei St. Elisabeth in Blaibach ihr Patrozinium, nach dem Festgottesdienst folgt das Pfarrfest im Pfarrheim.

 

Urkundlich geht die Geschichte der Pfarrei Blaibach zurück bis in die Anfänge des 14. Jahrhunderts. Die Pfarrkirche wurde wohl um die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut, an der äußeren Westseite des Gotteshauses ist die Jahreszahl 1779 angebracht. 1980 wurde die Kirche unter BGR Pfarrer Ferdinand Köstler erweitert und im Jahr 1993 wurde eine umfangreiche Innenrenovierung der beiden Seitenaltäre sowie der Kreuzwegstationen durchgeführt.


Auch in diesem Jahr feiert die Pfarrei wieder ihr Patrozinium verbunden mit dem Pfarrfest. Die Feierlichkeiten beginnen um 9.30 Uhr mit dem Kirchenzug aller weltlichen und kirchlichen Vereine sowie weiterer Gruppierungen zur Pfarrkirche, um 9.45 Uhr beginnt der Festgottesdienst. Gemäß dem altbekannten Spruch „Nach der Mess´ die Maß“ ist die gesamte Bevölkerung, besonders auch die örtlichen Vereine, nach dem Patroziniumsgottesdienst ins Pfarrheim zum gemütlichen Beisammensein beim Pfarrfest eingeladen. Die Mitglieder von Pfarrgemeinderat, Frauenbund und Kirchenverwaltung bewirten mit Speis und Trank sowie Kaffee und Kuchen und freuen sich auf viele Gäste.

 

Luftaufnahme Kirche Blaibach

 

Text u. Foto (Kirche): Alexander Ziereis, Blaibach

Foto (Flugaufnahme): Fa. Fluglinse, Blaibach

Foto zur Meldung: Pfarrpatrozinium zu Ehren der Hl. Elisabeth
Foto: Kirche Blaibach

Das Allerheiligenfest würdig gefeiert

(02. 11. 2018)

Gott will unsere Heiligung - Pfarrei Blaibach gedenkt ihrer Verstorbenen zu Allerheiligen

Zahlreiche Gläubige gedachten an Allerheiligen ihrer Verstorbenen, beim Gottesdienst und am Friedhof.

 

BGR Pfarrer Augustin Sperl begann seine Predigt am Vormittag mit einem Gedicht von Rainer Maria Rilke, in welchem der Dichter den Monat Herbst beschreibt. Wenn in der Natur so manches stirbt, und es viele auf den Friedhof zieht, so werde man an Sterben und Tod erinnert, so der Prediger. Doch das Fest Allerheiligen sei kein Totenfest, sondern ein Fest voll Licht und Leben – ein kleines Osterfest. Die Geheimnisse des Glaubens um Leben, Tod und Auferstehung Jesu, damit verbinde sich die Hoffnung auf die eigene Auferstehung. So seien Heilige nicht nur jene, deren Namen im Heiligenkalender stehe, sondern alle, die bei Gott im Himmel sind, die auf ewig selig geworden sind, so Sperl. Heilig werden sei ein Weg, den jeder Mensch beschreiten könne und Allerheiligen zeige, dass dies möglich sei, so Sperl abschließend.


Nach dem Rosenkranzgebet am Nachmittag brachte Pfarrer Sperl zum Beginn der Allerseelenandacht den Ausspruch des heiligen Augustinus „Auferstehung ist unser Glaube, Wiedersehen unsere Hoffnung, Gedenken unsere Liebe“. Am heutigen Tag denke man an die Verstorbenen und hoffe darauf, ihnen nach dem eigenen Tod wieder zu begegnen. Im Dialoggespräch erzählten der Priester und Wolfgang Eckl dann vom Gespräch zweier ungeborener Zwillinge im Schoß ihrer Mutter, welche über ihre Erfahrungen im Mutterleib und das Leben nach der Geburt nachdachten. So mache man später auch Erfahrungen und müsse letztlich Abschied vom Leben nehmen, bevor man zu Gott gelange. Danach verlas der Priester namentlich die 23 seit dem letzten Allerheiligenfest verstorbenen Pfarrangehörigen, für die jeweils eine Kerze vor dem Volksaltar brannte. Anschließend zogen dann unzählige Angehörigen aus Nah und Fern betend hinaus zum Friedhof. Vorbeter und Kantor Ludwig Baumgartner sang Psalmen, Pfarrer Sperl segnete die Gräber.

 

Text und Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Das Allerheiligenfest würdig gefeiert
Foto: Allerheiligen 2018 Blaibach

Fünf Kinder starten als Ministranten in unserer Pfarrgemeinde

(26. 10. 2018)

Neue Ministranten für Miltach und Blaibach

Drei Jungen in Miltach, sowie zwei Mädchen und drei Jungen in Blaibach fingen neu an

 

Nach ihrer feierlichen Erstkommunion im Mai diesen Jahres haben sich junge Christen wieder bereit erklärt, am Altar ihrer Pfarrgemeinde den schönen und verantwortungsvollen Ministrantendienst zu übernehmen. In den beiden Pfarreien „St. Martin“, Miltach und „St. Elisabeth“, Blaibach sind es zusammen 7 Buben und Mädchen die sich in den vergangenen Wochen als Ministranten haben ausbilden lassen.

