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Pfarrei St. Elisabeth Blaibach
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Heiliger Abend und Weihnachten in der Pfarrgemeinde gefeiert

26. 12. 2020

Eine neue Krippe zu Weihnachten

Die Pfarrei Blaibach feierte das Weihnachtsfest mit mehreren Gottesdiensten, trotz vieler Einschränkungen gab es in diesem Jahr auch eine Besonderheit.

Im Rahmen der Abendmesse am Mittwoch vor dem Heiligen Abend durfte Pfarrgemeinderatssprecher Markus Kerner offiziell die vom Pfarrgemeinderat neu angeschaffte Krippe der Pfarrei übergeben. Am Ende des Gottesdienstes segnete Pfarrer Sperl die neue Krippe.

Am Nachmittag des Heiligen Abend lud die Pfarrei St. Elisabeth Blaibach vor allem Familien mit Kindern zu einem Wortgottesdienst in die Pfarrkirche. Gemeindereferent Franz Strigl begrüßte die Gläubigen herzlich. Zusammen mit PGR-Sprecher Markus Kerner erzählte Strigl die Geschichte von der Eule, die von der Verheißung des Immanuel, dem „Gott ist mit uns“, hörte. Auf der Suche nach diesem Immanuel traf sie auf weitere Tiere. So erwartet der Löwe ebenfalls die Geburt eines Königs, während das Schaf sich nach einem neuen Hirten sehnte. Der Esel, der Maria und Josef nach Bethlehem gebracht hatte, wünschte sich, endlich einmal eine große und wichtige Aufgabe zu erledigen. Alle vier Tiere durften schließlich Zeugen der Geburt Christi werden und sahen in ihm die Erfüllung ihrer Wünsche. Das Jesuskind in der Krippe erkannten sie als Immanuel, großen König und Hirten und den größten Herren der Welt, den der Esel auf seinem Rücken hatte tragen dürfen. Kirchenpfleger Albert Seiderer untermalte die Geschichte mit passenden Bildern auf einer Leinwand. Um 17 Uhr feierte BGR Pfarrer Augustin Sperl zusammen mit den Gläubigen die heilige Messe. Auch hier wurde die Geschichte von den Tieren erzählt, diesmal vorgetragen von Anna und Elisabeth Ziereis. Im Anschluss legte der Priester die Figur des Christuskinds in die Krippe vor dem neuen Volksaltar und verkündete das Weihnachtsevangelium.

Beim Gottesdienst am Weihnachtstag sprach Pfarrvikar Matthias Tang in seiner Predigt davon, dass die Tage vor Weihnachten von der Parkplatzsuche geprägt waren. Viele seien unterwegs gewesen, um ein glückliches Fest feiern zu können. Auch Maria und Josef waren damals auf der „Parkplatzsuche“, doch die Parkhäuser standen auf Rot und besetzt, so der Pfarrvikar. Gott wollte kommen, fand keinen Platz aber ließ sich letztlich nicht aufhalten, auch wenn der Parkplatz nicht ideal war. Jesus kam in einem armseligen Stall zur Welt, wurde in eine Krippe gelegt und war dennoch zufrieden. Er wäre enttäuscht, wenn er heute keinen Platz in den Herzen der Gläubigen finden würde, so der Prediger weiter. Jesus fühle sich wohl, wenn die Herzen bereit sind. Vier Wochen habe man davon gehört, dem Herrn die Wege zu bereiten. Nun solle man auf Jesus in der Krippe schauen und Gott anbeten. Tang bat die Gläubigen am Ende seiner Ansprache zur Krippe zu gehen, dort zu verweilen und den menschgewordenen Gott zu betrachten. So sei die Botschaft von Weihnachten, dass Gott den Menschen liebt. Der Mensch solle daher Gott in sein Herz einlassen und sich von seiner Gnade erfüllen lassen.

Am Stephanustag sprach Diakon Martin Peintinger, der zusammen mit Pfarrer Augustin Sperl den Gottesdienst zelebrierte, in seiner Predigt davon, dass manche Menschen in Geschichtsbüchern weiterleben. Manche, weil sie großartiges, andere weil sie gar schlimmes getan haben – oder weil sie bedeutungsvolle Worte gesprochen haben. Neben Kaiser Nero, Christopher Columbus sprach Peintinger auch von Angela Merkel, von der die drei Worte „Wir schaffen das!“ bekannt sind. Drei Worte seien es auch, die in der Weihnachtsbotschaft besonders hervorgehoben werden: „Fürchtet euch nicht“. Dabei werde mit dieser Botschaft niemand besonders hervorgehoben oder gehe es nicht um große Geschäfte. Hier habe der „Hauptdarsteller“ sogar die ärmste Rolle gespielt, so der Diakon weiter. Tief im Innersten könne man diesen Engelsworten Vertrauen schenken, denn es werde niemandem etwas aufgeschwatzt, niemand zu einem Geschäft überredet. Die Weihnachtsbotschaft sei die zärtlichste Berührung Gottes mit den Menschen, er kommt und macht sich ganz klein, so der Prediger. In der Weihnachtsgeschichte spüre man, dass Gott das einzige gebe was er selber haben möchte, nämlich Liebe. Wohl daher, weil die gegenwärtige Zeit genau das Gegenteil sei, gehe Weihnachten besonders unter die Haut, so Peintinger. Viele haben sich das Jahr über von der Krippe entfernt, ob durch Gedanken oder Taten – doch in der Menschwerdung zeige Gott einen ganz neuen Lebensweg auf. Die Worte „Fürchtet euch nicht“ geben dabei neuen Lebensmut, dann werde Weihnachten zum wahren Fest der Liebe, so der Diakon.

Leider durften in diesem Jahr weder durch Chor- noch Volksgesang Weihnachtslieder angestimmt werden. Verschiedene Kantoren sangen bei den Gottesdiensten weihnachtliche Lieder, die Organisten Thomas Raab und Andreas Müller gestalteten die Gottesdienste an der Orgel musikalisch mit. Der große Christbaum in der Kirche stammt von Karl-Heinz Rank.

 

Im Bereich weitere Informationen (hier weiter unten) sind die Weihnachtspredigten von Pfarrer Augustin Sperl, Pfarrvikar Matthias Tang und Diakon Martin Peintinger zu finden.

 

Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach

 

Foto: Weihnachten Blaibach 2020

Fotoserien zu der Meldung


Weihnachten - Neujahr - Dreikönig 2020 / 2021 (27. 12. 2020)

Schöne Bilder von den weihnachtlichen Festgottesdiensten 2020, von der Neujahrsfeier am 1. Januar und der Sternsingeraktion 2021 sowie dem Drei-Königs-Tag am 06. Januar

Urheberrecht:
Pfarrei Blaibach, von Alexander Ziereis, Ingrid Hamberger und Markus Kerner
 
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