- 08.08.2026 Vorabendgottesdienst zum Sonntag
- 09.08.2026 Pfarrgottesdienst zum Sonntag
- 15.08.2026 Vorabendgottesdienst zum Sonntag
- 16.08.2026 Pfarrgottesdienst zum Sonntag
- 22.08.2026 Vorabendgottesdienst zum Sonntag
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Volkstrauertag in der Pfarrgemeinde begangen
Der Kriegsopfer gedacht – Gemeinde beging Volkstrauertag
Bedingt durch das Patrozinium am nächsten Sonntag beging die Gemeinde Blaibach wie üblich bereits an diesem Wochenende den Volkstrauertag.
Nach der Vorabendmesse zogen Bürgermeisterin, Gemeinderat, Ortsvereine und Gläubige zusammen mit Pfarrer Pater Joseph Santhappan und den Ministranten angeführt vom Spielmannszug zum Kriegerdenkmal am Dorfplatz. Pater Joseph gedachte mit Texten und Gebeten der Verstorbenen und Gefallenen der Weltkriege und segnete den Gedenkstein. Kantor Ludwig Baumgartner umrahmte die Gedenkfeier mit Gesängen. Die erste Bürgermeisterin der Gemeinde, Monika Bergmann, sprach anschließend davon, dass wenn man in diesem Jahr am Volkstrauertag zusammenkomme, so tue man dies in sehr schwierigen Zeiten. Seit dem anhaltenden russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und durch die Ereignisse in Israel wisse man, dass der Krieg als Mittel der Politik - auch in Europa - nicht ausgedient habe. Die Sorge vor einer weiteren Eskalation des Krieges sei groß, in Deutschland, in Europa und auch gerade bei den östlichen Nachbarn. Man sollte auch jene nicht vergessen, die im vergangenen Jahrhundert Krieg, Flucht, Vertreibung und Verschleppung erlebt haben und bis heute unter den Folgen leiden, so Bergmann. Am Volkstrauertag werde an die Opfer von Krieg und Gewalt erinnert und gleichzeitig zu Versöhnung, Verständigung und Frieden gemahnt. Im Besonderen gedenke man in diesem Jahr der Toten des Krieges in der Ukraine und in Israel. Leider sei der Volkstrauertag immer noch ein Tag, an dem man nicht weit zurückblicken müsse, um seinen Sinn zu erkennen und so sei es höchste Zeit, dass man aus der Geschichte lerne. Mit dem Blick auf die Vergangenheit sei man deshalb aufgerufen, sich mit allen Kräften gegen das Vergessen und Verdrängen zu stemmen. Das Leben stehe jedoch auch im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, so Bergmann weiter. So solle man Gott auch stellvertretend für Vergebung und vor allem auch für Schutz und Segen für das Dorf, die Familien und alle, die seiner Hilfe bedürfen bitten. Krieg und Gewalt war nie, darf nie und werde nie eine gute Lösung sein. Anschließend intonierte der Spielmannszug das Lied von Guten Kameraden und die Vereinsfahnen senkten sich.
Text u. Bild: Alexander Ziereis, Blaibach
Bild zur Meldung: Volkstrauertag Blaibach 2024