 

In der heutigen Zeit beschränkt sich das „Ministrant-Sein“ nicht mehr nur auf den liturgischen Dienst. Wenngleich das nach wie vor die eigentliche, ureigene Aufgabe der Ministranten bleiben wird. Im Auftrag der Pfarrgemeinde dem Priester am Altar zu helfen und bei den liturgischen Feiern zur Seite zu stehen. Ministranten sind in der Zwischenzeit zu einer großen Gemeinschaft innerhalb der kirchlichen Jugendarbeit gewachsen. Sie treffen sich in Gruppen, fahren auf Zeltlager und Ausflüge, beteiligen sich bei kirchlichen Festen und Veranstaltungen der Pfarreien und prägen so das Bild einer jungen Kirche. In Miltach sind dieser Tage drei Jungen (Max Beier, Raphael Früchtl, Simon Holzapfel) und in Blaibach zwei Mädchen und drei Jungen (Emma Titz, Leonhard Fischer, Anna Brandl, Jonathan Graßl, Markus Klekot) in den Ministrantendienst eingestiegen. Nachdem ihnen von Gemeindereferent Franz Strigl (in Blaibach) und Kirchenpfleger Christian Röhrl (in Miltach) die wichtigsten Aufgaben während der Messfeier beigebracht wurden, können die jungen Christen jetzt Pfarrer BGR Augustin Sperl und den Gastpriestern bei den Gottesdiensten am Altar behilflich sein. Dabei konnten die Buben und Mädchen auch viel Interessantes über ihre jeweiligen Pfarrkirchen und das, was in der Sakristei dort so alles vorzufinden ist, kennen lernen. Erlebnisreich war es auch, als zum ersten Mal die Ministrantengewänder angelegt und darin der Messablauf geprobt wurde. Mit großer Freude haben sie die Jugendlichen an den vergangenen Ministrantenstunden beteiligt.

 

Seit ein paar Jahren wird es immer schwieriger, Kinder für diese verantwortungsvolle Aufgabe wirklich zu gewinnen. „Es ist nicht mehr so leicht, die Kinder über einen längeren Zeittraum für diesen großen Dienst als Ministrant zu begeistern. sagt Christian Röhrl. Der schulische Alltagsstress und die zahlreichen anderen Freizeitverpflichtungen in den Gemeinden nehmen den Terminplan der Jugendlichen schon sehr in Anspruch. „Nur durch die gute Unterstützung der Eltern und dem Zusammenwirken vieler fleißiger ehrenamtlicher Helfer ist es heute noch möglich, eine aktive Ministrantenschar am Leben zu halten.“ so die Pfarrverantwortlichen. Dabei ist es aber auch wichtig, dass in der Ministrantengruppe die Freizeitangebote und sportlichen Aktivitäten nicht zu kurz kommen. Viele Aktionen nebenher, wie etwa der Dekanatsministrantentag und die Sternsingeraktion gehören dazu. Bleibt zu hoffen, dass sich auch in Zukunft immer wieder Kinder bereit erklären, eine gewisse Zeit, mit viel Freude und ehrenamtlichem Engagement, die Aufgabe als Ministrant in den Pfarrgemeinden Miltach und Blaibach zu übernehmen.

 

Text u. Bild: Christian Röhrl, Miltach

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Foto: Neue Ministranten Miltach / Blaibach 2018

Vier-fach Taufe 21-10-18

(21. 10. 2018)

Blaibach. Am vergangenen Sonntag wurden gleich vier Kinder in die Gemeinschaft Christi aufgenommen.

 

Bei seiner Begrüßung hieß BGR Pfarrer Augustin Sperl neben den vier Täuflings-Familien auch die Angehörigen in der Pfarrkirche St. Elisabeth Blaibach willkommen. An diesem allgemeinen Kirchweih-Sonntag, so der Priester, feiert die Kirche mehr aus das Gebäude. Weltweit glauben über 2 Milliarden Menschen an Gott und heute wird diese Gemeinschaft um vier neue Christen reicher.

 

In seiner Predigt ging Sperl auf die Bedeutung der Taufe ein, welche zurück auf Jesus reicht. Auch wenn er damals ohne Schuld war, ließ er sich dennoch taufen. Gott wolle für alle Menschen die Vergebung der Sünde und so geschehe bei der Taufe Großes, so der Geistliche weiter. Die Erbschuld werde erlassen und das Tor zum Himmel eröffnet. Gott habe den Menschen nie seine Liebe entzogen, daher sollen die Eltern auch stets hinter ihren Kindern stehen, egal was passiere, so Pfarrer Sperl abschließend. Nach der Anrufung der Heiligen spendete der Priester den vier Kindern das Taufsakrament. Die vier Täuflinge waren: Laura Gruber, Eltern Sabrina und Christoph Gruber aus Waffenbrunn, Patin Anja Gruber. Ernst Josef Martin, Eltern Kathrin und Ernst Martin aus Miltach, Pate Jonas Altmann. Enja Magdalena Kugler, Eltern Ines und Patrick Kugler aus Erlangen, Patin Fabienne Kugler. Johannes Breu, Eltern Anja Lekschas und Benedikt Breu aus Reckendorf, Pate Marco Lekschas.

 

Musikalisch umrahmte der Blaibacher Chor Vinamus den Gottesdienst.

 

Autor Text/Bild: Ziereis, Alexander

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Foto: Gleich vier Neuchristen wurden am Sonntag in Blaibach in die Gemeinschaft Christi aufgenommen

Ehejubiläum in unserer Pfarrgemeinde

(16. 10. 2018)

Jubelpaare feierten Gottesdienst und erneuerten ihr Eheversprechen

 

Am vergangenen Sonntag bildeten 18 Paare den Mittelpunkt des Gottesdienstes. Ihr Eheversprochen vor Gott liegt schon bis zu 60 Jahre zurück.

 

BGR Pfarrer Augustin Sperl begrüßte zu Beginn des Gottesdienstes am vergangenen Sonntag besonders die Ehrengäste - die anwesenden Jubelpaare aus der Pfarreiengemeinschaft Blaibach/Miltach. Seine Predigt begann Pfarrer Sperl mit dem Begriff „beschert“, der aus dem jüdischen und deutschen gemischt ist und so viel wie „von Gott bestimmt“ bedeutet. Bei Eheleuten bedeute dies, dass sich seelenverwandte Menschen, die Gott füreinander ausgesucht hat, gefunden haben, so Sperl. Weiter ging der Priester auf verschiedene vor dem Volksaltar auf einem Tisch liegende Gegenstände ein und brachte Gedanken dazu vor. So solle beispielsweise Brot daran erinnern, wie oft die Eheleute das Brot miteinander geteilt haben, und dass es früher überwiegen der Mann war, heutzutage sind es beide Ehepartner, die das tägliche Brot verdienen und für den Unterhalt der Familie sorgen. Die Weintraube solle symbolisieren, dass die Trauben der Ehe bei den anwesenden Paaren mit der Zeit größer geworden ist. Kinder, Enkelkinder und auch Urenkel „scharen sich wie bei einer Weinrebe um die Mitte“. Auch eine Sonnenblume war unter den Gegenständen. Diese richte sich nach der Sonne aus und so solle man sich auch nach Gott ausrichten, so der Prediger. Wenn die Blume im Alter den Kopf neigt, so könne man sich über die Samenkerne freuen. Bei uns Menschen seien dies die Kinder und Enkelkinder, so Sperl am Ende der Predigt. Er überreichte den Jubelpaaren jeweils ein paar Sonnenblumenkerne, welche sie in einem Jahr an dieses Fest erinnern sollten. Nachdem die Jubelpaare ihr Eheversprechen erneuert hatten, überreichten die beiden Pfarrgemeinderatssprecher, Claudia Pinzinger aus Miltach und Markus Kerner aus Blaibach, den Paaren nach dem Gottesdienst noch eine weiße Rose. Musikalisch hatte die Feier Simon Meier an der Orgel umrahmt, während die PGR-Sprecher die Lesung und die Fürbitten vorgetragen hatten.

 

Ehejubiläum 2018 Blaibach 1     Ehejubiläum 2018 Blaibach 2
     
Ehejubiläum 2018 Blaibach 3   Ehejubiläum 2018 Blaibach 4
     
Ehejubiläum 2018 Blaibach 5   Ehejubiläum 2018 Blaibach 6


Anschließend ging es für alle ins Pfarrheim, wo die Mitglieder des Pfarrgemeinderates einen kleinen Empfang mit Sekt und Häppchen vorbereitet hatten. Markus Kerner trug ein Gedicht zur Liebe vor und begrüßte im Saal neben dem Hausherrn, Pfarrer Sperl, auch Blaibachs Bürgermeister Wolfgang Eckl sowie seine Amtskollegin aus Miltach, PGR-Sprecherin Claudia Pinzinger. Dank richtete er an die Helfer aus den Reihen des Pfarrgemeinderates, für die Vorbereitung und Mithilfe bei dieser kleinen Feierstunde. Jedes Jubelpaar erhielt abschließend noch von Pfarrer Sperl und den beiden Pfarrgemeinderatssprechern als kleines Andenken eine Kerze.

 

Insgesamt achtzehn Jubelpaare aus den beiden Pfarreien kamen zum Dankgottesdienst. 25 Jahre im Bund der Ehe stehen Brigitte und Konrad Piendl, Marianne und Manfred Faschingbauer (jeweils aus Blaibach). Christa und Josef Röhrl sowie Edeltraud und Georg Nemmer (beide Paare aus Miltach) sind bereits seit 30 Jahren verheiratet. Vor mittlerweile 40 Jahren schlossen Marianne und Alfred Miedaner (Miltach), Maria und Reinhold Höpfl, Lydia und Werner Nazet, Sieglinde und Erich Raab, Monika und Johann Seiderer sowie Monika und Herbert Sobotta (jeweils aus Blaibach) den Bund der Ehe. 45 Jahre verheiratet sind Paula und Werner Gilch (Blaibach). Bereits auf ein halbes Jahrhundert gemeinsam im Bund der Ehe dankbar zurückblicken können Margit und Karl Haseneder (Miltach) sowie Christine und Walter Bils und Brigitte und Ludwig Feil (jeweils Blaibach). Helga und Ernst Martin, Elfriede und Adolf Hastreiter (jeweils Miltach) sowie Renate und Otto Raab (Blaibach) gaben sich vor 55 Jahren das Ja-Wort, während Ilsa und Josef Hartl aus Miltach bereits vor 60 Jahren vor den Traualtar getreten sind.

 

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Das Gruppenbild zeigt die Jubelpaare mit BGR Pfarrer Augustin Sperl sowie den beiden Pfarrgemeinderatssprechern Markus Kerner und Claudia Pinzinger sowie Blaibachs Bürgermeister Wolfgang Eckl.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Ehejubiläum in unserer Pfarrgemeinde
Foto: Ehejubiläum 2018 Blaibach

Unsere Ministranten waren wieder in der Therme Erding

(14. 10. 2018)

Ministranten verbringen wieder tolle Stunden in der Therme Erding

 

Nachdem es mittlerweile eine feste Tradition ist, dass die Ministranten gemeinsam was unternehmen, haben sie am vergangenen Freitag einen interessanten und erlebnisreichen Ausflug unternommen. Zusammen mit Franz Strigl und Christian Röhrl, sowie weiteren erwachsenen Begleitern aus beiden Pfarrgemeinden Miltach und Blaibach ging es mit dem Bus und einer beachtlichen Zahl von Ministranten aus beiden Pfarrgemeinden in die Therme nach Erding.

 

Dort angekommen stürzten sich die Buben und Mädchen sofort in das kühle Nass. Die weitreichenden Rutschenanlagen im Galaxy Themenbereich, die großen Schwimmbecken und die riesige Wellenanlage hatten es den Kindern schon sehr angetan. So genoss man in vollen Zügen das überaus große Freizeitangebot. Ein herrlicher Freitag Abend lud zum Genießen der mit Palmen bestückten Freizeitanlage sichtlich ein. Die angenehmen Sprudelbecken verführten die größeren Teilnehmer zum Entspannen und der Erlebnisbereich die Kinder zum gemeinsamen toben und schwimmen. Die 4 Stunden Aufenthalt in der Thermenwelt vergingen wie im Flug, ehe man gegen 22 Uhr schließlich wieder die Rückfahrt nach Miltach und Blaibach antrat. Für die Jugendlichen und ihre erwachsenen Begleiter war es eine schöne Ministrantenfreizeit, welche die Gemeinschaft bestärkte. Am Ende stand fest, dass auch im kommenden Jahr wieder eine solche Fahrt nach Erding organisiert werden sollte.

 

Text u. Bild: Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Unsere Ministranten waren wieder in der Therme Erding
Foto: Ministranten Miltach / Blaibach in Erding

Erntedank 2018 in der Pfarrei

(07. 10. 2018)
Die Erde ist voll von den Geschöpfen Gottes

Erntedank gefeiert

 

Blaibach. Am vergangenen Sonntag feierte die Pfarrei St. Elisabeth in Blaibach das Hochfest Erntedank, umrahmt vom Kinderchor und mitgestaltet von Kindern der 3. und 4. Klasse.

 

Zu Beginn des Gottesdienstes erinnerte BGR Pfarrer Augustin Sperl daran, dass das Erntedankfest an den Schöpfer erinnern soll, dem die Menschen alles verdanken. Die Menschen können vieles zustande bringen, sind Geschöpfe Gottes, aber nicht der Schöpfer.


Anstelle der Predigt griffen PGR-Sprecher Markus Kerner sowie Jutta Eckl, Elisabeth Höpfl und Christoph Kerner Gedanken zur Lesung auf. So stehe beispielsweise ein Stein für einen festen Boden, die Basis dafür, dass etwas entstehen kann. Die Sonne spende Licht und Wärme, Sonnenlicht und Wärme seien aber auch Symbol für Freude und Einvernehmen unter den Menschen. Auch ein Korb mit Obst und Gemüse zählte zu den verwendeten Symbolen. So sind Obst und Gemüse Geschenke an die Menschen, schön anzuschauen aber auch wichtig für gesunde Ernährung.


Kinder der dritten und vierten Klasse trugen im Anschluss die Fürbitten vor. Pfarrer Sperl bedankte sich am Ende des Gottesdienstes bei allen, die zur Gestaltung beigetragen haben. Dem Kinderchor unter Leitung von Elisabeth Ziereis und vor allem auch dem OGV Blaibach für den Aufbau des Erntedankaltares.

 

Autor Text/Bild: Ziereis, Alexander

Foto zur Meldung: Erntedank 2018 in der Pfarrei
Foto: Der Kinderchor und Kinder der dritten und vierten Klasse gestalteten den Erntedankgottesdienst mit

Miriam und Matthias gaben sich das Ja Wort

(06. 10. 2018)

Blaibach. Ein freudiges Ereignis verkündeten die Glocken der Blaibacher Pfarrkirche am vergangenen Samstagnachmittag, zwei junge Menschen hatten sich vor Gott das Eheversprechen gegeben.

 

Für die 26-jährige Auszubildende zur Fachinformatikerin für Systemintegration Miriam Bergbauer, geborene Scheufler, aus Regensburg und den 27-jährige Sozialpädagogen Matthias Bergbauer aus Blaibach begann an der Uni in Regensburg der gemeinsame Lebensweg. Nach dem ersten Kennenlernen dort kam das Paar dann einige Zeit später zusammen. Am 26. April dieses Jahres schlossen Miriam und Matthias vor dem Standesbeamten den weltlichen Ehebund und gaben sich nun auch vor Gott das Ja-Wort. Die beiden Kinder Lotta und Oskar, die natürlich bei der Feier mit anwesend waren, machen das Glück der jungen Familie perfekt. Den Gottesdienst umrahmte Monika Mühlbauer am Keyboard und Gesang, Polina Danilova spielte die Orgel. Monika Modes, eine Tante der Braut, trug die Lesung vor, während Katrin Bergbauer, die Schwester des Bräutigams, die Fürbitten las. In seiner Ansprache ging BGR Pfarrer Augustin Sperl auf die Ringe der Brautleute ein. So beispielsweise darauf, dass ein Ring keinen Anfang und kein Ende habe und sich Miriam und Matthias vor Gott Treue ohne Ende versprechen. Aber auch einen Rettungsring brachte der Priester als Vergleich – denn Gott helfe einem Ehepaar zum Gelingen der Ehe, sollte es einmal nötig sein. Der Glanz der aus Edelmetall hergestellten Ringe solle zudem an die Herrlichkeit des siebten Himmels erinnern, der Liebenden versprochen ist, so Sperl abschließend. Nach der Trauung, bei der Nina Wilholm der Braut als Trauzeugin zur Seite stand und Tobias Heller dem Bräutigam, erwartete das frischvermählte Paar ein Ehrenspalier am Kirchenaufgang. Der Kegelverein Gut Holz Blaibach, bei dem der Bräutigam bereits seit Juni 2002 Mitglied ist, empfing das Paar. Andreas Hirtreiter überbrachte dem Brautpaar die besten Glückwünsche sowie einen Blumenstraß für die Braut, ehe es nur wenige Meter weiter in den Schlossgasthof Rösch ging, wo DJ Simon Krüger für die nötige Stimmung bei der weltlichen Feier sorgte.

 

Autor Text/Bild: Ziereis, Alexander

Foto zur Meldung: Miriam und Matthias gaben sich das Ja Wort
Foto: Das frischvermählte Paar wurde nach der Trauungsmesse vom Kegelclub Gut Holz mit einem langen Spalier empfangen

Drei Kinder wurden getauft

(23. 09. 2018)

Verena, Ida und Anna sind nun Kinder Gottes

 

Blaibach. BGR Pfarrer Augustin Sperl durfte an diesem Wochenende gleich drei Kindern das Sakrament der Taufe spenden.

 

Die Eheleute Sebastian und Daniela Rabenbauer erbaten für ihr zweites Kind Verena Marie die Taufe. Florian und Rita Ostermeier ließen ihr ebenfalls zweites Kind Ida Rita taufen und für die Ehegatten Nina und Benjamin Heigl war es das vierte Kind, Anna Katharina, welches die Taufe empfangen durfte. Der kleinen Verena steht Daniela Rabenbauer, die Schwester des Vaters, als Taufpatin zur Seite. Stefanie Laumer, die Schwester des Vaters, ist die Taufpatin der kleinen Ida und Carola Dorner, eine Schwester des Vaters, steht der kleinen Anna als Patin zur Seite.


Besonders erfreut war Pfarrer Sperl, dass er an diesem Tag gleich drei Mädchen taufen durfte, zudem waren es auch drei Frauen, die das Patenamt übernommen hatten. In seiner Ansprache ging der Geistliche neben der symbolischen Bedeutung von Taufwasser, Chrisamöl und dem weißen Taufkleid auch auf das Evangelium ein, welches von Jesus und den Kindern handelte. „Heute nimmt Jesus diese drei Kinder buchstäblich in seine Arme“, so Sperl weiter. Die Kinder stehen für uns alle, Gott wolle alle Menschen umarmen, sie alle seien Kinder Gottes. An die Eltern und Patinnen richtete der Priester den Auftrag, dass sie den Kindern dabei helfen sollen, dass sie Jesus kennen und lieben lernen. Thomas Raab begleitete die Tauffeier an der Orgel musikalisch.

 

Autor Text/Bild: Ziereis, Alexander

Foto zur Meldung: Drei Kinder wurden getauft
Foto: Die drei Neugetauften Anna, Verena und Ida mit ihren Eltern und Patinnen sowie Taufspender BGR Pfarrer Augustin Sperl (von links)

Paula Sophie ist nun ein Kind Gottes

(15. 09. 2018)

Blaibach. (za) Am vergangenen Samstag durfte BGR Pfarrer Augustin Sperl wieder ein Kind in die Gemeinschaft Christi aufnehmen.


Der Priester begrüßte eingangs die Taufgesellschaft in der Pfarrkirche St. Elisabeth Blaibach. Erfreut zeigte er sich, dass das in Drachselsried wohnhafte Ehepaar Florian und Theresa Aschenbrenner, geborene Eckl, ihr erstes Kind Paula Sophie in der Blaibacher Pfarrkirche zum Taufbecken brachten. Kein Wunder, so wurde schon sowohl die Mutter als auch der Taufpate Simon Eckl, ein Bruder der Mutter, in dieser Pfarrkirche getauft. In seiner Ansprache ging der Geistliche auf die Wurzeln der Taufe ein, welche auf Jesus selbst und dessen Taufe im Jordan zurückgeht. Neben Gedanken zum Ablauf des Taufritus erinnerte der Priester auch daran, dass der Täufling durch die Taufe in die Gemeinschaft Christi aufgenommen wird. Die Eltern und den Paten bat Pfarrer Sperl, die kleine Paula im christlichen Glauben zu erziehen. Zugleich sei diese Taufe eine Einladung und Aufforderung an alle, sich des eigenen Glaubens zu freuen und Jesus neu und tief zu lieben, so der Priester abschließend.

 

Musikalisch umrahmte den Gottesdienst das Duo „Zweisam“ Tanja und Teresa aus Viechtach.

 

Autor Text/Bild: Ziereis, Alexander

Foto zur Meldung: Paula Sophie ist nun ein Kind Gottes
Foto: Paula Sophie im Kreise der Familie, mit im Bild Taufspender BGR Pfarrer Augustin Sperl (2. von links)

Verabschiedung Dr. Rockose Urlaubsvertretung in Blaibach

(10. 09. 2018)

Pater Dr. Rockose Kolenchery dankend verabschiedet
Urlaubsvertretung in der Pfarrei St. Elisabeth Blaibach ging zu Ende

Auch in diesem Jahr durfte der indische Priester Pater Dr. Rockose Kolenchery den Blaibacher Pfarrer Augustin Sperl in der Seelsorgeeinheit Blaibach/Miltach während seines rund vierwöchigen Urlaubs vertreten. Bei den Gottesdiensten am vergangenen Wochenende wurde der indische Priester verabschiedet. Sowohl am Samstagabend als auch am Sonntag nach dem Gottesdienst dankte Pfarrgemeinderatssprecher Markus Kerner dem Geistlichen im Namen des Pfarrgemeinderates, der Kirchenverwaltung sowie stellvertretend für alle Gläubigen der Pfarrei für sein Wirken in den letzten Wochen. Neben einer Spende für seine Arbeit in Indien gab es für Pater Rockose selber vom Pfarrgemeinderat noch einen Korb mit verschiedenen erlesenen Teesorten. Mit den Worten, dass Gott ihn beschütze möge und dem Wunsch, dass der Geistliche auch im kommenden Jahr wieder mit den Gläubigen gemeinsam Gottesdienst feiern könne, verabschiedete sich Markus Kerner von dem Geistlichen. Pater Dr. Rockose Kolenchery wandte sich anschließend auch an die Gottesdienstbesucher. Er bedankte sich bei seinem Mitbruder, BGR Pfarrer Augustin Sperl, für die erneute Einladung in die Pfarrei. Lobend erwähnte er auch die wiederum herzliche Aufnahme im Ort, die netten Begegnungen und die vielen Spenden, welche er für verschiedene Projekte in Indien erhalten hat. Gerade in diesem Jahr sei die Lage durch die Überschwemmungen besonders schwer für die Bevölkerung in Indien, so der Priester. Einen Dank richtete er auch an den PGR-Sprecher Markus Kerner für dessen Worte, an die kirchlichen Gremien, den Frauenbund, die Seniorengruppe und nicht zuletzt an die Mesnerin. Es war ihm eine besondere Freude, so Pater Rockose, dass er während seiner Zeit in Blaibach sechs Kindern das Sakrament der Taufe hat spenden dürfen. Er würde sich sehr freuen, wenn er auch 2019 wieder nach Blaibach kommen darf. Seine kurze Ansprache beendete der Geistliche mit den Worten „Pfürt euch“, ehe er den Gläubigen letztmals den Segen erteilte.

 

Text und Foto: Alexander Ziereis, Blaibach

Foto zur Meldung: Verabschiedung Dr. Rockose Urlaubsvertretung in Blaibach
Foto: Verabschiedung Rockose

Pater Dr. Rockose Kolencherry übernimmt die Urlaubsvertretung für Pfr. Augustin Sperl

(12. 08. 2018)

Für die Zeit vom 9. August bis zum 12. September der indische Priester Prof.Dr. Rockose Kolencherry in der Pfarreiengemeinschaft Blaibach Miltach die Urlaubsvertretung für Pfr.Augustin Sperl. Der Priester ist bereits zum 7.Mal mit dieser Aufgabe betreut.

Hochzeit eines Mitgliedes aus dem Pfarrgemeinderat

(04. 08. 2018)

Robert und Christina Höpfl werden von BGR Pfr.Sperl in der Kirche von Chammünster getraut. Der Bräutigam Robert Höpfl war lange Jahre Ministrant und ist jetzt Mitglied des PGR Blaibach.

Pfarrer feiert mit zahlreichen Gästen seinen 65.Geburtstag

(03. 08. 2018)

Viele Gratulanten stellten sich zum Geburtstag von Pfarrer Augustin Sperl ein

 

Viele gute Wünsche konnte Pfarrer Sperl zu seinem 65. Geburtstag entgegennehmen – Dankesworte in beiden Pfarrgemeinden

 

Am vergangenen Freitag konnte Pfarrer BGR Augustin Sperl seinen 65. Geburtstag feiern. Aus diesem Anlass hatte er am Abend die Mitarbeiter aus beiden Pfarrgemeinden Blaibach und Miltach, die Vertreter der kirchlichen Gruppierungen und die Mitglieder und Repräsentanten der Chöre aus beiden Gemeinden in das Pfarrheim nach Blaibach eingeladen. Auch Abordnungen von der Feuerwehr Blaibach, vom Obst- und Gartenbauverein, vom Waldverein Sektion Blaibach und vom Schützenverein Blaibach waren gekommen, um zu gratulieren. Der Schützenverein war es dann auch, der die Bewirtung der Geburtstagsgäste übernahm. Der 2. Bürgermeister aus Blaibach Josef Speckner und der 1. Bürgermeister von Miltach, Johann Aumeier, waren ebenfalls der Einladung gefolgt.  Es sollte eine rein private Feier sein, in der Pfarrer Sperl mit vielen geladenen Personen feiern konnte. Sein ganz besonderer Wunsch war es, auf Geschenke zu verzichten, sondern einfach zu kommen und gemeinsam zu feiern.

 

Pfarrgemeinde Blaibach dank seinem langjährigen Seelsorger

Am Ende des Sonntagsgottesdienstes in Blaibach ließen es sich dennoch die beiden kirchlichen Gremien, der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung, nicht nehmen, zum Geburtstag zu gratulieren. Zunächst war es Markus Kerner, der in seinen Worten, die Arbeit und das Wirken von Augustin Sperl würdigte: „Betrachtet man die Zeit, in der Sie uns in Blaibach begleitet und seelsorgerisch betreut haben, stellt man fest, dass Ihr Wirken als unser Pfarrer schon über 3 Jahrzehnte reicht. In dieser Zeit haben Sie viel Freude und auch schwere Stunden mit uns, Ihrer Pfarrgemeinde, geteilt. Gerade in schweren Stunden waren und sind Sie bekannt und geschätzt für Ihre einfühlsamen Worte. Auch bei festlichen Anlässen treffen Sie mit Ihren Predigten auf die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer. Kurzum man hört Ihnen einfach gerne zu.“ In beiden Pfarrgemeinden wirkt Pfarrer Sperl sehr engagiert, was den Redner zu den Worten führte: „Eine Herzensangelegenheit sind Ihnen kirchliche Hochfeste. Hier leisten Sie, in beiden Pfarreien, welche Sie betreuen, oft ein Pensum, dass besonderen Dank verdient. Sei es an Weihnachten, zu Pfingsten und gerade in der Karwoche und dem anschließenden Osterfest eilen Sie von einem Gottesdienst zum anderen.  Vielen Dank für diesen besonderen Einsatz, zum Wohle der beiden Pfarreien.“

 

65. Geburtstag Pfarrer Sperl 17

Pfarrer Sperl dank den Rednern für ihre Glückwünsche

  

65. Geburtstag Pfarrer Sperl 18

Die Gratulanten von PGR und KV sowie von der Gemeinde Blaibach

 

In den 34 Jahren, nachdem Sperl seitens des damaligen Bischofs Manfred Müller den Dienst in der Pfarrei in Blaibach übertragen bekommen hat, gab es viele Veränderungen in seinem kirchlichen Dienst. Im Jahr 2001 bekamen Sie zur seelsorgerischen Betreuung die Pfarrei „St. Martin“ in Miltach dazu. Auch war Pfarrer Sperl 20 Jahre lang, bis 2016, Dekan des Dekanates Kötzting. Etliche Neubauten und Renovierungsarbeiten hat er als Bauherr begleitet. Dass hat kurz nach dem Antritt der Pfarrstelle in Blaibach 1984 mit der Renovierung des Pfarrhofes begonnen. Gleich danach dann der Neubau des Pfarrheimes, dann eine Kirchenrenovierung. Und nun steht die nächste größere Renovierungsmaßnahme in der Blaibacher Pfarrkirche bevor. „Im Namen des Pfarrgemeinderates, stellvertretend für die Kirchenverwaltung und der ganzen Pfarrgemeinde darf ich recht herzlich zum 65. Geburtstag gratulieren, verbunden mit viel Gesundheit und Kraft, sodass wir auch in 5 Jahren hier an dieser Stelle wieder gratulieren können.“ so Markus Kerner in seinen Worten. Diesen Glückwünschen schloss sich auch der 2. Bürgermeister von Blaibach, Josef Speckner an, der die besonders harmonische Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Kirche hervorhob. Mit einem Blumenstrauß und einem Gutschein für erholsame Stunden im Urlaub dankten die zwei Sprecher dem Geistlichen.

 

Miltacher Pfarrgemeinde sagt alles Gute zum Geburtstag
65. Geburtstag Pfarrer Sperl 15    Zum Schluss der Gottesdienstes am späten Sonntag Vormittag war es auch den beiden Vertretern von Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat in Miltach vorbehalten, Pfarrer BGR Augustin Sperl zu seinem besonderen Geburtstag, am vergangenen Freitag, zu gratulieren. Die Sprecherin des Pfarrgemeinderates, Claudia Pinzinger, ergriff dabei das Wort. „Sie können auf erfolgreiche Jahre zurückblicken. Vor 39 Jahren sind Sie zum Priester geweiht worden. Zuerst waren Sie als Kaplan, 3 Jahre in Deggendorf und anschließend 2 Jahre in Furth in Wald.

Bischof Manfred Müller hat Sie 1984, also vor 34 Jahren, zum Pfarrer für die Pfarrei Blaibach ernannt und im Jahre 2001, vor 17 Jahren, sind sie als Pfarradministrator zu uns nach Miltach gekommen. Seit sie bei uns in der Pfarrei Miltach tätig sind, haben sie, zusammen mit der Kirchenverwaltung und dem Pfarrgemeinderat viel geschaffen und erreicht. Man könnte sogar Ihre Arbeit mit einem Architekten vergleichen. Sie haben geplant und neu aufgebaut. Das Pfarrheim wurde errichtet und die Pfarrkirche saniert. Es wurden Pilgerfahrten und Reisen wie z. B. die Reisen ins Heilige Land, nach Malta, Irland, Rom und die Ministranten-Wallfahrten nach Rom, durchgeführt. Bei den Gottesdiensten gibt es mittlerweile 3 Gesangsgruppen, die Martini Rhytmix, die Martinssänger und den Milbach Chor, die Sie bei den Gottesdiensten musikalisch unterstützen. Die Mesnerfamilie Röhrl, unser Gemeindereferent Franz Strigl, Brigitte Kerscher im Pfarrbüro, der Frauenbund, die Kirchenverwaltung, der Pfarrgemeinderat, die vielen Lektoren, Kantor, Kommunionhelfer und Ministranten, sie sind, wenn man so sagen will, stützende Säulen für sie als Priester.“

 

Nach den Worten von Pinzinger darf man nun jedoch mit 65. Jahren etwas kürzertreten. Auch wenn der Ruhestand bei Priestern häufig erst mit 70 Jahren beginnt. Etwas langsamer treten darf Pfarrer Augustin Sperl allerdings schon, da er nach nunmehr 59 Jahren nicht mehr zur Schule gehen muss. „Darum werden Sie sicher die anwesenden Schüler beneiden.“ So Pinzinger. Als Zeichen ihrer Wertschätzung überreichten Claudia Pinzinger, im Namen des Pfarrgemeinderates und Christian Röhrl, für die Kirchenverwaltung, einen Blumenstrauß mit weißgelben Rosen und einen weiteren Gutschein für ein paar erholsamen und beruhigende Stunden im Urlaub oder einfach einmal zum Abschalten.

 

Jeder Pfarrer braucht seine Gemeinden

Pfarrer Augustin Sperl danke in beiden Pfarrgemeinde allen Rednern für ihre guten Worte und die vielen Glückwünsche. „Es mag Gottes Fügung sein, wenn Pfarrer und Gemeinde sich gut verstehen, ich glaube sagen zu können, dass die Chemie zwischen euch und mir stimmt“, so Pfarrer Sperl. Er bat die Gläubigen, auch weiterhin den Sonntag zu heiligen mit dem Besuch des Gottesdienstes, denn jede Gemeinde braucht einen Pfarrer, aber genauso braucht der Pfarrer die Gemeinde zur Erfüllung seiner Aufgaben. Bei zwei Pfarrgemeinden bleibe die persönliche Zuwendung manchmal buchstäblich auf der Strecke, daher bat er um Vergebung, wenn er jemand unbedacht oder unbewusst gekränkt haben sollte. „Ich bin seit 39 Jahren ein Priester und noch immer freut mich das Vertrauen, dass Menschen, ob Jung oder Alt, Reiche und Arme, Männer und Frauen, mir entgegenbringen. Es freue ihn auch, wenn Mesner, Kirchenverwaltung, PGR oder Frauenbund ihr Gotteshaus schätzen, schmücken und bei besonderen Anlässen ganz wunderbar gestalten.

 

Bilder von der Geburtstagsfeier im Pfarrheim von Blaibach

65. Geburtstag Pfarrer Sperl 1

Der Milbach Chor brachte einige Ständchen zum Besten

  

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Im vollen Saal des Pfarrheimes in Blaibach ließ sich gut feiern

     

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Es gab ein kleines Präsent von Seiten des Chores an Pfarrer Sperl

 

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Bürgermeister Johann Aumeier aus Miltach gratulierte von Seiten der politischen Gemeinde herzlich

     

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Evi Grassl entbot für den Schützenverein Blaibach die besten Glückwünsche

 

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Der Gastgeber Pfarrer Augustin Sperl bei seiner Ansprache

     

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Der Schützenverein Blaibach gratulierte mit einer sehr starken Abordnung

 

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Die Gruppierungen aus Miltach (KV, PGR, KDFB) gratulierten ebenfalls herzlich

     

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1. BGM Johann Aumeier (Miltach) und 2. BGM Josef Speckner (Blaibach) sprachen Dankesworte

 

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Die Mitglieder des Blaibacher Pfarrgemeinderates mit GR Franz Strigl

     

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Alle Vertreter von Gruppen und Vereinen aus beiden Pfarrgemeinden stellten sich einem Foto

 

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Viele Hände galt es zu Beginn der Geburtstagsfeier zu schütteln

 

 

Text u. Bilder: Christian Röhrl, Miltach

Foto zur Meldung: Pfarrer feiert mit zahlreichen Gästen seinen 65.Geburtstag
Foto: Pfarrgemeinde Blaibach gratuliert zum 65. Geburtstag

Pfarrer beendet Dienst in der Schule

(27. 07. 2018)

BGR Pfr. Augustin Sperl beendet nach 34 Jahren seinen Dienst als Religionslehrer in der Schule Miltach. Die Dienstordnung für Priester sieht vor, dass ein Priester nach Erreichen des 65. Lebensjahres aus Altersgründen keinen Religionsunterricht mehr erteilen muss.

Foto zur Meldung: Pfarrer beendet Dienst in der Schule
Foto: Pfarrer beendet Dienst in der Schule

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